Es war sp�t abends. Percy ging durch die Stadt und betrat eine Kneipe. Da sah er, dass auch Julian alleine an einem Tisch sa� und ein Bier trank. Percy setzte sich zu ihm. �Was f�hrt dich denn hier her?� fragte Percy. �Ich trinke mir meine Sorgen weg.� sagte Julian �Ich kann es immer noch nicht glauben, dass Kirsten f�r mich verloren ist.� �Du bist dar�ber immer noch nicht hinweg?� fragte Percy �Verst�ndlich. Du hattest dich in sie verliebt, und jetzt ist sie mit Lara zusammen. Das muss schmerzhaft sein.� �Als h�tte mir jemand das Herz rausgerissen.� sagte Julian. �Ich hab auch so meine Probleme mit einem M�dchen.� sagte Percy �Es ist Jenny. Ich f�rchte, ich hab mich in sie verliebt. Aber sie w�rde mit mir nie was anfangen. F�r mich ist sie ein fremdes M�dchen, aber ich bin f�r sie ihr Bruder.� �Das ist hart.� sagte Julian �Auch ein Bier? Ich gebe dir einen aus.� �Gerne.� sagte Percy �Warum muss es blo� M�dchen auf der Welt geben? Sie machen es einem nur schwer.� �Aber ohne M�dchen w�re es auch bl�d.� sagte Julian �Es ist gut, dass es sie gibt. Die Liebe ist nur das, was so kompliziert ist.�
Weiter hinten in der Kneipe sa�en Zestra und Riana an einem Tisch. Percy und Julian bemerkten sie nicht, doch Zestra konnte die beiden Rangers mit einem Zauber abh�ren. �So, die M�dchen bereiten den beiden so ihre Probleme.� sagte Zestra �Das bringt mich auf eine nette Idee.� �Welche?� fragte Riana �Willst du sie in eine Dimension locken, in der die Rangers nur Probleme mit M�dchen haben?� �Du bringst es auf den Punkt.� sagte Zestra �An so etwas �hnliches hab ich gedacht. Wenn alles nach Plan l�uft, sind wir die m�nnlichen Rangers schon bald los. Die weiblichen Rangers alleine werden uns auch nicht gef�hrlich.� �Die werden dann eine leichte Beute sein.� sagte Riana �Wie gerne w�rde ich das Blut der weiblichen Rangers trinken. Es schmeckt bestimmt s��.� �Kannst du demn�chst gerne kosten.� sagte Zestra �Das letzte St�ndlein der Rangers hat geschlagen.�
Jim war in der Stadt und hatte gerade ein M�dchen angesprochen. Doch das M�dchen lie� ihn einfach stehen und ging weg. �Na, mal wieder ne Abfuhr bekommen?� fragte da jemand. Jim drehte sich um und sah Lara und Kirsten Hand in Hand. Neben ihnen gingen Zora und Brandon ebenfalls Hand in Hand. �Tja, kann ja nicht jede meinem unwiderstehlichen Charme verfallen.� sagte Jim �Und was macht ihr hier?� �Wir wollten eine kleine Kneipentour machen.� sagte Brandon �Kommst du mit?� �Sehr gerne.� sagte Jim �In den Kneipen findet man so manches gut abgef�llte M�dchen. Die kriegt man leichter ins Bett.� �Heute wirst du keine ins Bett kriegen.� sagte Lara �Daf�r werde ich schon sorgen.� �Wie willst du mich denn daran hindern?� fragte Jim. �Wenn dir was an deinen Eiern liegt, solltest du es nicht wagen.� sagte Lara. �Okay, das ist ein �berzeugendes Argument.� sagte Jim �Trotzdem komme ich mit euch. Was ist mit Jenny?� �Die kommt sp�ter.� sagte Brandon �Heute l�uft ihr Lieblingsfilm. Sie m�chte unbedingt sehen, ob der in dieser Dimension auch so ist, wie sie ihn kennt.�
Percy und Julian bestellten sich ein weiteres Bier, als die Anderen rein kamen. �Bestellt gleich mal eins f�r uns mit.� sagte Brandon. �Was f�hrt euch denn hier her?� fragte Percy. �Nur ein gem�tlicher Kneipenbummel.� sagte Zora. �Und wie kommst du hier rein?� fragte Julian �Du bist doch erst 16.� �Sei ruhig.� sagte Zora �Das braucht ja niemand zu wissen.� �So ein Zufall, dass wir uns hier treffen.� sagte Lara. �So kann es gehen.� sagte Percy �Wir wollten hier nur unsere Sorgen vergessen.� �Was f�r Sorgen?� fragte Kirsten. �Julian will vergessen, dass er in dich verliebt ist.� sagte Percy �Bei mir ist es was �hnliches. Ich hab mich in Jenny verliebt. Und das, obwohl ich wei�, dass sie meine Liebe nie erwidern wird. Ich bin schlie�lich ihr Bruder f�r sie.� �Das ist wirklich hart.� sagte Lara �Aber lasst uns das Thema wechseln. Jenny kommt gerade rein.� Nachdem Jenny die Kneipe betreten hatte, ging sie zu den Anderen. �Und, wie war der Film?� fragte Zora �Anders als in deiner Dimension?� �Total anders.� sagte Jenny �In meiner Dimension ist es mein Lieblingsfilm. Aber hier nicht. Der Held ist ein totales Arschloch, und die weibliche Hauptperson hat au�er einem tiefen Ausschnitt nichts zu bieten.� �Klingt doch interessant.� sagte Jim. Da piepte Percys Verwandler. Er aktivierte ihn. �In der Dimension 869 gibt es Probleme.� sagte Percy �Das Portal �ffnen wir besser drau�en.�
Dimension 869:
Die Rangers kamen kurze Zeit sp�ter in der Dimension 869 an. Sie befanden sich in einem dichten Dschungel. �Wow, diese Dimension ist aber dicht bewachsen.� sagte Brandon �Ob die Erde hier ein Dschungelplanet ist?� �Wir werden sehen.� sagte Lara. Die Rangers gingen ein paar Schritte und kamen zu einer Lichtung. Pl�tzlich sprangen mehrere Kriegerinnen aus den B�umen und umzingelten die Rangers. �Okay.� sagte Percy �Was ist hier los?� Eine der Kriegerinnen ging auf die Rangers zu. �Ihr wisst wohl nicht, dass M�nner hier nicht gerne gesehen sind.� sagte sie �Wir brauchen euch trotzdem. Los, mitkommen!� Die Kriegerin deutete mit einem Speer zu ihren Kameradinnen. Die Rangers setzten sich in Bewegung. Doch die Kriegerin hielt die M�dchen zur�ck. �Ihr nicht.� sagte sie �Ihr sollt eure Freiheit behalten.� �Aber das sind unsere Freunde.� sagte Lara �Wir k�nnen sie doch nicht im Stich lassen.� �Ich f�rchte, das m�sst ihr wohl.� sagte die Kriegerin �Das haben eure Freunde sich selbst zuzuschreiben.� Die Kriegerinnen packten die Jungs und sprangen blitzschnell in die B�ume zur�ck. Die M�dchen wollten die Verfolgung aufnehmen, doch die Kriegerinnen waren bereits verschwunden. �Das darf doch nicht wahr sein.� sagte Jenny �Was bilden die sich eigentlich ein?� �Hoffentlich tun sie Brandon nichts.� sagte Zora. �Wir m�ssen die Jungs da schnell rausholen.� sagte Kirsten �Wenn ich mit meiner Vermutung richtig liege, handelt es sich bei diesen Kriegerinnen um...�
�...Amazonen.� sagte Julian �Ich glaube es nicht. Das sind echte Amazonen. Und sie haben uns gefangen genommen.� Die Jungs befanden sich in einem primitiven H�hlengef�ngnis. Die Amazonen hatten sie in dieses Gef�ngnis gebracht. �Was mag blo� auf uns zukommen?� fragte Brandon �Kennt sich jemand mit Amazonen aus?� �Ich hab mal was gelesen.� sagte Percy �Sie waren eine rein weibliche Gesellschaft und duldeten keine M�nner. Aber immer wieder nahmen sie M�nner gefangen und zwangen sie, f�r Nachkommen der Amazonengesellschaft zu sorgen.� �Das hei�t, sie wollen uns zwingen, mit ihnen zu schlafen?� fragte Brandon �Ohne mich. Ich hab eine Freundin und bin gl�cklich mit ihr.� �Von mir aus gerne.� sagte Jim �Mich werden die nicht zwingen m�ssen.� �Du musst eventuell mit allen schlafen.� sagte Percy. �Ich glaube, ich bin im Paradies.� sagte Jim. Da �ffnete eine Kriegerin die T�r und fragte: �Irgendjemand, der freiwillig m�chte?� �Ja, ich.� sagte Jim. Die Kriegerin nahm ihn mit und schloss die T�r ab. �Das ist mal wieder typisch Jim.� sagte Brandon �Wenn er mit einer Frau ins Bett springen kann, nutzt er die Gelegenheit sofort.� �Der wird sich wohl nicht �ndern.� sagte Julian �Da brauchen wir gar nicht drauf zu hoffen.�
Kurze Zeit sp�ter war Jim mit einer Amazone mit dem Namen Fina im Bett. Jim gefiel es mit ihr sichtlich gut. Sie vergn�gten sich eine ganze Zeit lang. Schlie�lich war Jim fertig und zog sich wieder an. �Du warst wirklich sehr gut.� sagte Fina �Du solltest unseren ganzen Stamm begl�cken.� �Ach was.� sagte Jim �Ich m�chte viel lieber bei dir bleiben.� �Ich w�rde gerne mit dir zusammen sein.� sagte Fina �Aber das ist uns ja leider verboten. Wir d�rfen keine Beziehung mit einem Mann eingehen.� �Dann komm mit uns.� sagte Jim �Wir kommen aus einer anderen Dimension. In meiner Dimension k�nnen wir zusammen sein. F�r immer.� Da betraten die M�dchen verwandelt den Raum und richteten ihre Waffen auf Fina. �Gute Arbeit, Jim.� sagte Lara �Der hast du ein nettes M�rchen erz�hlt. Jetzt lasst uns die anderen befreien und dann von hier verschwinden.� Fina warf Lara einen Schl�ssel zu. �Sie sind ganz unten.� sagte Fina �Bitte tut mir nichts.� �Niemand wird dir was tun.� sagte Jim �Das verspreche ich dir.� Lara gab Kirsten den Schl�ssel. Sie ging los, um die Jungs zu befreien. �Stimmt es, was sie gesagt hat?� fragte Fina �Dass du mir nur was vorgespielt hast?� Fina kamen die Tr�nen. �Nat�rlich stimmt es.� sagte Lara �Jim benutzt die Frauen doch nur. Er geht mit ihnen ins Bett und dann vergisst er sie.� �Noch heute Morgen h�tte ich dir nicht widersprochen.� sagte Jim �Aber jetzt ist es anders. Fina hat etwas in mir ausgel�st, was ich noch nie zuvor gef�hlt hab. Ich will bei ihr sein, ihre N�he sp�ren. Und damit meine ich nicht ihre N�he im Bett. Ich glaube pl�tzlich, dass ich ohne Fina nicht mehr leben kann.� �Klarer Fall, du bist verliebt.� sagte Lara �H�tte nie gedacht, dass ich das mal erlebe, dass du dich verliebst.� �K�nnen wir sie mitnehmen?� fragte Jim �In unsere Dimension? Sie kann ja bei mir wohnen.� �Ich w�rde gerne bei dir wohnen.� sagte Fina. �Okay, nehmen wir sie mit.� sagte Lara. �Danke.� sagte Jim. Er umarmte Fina. Die beiden k�ssten sich. Da kam Kirsten mit den Jungs an. �Was ist denn hier los?� fragte Julian �D�rfen wir jetzt zusehen, wie Jim die n�chste flachlegt?� �Ob ihr es glaubt oder nicht, Jim hat sich tats�chlich verliebt.� sagte Lara �Wir nehmen die Amazone mit in unsere Dimension. Jetzt aber nichts wie weg hier, bevor die anderen Kriegerinnen bemerken, was los ist.�
Als die Rangers und Fina das Lager der Amazonen verlassen hatten, stellte sich Zestra ihnen entgegen. �Ihr seid also wieder frei.� sagte Zestra �Zu schade. Ich hatte gehofft, ihr Jungs werdet von den Amazonen get�tet.� �Also hast du uns absichtlich in diese Dimension gelockt.� sagte Percy �Du wolltest, dass wir sterben.� �Nat�rlich wollte ich das.� sagte Zestra �Na sch�n, heute lasse ich euch noch einmal ungeschoren davon kommen.� Sie �ffnete ein Portal und verschwand. �Gehen wir auch.� sagte Percy �Hier h�lt mich nichts mehr.� Auch die Rangers und Fina verlie�en diese Dimension.
Jim und Fina waren in Jims Zimmer und sa�en auf dem Bett. Jim erkl�rte ihr, was alles geschehen war. Nicht nur von den Power Rangers erz�hlte er ihr. Schonungslos schilderte er Fina seine nicht ganz so ruhmreiche Vergangenheit. �Ja, ich hatte schon viele Frauen.� sagte Jim �Aber ich wusste halt nicht, was Liebe ist. Mir ging es nur um meine Befriedigung. Du hast es geschafft, die Liebe in mir zu entfachen. Mit dir will ich mein ganzes Leben verbringen.� �Und ich m�chte ebenfalls f�r immer mit dir zusammen sein.� sagte Fina �Wie du fr�her warst, interessiert mich nicht. Ich mag dich, wie du jetzt bist.� Fina und Jim gaben sich einem langen Kuss hin.
ENDE