Episode 24: Miranas Entscheidung

An Bord der Konieczny:
Die Rangers unterhielten sich noch lange �ber den neuen Zord. �Wow, ich h�tte nie gedacht, dass so etwas in der Konieczny drin steckt.� sagte Shawn. �Einfach war der Umbau auch nicht gerade.� sagte Henrike �Ob ihr es glaubt oder nicht, aber Mirana hat mir bei dem Defcon Megazord sozusagen geholfen.� �Ich glaube dir.� sagte Faye �Mirana ist nicht b�se.� �Nun, ich kenne Mirana nicht so lange.� sagte Nancy �Aber nach dem, was ihr so erz�hlt habt, haben euch Argus und Valhalla viel mehr Probleme bereitet.� �Weil Mirana nichts zu sagen hat.� sagte Faye �Noch bevor wir gegen diesen Kampfroboter gek�mpft hatten, hab ich Mirana im Park getroffen. Sie hat mir alles erz�hlt. Glaubt mir, sie ist nicht b�se.� �Dann wollte sie auf Senax wirklich nur mit mir reden.� sagte Henrike �Ich habe ihr Unrecht getan. Wenn ich k�nnte, w�rde ich mich bei ihr entschuldigen.�

An Bord der Nebula X-3:
Mirana ging in ihrem Zimmer auf und ab. �Was soll ich nur tun?� fragte sie sich �Soll ich hier bleiben, oder soll ich mich Henrike anschlie�en? Mein eigentliches Ziel werde ich an Bord dieses Schiffes eh nicht erf�llen. Ich wollte die Regierung von Telus daf�r b��en lassen, dass sie meine Heimatstadt zerst�rt hat. Aber nachdem ich gesehen hab, was mit St�dten passiert, die Argus erobert hat, bin ich sogar �berzeugt, dass die telusianische Regierung damals das Richtige getan hat.� Mirana legte sich auf ihr Bett. �Wie gerne w�re ich wieder Henrikes Freundin.� sagte Mirana �Ich erinnere mich noch genau, wie wir uns anfreundeten.�

R�ckblende:
Auf Telus war eine riesige Schlacht im Gange. Der Raumpirat Adomeit versuchte, den Planeten zu erobern. Die Rangers von Telus waren bereit, an Bord der Konieczny gebeamt zu werden. Jay, der rote Ranger, aktivierte seinen Verwandler und sagte: �Wir sind soweit, Henrike. Hol uns hoch.� Die Rangers wurden in das Schiff gebeamt, wo sie von Henrike empfangen wurden. Sie gingen sofort zur Br�cke. Nur Mirana, der gr�ne Ranger, wurde von Henrike zur�ckgehalten. �Ich bitte dich, pass auf dich auf.� sagte Henrike �Wir kennen uns zwar noch nicht so lange, aber trotzdem bist du mir sehr sympathisch.� �Ich mag dich auch.� sagte Mirana �Was ist, sollen wir nachher noch durch die Stadt ziehen?� �Gerne.� sagte Henrike �Ich freu mich schon drauf.�

Die Mission der Rangers war vorerst beendet. Henrike und Mirana gingen durch ihre Heimatstadt. �Das muss unglaublich aufregend sein.� sagte Henrike �Ich hab schon als Kind davon getr�umt, ein Power Ranger zu sein.� �Es ist wirklich cool.� sagte Mirana �Aber manchmal auch ziemlich gef�hrlich. Dieser Adomeit ist ein ernstzunehmender Gegner.� Mirana und Henrike setzten sich auf eine Bank. �Willst du heute bei mir �bernachten?� fragte Henrike �Wir machen einen richtigen M�dchenabend. Nur wir beide. Was h�ltst du davon?� �Gerne.� sagte Mirana �Genau das richtige nach diesem anstrengenden Tag.� Pl�tzlich stand Jay vor Mirana. �Mein Gott, hast du mich erschreckt.� sagte Mirana �Was ist los?� �Adomeit hat Telus aufgegeben.� sagte Jay �Er entfernt sich von unserem Planeten.� �Das ist doch toll.� sagte Mirana �Wir haben es endlich geschafft.� �Adomeit hat vorher noch etwas mitgehen lassen.� sagte Jay �Er hat aus unserem Labor ein Zeitreise Modul entwendet.� �Oh nein.� sagte Mirana �Damit wird er zu einem �berm�chtigen Gegner. Wer wei�, welchen Planeten er als n�chstes angreift.� �Wenn man von seinem momentanen Kurs ausgeht, ist er unterwegs zum Planeten Erde.� sagte Jay �Wir haben eine Nachricht zum Planeten Erde geschickt. Wir hoffen, dass dort irgend jemand was damit anfangen kann.� �Auf der Erde gibt es auch Power Rangers.� sagte Mirana �Nun, zumindest d�rfte Adomeit es nicht einfach haben.�

Wenige Monate sp�ter:
Mirana und Henrike trafen sich nun immer regelm��iger und sind beste Freundinnen geworden. Auch an diesem Tag besuchte Mirana Henrike. Sie sprachen dabei �ber den neuen Feind der Rangers. �Ich dachte, nach Adomeit h�tten wir Ruhe.� sagte Mirana �Aber dieser Argus ist ja noch schlimmer.� �Ihr macht das schon.� sagte Henrike �Schlie�lich hatte Adomeit nach einiger Zeit auch die Schnauze voll. Glaub mir, Argus wird bald verschwinden.� �Ich hoffe es.� sagte Mirana �Erst Adomeit, und dann Argus. Unser Planet scheint die Irren ja f�rmlich anzuziehen. Ich hoffe, dass Telus bald in Frieden leben kann.�

Gegenwart:
�Oh mein Gott.� sagte Mirana �Was habe ich blo� getan? Ich wollte immer Frieden f�r Telus. Aber ich h�tte beinahe den Untergang meines Planeten herbeigef�hrt. Wieso hab ich mich Argus blo� angeschlossen?� Mirana ging in ihrem Zimmer auf und ab. �Ich hoffe, es ist noch nicht zu sp�t.� sagte Mirana. Sie verlie� ihr Zimmer und rannte in Richtung Hangar. Dabei traf sie Valhalla. �Wo willst du hin?� fragte Valhalla. �Ich mache einen kleinen Ausflug.� sagte Mirana �Ich muss auf andere Gedanken kommen. Ich bin zu abgelenkt. So kann ich keine vern�nftigen Pl�ne schmieden.� �Dann viel Spa�.� sagte Valhalla �Hoffentlich hast du einen guten Plan gegen die Rangers, wenn du zur�ck bist.� �Auf jeden Fall.� sagte Mirana. �Wenn du w�sstest, dass ich gar nicht zur�ck komme.� dachte sie.

An Bord der Konieczny:
Kurze Zeit sp�ter befanden sich alle Rangers auf der Br�cke. Henrike hatte sie alle zu sich gerufen. �Was ist los?� fragte Michelle. �Wir erhalten ein eingehendes Funksignal.� sagte Henrike. Sie schaltete das Signal auf den Bildschirm. Dort erschien Mirana. �Mirana.� sagte Henrike �Mit dir hab ich nun gar nicht gerechnet.� �Bitte lass mich an Bord eures Schiffes.� sagte Mirana �Ich habe die Nebula X-3 f�r immer verlassen.� �Ich wei� nicht.� sagte Henrike �Ich bin mir nicht sicher, ob man dir noch trauen kann.� �Man kann ihr trauen.� sagte Faye �Ich bin ihr vorher schon ein paar Mal begegnet. Sie hatte uns mehrmals heimlich geholfen.� �Na sch�n.� sagte Henrike �Ich werde das Schutzschild deaktivieren. Du kannst an Bord kommen, Mirana.� �Ich danke dir.� sagte Mirana. Ihre Funk�bertragung endete. Die Rangers gingen in den Hangar, wo Miranas Schiff kurze Zeit sp�ter landete. Mirana stieg aus. �Du hast uns wirklich geholfen?� fragte Henrike �Ist das wahr?� �Nat�rlich.� sagte Mirana �Ich wollte euch nie weh tun. Und schon gar nicht t�ten. Ich hab dir die Pl�ne f�r den Defcon Megazord gegeben. Auf Gaima war ich es, die diesen Strahl in die schwerelose Br�cke gefeuert hat. Und als zwei von euch vergiftet wurde, konnte ich euch noch die Information �ber das Tigerherz �bertragen. Ich konnte euch doch nicht dem Tod �berlassen. Und dich erst recht nicht, Henrike. Ich liebe dich doch.� Nun schien Henrike �berzeugt zu sein. Sie rannte auf Mirana zu und umarmte sie. �Ich liebe dich auch.� sagte Henrike �Ich habe nie aufgeh�rt, dich zu lieben.� Mirana und Henrike k�ssten sich. �Die also auch noch.� sagte Rick �Auf diesem Schiff fehlen eindeutig ein paar unvergebene Hetero M�dchen.�

An Bord der Nebula X-3:
Argus ging auf Valhalla zu. �Du wolltest mir etwas wichtiges sagen?� fragte Argus �Was ist es?� �Nun, dieser Ausflug, zu dem Mirana aufgebrochen ist.� sagte Valhalla �Ich habe ihre Spur verfolgt. Sie ist an Bord der Konieczny. Offenbar hat sie sich den Rangers angeschlossen.� �Wie bitte?� fragte Argus �Das h�tte nicht passieren d�rfen.� �Ich hab es geahnt.� sagte Valhalla �Sie kam mir in den letzten Tagen so komisch vor.� �Mirana hat mich also hintergangen.� sagte Argus �Das wird ihr noch leid tun.�

An Bord der Konieczny:
Die Rangers waren im Aufenthaltsraum und feierten Miranas R�ckkehr auf die Seite des Guten. Anya und Faye standen am Fenster und blickten nach drau�en, w�hrend Mirana ihre Geschichte erz�hlte. �Argus hatte in Wirklichkeit das Sagen.� sagte Mirana �Er benannte die Argus Rebellen in Matma Rebellen um, damit es so aussieht, als h�tte ich Schuld an seinen Taten. Nat�rlich erz�hlte er mir, die Umbenennung w�re deswegen, weil ich eine geborene Anf�hrerperson bin und die Argus Rebellen anf�hren sollte. Und ich bin drauf reingefallen. Was war ich doch naiv.� �Aber es ist ja schlie�lich gut gegangen.� sagte Henrike �Jetzt bist du wieder bei uns.� Anya und Faye bekamen von alldem kaum etwas mit. Sie blickten auf die Erde. �Von diesem Ausblick hab ich seit meiner Kindheit getr�umt.� sagte Anya �Ich h�tte nie gedacht, dass ich wirklich mal vom All aus auf die Erde blicken w�rde.� �Unser Planet sieht von hier oben so sch�n aus.� sagte Faye. �Hey!� rief Anya pl�tzlich �Da ist die Nebula X-3! Sie bewegt sich von der Erde weg!� �Wirklich?� fragte Henrike. Sie verlie� sofort den Aufenthaltsraum. Kurze Zeit sp�ter setzte sich die Konieczny in Bewegung. Henrike betrat den Aufenthaltsraum wieder. �Argus meint es wirklich ernst.� sagte Henrike �Er ist unterwegs nach Telus.� �Oh nein!� rief Mirana �Wir m�ssen ihn aufhalten.� �Alles was ich im Moment tun konnte, war den Kurs nach Telus einzugeben.� sagte Henrike �Hoffentlich kommen wir noch rechtzeitig an.� �Gut, dass Anya das Schiff gesehen hat.� sagte Shawn �Sonst w�re uns Argus voraus.� �Er ist uns bereits voraus.� sagte Henrike �Er war uns immer einen Schritt voraus. Aber wenn er wirklich Telus angreifen will, lebt er nicht mehr lange.� Dann wendete sie sich den anderen Rangers zu und sagte: �Ihr habt alle nichts mit Telus zu tun. Ihr m�sst mir nicht helfen. Wenn ihr wollt, k�nnt ihr zur�ck zur Erde. Ihr seid hier schlie�lich mit der Exetor gekommen, also k�nnt ihr jederzeit das Schiff verlassen. Ich bin euch nicht b�se, wenn ihr euch entschlie�t, zur Erde zur�ck zu kehren. Ich w�rde es verstehen.� �Wir werden nicht zur�ckkehren.� sagte Nancy �Ich habe schon einmal in einem Rangerteam gek�mpft. In so einem Team zu k�mpfen bedeutet, f�r seine Teamkameraden da zu sein. Telus ist dein Planet. Der Angriff auf Telus ist ein Problem, das dich betrifft. Und was dich betrifft, betrifft uns als Teamkameraden ebenso. Ich denke, ich spreche f�r alle, wenn ich sage, dass wir bereit sind, dir zu helfen.� Die anderen Rangers nickten zustimmend. �Ich danke euch.� sagte Henrike �Dann auf nach Telus.�

ENDE

Zur�ck

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