Episode 5: Weltraumschlacht

Auf dem Planeten Desron bek�mpften die Rangers gerade ein paar Battlebots. �Warum hat Mirana es so auf diesen Planeten abgesehen?� fragte Michelle, w�hrend sie mit ihrem Stab einigen Battlebots die Beine wegzog. Shawn sprang anschlie�end auf diese Battlebots und schlug seine Klauenhandschuhe in ihr Gesicht. �Keine Ahnung.� sagte Shawn �Was soll an so einem dunklen Planeten schon interessant sein? Henrike ist doch unsere Planetenexpertin.� Henrike, die mit ihrem Schwert zwei Battlebots zerteilte, antwortete: �Tut mir leid, aber da muss selbst ich passen.� Anya und Rick erledigten die restlichen Battlebots. Die Rangers verwandelten sich zur�ck. �Nun sind wir schon fast zwei Wochen hier.� sagte Rick �Und noch immer l�sst Mirana Desron angreifen. Was hat sie vor?� �Vielleicht wei� ich die Antwort.� sagte da jemand. Die Rangers drehten sich um. Dort stand ein Vampir M�dchen. �Ich bin Leila.� sagte das M�dchen �Die �ltesten haben beschlossen, dass wir euch unser Geheimnis anvertrauen k�nnen. Bitte folgt mir.� Leila f�hrte die Rangers in die Vampirh�hle. �Hier unten gef�llt es mir �berhaupt nicht.� sagte Anya. �Ich kann verstehen, dass du angst hast.� sagte Leila �Es muss f�r euch nicht gerade angenehm sein, eine Vampirh�hle zu betreten.� �Anya f�hlt sich in gr��erer Gesellschaft generell unwohl.� sagte Rick �Egal ob Mensch oder Vampir.� Leila ber�hrte einen Stein an der Wand. Ein Geheimgang �ffnete sich. Die Rangers und Leila betraten den Gang. Sie gelangten in einen Minenbereich. Vampirarbeiter gruben dort seltsame rote Edelsteine aus. �Das sind Blutsteine.� sagte Leila �Sie dienen uns als Nahrung. Deshalb brauchen wir auch nicht die Menschen auszusaugen.� �Aber es hei�t doch, ihr w�rdet euch von Tierblut ern�hren.� sagte Henrike. �Das ist ein Ger�cht, was wir selbst ausgestreut haben.� sagte Leila �Nur wenige wissen �ber die Blutsteine bescheid. In den falschen H�nden k�nnen sie eine t�dliche Waffe sein.� �Wie das?� fragte Rick �Sie sehen nicht besonders stark aus.� �Ein einziger Blutstein besitzt Unmengen an Energie.� sagte Leila �Mit gen�gend Blutsteinen k�nnte man eine Waffe bauen, die ganze Planeten zerst�rt.� �Das hat Mirana also vor.� sagte Henrike �Irgendwie muss sie von den Blutsteinen erfahren haben.� �Ich f�rchte, sie wei� es von uns.� sagte Leila �Wir haben diesem Vampyron vertraut, da er auch ein Vampir war. Also weihten wir ihn in das Geheimnis der Blutsteine ein. Wir bemerkten zu sp�t, dass wir ihm besser nicht vertraut h�tten.� �Und Vampyron hat Mirana von den Blutsteinen erz�hlt.� sagte Henrike �Wenn das stimmt, seid ihr in gr��erer Gefahr, als ich bisher gedacht hatte.�

An Bord der Nebula X-3:
�Schon wieder sind uns die Rangers in die Quere gekommen.� sagte Mirana �So kommen wir nie an die Blutsteine.� �Wir sollten die Konieczny direkt angreifen.� sagte Argus �Sind die Rangers erst einmal aus dem Weg ger�umt, k�nnen wir Desron auspl�ndern.� �Dann schicken wir ein paar Raumj�ger los. Argus, k�mmere dich darum.� �Sofort.� sagte Argus und ging. Im n�chsten Raum traf er auf Valhalla. �Mirana z�gert zu sehr.� sagte Argus �Wir sollten keine Gnade zeigen.� �Der Meinung bin ich auch.� sagte Valhalla �Wird Zeit f�r ein wenig eigenm�chtiges Handeln.� �Und darum hab ich auch einen Spezialauftrag f�r dich.� sagte Argus �Einer, der diese Vampire mit Sicherheit einsch�chtern wird.�

Immer noch befand sich die Konieczny im Orbit um Desron. Solange Mirana immer noch eine Gefahr f�r Desron darstellte, gab es f�r die Rangers keinen Grund, weiter zu ziehen. Momentan war alles ruhig, weshalb die Rangers im Freizeitraum verschiedenen Aktivit�ten nachgingen. Doch jetzt gab es ein Ereignis, dem alle zusahen. Noch vor ihrer Mission auf Onyx hatte Michelle Hannah zu einem Fechtkampf herausgefordert. Nun war es soweit. Michelle und Hannah hatten die Anz�ge angelegt und standen auf der Startposition. �Michelle, ich wei�, du kannst es packen.� sagte Shawn �Gib dein bestes.� �Sei nur nicht allzu entt�uscht, wenn sie verliert.� sagte Gogan �Meine Hannah wird gewinnen.� Michelle und Hannah begannen den Kampf. Michelle versuchte es mit schnellen Angriffen. Doch Hannah hatte auf jeden Angriff die passende Abwehr parat. �Ich wusste es.� sagte Shawn zu Gogan und Rick �Irgendwann kommt ein Angriff, den Hannah nicht abwehren kann. Gegen Michelles offensiven Kampfstil kommt sie nicht an.� �Abwarten.� sagte Rick �Ich glaube, dass gerade dieser offensive Kampfstil ihre Niederlage sein wird.� Rick behielt recht. Michelle vernachl�ssigte ihre Deckung. So war es f�r Hannah m�glich, mit einem gut platzierten Stich Michelle zu treffen. Der Kampf ging zu Ende. Hannah war die Siegerin. �Na bitte, ich kann es noch.� sagte Hannah. Da wurde das Schiff pl�tzlich ersch�ttert. �Schnell, zur Br�cke!� rief Henrike. Die Rangers rannten zur Br�cke. Dort sahen sie, dass jede Menge Raumj�ger die Konieczny umkreisten und auf sie schossen. �Noch halten die Schilde den Sch�ssen stand.� sagte Henrike �Fragt sich nur, wie lange.� �Die Bordkanonen alleine werden die Angreifer nicht aufhalten k�nnen.� sagte Hannah. �Das werden sie auch nicht.� sagte Henrike �Du und Gogan bedient die Bordkanonen. Wir erledigen den Rest im Ranger Stil. Rangers, folgt mir!� Henrike f�hrte die Rangers zum Hangar. Dort standen f�nf Raumj�ger. �Das sind die Galaxy J�ger.� sagte Henrike �Wir werden sie benutzen, um die feindlichen Raumj�ger zur�ck zu schlagen.� �Klingt cool.� sagte Michelle. �Eine richtige Weltraumschlacht.� sagte Anya �Das hat was.� �Muss wirklich cool sein, wenn es selbst dir schon gef�llt.� sagte Rick. �Hey, ich bin nur sch�chtern.� sagte Anya �Das hei�t nicht, dass ich keinen Spa� haben kann.� �Ist auch ganz einfach.� sagte Henrike �Fast wie in der Spielhalle.� �Power Transformation!!!�

F�nf Galaxy J�ger verlie�en die Konieczny. Gesteuert wurden die J�ger von den Rangers. �Mann, die Teile sind ja wirklich cool.� sagte Shawn �Du hast nicht zuviel versprochen. Die lassen sich echt leicht steuern.� �Und im Kampf erst.� sagte Henrike. Sie flog frontal auf einen feindlichen Raumj�ger zu und feuerte Laserstrahlen ab. Der feindliche Raumj�ger wurde zerst�rt. �Ich hab einen hinter mir.� sagte Anya �Was soll ich tun?� �Nur keine Panik.� sagte Rick �Ich bin sicher, das Teil hat gute Schilde. Dann kann er dich wenigstens nicht sofort abknallen.� Der feindliche Raumj�ger schoss auf Anya. Doch die Schilde hielten alles ab. �Stimmt, die Schilde sind wirklich gut.� sagte Anya �Aber jetzt pass mal auf.� Anya flog frontal auf einen anderen feindlichen Raumj�ger zu. Kurz vor dem Zusammensto� zog sie ihren J�ger nach oben. Dadurch stie�en der J�ger hinter ihr und vor ihr zusammen. �Das macht wirklich spa�.� sagte Anya �Der n�chste bitte.� �Kaum zu glauben, dass das die sch�chterne Anya sein soll.� sagte Shawn. Innerhalb kurzer Zeit hatten die Rangers die Situation unter Kontrolle und alle feindlichen Raumj�ger vernichtet. Da sahen sie einen Kampfroboter auf Desron zufliegen. �Das sieht nicht gut aus.� sagte Henrike �Hinterher!�

Der Kampfroboter landete auf Desron. Valhalla steuerte den Roboter. �W�re doch gelacht, wenn wir nicht an die Blutsteine herankommen.� sagte Valhalla. �Das kannst du dir abschminken.� sagte Henrike. �Ihr schon wieder!� rief Valhalla. Die Raumj�ger er�ffneten das Feuer auf Valhallas Roboter. Doch es schien ihm nichts auszumachen. Der Roboter schlug nach den J�gern. �Das wird mir zu ungem�tlich.� sagte Henrike �Wir m�ssen den Megazord bilden.� �Das wird ja immer besser.� sagte Anya �Diese J�ger sind wirklich genial.� Die Rangers flogen in einer V Formation. �Megazord einleiten!� rief Henrike. Es gab einen Lichtblitz, wodurch die J�ger in ihre einzelnen Bestandteile aufgeteilt wurden. Nach einem weiteren Lichtblitz hatten sich die Teile zu einem Kampfroboter zusammengesetzt. �Galaktischer Megazord bereit!� rief Henrike. Der Megazord landete vor Valhallas Roboter. Valhalla ging auf den Megazord zu und schlug ihn. Der Megazord wehrte den Schlag ab und konterte. Valhallas Roboter taumelte zur�ck. �Na sch�n, dann muss ich wohl h�rtere Gesch�tze auffahren.� sagte Valhalla. Sie feuerte einige Laserstrahlen auf den Zord ab. �Schilde aktivieren!� rief Henrike. Am Schild prallten die Laserstrahlen ab. �Und jetzt geben wir dir den Rest.� sagte Henrike �Galaktisches Schwert!� Ein Schwert erschien, nach dem der Megazord griff. Er lud das Schwert auf und schlug Valhallas Roboter. Dieser ging zu Boden und explodierte. Valhalla konnte jedoch noch entkommen.

An Bord der Nebula X-3:
Valhalla kehrte an Bord zur�ck. �Du hast versagt!� rief Argus �Du solltest dich sch�men.� �Ihr beide solltet euch sch�men!� rief Mirana �Hab ich euch etwa erlaubt, einen Kampfroboter nach Desron zu schicken? Das w�re nicht n�tig gewesen!� �Verzeihung.� sagte Valhalla �Aber wir dachten, wir m�ssten ein wenig Druck machen.� ��berlasst das Denken lieber denjenigen, die es k�nnen.� sagte Mirana. �Und was machen wir jetzt?� fragte Valhalla. �Wir hauen ab.� sagte Mirana �Desron ist uninteressant geworden.� �Aber was ist mit den Blutsteinen?� �Stell keine Fragen, sondern tu einfach mal das, was ich sage!� rief Mirana. Argus und Valhalla gingen. Mirana ging zum Fenster und sah hinaus. Sie blickte auf die Oberfl�che des Planeten. �Ich m�sste zuviel verw�sten, um an die Blutsteine ranzukommen.� sagte Mirana zu sich selbst �Ich will keinem anderen das zumuten, was ich erlebt habe. Man kann auch erobern, ohne grundlos zu zerst�ren.�

Nach dem Kampf sahen die Rangers sich noch einmal auf Desron um. Sie befanden sich in der Vampirh�hle und redeten mit Leila. �Mirana hat Desron den R�cken zugekehrt.� sagte Henrike �Ihr werdet jetzt wohl Ruhe haben.� �Daf�r danken wir euch.� sagte Leila �Damit kein unbefugter mehr an die Blutsteine gelangt, werden unsere �ltesten eine magische Barriere aufbauen, die nur von Vampiren �berquert werden kann. Also selbst wenn Mirana es noch einmal versucht, wird sie an der Barriere scheitern.� �Das ist gut.� sagte Henrike �Wir werden jetzt auch wieder gehen.� �Werdet ihr wiederkommen?� fragte Leila. �Wahrscheinlich nicht so bald.� sagte Henrike �Wir haben eine sehr wichtige Aufgabe.�

ENDE

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