Episode 10: Die Stunde X

An Bord der Konieczny:
Alle trafen sich im Besprechungsraum. �Das darf doch nicht wahr sein.� sagte Rick �Da gibt es auf der Gegenseite einen Ranger. Unglaublich.� �Rangers, die gegen andere Rangers k�mpfen, sind nichts ungew�hnliches.� sagte Hannah �Da kenne ich was von.� �Ich auch.� sagte Gogan �Macht euch mal keine Gedanken. Das regelt sich von selbst.� �In unserer Datenbank gibt es jedenfalls keine Daten �ber den X Ranger.� sagte Henrike �Das w�re ja auch zu sch�n gewesen.� �Wenn wir auf der Seite von Anarton w�ren, w�re dieser Ranger unser Verb�ndeter.� sagte Michelle. �M�ssen wir �berhaupt f�r Trivion k�mpfen?� fragte Anya �Ich mein ja nur, was geht uns dieser Krieg an?� �Einiges, solange Mirana f�r eine Seite Partei ergreift.� sagte Henrike �Wir m�ssen auch gleich wieder runter. General Marlo erwartet uns.� �Soll er doch ruhig warten.� sagte Michelle �Ich kann ihn eh nicht leiden.� �Einen General l�sst man aber nicht warten.� sagte Henrike �Also los.�

General Marlos Zelt:
Kurze Zeit sp�ter kamen die Rangers im Zelt an. �Was ist los?� fragte Henrike. �Anarton hat unsere Raumj�ger sabotiert.� sagte Marlo �Sie kommen einfach nicht vom Boden hoch.� �Kein Sprit.� sagte Michelle. Henrike sah sie b�se an. �Es muss nachts passiert sein.� sagte Marlo �Ich m�chte euch bitten, diese Nacht den Raumhafen zu �berwachen.� �Habt ihr keine Wachleute?� fragte Michelle �So einen Raumhafen sollte man im Krieg auch nicht unbewacht lassen.� �Das wissen wir.� sagte Marlo �Doch k�nnen wir kaum noch Soldaten f�r den Wachdienst entbehren. Die K�mpfe sind mittlerweile zu heftig.� �Und alles bleibt an uns h�ngen.� sagte Michelle �Na sch�n, dann tun wir es.� Die Rangers verlie�en das Zelt. Kurz danach betrat Valhalla das Zelt. �Es l�uft alles nach Plan.� sagte sie. �Die Rangers denken, Mirana k�mpft f�r Anarton.� sagte Marlo �So unterst�tzen sie uns.� �Und werden dann von uns gemeinsam vernichtet.� sagte Valhalla. �Wenn die Rangers vernichtet sind, helft ihr uns, Anarton zu erobern.� sagte Marlo �Schlie�lich ist das unsere Abmachung.� �Nat�rlich.� sagte Valhalla �Ihr k�nnt euch auf uns verlassen.� Als Valhalla das Zelt verlie�, sagte sie: �T�richter Narr. Dein Planet wird auch dran glauben m�ssen.�

Nachts am Raumhafen:
Die Rangers hatten die Raumj�ger genau im Blick. �Warum machen wir das eigentlich?� fragte Michelle �Der Konflikt zwischen Trivion und Anarton geht uns doch nichts an. Unser Ziel ist Mirana.� �Wie gesagt, sie hat sich mit Anarton verb�ndet.� sagte Henrike �Also geh�rt auch Anarton zu unseren Feinden.� �Ich f�rchte, du urteilst da etwas voreilig.� sagte Rick �Michelle hat recht. Irgendwas an diesem General Marlo gef�llt mir nicht. Was ist, wenn Trivion diesen Krieg provoziert hat?� �Ja, das kann auch sein.� sagte Shawn �Klar, dass Marlo uns erz�hlt hat, dass die Anartoner die Eroberer sind. Er will ja sein Volk nicht als die B�sen darstellen.� Da sahen die Rangers, wie sich jemand an den Raumj�gern zu schaffen machte. �Unser Einsatz ist gefragt.� sagte Henrike und rannte los. �Als w�rde ich gegen eine Wand reden.� sagte Shawn. Dennoch folgten die Rangers Henrike. Da erkannten sie den Saboteur. Es war der X Ranger. �Du schon wieder.� sagte Henrike �Diesmal machen wir dich fertig.� �Wartet.� sagte der X Ranger �Ich will nicht gegen euch k�mpfen, wenn es sich vermeiden l�sst.� Der X Ranger verwandelte sich zur�ck. Es war ein h�bsches M�dchen mit langen roten Haaren. �Wow.� sagte Rick �Der X Ranger ist ein M�dchen.� �Gut erkannt.� sagte das M�dchen �Ich hab an euren Anz�gen erkannt, dass ihr die Rangers von Telus seid. Ich bin auch nicht von hier. Mein Name ist Faye Smith, und ich komme von der Erde.� �Faye Smith?� fragte Shawn �Hannahs verschollene Schwester?� �Ihr kennt Hannah?� fragte Faye. �Nat�rlich.� sagte Shawn �Sie reist mit uns mit.� �Das hei�t, sie ist hier.� sagte Faye �Bringt mich zu ihr. Ich will sie wieder sehen.� �Gerne.� sagte Shawn �Wir bringen dich auf unser Schiff.� �Und dann erz�hlst du uns, warum du f�r Anarton k�mpfst.�

An Bord der Konieczny:
Hannah und Gogan warteten vor der Transporterkammer. �So fr�h hab ich die Rangers nicht zur�ck erwartet.� sagte Hannah �Es wird doch wohl nichts passiert sein? Was genau haben sie gesagt?� �Dass es was mit dem X Ranger zu tun hat.� sagte Gogan �Und dass es eine �berraschung ist.� Da materialisierten die Rangers sich in der Transporterkammer. Faye trat nach vorne. �Hannah.� sagte sie �Endlich sehe ich dich wieder.� �Faye!� rief Hannah �Bist du es wirklich?� �Ja, ich bin es.� sagte Faye. Hannah umarmte Faye �Das ist ja sch�n.� sagte Hannah �Ich hatte gedacht, ich h�tte dich f�r immer verloren.� �Dieses Wurmloch von diesem verr�ckten Erfinder hat mich nach Anarton gebracht.� sagte Faye �Ich wollte zu dir kommen, sobald ich die Probleme auf Anarton beendet h�tte.� �Was f�r Probleme?� fragte Hannah. �Das werde ich euch erz�hlen.� sagte Faye �Aber nicht hier. Es gibt doch bestimmt einen Raum, der gem�tlicher ist als diese Transporterkammer.� �Nat�rlich.� sagte Henrike. �Komm mit.� Gemeinsam gingen alle in den Besprechungsraum. �Also, als ich in dieses Wurmloch geraten bin, landete ich genau im Thronsaal des anartonischen K�nigs.� sagte Faye �Und wegen einer alten Legende hielt er mich f�r eine auserw�hlte Kriegerin. Und das, obwohl ich noch nie zuvor ein Schwert in der Hand hatte. Jedenfalls brachte der K�nig mir das K�mpfen bei und erz�hlte mir, worum es in diesem Krieg geht. Anarton war ein friedlicher Planet gewesen, bis sie durch einen Angriff von Trivion gezwungen waren, zu den Waffen zu greifen.� �Also doch.� sagte Michelle �Ich wusste, dass irgendwas an diesem General Marlo faul ist.� �Aber warum hat sich Anarton mit Mirana verb�ndet?� fragte Henrike. �Mirana?� fragte Faye �Ich kenne keine Mirana. Es gibt auch niemanden bei unseren Verb�ndeten, die so hei�t.� �Wisst ihr, was das hei�t?� fragte Shawn �Wir wurden nach Strich und Faden verarscht.� �Und wie bist du zu deiner Power gekommen?� fragte Anya. �Das war, als wir ein anartonisches Forschungslabor befreit haben, das in die H�nde der Trivianer gefallen war.� sagte Faye �Ich hab mich nach der Befreiung im Forschungslabor umgesehen und eine geheime Kammer gefunden. Dort lag der Verwandler und der X Gleiter, mein Raumj�ger, der sich auch in einen Zord verwandeln kann.� Da kam pl�tzlich ein Funkspruch von General Marlo rein. Er sagte: �Rangers, seid ihr da? Habt ihr den Saboteur gefunden?� �Ja, haben wir.� sagte Shawn �Wir haben die Falschspieler entlarvt. Und das seid ihr Trivianer.� Da h�rten die Rangers die Stimme von Valhalla. Sie sagte: �Ich hab mich schon gefragt, wann ihr dahinter kommt. Ja, wir haben uns mit den Trivianern verb�ndet und wollten euch in eine Falle locken. Hat leider nicht so ganz geklappt. Dann m�ssen wir eben den direkten Weg nehmen.� �Was meinst du damit?� fragte Henrike. �Ich f�rchte, das meint sie.� sagte Faye und zeigte aus dem Fenster. Ein riesiger Kampfroboter flog auf Anarton zu. �Wir m�ssen etwas unternehmen.� sagte Shawn. �Ich regle das schon.� sagte Faye �Ruht ihr euch aus. Jetzt zeige ich euch mal meinen Zord.� �X Ranger Transformation!!!� Faye verschwand. Kurz darauf folgte ein Raumj�ger dem Kampfroboter. �Sie ist ziemlich �berheblich.� sagte Shawn �Oder was meint ihr?� �Manchmal ist sie eben eine Draufg�ngerin.� sagte Hannah.

Der Kampfroboter landete auf Anarton. Fayes X Gleiter war dicht hinter ihm. �Na gut.� sagte Faye �Dann wollen wir mal. X Zord!� Der X Gleiter verwandelte sich in einen Kampfroboter. Der X Zord ging auf den gegnerischen Kampfroboter zu und schlug ihn. Er taumelte zur�ck. Der Kampfroboter feuerte einige Laserstrahlen ab. Doch der Zord wich geschickt aus. �X Klingen!� rief Faye. Der Zord erhielt zwei Kurzschwerter. �Anarton wird niemandem geh�ren.� sagte Faye �Nicht den Trivianern und auch nicht Mirana. X Schlag!� Der Zord rannte auf den Kampfroboter zu und schlug ihn mit beiden Schwertern �berkreuzt. Der Kampfroboter ging zu Boden und explodierte.

An Bord der Konieczny:
Kurze Zeit sp�ter kam Faye zur�ck. Die Rangers hatten den Kampf beobachtet. �Das war gro�artig.� sagte Anya �Dein Zord hat wirklich was drauf.� �Es ist gut, dass du jetzt zu uns geh�rst.� sagte Henrike �Dich h�tten wir wirklich nicht gerne als Feind.� �Und ich hab endlich meine Schwester zur�ck.� sagte Hannah �Auf diesen Tag hab ich mich am meisten gefreut.� �Ich bin auch froh, bei euch zu sein.� sagte Faye �Gemeinsam werden wir es den Trivianern und Mirana zeigen.�

ENDE

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