Episode 23: Im Wilden Westen

Silver Hills, Innenstadt:
In Gedanken versunken ging Chris durch die Stadt. Pl�tzlich stie� er mit Anais zusammen. �Oh, Verzeihung.� sagte Chris �Ich hab dich nicht gesehen.� �So in Gedanken heute?� fragte Anais. �Dieser Phobos bereitet mir Sorgen.� sagte Chris �Und dass Kayla das Zordproblem mit den beiden kleineren Zeit Gleitern noch nicht gel�st hat, beruhigt mich auch nicht besonders.� �Kayla ist clever.� sagte Anais �Sie wird es schaffen.� �Ich hoffe es.� sagte Chris �Schlie�lich glaube ich an meine Freundin.� �Hey, kommst du am Samstag auch zu Nancy?� fragte Anais �Wir wollen meinen Einzug in Nancys Wohnung ein bisschen feiern.� �Nat�rlich komme ich.� sagte Chris �Ich bring Kayla mit, wenn das klar geht.� �Das geht klar.� sagte Anais �Sie ist doch schlie�lich eine von uns.�

An Bord der Vengeance:
Phobos betrat durch ein Zeitportal die Vengeance. �Jetzt hab ich die ideale Zeit gefunden.� sagte er. �Und wo soll das sein?� fragte Adomeit. �Im Wilden Westen.� sagte Phobos �Dort werde ich die Rangers fertig machen. Oder besser gesagt, ich werde eine ganze Westernstadt gegen sie aufbringen.� �Klingt interessant.� sagte Adomeit �Versuch es.� �Sehr gerne.� sagte Phobos �Schon bald werden die Rangers nur noch Geschichte sein.� Er �ffnete erneut ein Zeitportal und ging hindurch. �Um was wetten wir, dass die Rangers im Wilden Westen Unterst�tzung finden?� fragte Lena. �Das ist zu offensichtlich.� sagte Jax �Bisher haben die in fast jeder Zeit Unterst�tzung gefunden.�

Ranger WG:
Die Rangers packten Anais� Sachen zusammen. �Ich kann kaum glauben, dass du unsere WG wirklich verlassen willst.� sagte Luke �Aber fr�her oder sp�ter musste es ja soweit kommen.� �Irgendwann werden wir alle unsere eigene Wohnung haben.� sagte Leon. �Glaubt mir, ihr werdet es zu sch�tzen wissen, wenn ihr eine eigene Wohnung habt.� sagte Vera �Manchmal braucht man eben Zeit f�r sich alleine.� �Eigentlich k�nnte Kayla dann ja zu uns ziehen.� sagte Chris �Hier ist jetzt immerhin ein Platz frei geworden. Au�erdem wollen du und Nancy sicherlich alleine sein.� �Macht es dir etwa angst, dass deine Freundin mit zwei Lesben zusammen wohnt?� fragte Anais. �Nein, das ist es nicht.� sagte Chris. Da piepte sein Verwandler. Chris aktivierte ihn und fragte: �Vector, Lena, Jax oder Phobos? Wer von denen will �rger?� Wes antwortete: �So wie es aussieht, will Phobos �rger.� �Na, das h�rt man doch gerne.� sagte Vera �Ich kann es kaum erwarten, ihn in den Arsch zu treten.� �Dann kommt bitte alle r�ber.� sagte Wes.

Biolab, geheime Time Warp Abteilung:
Kurze Zeit sp�ter befanden sich die Rangers im Besprechungsraum. �Also, wo ist dieser Phobos jetzt?� fragte Chris. �Ich habe ihn in Nordamerika des Jahres 1867 entdeckt.� sagte Wes �Das ist die Zeit des Wilden Westens.� �Das nenne ich cool.� sagte Anais �Ich hab mich schon immer gefragt, wie es da zuging.� �Ziemlich wild, wie der Name schon sagt.� sagte Luke. �Da w�re ich wirklich nicht drauf gekommen.� sagte Anais sarkastisch. �Ich hab euch die Koordinaten in die Gleiter geladen.� sagte Wes �Ihr werdet etwas au�erhalb einer kleinen Westernstadt landen. Viel Erfolg.� Anschlie�end stiegen die Rangers in ihre Gleiter und flogen los.

Das Jahr 1867:
Die Rangers landeten in einer hei�en W�stengegend. Weiter hinten war eine Stadt zu erkennen. Die Rangers schickten ihre Gleiter in den zeitlosen Raum. �Mann, ist das hei�.� sagte Nancy �Wieso m�ssen alle Westernst�dte in der hei�en Steppe gebaut werden?� �Ich wei� es nicht.� sagte Leon �Du bist die Geschichtsexpertin.� �Nein, das ist immer noch Kayla.� sagte Nancy �Ich helfe nur bei dem technischen Kram.� Die Rangers gingen in Richtung der Westernstadt. Dort entdeckten sie ein Schild, auf dem stand: �Willkommen in Gun-City.� �Ein einladender Name.� sagte Chris �Klingt so, als g�be es hier reichlich blaue Bohnen.� �Sehr gut.� sagte Leon �Ich bin langsam hungrig.� �Das hast du jetzt nicht wirklich ernst gemeint?� fragte Luke entsetzt. �Was denn?� fragte Leon �Ich bin wirklich hungrig.� �Vergiss es einfach.� sagte Luke. Als die Rangers die Stadt betraten, verschanzten sich ihre Bewohner in ihren H�usern und der Sheriff kam mit gezogener Waffe auf die Rangers zu. �Das ist mal ein Empfang.� sagte Steve �Das kenne ich sonst nur von Adomeit.� Der Sheriff fragte die Rangers: �Seid ihr Komplizen von diesem maskierten Banditen?� Chris antwortete: �Wir kooperieren nicht mit Banditen. Wir jagen sie. Und wenn es der selbe maskierte Bandit ist, den wir kennen, dann kann ich nur sagen, dass wir ihn auch suchen, um ihn zu bek�mpfen.� �Er ist uns schon einmal entwischt.� sagte Vera �Aber diesmal lassen wir ihn nicht entkommen.� Der Sheriff steckte sein Colt weg. �Ihr seid also Kopfgeldj�ger.� sagte er �Gut, dass ihr kommt. Dieser maskierte Bandit bereitet uns gro�e Sorgen. Folgt mir.� Der Sheriff f�hrte die Rangers in sein B�ro. Dort sagte er zu ihnen: �Hoffentlich schafft ihr es, diesem Banditen ein Ende zu bereiten. St�ndig �berf�llt er unsere Banken. Das Seltsame war, dass ich ihn nicht erschie�en konnte. Die Kugeln machten ihm nichts aus.� �Er �berf�llt Banken?� fragte Vera �Das sieht ihm gar nicht �hnlich. Er will nur so viel Chaos wie m�glich verbreiten.� �Doch, das passt in sein Konzept.� sagte Chris ��berleg doch mal, was er anrichten kann, wenn er durch seine Raubz�ge diese Stadt in den Ruin treibt.� �Oh, stimmt ja.� sagte Vera �Oh je, die Sache ist ernster, als ich dachte.� �Dieser Bandit kommt jeden Tag.� sagte der Sheriff �Morgen kommt er mit Sicherheit wieder.� �Dann werden wir ihn morgen empfangen.� sagte Luke. Der Sheriff antwortete: �Dann �bernachtet am besten hier. Das Problem ist, dass alles belegt ist. Die Gef�ngniszellen sind das einzige, was frei ist.� �Es ist ja nur f�r eine Nacht.� sagte Chris �Sobald wir das Problem mit dem Banditen erledigt haben, m�ssen wir wieder gehen.� �Dann lasse ich euch jetzt besser alleine.� sagte der Sheriff �Es ist schon sp�t.� Als der Sheriff ging, aktivierte Chris seinen Verwandler und sagte: �Wes, die Sache dauert l�nger als geplant. Wir m�ssen bis morgen bleiben.� �Geht klar.� sagte Wes �Hauptsache, ihr besiegt Phobos.� Es wurde Nacht und die Rangers legten sich schlafen. �Ziemlich unbequem, diese Gef�ngnisbetten.� sagte Chris �Wenigstens hat der Sheriff nicht abgeschlossen.� �Das w�re ja noch sch�ner.� sagte Luke �Aber jetzt wei� man eine weiche Matratze erst einmal zu sch�tzen.� �Lasst uns einfach mal versuchen, zu schlafen.� sagte Chris. Drei Stunden sp�ter waren alle eingeschlafen.

1867, Gun-City, n�chster Morgen:
Es war noch dunkel, als die Rangers am n�chsten Morgen aufwachten. Sofort gingen die Rangers zur Bank. Phobos kam auch gerade an. �Da ist er ja.� sagte Vera. Chris sagte zu den Anderen: �Wir d�rfen uns nicht verwandeln, sonst halten uns die Bewohner uns auch f�r Banditen.� �Jedenfalls wird es ziemlich schwer, diese Anz�ge zu erkl�ren.� sagte Luke. �Dann erledige ich das alleine!� sagte Vera und zog ihre Laserpistolen. �Was machst du da?� fragte Chris entsetzt. �Das Problem Phobos ein f�r alle Mal aus der Welt schaffen!� rief Vera. Sie feuerte wie wild auf Phobos. Dieser aktivierte seine Laser Kampfklingen und reflektierte die Sch�sse. �Beeindruckend.� sagte Phobos �Aber jetzt habe ich dich genau da, wo ich dich haben wollte.� Er �ffnete ein Zeitportal und verschwand. �Er geht?� fragte Chris �Was sollte das denn?� �Und was sollte diese Ballerei?� fragte Steve �Willst du ganz Gun-City wecken?� �Schon geschehen.� sagte Chris und deutete nach hinten. Die Bewohner waren, durch den L�rm von Vera Geballer aufgeschreckt, nach drau�en geeilt. Als sie sahen, wie Vera ihre Laserpistolen wegsteckte, sagte einer von ihnen: �Das ist die Unruhestifterin. Ich wette, sie ist der maskierte Bandit. H�ngt sie!� Die Bewohner ergriffen Vera und zerrten sie weg. Sie rief den anderen Rangers zu: �Freunde, helft mir!� Chris rief: �Halte durch! Wir holen Hilfe!� Sofort rannten die Rangers in die entgegen gesetzte Richtung. �Sollen wir nicht Vera befreien?� fragte Nancy. �Das tun wir auch.� sagte Chris �Jetzt kann uns nur noch der Sheriff helfen.� So schnell es ging, rannten die Rangers zum Sheriff und erz�hlten ihm die Geschichte. Chris sagte: �Die Bewohner wollen unsere Freundin h�ngen. Wir m�ssen sie aufhalten.� �Sie hat sich gegen den maskierten Banditen gestellt, und die Bewohner wollen sie tot sehen?� fragte der Sheriff �Das geht nun gar nicht.� Er legte sich den G�rtel mit seinem Colt um und rannte los. �Auf zum Galgen!� rief er den Rangers zu. Sie folgten ihn zum Galgen. Als sie fast da waren erkannten sie, dass die Bewohner dabei waren, Vera hochzuziehen. �Oh nein, wir kommen zu sp�t.� sagte Nancy. �Zu sp�t?� fragte der Sheriff �Nicht f�r mich.� Der Sheriff zog sein Colt und zerschoss den Strick mit einem gezielten Schuss. �Das h�tte ich auch geschafft.� sagte Anais. Verdutzt drehten sich die Bewohner um. �In meiner Stadt dulde ich keine Selbstjustiz!� sagte der Sheriff �Die Fremden, auch dieses M�dchen, stehen unter meinem Schutz. Sie haben sich gegen den maskierten Banditen gestellt. Und ihr wollt sie deswegen baumeln lassen? Sollte so etwas noch einmal vorkommen, werfe ich euch alle ins Gef�ngnis.� Die Bewohner gingen wieder in ihre H�user. Der Sheriff sagte zu Vera: �Es tut mir ja schrecklich leid. Ich sch�me mich f�r meine Leute.� �Es ist nicht Eure Schuld!� sagte Vera �Ihr wart immer auf unserer Seite und daf�r danken wir Euch. Doch jetzt m�ssen wir aufbrechen.� �Werden wir uns noch einmal wiedersehen?� fragte der Sheriff. �Eher unwahrscheinlich.� sagte Chris �Wir sind viel unterwegs. Es ist f�r uns eher ungew�hnlich, einen Ort zwei Mal zu besuchen. Aber sollte der maskierte Bandit zur�ckkehren, sind wir zur Stelle.� �Ich danke euch.� sagte der Sheriff �Und viel Gl�ck auf eurer weiteren Reise.� �Das werden wir brauchen.� sagte Chris. Die Rangers verlie�en Gun-City. Als sie niemand mehr sehen konnte, riefen sie ihre Zeit Gleiter und flogen zur�ck.

Ranger WG:
Alle Rangers hatten sich in der WG versammelt und redeten noch �ber das Wild West Abenteuer. �Vera, ich habe mir Sorgen um dich gemacht.� sagte Chris �Stell dir vor, was passiert w�re, wenn der Sheriff dich nicht rechtzeitig vor dem Galgen gerettet h�tte.� �Das stimmt.� sagte Vera �Da konnte ich gerade noch rechtzeitig den Kopf aus der Schlinge ziehen.� Da fingen alle an zu lachen. �Oh ja, stimmt!� sagte Vera �Das war nur im �bertragenden Sinne gemeint.� Dann fing auch sie an zu lachen.

ENDE

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