Es war ruhig in West End City, einer Stadt am westlichsten Punkt von Amerika. Auch f�r Dave Michaels und seiner Schwester Amanda war es ein ganz normaler Tag. Es war ihr letzter Ferientag. Au�erdem galt es noch, einen Gast abzuholen. �Wann kommt sie hier an?� fragte Dave. �In 2 Stunden.� sagte Amanda �Also sollten wir uns langsam fertig machen.� �Nur keine Hetze.� sagte Dave �2 Stunden sind eine lange Zeit.� �Du wei�t doch, die Fahrt zum West End Airport kann manchmal eine volle Stunde beanspruchen.� sagte Amanda �Au�erdem will ich nicht, dass unsere deutsche Austauschsch�lerin als erstes unsere Unp�nktlichkeit kennen lernt.� �Die wird sie eh noch fr�h genug kennen lernen.� sagte Dave �Wie hei�t sie eigentlich noch mal?� �Ihr Name ist Eva Keldorn.� sagte Amanda �Und sie wird ein ganzes Jahr bei uns bleiben. Also mach einen guten Eindruck auf sie.� �Wenn sie gut aussieht ist das kein Problem.� sagte Dave. Amanda verdrehte die Augen. �Denk dran, sie bleibt nur ein Jahr.� sagte Amanda �Also mach dir bei ihr keine gro�en Hoffnungen auf eine Beziehung.� �Wer hat denn was von einer Beziehung gesagt?� fragte Dave. �Das war ja klar.� sagte Amanda �Komm schon, wir m�ssen los.�
West End Airport:
Dave und Amanda warteten im Besucher Bereich und hatten dabei die Ank�mmlinge im Blick. Amanda hatte ein �Willkommen in West End City� Schild dabei. �Musstest du das mitnehmen?� fragte Dave �So etwas sieht man doch sonst nur in irgendwelchen Serien oder Filmen.� �Na ja, Eva muss uns ja irgendwie erkennen.� sagte Amanda �Und das Schild kann sie nun mal nicht �bersehen.� �Das stimmt.� sagte Dave. Da kam ein M�dchen mit langen braunen Haaren auf Amanda und Dave zu. �Seid ihr Amanda und Dave Michaels?� fragte sie. �Ja, das sind wir.� sagte Amanda �Bist du Eva Keldorn?� Das M�dchen nickte. �Willkommen.� sagte Amanda �Ich bin deine Gastschwester f�r das n�chste Jahr. Und auf meinen komischen Bruder solltest du dich auch schon mal einstellen.� �Wie war das?� fragte Dave. �Ach, nichts.� sagte Amanda. �Mit dem werde ich auch leicht fertig.� sagte Eva �Ich hab noch zwei �ltere Schwestern. Und als die j�ngste von drei Schwestern musste ich mich manchmal richtig durchbei�en.� �Dann bist du ja auf alles vorbereitet.� sagte Amanda �Sehr gut. Dann wird dich ja wohl keine b�se �berraschung mehr erwarten.� �Das will ich doch hoffen.� sagte Eva.
Bei Dave und Amanda:
Amanda zeigte Eva ihr Zimmer. �Und hier schlafe ich.� sagte Amanda �Wie du siehst ist hier genug Platz f�r dein G�stebett. Dave wird es bis heute Abend rein getragen haben. Versprochen.� Eva sah sich in Amandas Zimmer um. Dabei entdeckte sie an einer Pinwand Bilder und Zeitungsartikel aller m�glichen Power Ranger Teams. �Interessant.� sagte Eva. �Ja, ich bekenne mich schuldig.� sagte Amanda �Ich bin eben ein totaler Fan der Power Rangers. Sie sind eben richtige Helden. Mann, ich war erst 3 Jahre alt, als das erste Mal Power Rangers auftauchten. Das war damals in Angel Grove. Ich war von Anfang an von ihnen begeistert. Tja, leider wei� keiner, wer die Rangers wirklich sind.� �Aber hier sind auch welche ohne Helm zu sehen.� sagte Eva. Dabei zeigte sie auf zwei Bilder. Eines zeigte die Lightspeed Rescue Rangers. Das andere Bild zeigte Wes und Eric. �Das sind die einzigen Rangers, die aus ihrer Identit�t kein Geheimnis machen.� sagte Amanda �Von denen gibt es sogar Replikate ihrer Verwandler.� Amanda zeigte Eva das Replikat eines Lightspeed Rescue Verwandlers. �Leider funktioniert der nicht.� sagte Amanda �Richtige Verwandler m�sste man haben.� �Das ist echt unglaublich.� sagte Eva �Bei uns in Deutschland ist so gut wie gar nichts �ber die Power Rangers bekannt. Wer etwas �ber die erfahren will, sucht sich Informationen im Internet.� Da kam Dave mit dem G�stebett ins Zimmer. �War ja klar, dass du sie gleich in ein Gespr�ch mit dem Thema Power Rangers verwickelst.� sagte Dave. �Stell du lieber das Bett auf.� sagte Amanda. �Also, ich gehe wesentlich respektvoller mit meinen �lteren Schwestern um, als du mit deinem Bruder.� sagte Eva. Dave grinste. �Das sind nur harmlose Sticheleien unter Geschwistern.� sagte Amanda �Ich w�rde f�r meinen Bruder alles tun.� �Bei Gelegenheit werde ich dich dran erinnern.� sagte Dave. �Okay, dann zeige ich dir mal die Stadt.� sagte Amanda. �Du solltest Pfefferspray mitnehmen, Eva.� sagte Dave �Gegen Abend kann West End City ein hei�es Pflaster werden.� �Macht sich da jemand Sorgen um mich?� fragte Eva. �Wahrscheinlich ist er einfach nur scharf auf dich.� sagte Amanda. �Bl�dsinn.� sagte Dave und verschwand.
West End City, Innenstadt:
Dave, Amanda und Eva gingen durch die Innenstadt. Dabei zeigte Amanda Eva alle wichtigen L�den, Treffpunkte und Sehensw�rdigkeiten. �Hier ist echt was los.� sagte Eva �Wenn ich dagegen an meine Heimatstadt denke. Da geht ja kaum was ab.� �Hey!� rief Dave pl�tzlich �Kevin! Gordon!� Dave rannte auf zwei Jungs zu. �Seine Kumpels.� sagte Amanda �Kevin Watts und Gordon Lynx. Wenigstens treibt sich mein Bruder mit gescheiten Leuten rum.� �Das merke ich.� sagte Eva �Besonders Kevin hat es dir wohl angetan. So wie du ihn ansiehst.� �Das hat gar nichts zu sagen.� sagte Amanda. Kevin und Gordon kamen auf Amanda und Eva zu. �Hi, ihr beiden.� sagte Kevin �Du musst Eva Keldorn sein.� �Ja, die bin ich.� sagte Eva �Und ihr seid Kevin und Gordon, stimmt�s?� �Ja, stimmt.� sagte Gordon �Hey, wollen wir ins �Space�?� �Was ist das denn?� fragte Eva. �Unser Stadtcafe.� sagte Amanda �Wir sind ziemlich oft da.� �Das Space ist mehr als nur ein Stadtcafe.� sagte Kevin �Da gibt es sehr oft Shows und Veranstaltungen.� �Klingt cool.� sagte Eva. �Na, dann mal los.� sagte Dave �Wir nehmen die Abk�rzung.� Die Gruppe bog in eine Seitenstra�e. Dort war niemand zu sehen. �Ist doch wesentlich besser als das Gedr�nge in der Hauptstra�e.� sagte Gordon �Da erstickt man ja fast.� Da tauchten pl�tzlich menschengro�e, insektenartige Wesen auf und umzingelten die Gruppe. �Sollte ich deswegen das Pfefferspray mitnehmen?� fragte Eva. �Definitiv nicht.� sagte Dave �Solche Freaks hab ich noch nie hier gesehen.� �In einer solchen Situation kommen dann immer die Power Rangers.� sagte Amanda �Aber anscheinend nicht heute.� �Hier in West End City gibt es keine Power Rangers.� sagte Dave �Also brauchen wir auf die auch nicht zu warten.� �Dann m�ssen wir uns eben selbst retten.� sagte Gordon. Er war der erste, der einen Angriff gegen die Kreaturen wagte. Er vollf�hrte einen Sprungkick und warf so zwei Kreaturen um. Amanda boxte eine Kreatur ins Gesicht. Eva ging in die Hocke und schlug der Kreatur vor ihr mit einem Haken zwischen die Beine. �Mann, mit dir m�chte ich aber auch keinen Stress haben.� sagte Gordon und warf dabei eine weitere Kreatur �ber seine Schulter. Dave und Kevin kickten in Teamarbeit mehrere Kreaturen weg. Doch es wurden immer mehr. �Es sind zu viele.� sagte Eva �Was sollen wir tun?� Da �ffneten sich zwei gr�ne Portale. Heraus traten zwei Personen. Ein Mann, Mitte 30, mit schwarzen Haaren, und eine Frau, Mitte 20, mit langen dunkelblonden Haaren. Sie trugen Laborkittel und hatten Pistolen in der Hand. Sie erhoben die Pistolen und schossen auf die Kreaturen. Aus den Pistolen traten Laserstrahlen, wodurch die Kreaturen vernichtet wurden. Der Mann und die Frau wiederholten dies, bis keine der Kreaturen mehr �brig war. �Was war das eben?� fragte Dave. Er sah sich den Mann genauer an. Dann sagte er: �Hey, Sie sind doch Dr. Link, der bekannte Wissenschaftler.� �Und ich bin seine Assistentin.� sagte die Frau �Dr. Celeste Brown.� �Eine ziemlich junge Doktorin, wie mir scheint.� sagte Gordon. �Ich bin 25.� sagte Celeste �Also gerade mal ein paar Jahre �lter als ihr. Also keine F�rmlichkeiten. Nennt mich einfach Celeste.� �Was waren das f�r Kreaturen?� fragte Eva �Oder ist das geheim?� �Ihr wisst schon zu viel, um euch da raus zu halten.� sagte Celeste �Au�erdem denke ich, dass ihr die Richtigen seid.� �Ja, das denke ich auch.� sagte Dr. Link �Folgt uns in die Digibase.� Dr. Link �ffnete ein Portal, durch das die Gruppe ging.
Digibase:
Die Gruppe verlie� das Portal und stand in einem Hi-Tech Raum. �Wow.� sagte Dave �Wo sind wir hier?� �Das ist die Digibase.� sagte Dr. Link �Eine Basis in einem virtuellen Raum.� �Virtuell?� fragte Dave �Also so wie in diesem Film Matrix. Was passiert, wenn die Digibase mal abst�rzt?� �Dann landen wir in unserem Forschungslabor.� sagte Dr. Link �Denn von dort habe ich den Eingang zur Digibase kreiert.� �Ich wusste ja, dass Amerika das Land der unbegrenzten M�glichkeiten ist.� sagte Eva �Aber das ist einfach zu verr�ckt.� �Und ich bin sicher, es geht noch verr�ckter.� sagte Dave �Was waren das f�r Kreaturen?� �Das waren die Insektoiden.� sagte Dr. Link �Sie sind nichts anderes als Computerviren.� �Stimmt, es geht verr�ckter.� sagte Kevin �Was machen Computerviren in unserer Stadt?� �Das war ein Fehler bei unserem ersten Versuch, eine Person zu digitalisieren und sie in die virtuelle Welt zu schicken. Dabei bekamen wir Hilfe von der franz�sischen Computerexpertin Ariane Jacques. Sie lies sich freiwillig digitalisieren. Doch seitdem fehlt von ihr jede Spur. Es gab einen Kurzschluss, der Ariane in den Cyberspace sperrte und gleichzeitig ein gef�hrliches Virus erschuf: Mordus. Er ist unglaublich intelligent und hat einen Weg gefunden, Viren auf die reale Welt loszulassen. Mordus ist gef�hrlich. Er will den Cyberspace und die reale Welt erobern.� �Diese Digibase entstand bei unserem zweiten Versuch der Digitalisierung.� sagte Celeste �Wie ihr seht, ist dieser Versuch gegl�ckt.� �Aber was sollen wir hier?� fragte Amanda �Du sagtest irgendwie so etwas wie, dass wir die Richtigen seien. Die Richtigen wof�r?� �Daf�r, Mordus und die Insektoiden zu bek�mpfen.� sagte Celeste. �Sorry, aber da passe ich.� sagte Kevin �Ich bin nicht zum K�mpfer geboren.� �Deshalb werden wir auch etwas nachhelfen.� sagte Celeste. Sie holte einen Koffer hervor und �ffnete ihn. Drinnen lagen f�nf Armb�nder und f�nf USB-Sticks. �Das sind die Digitalizer.� sagte Celeste �Mit ihrer Hilfe k�nnt ihr euch in die Power Rangers Digital verwandeln.� �Power Rangers?� fragte Amanda �Ich bin dabei.� �Was meint ihr, Jungs?� fragte Dave. �Nat�rlich.� sagte Gordon �Da mache ich mit.� �Also, wenn das so ist, bin ich auch dabei.� sagte Kevin. �Was ist mit dir, Eva?� fragte Amanda. �Ich wei� nicht.� sagte Eva �Ich komme doch gar nicht von hier. Was ist, wenn wir Mordus noch nicht besiegt haben, wenn ich nach Deutschland zur�ck muss?� �Kein Problem.� sagte Dr. Link �Du kannst von jedem Ort der Welt die Digibase betreten. Da es eine virtuelle Welt ist, brauchst du dazu nur einen Computer.� �Und wie haben Sie dann gerade die Digibase ge�ffnet?� fragte Dave �Es sah nicht so aus, als stand in der Stra�e ein Computer.� �Ein Minicomputer.� sagte Dr. Link �Kleine Erfindung von mir. Ist manchmal �u�erst n�tzlich.� �Okay, ich bin auch dabei.� sagte Eva. Die f�nf Teenager nahmen jeweils einen USB-Stick und ein Armband aus dem Koffer. �Es gibt Probleme.� sagte Dr. Link, der auf einen Monitor blickte �Es sind wieder Insektoiden in der Stadt.� �Die machen wir fertig.� sagte Dave. Er �ffnete ein Portal, durch das die Gruppe die Digibase verlie�.
Stra�en von West End City:
Amanda sah sich kurz um. �Na, die paar M�cken d�rften doch kein Problem sein.� sagte sie �Was denkt ihr?� �Nur Kanonenfutter.� sagte Gordon. �Na, dann wollen wir mal.� sagte Dave �Digital Input!!!� Die Teens hielten den linken Arm, an dem das Armband befestigt war, vor ihren K�rper. Dann steckten sie den USB-Stick in einen USB-Slot am Armband. Daraufhin wurden sie von einem virtuellen Gitter umgeben, welches anschlie�end den Ranger Anzug bildete. �Digital Rot!� rief Dave. �Digital Gelb!� rief Amanda. �Digital Gr�n!� rief Kevin. �Digital Blau!� rief Gordon. �Digital Pink!� rief Eva. Die Rangers nahmen ihre Posen ein und riefen: �Power Rangers Digital!� �Also los.� sagte Dave �Lassen wir mal unser Anti-Viren Programm spielen.� �Ich sehe mir das mal an.� sagte Amanda �Digital Scan!� Sie sah einen Insektoiden an. Daraufhin erschien ihn Amandas Visier Daten �ber die Insektoiden. �Sehr interessant.� sagte Amanda �Nur einfache, leicht zu besiegende, veralterte Viren. Reverse!� Damit verschwanden die Daten aus ihrem Visier. Amanda ging auf die Insektoiden los und schickte sie mit gezielten Schl�gen und Tritten zu Boden. �Gegen Viren hilft am besten immer noch eine Firewall.� sagte Dave �Digital Wall!� Er schlug auf den Boden, wodurch sich eine Flammenwand ausbreitete. Einige der Insektoiden verbrannten. �So einfach ist das.� sagte Dave �Reverse!� Die Flammen verschwanden. �Dann wollen wir mal etwas aufdrehen.� sagte Gordon �Digital Speed!� Nun war jede seiner Bewegungen um ein vielfaches schneller. Er rannte um die Insektoiden herum und schlug sie dabei. Sie gingen zu Boden. �Das war cool.� sagte Gordon �Reverse!� Nun war seine Geschwindigkeit wieder normal. �Wie w�re es damit?� fragte Kevin �Digital Boost!� Sein Anzug fing an zu leuchten. Kevins Angriffe wurden dadurch dreimal so stark. Mit einem einzigen Schlag schleuderte er einen Insektoiden gegen f�nf andere Insektoiden. �Reverse!� rief Kevin. Sein Anzug h�rte auf zu leuchten. �Doppelt h�lt bekanntlich besser.� sagte Eva �Digital Copy!� Eva erzeugte ein Duplikat von sich, so dass zwei Pink Rangers auf die restlichen Insektoiden zust�rmten. Die beiden Pink Rangers besiegten die Insektoiden mit Schl�gen und Tritten. Alle Insektoiden waren vernichtet. �Reverse!� rief Eva. Ihr Duplikat verschwand.
Digibase:
Die Rangers betraten die Digibase. Dabei hatten sie ihre Helme abgenommen und trugen sie unter ihrem Arm. �Das war ja so cool.� sagte Amanda �Ich kann es noch gar nicht fassen. Ich bin ein Teil der Power Rangers Geschichte.� �Wenn man bedenkt, dass ich eigentlich nur zu einem ganz normalen Sch�leraustausch hier bin.� sagte Eva �Meine Schwestern werden mir das nie glauben, wenn ich ihnen das erz�hle.� �Du wirst es ihnen eh nicht erz�hlen.� sagte Dr. Link �Projekt Digital ist streng geheim. Nur wir wissen etwas davon. Deshalb d�rft ihr mit niemandem dar�ber reden. Eure Identit�t ist ebenfalls geheim. Niemand darf wissen, dass ihr die Power Rangers seid.� �Jetzt liegt alles in unseren H�nden.� sagte Gordon �Wir allein sind jetzt f�r das Schicksal der Welt verantwortlich.� �Eigentlich wollten wir noch ins Space.� sagte Kevin �Habt ihr immer noch Lust dazu?� �Na klar doch.� sagte Amanda �Wir m�ssen Eva doch zeigen, wie man hier so feiert.�
ENDE