Episode 42: Fragmente der Zeit, Teil 4

Zwei Splitter des Zeitkristalls waren bereits im Besitz der Rangers. Ihnen war noch nicht klar, wie viele Splitter noch �brig waren. Setzte man die beiden Splitter jedoch zusammen, war der Kristall schon fast vollst�ndig. Immer noch befanden die Rangers sich im Jahr 4000. Nancy sah sich den Scanner an. �Direkt vor uns ist ein Zeitloch.� sagte sie �Wir m�ssen da durch, wenn wir den n�chsten Kristallsplitter haben wollen.� �Na gut, uns bleibt ja nichts anderes �brig.� Chris. Die Rangers gingen durch das Zeitloch.

Ziemlich unsanft landeten die Rangers in einem Wald. �An die Landung bei Reisen ohne Zeit Gleiter werde ich mich nie gew�hnen.� sagte Luke. �Ist ja nichts passiert.� sagte Chris. �Von wegen, nichts passiert!� rief Steve von oben. Die Rangers sahen hinauf. Steve sa� in einem der B�ume. �Sag blo�, du willst hoch hinaus?� fragte Leon. �Spar dir deine Witze.� sagte Steve �Helft mir lieber hier runter.� �Das ist kein Problem.� sagte Leon. Er zog seine Laserpistole. �Moment mal, was soll das?� fragte Steve. Da schoss Leon und traf den Ast, auf dem Steve sa�. Der Ast brach ab und bef�rderte Steve zu Boden. �Das w�re wirklich nicht n�tig gewesen.� sagte Steve. �Ach, das war doch selbstverst�ndlich.� sagte Leon. �So, wo sind wir hier?� fragte Chris �Irgendwie kommt mir die Gegend bekannt vor.� �Ich kenne den Wald auch.� sagte Anais �Haben wir hier nicht Jeanne d�Arc kennen gelernt?� �Das w�re ja cool, wenn wir in ihrer Zeit gelandet w�ren.� sagte Leon �Dann sehe ich sie endlich wieder.� �Ich wusste doch, dass ich was geh�rt hatte.� sagte da jemand. Die Rangers drehten sich um und sahen Jeanne d�Arc auf sie zu kommen. �Jeanne.� sagte Leon �Sch�n, dich zu sehen.� �Die Ritter aus der Zukunft.� sagte Jeanne �H�tte nicht gedacht, dass es euch noch einmal hierhin verschl�gt.� �Das h�tte ich auch nicht gedacht.� sagte Chris �Hast du zuf�llig einen hellen Kristallsplitter gesehen?� �So welche wie die hier?� fragte Karen und zeigte die beiden Splitter. �Nein, so etwas habe ich noch nie gesehen.� sagte Jeanne. Nancy untersuchte den Scanner. �Der dritte Splitter ist irgendwo in der Stadt.� sagte sie �Das wird eine gro�fl�chige Suchaktion.� �Unsere Soldaten k�nnen euch ja helfen.� sagte Jeanne �Kommt mit zum Lager.�

Soldatenlager:
Im Lager war au�er den Wachen anscheinend niemand anwesend. �Nanu, wo sind denn alle hin?� fragte Jeanne. Sie ging auf einen der Wachen zu und fragte: �Wo ist Hauptmann Jocotet?� Der W�chter antwortete: �Er ist in seinem Zelt. Dieser schwarze Ritter macht ihm zu schaffen. Er ist unbesiegbar. Hauptmann Jocotet sucht einen Weg, ihn zu vernichten.� �Ein schwarzer Ritter?� fragte Jeanne. �Das klingt gar nicht gut.� sagte Chris �Los, wir m�ssen den Hauptmann warnen.� Die Rangers betraten das Lager und gingen zum Zelt des Hauptmannes. Au�er ihm und den Wachen war tats�chlich niemand im Lager. �Die g�ttlichen Ritter.� sagte der Hauptmann �Dann sind wir gerettet.� �Geht es um diesen schwarzen Ritter?� fragte Chris. �Ja, er ist unbesiegbar.� sagte der Hauptmann �Dieser Ritter ist wahrlich das Werk des Teufels.� �Und wo sind unsere Soldaten?� fragte Jeanne. �Ich konnte sie nicht zur�ckhalten.� sagte der Hauptmann �Sie sind alle unterwegs zu den Katakomben der Stadt. Sie jagen den schwarzen Ritter.� �Das ist Selbstmord.� sagte Chris �Wenn dieser Ritter wirklich ein Gesandter des... Teufels ist, haben die Soldaten keine Chance gegen ihn.� �Das hab ich ihnen auch gesagt.� sagte der Hauptmann �Aber sie haben nicht auf mich geh�rt. Sie wollen diesem Ritter unbedingt ein Ende bereiten.� �Wir k�mmern uns um diesen Ritter.� sagte Chris. �Ich werde euch begleiten.� sagte Jeanne �Ich wei�, wie ihr in die Katakomben reinkommt.� �Gro�artig.� sagte Luke �Als ob wir heute nicht schon genug im Untergrund rumgekrochen sind.�

Stadtrand:
Am Stadtrand �ffnete Jeanne ein Gitter im Boden. �Da geht es runter.� sagte sie �Passt auf euch auf.� �Kein Problem.� sagte Chris. Die Rangers sprangen hinunter. �Hier ist es dreckig und feucht.� sagte Anais �Wenn wir wieder zu Hause sind, nehme ich mir erst einmal ein ausgiebiges Bad.� �Ich auch.� sagte Nancy �Am besten mit dir zusammen.� �Das will ich sehen.� sagte Leon. �Da bist du nicht der einzige.� sagte Luke. Die Rangers gingen ein paar Schritte und entdeckten die Leichen der Soldaten. �Dieser schwarze Ritter ist mir jetzt schon unsympathisch.� sagte Vera �Wir sollten zusehen, dass wir ihm das Licht ausknipsen.� Da rief pl�tzlich jemand: �Endlich! Ein Splitter des Zeitkristalls! Adomeit wird zufrieden sein.� �Das ist der schwarze Ritter.� sagte Chris �Na los, den schnappen wir uns.� �Time Warp!!!� �Mystische Donner Power!!!� �Genetic Power!!!� Karen verwandelte die beiden Splitter in Schwert und Schild. Die Rangers rannten in die Richtung, aus der die Stimme kam. Sie kamen in ein unterirdisches Gew�lbe. Dort war der schwarze Ritter, der den Kristallsplitter hatte. �Her mit dem Splitter!� rief Chris. �Von wegen.� sagte der schwarze Ritter �Freiwillig gebe ich den nicht her. Ihr m�sst ihn mir mit Gewalt abnehmen.� �Ich hab gehofft, dass er das sagt.� sagte Steve. �Du willst es ja nicht anders.� sagte Chris. Da verschwand der schwarze Ritter. Die Rangers wurden durch irgendetwas zu Boden geschleudert. �Ihr k�nnt mich nicht besiegen!� rief der schwarze Ritter �Ich bin zu schnell f�r euch.� �Er ist in der Tat sehr schnell!� sagte Chris �Ich habe seinen Angriff gar nicht kommen sehen.� �Dann m�ssen wir die Macht des Zeitkristalls nutzen.� sagte Karen. Sie hielt Schwert und Schild aneinander und richtete sie auf den Kristallsplitter des schwarzen Ritters. Dieser Splitter fing an zu leuchten. �Was hat das zu bedeuten?� fragte der schwarze Ritter. �Dies ist dein Untergang.� sagte Karen. Von ihrem Schwert und ihrem Schild ging ein Strahl auf den Splitter nieder. Als der Strahl den Splitter traf, gab es einen hellen Blitz. Der schwarze Ritter wurde von diesem Blitz vernichtet. Karen hob den Splitter auf. �Das war es.� sagte sie �Dies muss der letzte Splitter sein. Zusammen mit meinen Splittern ergibt er den ganzen Kristall.� �Dann lass uns die Splitter zusammen setzen.� sagte Vera �Dann hat dieser ganze Spuk ein Ende.� �Sobald wir den Kristall zusammen gesetzt haben, m�sste die Zeit wieder normal verlaufen.� sagte Chris �Dann m�ssten wir uns wieder in der Gegenwart befinden.� �Vielleicht sollten wir dann noch mit dem Zusammensetzen warten.� sagte Leon �Ich will mich noch von Jeanne verabschieden.� �In Ordnung.� sagte Chris.

Soldatenlager:
Die Rangers gingen zum Lager. Vor dem Lager stand Jeanne. �Ich wusste, dass ihr es schafft.� sagte sie �Werdet ihr uns nun wieder verlassen?� �Wir m�ssen.� sagte Chris �F�r uns gibt es noch viel zu tun.� �Wirklich schade.� sagte Jeanne �Ich h�tte euch gerne n�her kennen gelernt.� �Ich dich auch.� sagte Leon �Jeanne, bitte verspreche mir eins. Pass gut auf dich auf. Du riskierst jeden Tag dein Leben. Ich will nicht, dass dir was passiert.� �Das gleiche gilt aber auch f�r euch.� sagte Jeanne. �Tja, ist wohl Berufsrisiko.� sagte Chris �Also, wir sehen uns.� Die Rangers gingen in den Wald, wo niemand sie sah. Dort setzten sie die Splitter zusammen. Als der Kristall wieder ganz war, verschwamm die Umgebung.

Gegenwart, Stadtrand von Silver Hills:
Die Zeit verlief wieder ihren normalen Bahnen, so dass die Rangers und Karen in der Gegenwart landeten. Der Kristall leuchtete immer heller, bis er in einem hellen Blitz verschwand. �Wo ist er hin?� fragte Karen. �Wahrscheinlich da, wo er hingeh�rt.� sagte Chris �Im Tempel der Zeit.� �Dann haben wir es also geschafft.� sagte Vera. �Ja, haben wir.� sagte Chris �Adomeit wird sich richtig �rgern.�

An Bord der Vengeance:
�Lena, dein schwarzer Ritter war die gr��te Pleite, die ich je gesehen hab.� fluchte Adomeit �So ein unf�higes Monster hab ich schon lange nicht mehr erlebt.� �Und er hat schon verdammt viel erlebt.� sagte Vector. �Deine klugen Spr�che k�nntest du dir auch sparen.� sagte Adomeit �Die Rangers haben den Zeitkristall wieder zusammengesetzt. Mein sch�ner Plan ist ruiniert.� �Dann m�ssen wir uns wohl was neues ausdenken.� sagte Phobos �Der Plan mit dem Zeitkristall war vielleicht unser originellster, aber nicht der beste. Sonst h�tte er funktioniert.� �Ich hab eine andere Theorie.� sagte Adomeit �Er h�tte funktioniert, wenn ihr nicht permanent versagt h�ttet. Ihr h�ttet schon eingreifen m�ssen, als die Rangers im Jahr 4000 waren. Aber nein, irgend ein Schlaumeier meinte ja, sie w�rden das Cyborg Regime nicht �berleben.� �Wir h�tten wissen m�ssen, dass die Rangers auch da wieder Unterst�tzung finden.� sagte Lena �Na sch�n, das hei�t wohl, unser freies Wochenende k�nnen wir vergessen.�

Silver Hills, Stadtpark:
Chris und Kat gingen Hand in Hand durch den Park. �Ich frage mich, wie das alles weitergehen soll.� sagte Chris �Adomeits Pl�ne w�ren immer hinterh�ltiger. Er h�tte es beinahe geschafft, die Welt in ein ewiges Zeitchaos zu st�rzen.� �Aber er hat es nicht geschafft, weil ihr ihn aufgehalten habt.� sagte Kat �An euch kommt Adomeit nicht so schnell vorbei. Solange ihr da seid, ist die Erde sicher.� �Danke f�r dein Vertrauen.� sagte Chris �Das bedeutet mir sehr viel.� Er und Kat k�ssten sich.

ENDE

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