Episode 18: Das Tor zur Hölle

In Lexias geheimer Höhle:
„Große Pläne werden wir verwirklichen.“ sagte Lexia „Die Rangers werden uns nicht aufhalten können, wenn unser Plan klappt.“ „Wie gesagt, wenn er klappt.“ sagte Krogoll „Daran scheitert es ja meistens.“ „Nicht mit mir an eurer Seite.“ sagte Nightmare „Ich komme mit den Rangers schon klar.“ „Aber nicht allzu ehrenvoll sein.“ sagte Mistral „Das ist nicht gut für unseren Erfolg.“ „Heute ist der Tag, an dem das Tor zur Hölle geöffnet wird.“ sagte Lexia „Der Tag, an dem die Dämonen die Welt überrennen.“

Angel Grove High:
Als Drake an diesem Morgen ankam, erblickte er Hannah, die ziemlich genervt aussah. „Oh je, um die mache ich besser mal einen großen Bogen.“ sagte er „Ich hab ziemlich schlecht geschlafen, und keine Lust, mir einen Sermon von Hannah anzuhören.“ Doch es war zu spät. Hannah hatte ihn schon erblickt und kam auf ihn zu. „Ich fasse es einfach nicht, was die sich einbildet.“ sagte Hannah „Glaubt die eigentlich, sie wäre die Tollste von allen? Dabei hat sie doch eh keine Ahnung.“ „Auszeit bitte, von wem redest du?“ fragte Drake. Hannah antwortete: „Von der Zeitungstussi Karen. In ihrem Lifestyle Bereich bewertet sie die Mädchen unserer Stufe nach Klamotten und Make-Up. Und ich stehe nur auf Platz 15.“ „Ja, es ist bedauerlich.“ sagte Drake „Dein Leben ist jetzt ruiniert. Jeder sieht dich nur noch als das Mädchen, was nur Platz 15 errecht hat.“ „Spotte du nur.“ sagte Hannah „Aber ist dir nicht auch schon aufgefallen, dass Karen sich verändert hat? Seit die AGH so erfolgreich ist, hat die den totalen Höhenflug bekommen.“ „Irgendwo hast du ja auch recht.“ sagte Drake „Da siehst du mal, wie Erfolg einen Menschen verändert.“ Da kamen Dora und Kyle hinzu. „Also, Karen kann mich mal.“ sagte Dora „Platz 20.“ „Und trotzdem hast du einen Freund und ich nicht.“ sagte Hannah „Ich glaube, ich könnte Platz 1 sein, und niemand würde mich beachten.“ „So wie Julie.“ sagte Dora „Sie war in ihrem Jahrgang die Erstplatzierte.“

Julie ging alleine durch die Stadt. Zu dieser frühen Stunde war noch niemand dort. „Wie soll das nur weiter gehen?“ fragte sie sich „Gibt es wirklich keinen Typen, der auf mich steht?“ In Gedanken ging sie weiter. „Ach, ist mir jetzt auch egal.“ sagte sie „Ich bin glücklich, so wie ich bin.“ Da tauchte plötzlich Lexia mit einigen Valdris auf. „Na, so in Gedanken versunken?“ fragte sie „Ich werde schon für etwas Zerstreuung sorgen. Valdris, Angriff!!!“ Julie ging in Angriffspose und bekämpfte die Valdris. „Gut, ich hab mich zwar darüber beschwert, dass ich einsam bin, aber auf diese Gesellschaft hätte ich ruhig verzichten können.“ sagte Julie. Mit schnellen Schlägen setzte sie die Valdris außer Gefecht. Doch es waren zu viele. Sie ergriffen Julie schließlich. „Hast du dir wohl so gedacht.“ sagte Lexia „Freu dich, du wirst jetzt einer großen Sache geopfert.“ Lexia und die Valdris teleportierten sich mit Julie weg.

Als Drake, Dora, Kyle und Hannah das Schulgebäude verließen, kam ihnen Marc entgegen. „Hi Marc.“ sagte Drake „Was gibt’s?“ „Ihr wisst nicht zufällig, wo Julie ist?“ fragte Marc „Sie wollte shoppen gehen, aber ist immer noch nicht zurück.“ „Mädchen und shoppen ist so eine Sache.“ sagte Kyle „Hat man sie einmal von der Leine gelassen, kommen sie nicht so schnell wieder zurück.“ „Aber 5 Stunden ist selbst für Julie unnormal.“ sagte Marc „Ich mache mir langsam Sorgen.“ Da piepte plötzlich Drakes Verwandler. Es war Kat, die sagte: „Kommt sofort ins Labor. Etwas Furchtbares steht uns bevor.“ Sofort teleportierten die Rangers sich ins Labor, wo auch schon Jess wartete. Billy arbeitete an etwas. Nur Julie fehlte. „Was ist los?“ fragte Drake „Und wo ist Julie?“ „Genau darum geht es.“ sagte Kat „Seht euch das an.“ Sie tippte etwas am Computer ein. Auf dem Monitor erschien Julies Entführung. „Lexia hat Julie.“ sagte Drake „Was hat sie mit ihr vor?“ „Das kann ich leider nicht sagen.“ sagte Kat „Ich werde versuchen, Julies Verwandler Signal zu orten.“ „Bitte beeil dich.“ sagte Marc „Ich will nicht, dass meiner Schwester was passiert.“ „Ich mach ja schon, so schnell ich kann.“ sagte Kat „Ihr müsst euch noch etwas gedulden.“ „Hey Billy, woran bastelst du gerade?“ fragte Drake. „Ach das.“ sagte Billy „Das ist noch geheim.“ Daraufhin verließen die Rangers das Labor. „Wie weit bist du?“ fragte Kat. „Fast fertig.“ sagte Billy „Bald ist sie einsatzbereit.“ „So wie es aussieht, brauchen wir sie dringender als geplant.“ sagte Kat.

In Marcs Zimmer:
Alle übrigen Rangers saßen dort und bliesen Trübsal. „Verdammte Scheiße!“ fluchte Marc und trat gegen die Wand. „Hey, du kannst nichts dafür.“ sagte Dora „Also beruhige dich wieder.“ „Ich habe mir geschworen, sie immer zu beschützen. Sie ist schließlich meine Schwester.“ sagte Marc „Und jetzt war ich nicht da, um sie zu beschützen.“ „Sie als Power Ranger kann auch auf sich selbst aufpassen.“ sagte Dora „Noch ist ihr ja nichts passiert. Wir können sie immer noch retten.“ „Kat und Billy sollten mal schneller machen.“ sagte Marc „Ich will Julie nicht tot wiedersehen.“ „Das ist Marc, wie wir ihn kennen.“ sagte Kyle „Geradezu vor Optimismus strotzend.“ „Er hat recht.“ sagte Drake „Wenn dir schon das Wasser bis zum Hals steht, sollst du nicht auch noch den Kopf hängen lassen. Wir werden Julie schon retten.“

In einem gewaltigen unterirdischen Gewölbe war Julie an einem Seil über eine Lavaschlucht gefesselt. Ein Dämon kam und sah sich Julie an. „Ein nettes Opfer hast du mir da gebracht.“ sagte der Dämon „Mit ihr wird es mir möglich sein, das Tor zur Hölle zu öffnen.“ „Das will ich auch hoffen, Torwächter.“ sagte Lexia „Die Öffnung der Höllentores bedeutet den Sieg für uns. Getötete Dämonen können sofort wieder die Hölle verlassen und das Erdenreich betreten. Die Rangers wären verloren.“ „Dein kranker Plan wird niemals gelingen.“ sagte Julie „Meine Freunde werden mich retten. Und dann kannst du was erleben.“ „Uh, jetzt hab ich aber angst.“ sagte Lexia „Es sieht nicht so aus, als wärst du in der Position, um große Töne zu spucken. Ich sitze am längeren Hebel.“

Plötzlich piepte Drakes Verwandler. Sofort stellten sich die anderen Rangers um ihn herum auf, um möglichst viel mitzubekommen. „Rangers, kommt sofort ins Labor.“ sagte Kat „Ich hab Julie gefunden.“ „Wir sind schon unterwegs.“ sagte Drake. Sofort teleportierten die Rangers sich ins Labor. „Julie wird im Inneren des Angel Grove Vulkans gefangen gehalten.“ sagte Kat „Lexia will sie opfern, um dem Torwächter zu ermöglichen, das Tor zur Hölle zu öffnen.“ „Das Tor zur Hölle?“ fragte Drake „Wozu der Aufwand? Ich dachte, Lexia kommt direkt aus der Hölle.“ „Sie kommt aus einer Höllendimension.“ sagte Billy „Aber das ist was völlig anderes als unsere Hölle. Dort landen zwangsläufig alle auf der Erde getöteten Dämonen. Lexia will also einen endlosen Nachschub an Kriegern.“ „Das werden wir verhindern.“ sagte Drake. „Die Koordinaten, die ich euch gebe, sollte es euch ermöglichen, direkt in den Vulkan zu teleportieren.“ sagte Kat „Holt Julie da raus.“ „Wird gemacht.“ sagte Drake „Elemental Strike, volle Power!!!“ „Chaos Ranger, Elemental Power!!!“ Die Rangers teleportierten sich in das Gewölbe des Vulkans, wo Lexia sie überrascht ansah. „Ihr schon wieder?“ fragte sie. „Kleiner Überraschungsbesuch.“ sagte Marc „Ich muss dir leider mitteilen, dass die geplante Öffnung des Höllentores nicht stattfinden kann. Wir nehmen Julie wieder mit.“ „Danke, Freunde.“ sagte Julie „Ich wusste, dass ihr mich nicht hängen lasst.“ „Aber ich werde dich fallen lassen.“ sagte Lexia „Dieses Jungfrauenopfer ist von großer Wichtigkeit.“ „Sag es doch gleich der ganzen Welt, dass ich noch Jungfrau bin.“ sagte Julie „Das stärkt mein Ego ungemein.“ Lexia ging zu dem Seil, an dem Julie gefesselt war und wollte es lösen. „Vergiss es.“ sagte Marc und schoss mit dem Schatten Laser auf Lexia. Diese wich zurück. Hannah sprang über Marc hinweg und rief die Aeris Klingen. Sie landete vor Lexia. „Sorry, aber heute bleibt das Höllentor zu.“ sagte Hannah „Aber wenn du so scharf auf die Hölle bist, können wir dich gerne dahin schicken.“ Hannah schlug Lexia. Diese ging zu Boden. „Das werdet ihr noch bereuen.“ sagte Lexia und teleportierte sich weg. Daraufhin befreiten die Rangers Julie. „Das war knapp.“ sagte sie „Danke, ich wusste, ihr würdet mich nicht im Stich lassen.“ „Schade, Lexia hat es nicht geschafft.“ sagte da der Torwächter, der plötzlich aufgetaucht war „Dann muss ich die Sache wohl selbst in die Hand nehmen.“ „Du kannst es ja gerne versuchen.“ sagte Drake „Bist du bereit, dich uns anzuschließen, Julie?“ „Natürlich.“ sagte Julie „Elemental Strike, volle Power!!!“ Anschließend griffen die Rangers gemeinsam den Torwächter an. Doch dieser schoss einen Flammenstrahl auf die Rangers. Sie gingen zu Boden. „Jetzt aber alle gemeinsam.“ sagte Drake „Elementarstrahler!!!“ Auch Marc und Julie holten ihre Waffen hervor. „Zwielicht Flammenwerfer!!!“ Zum Schluss kam Jess: „Phantom Kanone!!!“ Gemeinsam feuerten die Rangers auf den Torwächter. Es gab eine riesige Explosion. Doch der Torwächter überlebte. „Das gibt’s doch nicht.“ fluchte Drake „Was sollen wir denn noch machen?“ Da piepte Marcs Verwandler. Es war Billy, der sagte: „Marc, meine neue Erfindung ist fertig. Sie wird euch im Kampf sehr nützlich sein. Ich nenne sie die Schattenmacht Kampfrüstung.“ „Klingt cool.“ sagte Marc „Schattenmacht Kampfrüstung, Einsatz!!!“ Marcs Anzug bekam zusätzliche Panzerung. Riesige metallische Flügel bildeten sich hinten am Panzer. Außerdem erhielt er ein riesiges Zweihänderschwert mit einer dunklen Klinge. „Torwächter, mach dich auf die ewige Dunkelheit gefasst.“ sagte Marc. Er breitete die Flügel aus und flog ein paar Mal um den Torwächter herum und schlug ihn dabei. „Jetzt ist Schicht im Schacht.“ sagte Marc „Schattenflug!!!“ Marcs Schwert lud sich mit der Energie des Schattenorbs auf. Dadurch wurde Marc von einem dunklen Schleier umhüllt. Er hielt das Schwert nach vorne und flog so durch den Torwächter durch. Dieser wurde dadurch vernichtet „Das wäre erledigt.“ sagte Marc „Jetzt nichts wie raus hier.“ Doch als die Rangers den Vulkan verlassen hatten, schlug ein Blitz in den Vulkan ein. Der Torwächter wurde regeneriert und vergrößert. „Vielen Dank, Lexia.“ sagte Drake „Genau das rundet den Tag doch ab.“ Die Rangers riefen ihre Zords und bildeten die Megazords. Somit stellten sich der Elemental Megazord, der Twilight Megazord und der Chaos Zord dem Torwächter entgegen. Doch mit seinem Flammenstrahl warf der Torwächter die Zords um. „Das ist echt nicht normal.“ sagte Julie „Wir kommen mit drei Zords nicht gegen ihn an.“ „Ich hab eine Idee.“ sagte Jess „Wir müssen unsere Kräfte vereinen.“ „Du meinst, der Chaos Zord soll sich mit dem Twilight Megazord verbinden?“ fragte Julie „Klingt gut.“ „Probieren wir es.“ sagte Jess „Twilight Chaos Zord, Einsatz!!!“ Die Arme und Beine des Chaos Zords fuhren zusammen zu zwei riesigen Kanonen. Diese setzen sich oben auf den Twilight Megazord und bildeten Schulterlaser. Der Torso des Chaos Zords bildete einen zusätzlichen Panzer, und der Kopf des Chaos Zords bildete einen Helm. „Das wird mich auch nicht aufhalten.“ sagte der Torwächter. Er ging auf den neuen Zord zu und schlug ihn. Doch dieser hielt allen Schlägen stand. „Den schicken wir zurück in die Hölle.“ sagte Jess „Chaos Laser!!!“ Der Torwächter wurde von den Laserstrahlen getroffen und war vernichtet.

In Lexias geheimer Höhle:
„Hat ja mal wieder super hingehauen.“ sagte Lexia „Es ist wieder mal alles schief gelaufen.“ „Ich könnte zwar jetzt sagen ‚Ich hab’s ja gleich gesagt’, aber ich tu es nicht.“ sagte Krogoll „Ich hab’s ja gleich gesagt.“ „Wir brauchen einen guten Plan.“ sagte Lexia „Einen, den die Rangers nicht vereiteln können.“ „So ein Plan muss erst einmal gefunden werden.“ sagte Krogoll. „Dann findet ihn!“ brüllte Lexia.

Angel Grove Jugendzentrum:
Die Rangers saßen am Tisch. „Jungfrauenopfer.“ sagte Julie „Wie demütigend.“ „Wenigstens hatte die AGH dich mal auf Platz 1 gesetzt.“ sagte Hannah „Das war vorher noch keiner Jungfrau gegönnt.“ „Nein, da standen sonst immer die Schulflittchen.“ sagte Julie „Und mit denen möchte ich auch nicht gleichgestellt werden.“ „Manchmal sage ich mir, lieber ein Flittchen, als gar keinen Sex.“ sagte Hannah „Oh mein Gott, ich muss echt verzweifelt sein, wenn ich schon so etwas sage.“ „Probier es doch mal im Internet.“ sagte Marc „Da gibt es bestimmt nette Typen, die auf dich warten.“ „Ich weiß nicht.“ sagte Hannah „Nachher verliebe ich mich noch in einen, der am anderen Ende der Welt lebt. Und auf eine Fernbeziehung bin ich auch nicht scharf.“ „Besser am anderen Ende der Welt, als auf dem Mars.“ sagte Drake „Kann doch passieren, dass sich einer von außerhalb in unser Web einklinkt, und du dann mit einem Außerirdischen flirtest.“ „Mich würde es nicht wundern.“ sagte Hannah „Wenn mich die Erdlinge alle ignorieren, sollte ich es mal wirklich mit Aliens versuchen.“ Die Rangers lachten und alberten noch weiter herum.

ENDE

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