Episode 2: Gestörter Frieden

Nach dem Angriff der Crimblades war in Sapphire Bay vorerst Ruhe eingekehrt. Für die Rangers hatte es keine weiteren Einsätze gegeben. „Irgendwie ist es langweilig.“ sagte Lara „Jetzt sind wir schon Power Rangers, aber für uns gibt es nichts zu tun.“ „Sei froh.“ sagte Kirsten „Irgendwann kommt die Zeit, da werden wir gar nicht mehr in Ruhe gelassen.“ „Das kann passieren.“ sagte Percy „Wahrscheinlich überlegt Zestra gerade, wie sie uns am besten besiegen kann. Wir haben ihr ja ziemlich zugesetzt.“ „Hey, was haltet ihr von einem kleinen Filmetag bei mir?“ fragte Brandon. „Gute Idee.“ sagte Jim „Am besten ein Film mit vielen hübschen Mädels.“ „Nein, Pornos gucken wir nicht.“ sagte Brandon mit einem Grinsen.

In einer anderen Dimension hatte die Menschheit noch nie Kriege erlebt. Dort gab es andauernden Frieden. Diese Welt hatte noch nie Konflikte erlebt. Dennoch gab es ein Hinweis, dass es mal einen Konflikt gegeben hat. Denn im Stadtpark des parallelen Sapphire Bay stand eine Statue, die Power Rangers zeigte. Da tauchte plötzlich Zestra im Stadtpark auf. Sie wurde von einigen Crimblades begleitet. Die Leute im Park versammelten sich interessiert um Zestra. „Geht mir aus dem Weg.“ sagte Zestra. Sie fing an, mit Feuerbällen um sich zu werfen. Die Leute rannten panisch davon. „Und diese Statue gefällt mir überhaupt nicht.“ sagte sie und zerstörte mit einem Feuerball die Statue der Power Rangers. „Es geschieht wieder.“ sagte einer der Leute „Böse Mächte suchen unsere friedliche Welt heim. Wir müssen auf unsere Helden hoffen.“

Die Rangers hatten sich bei Brandon zum Filmetag versammelt. Actionfilme standen auf dem Programm. „Könnten wir nicht mal was anderes gucken?“ fragte Kirsten „Brokeback Mountain zum Beispiel?“ „Nein, danke.“ sagte Brandon „Ich bin nicht so scharf auf schwule Cowboys.“ „Wie wäre es mit Star Wars?“ fragte Percy „Das ist schließlich einfach nur Kult.“ „Nein, lieber was romantisches.“ sagte Kirsten. Da piepte Percys Verwandler. „Gott sei Dank.“ sagte Percy „Wir müssen keinen romantischen Film gucken. Zestra hat uns vor einer Katastrophe bewahrt.“ Percy aktivierte seinen Verwandler. Auf einem Display wurde die Zahl 583 angezeigt. „In der Dimension 583 scheint es Probleme zu geben.“ sagte Percy „Los, sehen wir nach.“ Die Rangers drückten auf ihrem Verwandler einen Knopf. Daraufhin öffnete sich vor ihnen ein schwarzes Portal, durch das sie durchgingen.

Die Rangers kamen im Stadtpark des parallelen Sapphire Bay aus. Dort wüteten immer noch die Crimblades. „Das sieht ja übel aus.“ sagte Kirsten „Es gibt keinen Widerstand gegen die Crimblades. Wieso?“ „Der Sache können wir noch später auf den Grund gehen.“ sagte Lara „Lasst uns erst einmal diese Typen fertig machen.“ „Dimension Transmission!!!“ Anschließend zogen die Rangers ihre Waffen und stürmten auf die Crimblades los. Während Lara und Kirsten mit ihren Waffen die Crimblades auf Distanz hielten, gingen die Jungs in den Nahkampf über. Gegen die Rangers hatten die Crimblades keine Chance. Innerhalb weniger Minuten hatten die Rangers die Situation unter Kontrolle. Alle Crimblades waren vernichtet. Da kamen plötzlich einige Leute zu den Rangers und bejubelten sie. „Ich wusste es.“ sagte eine junge Frau „Unsere Helden sind wieder zurück.“ Dann sah sie die Rangers genauer an. „Aber... ihr seid gar nicht unsere Helden.“ sagte die Frau „Trotzdem seid ihr Power Rangers.“ „In dieser Dimension gibt es auch Power Rangers?“ fragte Percy. „Nein, bei uns gibt es keine Krieger.“ sagte die Frau „Kommt mit zu mir. Dort werde ich euch alles erklären.“ Die Rangers verwandelten sich zurück und folgten der Frau. Anschließend stellten sie sich vor. „Ich bin übrigens Yuna.“ sagte die Frau „Gleich sind wir da.“ Yuna führte die Rangers zu einem Haus im Stadtzentrum von Sapphire Bay.

Die Rangers und Yuna setzten sich ins Wohnzimmer. „Sorry wegen der Unordnung.“ sagte Yuna „Ich hatte keine Zeit, aufzuräumen.“ „Macht doch nichts.“ sagte Jim „Bei mir zu Hause sieht es schlimmer aus. Ich mag es, wenn hübsche Mädchen eine kleine Schwäche haben.“ „Ich nehme das mal als Kompliment.“ sagte Yuna. „Aber wenn wir nicht eure Helden sind, und es in dieser Dimension keine Power Rangers gibt, welche Rangers sind dann eure Helden?“ fragte Percy. „Es waren Rangers aus einer anderen Dimension.“ sagte Yuna „Ein Rangerteam, das durch die Dimensionen reiste.“ „Genau wie wir.“ sagte Lara „Ob sie wohl auch aus unserer Dimension kamen?“ „Das weiß ich nicht.“ sagte Yuna „Jedenfalls haben uns diese Rangers sehr geholfen, als unsere Stadt von bösen Mächten angegriffen wurde.“ „Gibt es bei euch keine Power Rangers?“ fragte Brandon. „Das ist in unserer Welt nicht nötig.“ sagte Yuna „Es hat hier noch nie einen Krieg gegeben. Kriminalität ist uns fremd. Deshalb haben wir auch keine Polizisten oder Militär. Wir brauchen es einfach nicht.“ „Gegen Angreifer aus anderen Welten seid ihr dann ja nicht gerüstet.“ sagte Kirsten „Ich denke, es war nicht das einzige Mal, dass Zestra hier angegriffen hat. Wir werden vorerst hier bleiben.“ „Danke.“ sagte Yuna „Ich wusste doch, dass man sich auf Power Rangers verlassen kann.“ Da piepte plötzlich Percys Verwandler. „Zestra ist zurück.“ sagte Percy „Wir erledigen das.“

Im Stadtpark befand sich Zestra vor der Statue der Power Rangers. „Nicht zu fassen.“ sagte Zestra „Wie kann man diese Wichtigtuer nur so verehren?“ Zestra berührte die Statue, wodurch plötzlich ein helles Licht an der Statue erschien. Nach kurzer Zeit verschwand das Licht wieder. „Perfekt.“ sagte Zestra „Wer hätte gedacht, dass es so einfach ist?“ „Zestra!“ rief Percy. Er und die anderen Rangers stellten sich Zestra verwandelt entgegen. „Was hast du an der Statue von unseren Ranger Kollegen verloren?“ fragte Brandon „Betest du die Power Rangers insgeheim doch an?“ „Nie im Leben.“ sagte Zestra „Für diese Unverschämtheit werdet ihr büßen.“ Sie zog ihr Schwert. „Mir fällt gerade auf, dass Zestra gar nicht mal so schlecht aussieht.“ sagte Jim „Ich könnte sie mir gut im Bett vorstellen.“ „Du kannst dir Jede gut im Bett vorstellen.“ sagte Kirsten. „Du hast es erfasst.“ sagte Jim. Da rannte Zestra auf die Rangers zu und schlug sie mit ihrem Schwert zu Boden. „Das habt ihr nun von eurer Quatscherei.“ sagte Percy „Konzentriert euch auf den Kampf.“ Zestra formte einen Feuerball und warf ihn auf die Rangers. Percy fing den Feuerball mit seinem Schwert auf und schleuderte ihn auf Zestra zurück. Zestra wurde getroffen und taumelte zurück. „So gerne ich auch mit dir ins Bett steigen würde, ich muss dich leider vernichten.“ sagte Jim „Schließlich bist du die Böse.“ Er zog seine Dolche und rannte auf Zestra zu. Anschließend schlug er sie mehrmals. Währenddessen schoss Kirsten mit ihrem Bogen auf Zestra. „Na schön, diesmal habt ihr gewonnen.“ sagte Zestra „Mich hält jetzt eh nichts mehr in dieser Welt.“ Daraufhin verschwand sie durch ein Portal. Die Rangers verwandelten sich zurück. Da kam Yuna zu ihnen. „Das war großartig.“ sagte Yuna „Der habt ihr es aber gezeigt.“ „Kleinigkeit.“ sagte Lara „Ich denke, ihr seid jetzt wieder in Sicherheit.“ „Meint ihr?“ fragte Yuna. „Zestra sagte, es gibt nichts mehr, was sie in dieser Welt hält.“ sagte Percy „Ihr habt wieder euren Frieden.“ „Es gibt da noch etwas, was ich dich fragen möchte, Yuna.“ sagte Jim „Komm mal bitte mit.“ Jim und Yuna gingen weg. „Ich kann mir schon denken, was er von ihr will.“ sagte Kirsten „Das ist doch einfach widerlich. Sind Frauen für ihn nur Sexobjekte?“ „So ist es.“ sagte Lara „Das ist auch der Grund, weshalb ich auf seine Anmachversuche nie reagiere.“ „Geht schon mal zurück in unsere Dimension.“ rief Jim den anderen Rangers zu „Ich komme nach.“

Die Rangers waren in Percys Zimmer versammelt. Nur Jim war noch nicht da. „Stellt euch das mal vor.“ sagte Brandon „Diese Leute leben in einer Welt, die keine Kriege oder sonstige Konflikte kennt. Alles ist friedlich.“ „Von so einer Situation können wir in unserer Welt nur träumen.“ sagte Kirsten „Es wäre schön, wenn die Menschheit all ihre Konflikte beiseite legen würde. Ein friedliches Miteinander ist doch viel schöner.“ Da öffnete sich ein Portal, aus dem Jim trat. „Warst ja noch lange weg.“ sagte Percy „Was hast du denn so dringendes mit Yuna besprochen?“ Jim grinste nur. Die anderen Rangers wussten, was geschehen war. Jim hatte mit Yuna geschlafen.

ENDE

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