Kriegerturm, Lager der Rangers:
Die Rangers ruhten sich in ihrem Lager aus. �Joelle, kann ich dich was fragen?� fragte Dawn. �Nur zu.� sagte Joelle. �Macht es dir was aus, uns von deiner Schwester zu erz�hlen?� fragte Dawn �Du musst es nicht, wenn du nicht willst.� �Ich werde euch von ihr erz�hlen.� sagte Joelle �Selan war ihr Name. Sie war der wunderbarste Mensch, den ich je kannte. Ich liebte meine Schwester �ber alles. Und das meine ich w�rtlich. Ich war tats�chlich in sie verliebt.� �W�re das nicht Inzucht?� fragte Matt. �Nicht wirklich.� sagte Bruce �Sie h�tten ja keine Kinder zusammen bekommen k�nnen.� �Au�erdem waren meine Schwester und ich kein Paar.� sagte Joelle �Sie war nicht lesbisch. Jedenfalls war sie die einzige Kriegerin, die jemals die Nekromantenhandschuhe getragen hat, und nicht dem B�sen verfallen ist. Es war, weil sie so voller G�te war, dass die b�se Macht sie nicht beeinflussen konnte. Klar, sie hat in ihren K�mpfen auch Tod gebracht. Aber sie k�mpfte stets gegen das B�se und k�mpfte nie im Zorn. Selan ist mein absolutes Vorbild. Ich vermisse sie.� Bei diesen Worten liefen Joelle Tr�nen aus den Augen. �Du brauchst nicht weiter �ber sie reden, wenn es dir unangenehm ist.� sagte Dawn. �Ist schon in Ordnung.� sagte Joelle �Fr�her oder sp�ter musste ich eh mit euch dar�ber reden.� Da betrat Cora das Lager. �Ich hab alles vorbereitet.� sagte sie und �bergab Brad eine Karte und ein Amulett. �Was ist das f�r ein Amulett?� fragte Brad. �Das ist das Amulett der Krieger.� sagte Cora �Es hei�t, dass vor 800 Jahren ein Magier die Nekromantenhandschuhe gefunden hat und sie nach Kascharik gebracht hat. Die Bewohner von Kascharik beschlossen, diese gef�hrlichen Handschuhe zu versiegeln. Nur mit dem Amulett der Krieger l�sst sich das Siegel brechen.� �Ich kenne Kascharik.� sagte Joelle �Die Bewohner sind stolze Krieger. Schon damals halfen sie uns im Kampf gegen das B�se.� �Und sie werden euch auch jetzt helfen.� sagte Cora �Nehmt das Amulett und reist nach Kascharik. Ich habe euch den Weg auf der Karte markiert. In Kascharik werdet ihr einen Test bestehen m�ssen, um zu dem Schrein zu gelangen, in dem die Handschuhe versiegelt sind. Den Schrein �ffnet ihr dann mit dem Amulett.� �Ich hoffe mal, das wird kein Problem sein.� sagte Brad �Lasst uns am besten sofort aufbrechen.�
Einige Stunden sp�ter:
Die Rangers gingen durch einen Canyon und konnten bereits den Eingang zu Kascharik sehen. Der Eingang wurde von riesigen, insektenartigen Wesen bewacht. �Ob die friedlich sind?� fragte Dawn. �Das sind die Kascharik.� sagte Joelle �Sie sehen zwar Furcht erregend aus, sind aber auf unsere Seite.� �Na, da bin ich aber beruhigt.� sagte Dawn �Ich h�tte keine Lust, gegen Rieseninsekten zu k�mpfen.� �Kommt bestimmt auch noch mal irgendwann.� sagte Joelle �Die alten Krieger des Lichts...� �Ich will es nicht wissen.� sagte Dawn �Da lasse ich mich doch lieber �berraschen.� �Kaum zu glauben, dass die auf unserer Seite sein sollen.� sagte Sandy �Solche Wesen tauchen nur in meinen Albtr�umen auf.� �Nun kommt endlich, ihr Angsthasen.� sagte Joelle und ging mit z�gigen Schritten auf das Haupttor zu. Die anderen Rangers folgten ihr. Am Tor angekommen sagte einer der W�chter: �Ihr m�sst die Krieger des Lichts sein. Cora hat euer Kommen bereits angek�ndigt. Folgt uns bitte.�
Kascharik, Thronsaal:
Die Wachen brachten die Rangers in den Thronsaal, wo der K�nig der Kascharik bereits wartete. �So, ihr seid die Krieger des Lichts.� sagte der K�nig �Seid ihr wegen den Nekromantenhandschuhen hier?� �Genau deshalb sind wir hier.� sagte Brad �Wir haben das Amulett der Krieger mitgebracht. Cora hat gesagt, wir w�rden es brauchen.� �So ist es.� sagte der K�nig �Das Amulett ist der Schl�ssel zum Schrein der Handschuhe. Und diesen findet ihr am Ende vom Pfad des Kriegers.� �Was ist der Pfad des Kriegers?� fragte Matt. Der K�nig antwortete: �Es ist ein Labyrinth mit vielen gef�hrlichen Fallen. Nur ein wahrer Krieger kann den Schrein erreichen. Unsere Vorfahren haben den Pfad des Kriegers errichtet, um zu verhindern, dass die Handschuhe in die falschen H�nde geraten. Bedenkt aber, dass ihr auf dem Pfad des Kriegers sterben k�nnt. Ihr k�nnt noch umkehren.� �Wenn wir jetzt umkehren, liefern wir ganz Patos Desparion aus.� sagte Brad �Wir sind bereit f�r den Pfad des Kriegers. �In Ordnung.� sagte der K�nig �Wachen, f�hrt sie zum Eingang.� Zwei Wachen kamen herbei und gingen voraus. Die Rangers folgten ihnen in einen gro�en Raum. �Stellt euch hier drauf.� befahl einer der Wachen. Er zeigte auf eine runde Fl�che. Die Rangers stellten sich auf die Fl�che, die daraufhin nach unten fuhr.
Der Pfad des Kriegers:
Unten angekommen erblickten die Rangers eine recht breite Br�cke, die �ber einen Lavasee f�hrte. �Also, das ist ja mal einfach.� sagte Brad. Die Rangers gingen �ber die Br�cke. Doch als sie die Br�cke zur H�lfte �berquert hatten, brach sie von hinten zusammen. Sie rannten, so schnell wir konnten, und schafften es so zur anderen Seite. Als n�chstes gingen sie durch einen langen Gang. Aus den W�nden fuhren scharfe Klingen aus. Die Rangers sprangen �ber diese und duckten uns, um auszuweichen. Dawn wollte sich wegdrehen. Sie schaffte es zwar, doch die Klinge streifte ihren Arm und hinterlie� eine Schnittwunde. Dawn hielt sich die Wunde fest. �Verdammt, das war knapp.� sagte sie �Das tat ziemlich weh.� �Darf ich mal sehen?� fragte Joelle. Dawn zeigte ihr die Wunde. Joelle nahm ein Tuch aus ihrer Hosentasche und verband die Wunde. �Das sollte es vorerst tun.� sagte Joelle �Wenn wir zur�ck im Kriegerturm sind, sollte Cora dich mit einem Heilzauber zusammenflicken.� Die Rangers gingen weiter und erreichten einen gro�en Raum in dem auf der anderen Seite eine riesige T�r war. �Das gef�llt mir gar nicht.� sagte Bruce. Da �ffnete sich die T�r und ein muskelbepacktes Monster kam heraus. �Das ist dann wohl die Abschlusspr�fung.� sagte Brad. �Ethereal Power!!!� �Ph�nix Power!!!� Die Rangers riefen ihre Waffen und griffen das Monster an. Doch die Waffen zeigten keine Wirkung. Das Monster schleuderte die Rangers nacheinander gegen die Wand, wodurch sie sich zur�ckverwandelten. Nur noch Joelle war verwandelt. �Na, das kann ja heiter werden.� sagte Joelle �Ph�nix, steh mir bei.� Da erschien vor Joelle der Geist des Ph�nix und begann, in einer seltsamen Sprache zu sprechen. �Bist du sicher?� fragte Joelle �Ich kann es auch?� Der Ph�nix schrie kurz und verschwand genauso schnell, wie er gekommen war. �Na gut, dann muss ich es wohl ausprobieren.� sagte Joelle �Spirit Modus!!!� Zur �berraschung aller erreichte Joelle den Spirit Modus. �Sie hat auch den Spirit Modus?� fragte Brad �Wie ist das m�glich? Sie ist keine Kriegerin des Lichts.� �Der Geist des Ph�nix verleiht mir den Spirit Modus.� erkl�rte Joelle �Gut f�r uns, denn jetzt kann ich das Monster bestimmt besiegen.� Joelle richtete das Ph�nixzepter auf das Monster und feuerte. Im Spirit Modus feuerte das Ph�nixzepter einen durchgehenden Feuerstrahl. Nach und nach verbrannte das Monster. Als es tot war, l�ste es sich auf und ein Schrein fuhr in der Mitte des Raumes hoch. �Wir haben es geschafft.� sagte Brad �Das muss der Schrein sein.� Er legte das Amulett der Krieger in eine Vertiefung. Der Schrein �ffnete sich und die Handschuhe kamen zum Vorschein. �Lasst uns schnell wieder zur�ck.� sagte Brad �Wir haben, wof�r wir gekommen sind.�
Kriegerturm, Lager der Rangers:
Die Rangers und Raika sahen sich die Handschuhe an. �Unheimlich.� sagte Sandy �Ich kann die b�se Energie geradezu sp�ren. Wer zieht sich denn freiwillig diese Handschuhe an?� �Meine Schwester hat es getan.� sagte Joelle �Und sie wurde nicht von der b�sen Macht beeinflusst.� �Ich h�tte deine Schwester echt gerne mal kennen gelernt.� sagte Dawn �Sie muss ein wunderbarer Mensch gewesen sein.� Da betrat Cora das Lager. �Ihr habt die Handschuhe also.� sagte Cora �Jetzt solltet ihr euch �berlegen, wer die Handschuhe tragen soll. �berlegt es euch gut.� �Ich w�rde ja gerne die Handschuhe anziehen und euch im Kampf unterst�tzen.� sagte Raika �Aber ich f�rchte, dass die b�se Energie in den Handschuhen bei mir als D�mon besonders gut wirkt.� �Wir k�nnen kein Risiko eingehen.� sagte Brad �Ich schlage vor, wir verschieben die Vergabe der Handschuhe auf sp�ter. Das ist eine Entscheidung, die wir nicht zu schnell treffen sollten.�
ENDE