Episode 12: Gestrandet im All

An Bord der Konieczny:
Rick und Anya waren im Aufenthaltsraum. Anya erz�hlte ihm von Faye. �Sie hat wirklich gesagt, dass sie mich liebt.� sagte Anya �Ein Traum ist in Erf�llung gegangen.� �Da hast du wirklich einen guten Fang gemacht.� sagte Rick �Und Faye auch.� �Ich bin so gl�cklich.� sagte Anya �Ich k�nnte die ganze Welt umarmen. Alle Welten, die da drau�en rumschwirren.� �Das Projekt New Frontier hat sich f�r dich echt gelohnt.� sagte Rick �So sch�chtern wie du bist, h�ttest du auf der Erde so schnell keine Freundin gefunden. Und dann hat sich auch dein Traum von der Reise ins All erf�llt.� �Wenn das mein Cousin w�sste.� sagte Anya �Der w�rde mich bestimmt beneiden. Wobei, ihn w�rden eh nur die technischen Daten von unserem Schiff interessieren.� �Und mit der Technik von dem Schiff bekomme ich es gleich auch zu tun.� sagte Rick �Wenn gleich alle schlafen gehen, soll ich den Autopiloten programmieren. Mirana hat das Gaasterland System verlassen und ist unterwegs nach Senax im Gaima System.� �Mach beim Programmieren ja keinen Fehler.� sagte Anya �Nicht, dass wir noch irgendwo in der Pampa landen.� �Ach, bitte.� sagte Rick �Du kennst mich doch.� �Deswegen warne ich dich ja.� sagte Anya �Okay, bevor ich pennen gehe, schau ich noch mal kurz bei Faye vorbei. Dir sag ich dann schon mal Gute Nacht.� �Gute Nacht.� sagte Rick.
Anya �ffnete die T�r zu Fayes Zimmer. Sie war noch wach. �Am liebsten w�rde ich zu dir ins Bett kommen.� sagte Anya �Aber die Gefahr, dass Hannah uns entdeckt, ist einfach zu gro�.� �Ja, leider.� sagte Faye �Aber uns bleibt immer noch das hier.� Faye und Anya gaben sich einem langen Kuss hin. Da ging die T�r auf und Hannah betrat das Zimmer. Sie sah, wie sich die beiden M�dchen leidenschaftlich k�ssten. �Faye, was geht hier vor?� fragte Hannah. Faye und Anya erschraken. �Hannah!� rief Faye �Nun... das ist... wie soll ich sagen?� �Sag es doch so, wie es ist.� sagte Hannah �Wir wissen alle, dass Anya lesbisch ist. Wenn du also mit ihr rumknutschst, hei�t das...� �...dass ich auch lesbisch bin.� setzte Faye fort �Jetzt wei�t du es.� �Und ich verstehe nicht, warum du es mir verheimlicht hast.� sagte Hannah �War ich nicht immer auch deine beste Freundin? Du kannst mir alles erz�hlen. Soll ich dir jetzt b�se sein, nur weil du ein M�dchen liebst? Ich will doch nur, dass du gl�cklich bist. Egal, ob du mit einem Jungen oder mit einem M�dchen zusammen bist. Und Anya ist wirklich nett. Du hast wirklich eine gute Freundin erwischt.� �Danke, Hannah.� sagte Faye �Ich h�tte wissen m�ssen, dass du nicht streng reagierst.� �Jetzt brauchen wir unsere Beziehung ja nicht mehr zu verheimlichen.� sagte Anya �Hei�t das, ich kann jetzt bei Faye im Bett schlafen?� �Nur zu.� sagte Hannah �Ich werde euch auch nicht weiter st�ren. Gute Nacht.� Hannah verlie� das Zimmer. Auch Anya verlie� das Zimmer. Kurze Zeit sp�ter kam sie im Schlafanzug bekleidet zur�ck. Faye lag bereits im Bett. Anya legte sich neben sie und nahm sie in den Arm. �Gute Nacht, Schatz.� sagte Anya. �Gute Nacht.� sagte Faye �Und tr�um was sch�nes.�

An Bord der Konieczny, n�chster Morgen:
Verschlafen trafen sich die Rangers im Aufenthaltsraum. Nur Henrike war noch nicht da. Hannah und Gogan hatten das Fr�hst�ck vorbereitet. Anya und Faye betraten den Aufenthaltsraum Hand in Hand. �Hab ich irgendwas verpasst?� fragte Shawn. �Die beiden sind zusammen.� sagte Hannah �Was dagegen?� �Nein, eigentlich nicht.� sagte Shawn �Aber wenn wir schon ein Schiff voller M�dchen haben, sollte auch was f�r mich dabei sein. Nachdem Danuta b�se geworden ist, kann ich sie ja abschreiben. Hannah ist vergeben. Anya und Faye sind lesbisch. Henrike sagt mir charakterlich nicht zu...� �...und ist auch lesbisch.� setzte Faye fort. �Woher willst du das denn wissen?� fragte Shawn. �Weibliche Intuition.� sagte Faye. �Na ja, lesbisch stimmt nicht ganz.� sagte Henrike, die gerade den Raum betrat �Bi w�re richtig.� �Oh Mann, ich als Heterom�dchen komme mir auf diesem Schiff v�llig verloren vor.� sagte Michelle. Hannah servierte das Fr�hst�ck, w�hrend Gogan aus dem Fenster sah. �Kann mir jemand sagen, wo wir sind?� fragte er �Sollten wir nicht schon l�ngst im Orbit von Senax sein? Ich sehe drau�en weit und breit keinen Planeten.� �Rick!� rief Henrike �Was hast du in den Autopiloten eingegeben?� �Den Namen des Planeten.� sagte Rick �Was auch sonst?� Henrike stand auf und ging. Kurze Zeit sp�ter kam sie wieder und war sichtlich w�tend. �Rick, du Trottel!� schrie sie �Du h�ttest den Namen des Planeten noch einmal �berpr�fen sollen! Du hast dich vertippt und Senix eingegeben!� �Ups.� sagte Rick �Kann ja mal passieren.� �Senix liegt am anderen Ende des Universums.� sagte Henrike �Mit einer einzigen Treibstofff�llung nicht zu erreichen. Sie h�tte f�r Senax gereicht. Aber jetzt treiben wir dank deiner Schusseligkeit irgendwo ohne Treibstoff im Weltall umher.� �Eine Glanzleistung, Rick.� sagte Gogan �Senix ist mein Heimatplanet. Und der ist mit der telusianischen Technologie eigentlich nicht zu erreichen.� �Gogan hat recht.� sagte Henrike �Wir wissen zwar, wo Senix liegt, aber um da hinzukommen, br�uchten wir Warp Schiffe. Und die sind gerade erst in der Entwicklung.� �Sieh es positiv.� sagte Rick �W�re das hier ein Warp Schiff, w�ren wir jetzt am anderen Ende des Universums.� �Aber dann w�ren wir im Orbit von Senix.� sagte Anya �Und h�tten da wiederum eine M�glichkeit, das Schiff aufzutanken.� �Na ja, es h�tte schlimmer kommen k�nnen.� sagte Rick. Da ging pl�tzlich der Alarm los. �Jemand ist in das Schiff eingedrungen.� sagte Henrike. �Hoffentlich hat derjenige Treibstoff mit.� sagte Hannah. �Du bist wirklich schon zu lange mit Kyle befreundet.� sagte Gogan. �Der Eindringling ist im Hangar.� sagte Henrike. Die Rangers rannten los.

Im Hangar angekommen sahen die Rangers ein Monster, welches wie ein Panther aussah. �Wie ist der denn hier rein gekommen?� fragte Shawn �Auch das noch.� sagte Henrike �Ein Sternenbiest.� �Wie bitte?� fragte Rick. �In bestimmten Teilen des Universums gibt es Monster, die keine Atmosph�re zum Leben brauchen und durch das All schweben.� sagte Henrike �Diese Monster nennt man Sternenbiester. Diese Monster schleichen sich an Bord vorbeifahrender Schiffe und �berraschen die ahnungslose Besatzung.� Das Monster setzte zum Sprung an. Die Rangers wichen aus, weshalb das Monster daneben sprang. �Hey, d�rfen wir uns vielleicht vorher verwandeln?� fragte Michelle. Das Monster knurrte. �Power Transformation!!!� �X Ranger Transformation!!!� �So, nun kannst du so viel knurren, wie du willst.� sagte Michelle. Sie rannte los und schlug das Monster mit ihrem Stab. Das Monster br�llte und sprang Michelle an. Es riss sie so zu Boden und versuchte, sie mit seinen Krallen zu zerfetzen. �Oh nein, so nicht.� sagte Anya. Sie warf ihren Speer, welcher das Monster durchbohrte. Das Monster ging zu Boden und bewegte sich nicht mehr. �Ist es tot?� fragte Michelle, als sie aufstand. Doch da sprang das Monster auf. Es rannte auf die Rangers zu und erwischte Anya. �Finger weg von meiner Freundin.� sagte Faye. Sie schlug das Monster mit ihren Schwertern. Es wich zur�ck, war aber noch fit. Shawn bohrte dem Monster seine Klauenhandschuhe in den R�cken. Das Monster sch�ttelte Shawn ab und stie� ihn zu Boden. �Kann denn dieses Vieh nichts aufhalten?� fragte Shawn. �Sternenbiester sind sehr hartn�ckig.� sagte Henrike �Man kann sie nur t�ten, wenn man ihnen den Kopf abtrennt.� �Sag das doch gleich.� sagte Faye. Sie, Henrike und Rick rannten auf das Monster zu. Rick wirbelte mit seinem Tschako umher und verwirrte das Monster so. Henrike sprang dem Monster auf den R�cken. Es versuchte, sie abzusch�tteln. �Das schafft das Monster nie.� sagte Michelle �Immerhin hat Henrike 10 Minuten beim Bullenreiten durchgehalten.� W�hrend Henrike auf dem Monster sa�, stach sie immer wieder mit ihrem Schwert zu, um das Monster zu schw�chen. Faye schlug mit ihren beiden Schwertern zu und zielte auf den Hals. Mit ihren Schwertern trennte sie dem Monster den Kopf ab. Kurz darauf l�ste das Monster sich auf.

Die Rangers kamen zur�ck in den Aufenthaltsraum. �Was war los?� fragte Hannah. �Nur eine kleine Katze, die uns zugelaufen war.� sagte Faye �Nichts, was wir nicht regeln konnten.� �Und das schon am fr�hen Morgen.� sagte Shawn �Schlimmer kann der Tag nicht werden.� �Da muss ich dir recht geben.� sagte Henrike �Wir sind wei� Gott wo gelandet, haben keinen Treibstoff mehr und sind in einem Gebiet, in dem es Sternenbiester gibt. Wir sollten zusehen, dass wir so schnell wie m�glich hier weg kommen.�

ENDE

Zur�ck

Hosted by www.Geocities.ws

1