An Bord der Konieczny:
Bis auf Henrike befanden sich alle Rangers im Aufenthaltsraum. �Was ist eigentlich mit Henrike los?� fragte Shawn �Sie wirkt so niedergeschlagen.� �Irgend etwas muss vorgefallen sein.� sagte Rick �Hannah sagte mir, dass gestern irgend jemand den Teleporter benutzt hat. Henrike war wohl noch einmal auf Senax. Und da muss sie irgendwas erlebt haben, was sie so niedergeschlagen hat.� �Ich werde mal mit ihr reden.� sagte Michelle. Sie stand auf und verlie� den Aufenthaltsraum.
Michelle betrat Henrikes Quartier. Henrike lag auf ihrem Bett und starrte an die Decke. �Ach, du bist es.� sagte Henrike �Komm ruhig rein.� �Wie geht es dir?� fragte Michelle �Ich hab das Gef�hl, dich bedr�ckt irgend etwas.� �Es ist Mirana.� sagte Henrike �Sie wollte sich gestern mit mir treffen. Ich hatte noch Hoffnung, dass sie irgendwo immer noch die alte Mirana ist. Doch sie hat mir blo� eine Falle gestellt.� �Henrike, du musst dar�ber hinweg kommen.� sagte Michelle �So wie Shawn eingesehen hat, dass seine Danuta verloren ist, musst du jetzt einsehen, dass die alte Mirana verloren ist.� �Und genau das f�llt mir so schwer.� sagte Henrike �Ich will, dass Mirana wieder meine Freundin wird. Aber ich f�rchte, es wird nie wieder so kommen. Wahrscheinlich werde ich sie sogar t�ten m�ssen. Und das will ich nicht.� �Damit musst du jetzt klar kommen.� sagte Henrike �Denk dran, Mirana hatte es ein Mal beinahe geschafft, Anya und mich zu t�ten.� �Ich wei�.� sagte Henrike �Ich kann immer noch nicht glauben, dass Mirana zu so etwas f�hig ist.�
An Bord der Nebula X-3:
�Unser Ziel ist nach wie vor der Planet Gaima?� fragte Valhalla. �Ja, denn der momentane Zeitpunkt ist zu g�nstig.� sagte Argus �Denn noch heute soll auf Gaima das Ereignis eintreffen.� �Die Monster vom Mond.� sagte Mirana �Haltet ihr das wirklich f�r eine gute Idee? Diese Bestien sind unkontrollierbar.� �Es wird schon einen Weg geben, sie zu kontrollieren.� sagte Argus �Immerhin k�nnen wir sie dann gegen die Rangers einsetzen.� �Wenn es uns gelingt, sie zu kontrollieren, sind sie in der Tat gute Verb�ndete.� sagte Mirana �Ich werde noch ein paar Vorbereitungen treffen.� Mirana ging in ihr Zimmer. Dort packte sie ein seltsames Ger�t ein. �Die Monsterernte wird f�r euch sehr knapp ausfallen.� sagte Mirana �Das verspreche ich euch.� Kurz darauf nahm die Nebula X-3 Kurs auf Gaima.
Die Konieczny folgte der Nebula X-3 aus sicherer Entfernung. Die Rangers, und auch Hannah und Gogan befanden sich auf der Br�cke. �Ich h�tte es wissen m�ssen.� sagte Henrike �Sie nehmen Kurs auf Gaima.� �Der Hauptplanet des Gaima Systems?� fragte Shawn �Was gibt es denn da so besonderes?� �Jedes Jahr passiert etwas auf diesem Planeten.� sagte Henrike �Und zwar n�hert sich der Mond dem Planeten so nahe, dass die beiden Atmosph�ren sich vermischen. Dadurch entsteht kurzzeitig eine schwerelose Br�cke zwischen dem Mond und dem Planeten. Da der Mond von Monstern bev�lkert ist, kommen die Monster zum Planeten.� �Klingt nicht gerade nach einem erfreulichen Ereignis.� sagte Anya �Und Mirana will diese Monster f�r sich gewinnen?� �Das ist anzunehmen.� sagte Henrike �Heute ist es n�mlich soweit. Heute wird sich der Mond dem Planeten n�hern.� �Dann schieben wir eben auf Gaima Wache und sorgen daf�r, dass sich Mirana keines von diesem Monstern schnappt.� sagte Faye �Das sollte doch nicht allzu schwer sein.� �Diese Monster sind sehr stark.� sagte Henrike �Wisst ihr, was mit den Monstern passiert, die noch auf der schwerelosen Br�cke sind, wenn sich der Mond vom Planeten entfernt? Sie treiben ins All hinaus und leben als Sternenbiester weiter.� �Das ist nicht wahr!� entfuhr es Rick �Soll das hei�en, heute kommen dutzende von Sternenbiester zu dem Planeten?� �So ungef�hr kann man es ausdr�cken.� sagte Henrike. �Na, das wird ein spa�.� sagte Faye. �Dann sollten wir Mirana auf alle F�lle aufhalten.� sagte Shawn �Wenn sie es schaffen sollte, Sternenbiester f�r sich zu gewinnen, h�tte sie einen gro�en Vorteil gegen uns.� �Wir werden uns so fr�h es geht auf die Planetenoberfl�che teleportieren.� sagte Henrike �Und wenn wir dabei Mirana begegnen, muss ich euch bitten, sie zu vernichten. Ich glaube nicht, dass ich das kann.� �Keine Sorge, das werde ich schon �bernehmen.� sagte Michelle.
Gaima:
Mirana hatte in einer abgelegenen Waldlichtung ihr Lager aufgeschlagen. Ihr Blick war dabei nach Norden gerichtet. Dort sollte die Br�cke entstehen. Mit einem Fernglas betrachtete sie den besagten Punkt. �Was macht ein h�bsches M�dchen wie du alleine im Wald?� fragte da jemand. Mirana drehte sich um und sah einen alten Wanderer. �Ich will hier nur jemandem helfen.� antwortete Mirana �Heute ist doch der Tag, an dem die Monster kommen.� �Ja, leider.� sagte der alte Mann �Wir f�rchten diesen Tag jedes Jahr.� �Jemand will die Monster f�r die Eroberung des Universums benutzen.� sagte Mirana �Und das werde ich verhindern. Ich werde eure gef�rchtete Monsterwelle aufhalten.� �Dann mal viel Gl�ck.� sagte der alte Mann �Wenn es dir gelingen sollte, w�re dir der Dank von ganz Gaima gewiss.� Der alte Mann ging. �Ich hoffe, dass es mir gelingt.� sagte Mirana �Ich hatte schlie�lich keine Gelegenheit, das Ger�t zu testen.�
Die Rangers trafen ebenfalls auf Gaima ein. Sie befanden sich an einem Ort, den die Bewohner von Gaima den Br�ckenpunkt nannten. Genau an dieser Stelle bildet sich jedes Jahr die Br�cke zwischen Gaima und seinem Mond. �Gleich ist es soweit.� sagte Henrike �Macht euch bereit.� �Power Transformation!!!� �X Ranger Transformation!!!� Der Mond n�herte sich. Kurze Zeit sp�ter bildete die Br�cke. Die ersten Monster rannten die Br�cke entlang auf den Planeten zu. �Na, kommt schon!� rief Faye, die ihre X Schwerter bereits gezogen hatte. Da schoss pl�tzlich ein Strahl auf die Br�cke und dr�ngte die Monster zur�ck. Dennoch brachen immer noch einige durch und erreichten den Planeten. Das erste Monster empfing Faye mit einigen schnellen Schwertschl�gen. Das Monster war besiegt. Zwei weitere Monster st�rmten herbei. Anya sprang �ber ein Monster hinweg und warf ihren Speer. Somit spie�te sie das Monster auf. Rick sprang auf ein Monster drauf und schlug es immer wieder mit seinem Tschako. Schon bald brach das Monster zusammen. �Wenn dieser seltsame Strahl nicht w�re, s�hen wir alt aus.� sagte Shawn �Was ist das.� �Keine Ahnung.� sagte Henrike �Faye, folge dem Strahl und sie nach, wo er her kommt. Wir kommen schon zurecht.� �In Ordnung.� sagte Faye. Sie ging sofort los.
Auf der Waldlichtung hatte Mirana ihr Ger�t aktiviert und sendete den geheimnisvollen Strahl zur Br�cke aus. �Es funktioniert.� sagte Mirana �Die gro�e Monsterflut bleibt aus.� Da betrat Faye die Lichtung. Sie hatte sich mittlerweile wieder zur�ck verwandelt. �Bist du nicht Mirana?� fragte Faye. Mirana sah Faye an. �Die bin ich.� sagte Mirana �Und du bist der X Ranger.� �Was machst du hier?� fragte Faye. �Ich verhindere, dass die Monster den Planeten erreichen.� sagte Mirana �Argus darf diese Monster nicht bekommen.� �Aber du bist doch die Anf�hrerin der Matma Rebellen.� sagte Faye �Bist du nicht hier, um die Monster f�r dich zu gewinnen?� �Nein, das siehst du falsch.� sagte Mirana �Es stimmt, dass die Rebellen Armee unter meinem Namen l�uft. Aber der Anf�hrer ist Argus. Ich hab bisher nie etwas getan, was euch gef�hrden k�nnte. Ich hab euch sogar das ein oder andere Mal gerettet. Bitte, du musst mir glauben.� Faye sah Mirana tief in die Augen. �Deinem Blick nach zu urteilen sagst du die Wahrheit.� sagte Faye �Warum verl�sst du Argus dann nicht?� �Ich will ja.� sagte Mirana �Aber Henrike hat das letzte bisschen Vertrauen zu mir verloren. Deshalb m�chte ich dich auch bitten, den anderen Rangers nichts von unserer Begegnung zu erz�hlen. Henrikes Vertrauen muss ich alleine zur�ck gewinnen.� Mit diesen Worten deaktivierte Mirana das Ger�t und teleportierte sich weg. Der Strahl verschwand. Auch die Br�cke war mittlerweile wieder verschwunden. Faye aktivierte ihren Verwandler und sagte: �Rangers, ich hab hier auf einer Waldlichtung ein Lager vorgefunden. Seht euch das mal an.�
Kurze Zeit sp�ter trafen die anderen Rangers auf der Waldlichtung ein. Henrike untersuchte das Ger�t, das Mirana zur�ckgelassen hat. �Interessant.� sagte Henrike �Dieses Teil sendet einen Gravitationsstrahl aus. Damit wurden die Monster also zur�ckgedr�ngt.� �Wem auch immer dieses Lager geh�rt, die Person hat uns den Kampf um einiges erleichtert.� sagte Michelle �Faye, du hast nicht zuf�llig gesehen, wer hier war?� �Leider nein.� sagte Faye �Aber mit Sicherheit jemand, der auf unserer Seite ist.�
An Bord der Nebula X-3:
Argus war sauer. Miranas Aktion mit dem Gravitationsstrahl blieb bei ihm nicht unbemerkt. Als Mirana das Schiff betrat, br�llte Argus: �K�nntest du mir vielleicht mal verraten, was das mit dem Strahl sollte?� �Ich wollte uns nur vor einem gro�en Fehler bewahren.� sagte Mirana �Ihr wolltet mir ja nicht glauben, dass sich diese Monster schwer kontrollieren lassen. H�tten wir sie an Bord geholt, h�tten sie uns kurz darauf zerfleischt. Ich musste es f�r unsere eigene Sicherheit tun.� �Sie hat recht.� sagte Valhalla �Wenn wir schon Monster f�r unsere Armee rekrutieren, dann sollten wir welche nehmen, die sich leichter kontrollieren lassen.� �Danke, Valhalla.� sagte Mirana �Der Planet war ein echter Fehlschlag. Gaima hat nichts zu bieten.� �Irrtum.� sagte Argus �Gaima hat sehr wohl was zu bieten.�
ENDE