Episode 26: Eroberung und Rückeroberung, Teil 1

An Bord der Konieczny:
Da alles ruhig war entspannten sich die Rangers in der Schwimmhalle. Rick beobachtete Mirana. „In diesem Badeanzug gefällt sie mir noch besser.“ sagte er zu Shawn „Warum muss sie bloß lesbisch sein?“ „Gib es zu, nackt würde sie dir noch besser gefallen als im Badeanzug.“ sagte Shawn. „Da ist was dran.“ sagte Rick „Man hätte doch ahnen können, dass sie nicht böse ist. So ein hübsches Mädchen kann unmöglich böse sein.“ „Was tuschelt ihr beiden da?“ fragte Mirana. „Nichts besonderes.“ sagte Rick „Nur Männergespräche.“ „Genau das hab ich befürchtet.“ sagte Mirana. Da ging der Alarm los. „Und das hab ich befürchtet.“ sagte Henrike. Sofort schwang sie sich aus dem Schwimmbecken und rannte los. Die anderen Rangers folgten ihr. Im Besprechungsraum schaltete sie das Signal auf den Bildschirm. „Es ist ein Notsignal.“ sagte Henrike. Auf dem Bildschirm erschien ein Wissenschaftler. „Ich hoffe, irgendjemand fängt dieses Notsignal auf.“ sagte der Wissenschaftler „Die Forschungsstation auf Stefania wurde angegriffen. Die Argus Rebellen haben uns völlig überrannt. Wir haben die Station verloren.“ Damit endete die Übertragung. „Verdammt.“ sagte Henrike „Die Forschungsstation auf dem Planeten Stefania war die wichtigste Einrichtung. Es hieß, sie haben das Mars Projekt zu Ende gebracht.“ „Das Mars Projekt?“ fragte Mirana „Daran wurde noch gearbeitet, als ich noch ein Ranger war.“ „Wir müssen sofort los.“ sagte Henrike „Die Station mag zwar verloren sein, aber das Ergebnis des Mars Projekts darf Argus nicht bekommen.“ „Was ist dieses Mars Projekt überhaupt?“ fragte Shawn. „Es sollte eine Kampfrüstung entwickelt werden.“ sagte Mirana „Eine, die mit der Power des roten Rangers kompatibel ist. Sie würde ihn stärken und ihn zu einem beinahe unbezwingbaren Kämpfer machen.“ „Dann darf Argus diese Rüstung wirklich nicht bekommen.“ sagte Nancy.

An Bord der Nebula X-3:
„Die stefanische Forschungsstation ist in unserer Gewalt.“ sagte Argus „Besser kann der Tag doch gar nicht beginnen.“ „Aber was ist, wenn die Rangers die Station zurückerobern wollen?“ fragte Valhalla „Sie werden es garantiert versuchen.“ „Ich habe eine ganze Armee von Battlebots in dieser Station gelassen.“ sagte Argus „Sie werden nicht durchkommen. Sie werden noch nicht einmal bis zum Planeten vordringen.“

Die Konieczny näherte sich dem Planeten Stefania. Schon aus dieser Entfernung konnte man erkennen, um was für einen Planeten es sich handelte. Es war ein einziges felsiges Ödland. Es gab keine Spur von Leben. Ideal also, um zu forschen und die neusten Errungenschaften zu testen. Um Stefania herum schwebten mehrere Raumjäger der Argus Rebellen. An Bord der Konieczny machten sich die Rangers bereit. „Sieht so aus, als will Argus nicht, dass ihm jemand die Station wieder nimmt.“ sagte Shawn „Uns kann er damit nicht aufhalten.“ „Lasst uns unsere Raumjäger nehmen und Argus’ Jagdgeschwader vom Himmel holen.“ sagte Henrike „Was uns einmal gehört hat, holen wir auch wieder zurück.“ „Ich hab meinen Raumgleiter noch nie im Kampf getestet.“ sagte Mirana „Das wird bestimmt interessant.“ Die Rangers rannten in den Hangar und stiegen in ihre Raumjäger ein. Kurze Zeit später flogen sie los.

Die acht Schiffe der Rangers flogen in einer geschlossenen Formation auf das feindliche Geschwader zu. Bevor sie dieses erreichten, drehte jeder Ranger in eine andere Richtung ab. Das Team teilte sich so auf. „Nancy, ich hab mal eine Frage.“ sagte Faye per Funk „Was ist eigentlich leichter zu steuern? Der Zeit Gleiter oder der Cosmo Cruiser?“ „Ich hab den Zeit Gleiter nie selber gesteuert.“ sagte Nancy „Kann ich dir leider nicht sagen. Aber ich kann dir sagen, dass mir diese Raumschlachten sehr viel spaß machen.“ Nancy holte sofort mehrere feindliche Raumjäger vom Himmel. „Das ist mal wirklich eine Feuerprobe.“ sagte Mirana „Feuer frei!“ Auch sie schoss einige Raumjäger ab. Nach kurzer Zeit hatten die Rangers alle Raumjäger vernichtet und landeten wieder auf der Konieczny.

An Bord der Nebula X-3:
Argus und Valhalla beobachteten die Weltraumschlacht. „Sie haben tatsächlich die orbitale Verteidigung ausgeschaltet.“ sagte Valhalla. „Das macht fast gar nichts.“ sagte Argus „Das ist nur ein verzweifelter Versuch der Rangers, die Station zurück zu erobern. Sie werden allerhöchstens die Station betreten. Aber sie werden sie nicht wieder lebend verlassen.“

An Bord der Konieczny:
Die Rangers befanden sich alle im Besprechungsraum. Mit den Kurzstreckenscannern tastete Henrike die Oberfläche von Stefania ab. „Alles klar, jetzt weiß ich bescheid.“ sagte sie „Mirana hat unsere Ausrüstung in die Exetor gepackt. Wir teleportieren uns nicht runter, sondern landen direkt auf dem Planeten.“ „Es ist alles bereit.“ sagte Mirana „Wir können sofort aufbrechen.“ „Okay, ich werde nur noch sagen, wie wir vorzugehen haben.“ sagte Henrike „Also, es besteht folgendes Problem. Die Forschungsanlage wird jetzt von den Argus Rebellen kontrolliert. Hinzu kommt noch, dass sie das Kraftfeld um das Gebäude aktiviert haben.“ „Was für ein Kraftfeld?“ fragte Nancy „Können wir es mit unseren Mitteln durchbrechen?“ „Nein, leider nicht.“ sagte Henrike „Das Kraftfeld war eigentlich dazu gedacht, um die Station in Notfällen vor feindlichen Angriffen zu schützen. Und jetzt setzen die Argus Rebellen es gegen uns ein.“ „Na super.“ sagte Faye „Und wie sollen wir das Kraftfeld überwinden?“ „Etwas weiter außerhalb steht ein Reaktor.“ sagte Henrike „Dieser versorgt das Kraftfeld mit Energie. Wenn wir den Reaktor zerstören, bricht das Kraftfeld zusammen und wir können in die Forschungsanlage eindringen.“ „Wir müssen das Kraftfeld zerstören?“ fragte Shawn „Aber was ist, wenn die Station wieder Telus gehört? Dann wäre sie ungeschützt.“ „Das ist klar, aber einen anderen Weg gibt es nicht.“ sagte Henrike „Lieber eine ungeschützte Station, die uns gehört, als eine geschützte Station in den Händen des Feindes.“ „Wieso steht dieser Reaktor außerhalb, und nicht innerhalb des Kraftfeldes?“ fragte Rick „So könnte ja jeder einfach den Reaktor zerstören und in die Station einmarschieren.“ „Das ist eigentlich die größte Schwachstelle der Station.“ sagte Mirana „Aber es ging nicht anders. Das Kraftfeld muss seine Energie sowohl von innen, als auch von Außen beziehen.“ „Fällt eine dieser Energieversorgungen aus, bricht das Kraftfeld zusammen.“ ergänzte Henrike „Von daher müssen wir den Reaktor zerstören. Alles weitere erkläre ich, wenn wir angekommen sind. Jetzt geht es erst einmal mit der Exetor runter.“ Die Rangers betraten den Hangar und gingen an Bord der Exetor. Sie flogen sofort los.

Planet Stefania:
Die Exetor landete kurze Zeit später auf dem Planeten. Mirana schnallte sich einen Rucksack um. „Ich habe die Hauptausrüstung bei mir.“ sagte sie „Also, wir gehen jetzt zum Reaktorgebäude, dringen dort ein und legen eine Bombe am Reaktorkern. Ein Timer von 10 Minuten sollte ausreichen, um rechtzeitig das Gebäude zu verlassen.“ „So wie ich Argus kenne, wird er uns nicht einfach so rein lassen.“ sagte Michelle „Wie sieht es mit Wachen aus?“ „Wir müssen damit rechnen, dass der Reaktor bewacht wird.“ sagte Henrike „Der Scanner hat allerdings festgestellt, dass sich hier nur Battlebots befinden. Diese Laserpistolen werden uns gute Dienste leisten.“ Henrike übergab jedem Ranger eine Laserpistole. „Warum haben wir diese Dinger nicht schon früher bekommen?“ fragte Shawn „Die wären manchmal echt praktisch gewesen.“ „Die hätten uns verwandelt kaum was genützt.“ sagte Henrike „Denn aus irgendeinem Grund kann man die Pistolen nicht benutzen, wenn man verwandelt ist. Würde man versuchen, einen Schuss abzufeuern, würde sich die Pistole entladen und wäre nutzlos. Ich weiß nicht, wieso das so ist. Wahrscheinlich hängt es irgendwie mit der Power zusammen. Die telusianischen Wissenschaftler haben den Fehler bisher auch noch nicht entdeckt. Denn würde man eine Laserpistole entwickeln, die mit der Ranger Power angetrieben wird, wie es bei manchen Ranger Teams der Fall ist, würde man die Pistole nicht unverwandelt benutzen können.“ „Ihr solltet mal nach Mariner Bay reisen und bei Lightspeed nachfragen.“ sagte Rick „Die haben es geschafft.“ „Wirklich?“ fragte Henrike „Werde ich mir merken. Aber jetzt wartet eine Mission. Seid ihr bereit?“ „So bereit, wie man nur sein kann.“ sagte Shawn. „Also gut, dann los.“ sagte Henrike.

TO BE CONTINUED...

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