Episode 9: Heiße Nächte in Sapphire Bay

Eine Wochen waren Zora und Brandon jetzt schon zusammen. Brandon übernachtete ab und zu bei Zora. Die beiden verbrachten fast jede freie Minute miteinander. So war Brandon auch an diesem Tag wieder bei Zora. Brandon hatte die DVD von dem Film „Der Pate“ mitgebracht. Zora und Brandon sahen sich gemeinsam den Film an. „Die Mafia hat schon rabiate Methoden.“ sagte Zora „Wir können froh sein, dass es hier in Sapphire Bay keine Mafia gibt.“ „In einer anderen Dimension bestimmt.“ sagte Brandon „Aber bei den Dimensionen, die ich gesehen hab, bin ich froh, in dieser Dimension geboren worden zu sein. Außerdem hätte ich dich sonst wohl nicht kennen gelernt.“ „Das stimmt.“ sagte Zora „Ich bin auch froh darüber, dass es dich gibt.“ Zora und Brandon küssten sich.

Zestra und ihre Generäle beobachteten Zora und Brandon. „Die Mafia?“ fragte Zestra „Das ist keine schlechte Idee. Außerdem haben wir dann auch eine Dimension, die wir noch nicht besucht haben.“ „Das gefällt mir.“ sagte Cyto „Auch wenn ich mir noch nicht so sicher bin, ob man sich wirklich mit der Mafia einlassen soll.“ „So ein paar Ganoven in Anzügen werden uns wohl nichts anhaben können.“ sagte Zestra „Ich werde denen gleich klar machen, dass ich mächtiger bin. Dann werden wir uns schon einig.“ Daraufhin verschwanden Zestra, Mawlok und Cyto durch ein Portal.

Zora sah aus dem Fenster. „Was war das?“ fragte sie. „Was war was?“ fragte Brandon. „Ich dachte, ich hätte was gehört.“ sagte Zora „War wohl nichts.“ „Du scheinst etwas nervös zu sein.“ sagte Brandon „Nach Zestras Angriff auf uns kann ich es verstehen. Aber vielleicht solltest du doch etwas ruhiger werden.“ „Du hast recht.“ sagte Zora „Ich bin in den letzten Tagen wirklich ziemlich nervös. Aber bei dir kann ich mich entspannen.“ Sie kuschelte sich wieder an Brandon an. Plötzlich piepte ihr Verwandler. Zora schreckte hoch. „Ruhig bleiben.“ sagte Brandon. „Sorry.“ sagte Zora „Mal sehen, was los ist.“ Sie aktivierte ihren Verwandler. „Dimension 249.“ sagte Zora „Ich denke mal, die Anderen wissen auch schon bescheid. Dann mal los.“ Zora öffnete ein Portal, durch das sie und Brandon gingen.

Auf der anderen Seite des Portals trafen Zora und Brandon auf die anderen Rangers. „Nun sind wir also da.“ sagte Percy „Bin mal gespannt, was uns in dieser Dimension erwartet.“ „Ein paar hübsche Mädchen wären nicht schlecht.“ sagte Jim. „Kann ich mir vorstellen.“ sagte Kirsten. „Irgendwie gefällt mir diese Dimension nicht so ganz.“ sagte Zora. Die Rangers sahen sich um. Sapphire Bay war in dieser Dimension eine dreckige Stadt. Auch wirkte es so, als hatten es alle Leute eilig. Fast so, als wollten sie so schnell wie möglich von den Straßen runter. „Du hast recht.“ sagte Brandon „Ich hab auch ein komisches Gefühl bei der Sache.“ „Ich hätte nichts gegen ein wenig Action.“ sagte Lara.

Zestra befand sich mit ihren Generälen in einem unauffälligen Gebäude. Dieses Gebäude war das Hauptquartier der Mafia, die Sapphire Bay in dieser Dimension fest im Griff hatte. „Also, was willst du von uns?“ fragte der Pate. „Ich will, dass ihr mir helft.“ sagte Zestra. Sie legte ein Foto der sechs unverwandelten Rangers auf den Tisch. „Das sind die Power Rangers.“ sagte Zestra „Ich will, dass ihr sie umbringt.“ „Warum sollten wir das tun?“ fragte der Pate „Wir sind eine gut organisierte Mafia. Keine Auftragskiller.“ „Ihr werdet tun, was ich sage.“ sagte Zestra. „Das glaube ich nicht.“ sagte der Pate. In wenigen Sekunden hatten die Mafiosi ihre Maschinengewehre auf Zestra, Mawlok und Cyto gerichtet. „Lasst den Unsinn.“ sagte Zestra. Sie feuerte aus ihren Fingerspitzen Blitze ab und schleuderte so den Mafiosi ihre Gewehre aus der Hand. „So, jetzt können wir wohl vernünftig verhandeln.“ sagte Zestra. „In Ordnung.“ sagte der Pate „Wir tun es.“

Percy hatte seinen Verwandler aktiviert und sah das Display an. „Nichts.“ sagte er „Zestra lässt sich nicht finden. Aber sie ist immer noch hier. Ich weiß nur nicht, wo.“ „Gleich wird es dunkel.“ sagte Kirsten „Lasst uns so schnell wie möglich hier weg. Im Dunkeln möchte ich dieses Sapphire Bay nicht erleben.“ „Bleibt uns ja fast nichts anderes übrig.“ sagte Percy „Solange Zestra hier ist, können wir hier nicht weg.“ Die Rangers gingen noch Stunden durch das alternative Sapphire Bay. Die Nacht brach herein. Von überall hörte man Schüsse und Schreie. „Nein, dieses Sapphire Bay gefällt mir wirklich nicht.“ sagte Zora „Und das hat nichts mir meiner Nervosität zu tun.“ „Hier scheint das Verbrechen aktiv zu sein.“ sagte Brandon. „Da sind sie!“ rief auf einmal jemand von oben. Die Rangers blickten zum Dach und sahen den Paten mit seinen Mafiosi. Diese eröffneten sofort das Feuer. Die Rangers rannten davon, doch Zora wurde im Rücken getroffen und ging zu Boden. Sie blutete stark. „Zora!“ rief Brandon „Das kann nicht sein.“ „Tut mir leid.“ sagte Zora „Ich will... dich nicht... verlassen.“ Zora schloss ihre Augen. „Sie lebt noch.“ sagte Brandon „Wir müssen sie sofort in ein Krankenhaus bringen.“ „Das Krankenhaus ist ein paar Meter weiter.“ sagte Percy „Los, bevor Zora stirbt.“ „Bitte halte durch.“ sagte Brandon „Ohne dich kann ich nicht mehr leben.“

Zestra und die Mafiosi beobachteten, wie die Rangers mit der verletzten Zora wegrannten. „Was steht ihr hier noch rum?“ fragte Zestra „Verfolgt sie. Sie dürfen nicht entkommen.“ „Dieses eine Mädchen ist schwer verletzt.“ sagte der Pate „Die werden eh nicht weit kommen.“ „Dann holt sie gefälligst ein, ihr Versager!“ rief Zestra „Ich zeige euch, wie es gemacht wird.“ Sie ließ einige Crimblades erscheinen, die den Rangers folgten.

Die Crimblades kamen bei den Rangers an. „Großartig.“ sagte Brandon „Das hat uns gerade noch gefehlt.“ „Brandon, bring du Zora ins Krankenhaus.“ sagte Percy „Wir kümmern uns um die Crimblades.“ „Verstanden.“ sagte Brandon. Er trug Zora auf seinen Schultern und rannte los. „Lasst es uns schnell hinter uns bringen.“ sagte Percy „Ich will Brandon mit der verletzten Zora nicht lange alleine lassen.“ „Dimension Transmission!!!“ Die Rangers zogen ihre Waffen und rannten auf die Crimblades los. Jim schlug einige mit seinen Dolchen. Lara schwang ihre Peitsche und erwischte mehrere Crimblades. Kirsten erledigte die Crimblades mit ihrem Bogen. Zum Schluss rammte Percy sein Schwert in den Boden. Ein Spalt tat sich auf, der die restlichen Crimblades verschluckte. Die Rangers verwandelten sich zurück. „Das wäre erledigt.“ sagte Percy „Sehen wir nach Brandon und Zora.“

Brandon kam schließlich mit Zora im Krankenhaus an. „Ich brauche Hilfe!“ rief Brandon „Meine Freundin wurde angeschossen!“ sofort eilten mehrere Ärzte herbei und legten Zora auf eine Trage. Die Ärzte gingen mit Zora in die Notaufnahme. Kurze Zeit später betraten auch die anderen Rangers das Krankenhaus. „Da seid ihr ja.“ sagte Brandon „Zora wird behandelt. Ich hoffe, sie kommt durch.“ „Das hoffe ich auch.“ sagte Kirsten „Sie ist zu einer guten Freundin geworden. Sie darf nicht sterben.“ „Ich liebe sie.“ sagte Brandon „Ich wüsste nicht, was ich ohne sie tun soll.“ Die Tür vom Krankenhaus ging erneut auf. Diesmal betraten der Pate und seine Mafiosi das Krankenhaus. „Ihr habt uns ja ganz schön auf Trab gehalten.“ sagte der Pate „Aber jetzt werdet ihr sterben.“ „Nein, danke.“ sagte Percy „Das hatten wir nicht vor.“ „Dimension Transmission!!!“ Die Mafiosi zogen ihre Maschinengewehre und feuerten. Während Percy die Kugeln mit seinem Schwert abfing, wichen die anderen Rangers aus. Sie stürmten auf die Mafiosi zu und schlugen sie zu Boden. Der Pate feuerte weiter auf Percy. Doch der rannte nach vorne und wehrte die Kugeln weiterhin mit seinem Schwert ab. Schließlich schlug er dem Paten den Kopf ab. Die Rangers verwandelten sich zurück. „Wow.“ sagte Lara „Wir haben die Mafia zu Fall gebracht.“ Die Leute im Krankenhaus applaudierten. Endlich war ihre Stadt von der Mafia befreit.

Mehrere Stunden später warteten die Rangers vor der Notaufnahme. Zora wurde immer noch behandelt. Schließlich kam ein Arzt zu den Rangers. „Und?“ fragte Brandon. „Ihre Freundin hat es überstanden.“ sagte der Arzt „Sie hat großes Glück gehabt, dass keine lebenswichtigen Organe verletzt wurden. Sie kann sogar heute wieder nach Hause.“ „Das ist wirklich eine gute Nachricht.“ sagte Brandon „Ich hab mir ja solche Sorgen gemacht.“ Wenig später verließ Zora die Notaufnahme. Brandon umarmte sie erst einmal. „Schön, dass es dir gut geht.“ sagte er „Ich hatte angst gehabt, dich zu verlieren.“ „Ich hatte auch angst gehabt, dass ich nicht mehr aufwachen würde.“ sagte Zora „Nicht weil ich angst vor dem Tod hab, sondern weil ich dich nicht verlassen wollte. Dafür liebe ich dich doch zu sehr.“ Zora und Brandon küssten sich. „Was ist mit Zestra?“ fragte Lara. „Sie hat diese Dimension verlassen.“ sagte Percy „Wenn Brandon und Zora sich voneinander losgerissen haben, können wir gehen.“ „Wir sind soweit.“ sagte Zora. Percy öffnete ein Portal, durch das die Rangers diese Dimension verließen.

ENDE

Zurück

Hosted by www.Geocities.ws

1