An Bord der Vengeance:
Nach Shaias Vernichtung hatte Adomeit wieder das Kommando �bernommen. Nach anf�nglichen Schwierigkeiten verlief schon bald wieder alles auf der Vengeance in geregelten Bahnen. �Lena, Phobos, ihr hattet mich durch euren Verrat schwer entt�uscht.� sagte Adomeit �Dennoch bin ich bereit, euch eine weitere Chance zu geben. Phobos, ich habe eine Aufgabe f�r dich. Eine Aufgabe, mit der du die Weltgeschichte ver�ndern wirst. Reise ins Jahr 1429 und t�te Jeanne d�Arc.� �Das sind doch nur eineinhalb Jahre, bevor sie auf dem Scheiterhaufen verbrannt wird.� sagte Phobos �Was soll das bringen?� �Ganz einfach.� sagte Adomeit �Wenn sie nicht auf dem Scheiterhaufen stirbt, wird sie nie als die Heilige verehrt, die sie jetzt ist. Und das wird die Weltgeschichte erheblich durcheinander bringen.� �Das klingt nett.� sagte Phobos �Dann wollen wir mal.� Kurz darauf teleportierte er sich in die Vergangenheit.
Ranger WG:
Chris und Luke sa�en in Lukes Zimmer. Sie sahen sich einen Film an, doch Chris bekam von dem Film nichts mit. Er starrte die ganze Zeit nur zur Decke. �An was denkst du?� fragte Luke. �An verschiedene Dinge.� sagte Chris �Ich f�rchte, Kayla hat recht.� �Dass sie keine Gef�hle mehr f�r dich hat?� fragte Luke. �Nein, dass ich in Kat verknallt bin.� sagte Chris �Ich kann es nicht verleugnen. Schon als uns Wes sie vorgestellt hatte, fand ich sie faszinierend. Ich dachte erst, es war blo� Bewunderung, weil sie es fertig gebracht hat, den Schlachtenmodus fertig zu stellen. Aber jetzt wei� ich es besser. Ich hab mich tats�chlich in sie verliebt.� �Damit musst du jetzt leben.� sagte Luke �Aber du bist jetzt wieder zu haben. Ich an deiner Stelle w�rde es einfach mal bei Kat versuchen. Du hast schlie�lich nichts zu verlieren.� �Da hast du recht.� sagte Chris �Was soll ich blo� tun? Ich war die ganze Zeit �ber in dieses M�dchen verliebt, aber ich wollte es nicht wahr haben.� �Verst�ndlich.� sagte Luke �Du hattest eine Freundin. Jetzt, wo ihr euch getrennt habt, l�sst du die Gef�hle f�r Kat nat�rlich zu.� Da piepte Chris� Verwandler. Es war Wes, der sagte: �Es gibt einen Notfall. Sieht so aus, als h�tte Adomeit wieder zu seiner alten Form gefunden.� �Wir sind sofort da.� sagte Chris.
Biolab, geheime Time Warp Abteilung:
Die Rangers hatten sich alle im Besprechungsraum versammelt.
�Zeit und Ort?� fragte Chris sofort. �Frankreich im Jahr 1429.� antwortete Wes �Zur Zeit des hundertj�hrigen Krieges. Es sieht so aus, als will Adomeit Jeanne d�Arc aus dem Weg r�umen.� �Ein typischer Adomeit Plan also.� sagte Luke �Das hab ich echt vermisst. Gut, dass der alte Adomeit wieder als F�hrer eingesetzt wurde.� �Ja, das hat was.� sagte Chris �Aber jetzt sollten wir los. Wir m�ssen eine Jungfrau in Not retten.� Die Rangers stiegen in ihre Zeit Gleiter und flogen los.
Frankreich, 1429:
Die Rangers landeten auf einem Feld. Sie stiegen aus und schickten die Zeit Gleiter zur�ck. Sie sahen sich kurz um. �Da hinten ist eine Art Soldatenlager.� sagte Anais �Wir sollten die Soldaten dort nach Jeanne fragen. Lasst uns mal da hin gehen.� �Ist nicht n�tig.� sagte Steve �Die Soldaten sind schon unterwegs.� Mit gezogenen Schwertern kamen die Soldaten auf die Rangers zu. �Was macht ihr hier?� fragte einer der Soldaten. Chris antwortete: �Wir suchen Jeanne. Wir wurden sozusagen von Gott geschickt, um einen verh�ngnisvollen Anschlag auf ihr Leben zu verhindern.� �K�nnt ihr beweisen, dass ihr von Gott geschickt wurdet?� fragte der Soldat. �Nichts leichter als das.� sagte Chris �Seht unsere g�ttlichen R�stungen.� Die Rangers verwandelten sich. �Donnerwetter, ihr sagt die Wahrheit.� sagte der Soldat �Folgt mir ins Lager. Hauptmann Jocotet kann euch bestimmt weiterhelfen.� Auf dem Weg ins Lager fragte Nancy: �Jocotet? Kann mich nicht erinnern, dass ich den Namen schon mal im Zusammenhang mit Jeanne d�Arc geh�rt hab. Und ich kenne mich in der Geschichte verdammt gut aus.� �Ich kenne den Namen auch nicht.� sagte Chris �Aber in den Geschichtsb�chern wurden ja auch nicht alle Hauptm�nner erw�hnt.� Die Soldaten f�hrten die Rangers in das Zelt des Hauptmannes. Dieser sah die Rangers an und sagte: �Ah, die Gotteskrieger. Man hat mir euer Kommen angek�ndigt. Was f�hrt euch hierher?� �Jeanne ist in Gefahr.� sagte Chris �Wo ist sie?� Der Hauptmann antwortete: �Sie ist zum Training in den Wald gegangen. Sie will auf keinen Fall gest�rt werden.� �Tja, wir werden sie wohl st�ren m�ssen.� sagte Chris. Die Rangers verlie�en das Zelt.
Irgendwo im Wald:
Jeanne d�Arc trainierte gerade im Wald, als sie Schritte h�rte. �Wer ist da?� fragte sie. Aus dem Schatten der B�ume trat Phobos hervor. Er sagte: �Hier kommt dein schlimmster Albtraum.� �Eine Kreatur der H�lle.� sagte Jeanne �Du solltest dich mit einer Gotteskriegerin wie mir nicht anlegen. Ich werde dich vernichten.� �Irrtum.� sagte Phobos. Jeanne zog ihr Schwert. Sie rannte auf Phobos los und schlug zu. Doch der blockte das Schwert mit der blo�en Hand ab. Dann schlug er Jeanne. Sie ging sofort zu Boden. Phobos aktivierte seine Unterarmklinge und sagte: �Gleich ist es vorbei.� �Lass sie in Ruhe!� rief da Chris. Phobos drehte sich um und erblickte die Rangers auf sich zukommen. �M�sst ihr uns immer wieder �ber den Weg laufen?� fragte Phobos. �Das ist nun mal unsere Aufgabe.� sagte Chris. �Time Warp!!!� �Mystische Donner Power!!!� �Genetic Power!!!� Die Rangers zogen ihre Laserpistolen und schossen auf Phobos. Er wehrte die Laserstrahlen ab. �Ich habe dich schon einmal besiegt.� sagte Chris �Und ich werde es wieder schaffen. Time Rage!!!� �Oh nein, diesmal kriegst du mich nicht.� sagte Phobos. Bevor Chris einen Angriff landen konnte, hatte Phobos sich weggebeamt. �So ein elender Feigling.� fluchte Chris �Da haut er einfach ab.� Die Rangers verwandelten sich zur�ck. �Wer seid ihr?� fragte Jeanne. �Wir sind Ritter aus der Zukunft.� sagte Chris �Wir wachen �ber den Lauf der Zeit. Wenn etwas nicht in Ordnung ist, schickt man uns.� �Das klingt zu verr�ckt.� sagte Jeanne. �F�r einen Au�enstehenden ist es unglaublich.� sagte Chris �Aber du musst mir eines versprechen. Du darfst niemandem sagen, dass wir aus der Zukunft sind. F�r deine Soldaten sind wir Gotteskrieger.� �Alles klar.� sagte Jeanne �Wer war eigentlich dieses Monster?� �Phobos, einer unserer �rgsten Gegner.� sagte Chris �Er wird langsam zu einem Problem.� �Und warum hat er mich angegriffen?� fragte Jeanne. Chris antwortete: �Er will den Verlauf der Erdgeschichte �ndern, und ihn seinen Interessen anpassen.� �Er erschafft sich sein eigenes Reich.� sagte Luke �Beziehungsweise, ein Reich f�r Adomeit. Erdgeschichte, die seinen B�sen Gedanken angepasst ist. Das nenne ich pervers.� �Luke bringt es auf den Punkt.� sagte Chris �Aber auch wenn es Adomeit gelingen sollte, was n�tzt ihm das? Widerstandsk�mpfer wird es so oder so geben. Auf diese Weise wird Adomeit seine Probleme nie los.� �Es wird also immer Power Rangers geben.� sagte Vera �Egal, was Adomeit in der Erdgeschichte ver�ndert.� �Ob diese Widerstandsk�mpfer dann wirklich Power Rangers sind, kann ich nicht sagen.� sagte Chris �Aber so �hnlich d�rfte es sein.� �So ein Spinner.� sagte Jeanne. �Ja, so kann man es ausdr�cken.� sagte Chris �Aber jetzt bringen wir dich besser zum Lager.�
Soldatenlager:
Als die Rangers und Jeanne im Lager ankamen, war es wie leergefegt. �Wo sind sie denn alle hin?� fragte Luke. �Ich wei� auch nichts von einer bevorstehenden Schlacht.� sagte Jeanne �Also kann ich nicht sagen, wo alle sind.� Steve holte den Zeitanomalie Scanner raus und sah ihn sich an. Dann sagte er: �Ich hab was entdeckt. Der Scanner zeigt eine Armee an Cyber Drohnen an.� �Was f�r Dinger?� fragte Jeanne. Steve antwortete: �Es sind die Krieger von Phobos. Jeanne, deine Soldaten haben sich bestimmt den Cyber Drohnen entgegen gestellt. Du musst sie zum R�ckzug bewegen. Auf dich werden sie h�ren.� �Ich hoffe, ich erreiche Hauptmann Jocotet noch rechtzeitig.� sagte Jeanne. Sie rannte voraus und die Rangers verwandelten sich.
An der Front angekommen erreichte Jeanne den Hauptmann. �Ihr m�sst euch zur�ckziehen.� sagte Jeanne �Diese... Dinger sind zu stark f�r euch. Das ist eine Aufgabe f�r die Gotteskrieger.� Der Hauptmann lie� zum R�ckzug blasen und die Soldaten zogen sich zur�ck. Schlie�lich kamen auch die Rangers an. �Das sind ja wirklich eine ganze Menge.� sagte Chris. �Let�s Rock and Roll!� rief Anais. �Wie bitte?� fragte Jeanne. �Ach, nichts.� sagte Anais �Das sagt man in unserer Zeit so.� Die Rangers riefen ihre Waffen und griffen die Gegner an. Steve erledigte einen Gro�teil der Gegner mit dem Donnerklingen Blitz. Vera rannte durch die Reihen der Gegner und zerteilte die Cyber Drohnen mit ihren Unterarmklingen. Anais und Nancy erledigten die Drohnen im Fernkampf. Chris, Luke und Leon beseitigten die Drohnen in n�chster N�he. Kurze Zeit sp�ter war der Kampf vorbei. Die Rangers sahen sich den Zeitanomalie Scanner an. �Er zeigt nichts mehr an.� sagte Chris �Unsere Aufgabe ist getan.� �Das hei�t, f�r uns ist es Zeit, Lebewohl zu sagen.� sagte Leon �Wir werden uns wohl nicht mehr wiedersehen. Wir sind selten zwei Mal am gleichen Ort.� �Es war sch�n, euch kennen zu lernen.� sagte Jeanne �Jetzt wei� ich, dass es auch in Zukunft noch Krieger f�r die Gerechtigkeit geben wird.� �Die wird es immer geben.� sagte Chris �Also dann, mach�s gut.� Die Rangers gingen ein paar Schritte und holten ihre Zeit Gleiter aus dem zeitlosen Raum. Anschlie�end flogen sie in ihre Zeit zur�ck.
Ranger WG:
In der WG sahen die Rangers noch fern. Nur Leon war nicht dabei. �Hat jemand Leon gesehen?� fragte Vera. �Wahrscheinlich ist er in seinem Zimmer.� sagte Chris �Ich seh mal nach.� Chris betrat Leons Zimmer. Dort fand er Leon. Er sah aus dem Fenster. �Warum bist du nicht bei uns?� fragte Chris. �Es ist wegen Jeanne d�Arc.� sagte Leon �Ich muss die ganze Zeit daran denken, was mit ihr geschehen wird. Man wird sie einsperren und anschlie�end auf dem Scheiterhaufen verbrennen.� �Das ist nun mal der Lauf der Geschichte.� sagte Chris �Wir k�nnen daran nichts �ndern.� �Das ist wirklich schade.� sagte Leon �Wei�t du, ich h�tte nie gedacht, dass Jeanne d�Arc so s�� ist. Ich hab mich wohl in sie verliebt.� �Ausgerechnet du?� fragte Chris �Das ist schon erstaunlich. Da verliebst du dich ein Mal, und dann ist es ein M�dchen aus der Vergangenheit, das wir eh nicht retten k�nnen.� �Tja, ich werde sie wohl vergessen m�ssen.� sagte Leon �Nur f�llt es mir verdammt schwer.� �Ich kann es mir vorstellen.� sagte Chris �Aber die Zeit heilt ja bekanntlich alle Wunden.�
ENDE