Episode 13: Tanz der Dämonen

Drake und Marc waren bei Drake zu Hause. Marc half Drake in einen Anzug. Marc trug ebenfalls einen schwarzen Anzug. „So ein Schulball ist immer eine tolle Sache.“ sagte Marc „Man kann den ganzen Tag mit dem Mädchen seiner Träume tanzen.“ „Sei froh, dass du eine Freundin hast, die noch zur Schule geht.“ sagte Drake „Sonst hättest du heute nicht mitkommen dürfen.“ „Ja, ich weiß.“ sagte Marc „Nur Schüler des Abschluss Jahrgangs mit Partner sind erlaubt. Wer hat diese Regelung bloß eingeführt?“ „Ist doch gut so.“ sagte Drake „Dann können sich die Jahrgänge unter uns nicht sinnlos betrinken, und die Alten verderben uns den Spaß auch nicht.“ „Großartig, ich gehöre schon zu den Alten.“ sagte Marc „Womit habe ich das verdient?“ „Mach dir nichts draus.“ sagte Drake „Wenn es danach geht, bin ich nächstes Jahr auch ein Alter.“

In Lexias geheimer Höhle:
„Ein Schulball?“ fragte Lexia „Die Rangers vergnügen sich auf einem Schulball? Na, das werden wir ihnen gründlich versauen.“ „Was dagegen, wenn ich persönlich dort hingehe und das regle?“ fragte Mistral. „Geh nur.“ sagte Lexia „Besser du als Krogoll.“ „Hey, ich hab immerhin stets gut gedient.“ sagte Krogoll. „Ich werde es mir merken.“ sagte Lexia „Wenn ich mal wieder gegen die Rangers verlieren möchte, dann rufe ich dich.“ Mit einem leichten Grinsen verließ Mistral den Raum.

Die Aula der Angel Grove High war festlich geschmückt. „Wow, sieht das hier toll aus.“ sagte Drake „Was man aus so einem alten Gemäuer noch alles machen kann.“ Sowohl Drake und Dora, als auch Marc und Vera betraten den Raum als Paar. Kyle, Hannah und Jess kamen einzeln hinterher. „Es ist frustrierend.“ sagte Hannah „Man sieht überall die ganzen Pärchen. Und ich bin immer noch Single.“ „Woran liegt es?“ fragte Jess „Du bist doch sehr hübsch. Die Jungs müssten auf dich stehen.“ „Tun sie auch.“ sagte Hannah „Aber der Richtige war bisher noch nicht dabei.“ „Wie gut, dass ich mit Beziehungen so gar nichts am Hut hab.“ sagte Kyle. Da kam auch Karen zu ihnen. „Ach, du auch ohne Partner?“ fragte Hannah „Willkommen im Club der depressiven Singles.“ „Also, ich fühle mich als Single sehr wohl.“ sagte Kyle. „Hör nicht auf ihn.“ sagte Hannah. „Es ist jedes Mal dasselbe.“ sagte Karen „Vera und ich sind schon viele Jahre befreundet, aber sobald Marc da ist, hat sie kaum mehr Zeit für mich.“ „Na, immerhin geht ihr Freund doch vor.“ sagte Hannah „Du wirst selber auch so sein, wenn du mal einen Freund hast.“ „Hey, kommt ihr bald?“ fragte Marc ungeduldig. Daraufhin folgten Hannah, Jess, Kyle und Karen ihnen. Die Freunde setzten sich zusammen an einen Tisch. „Wow, ich bin ja so aufgeregt.“ sagte Vera „Gleich halten Karen und ich unsere Rede.“ „Ach, wirklich?“ fragte Marc „Was für eine Rede?“ „Das verraten wir noch nicht.“ sagte Karen „Aber wir sind gleich nach der Eröffnungsrede dran.“ Kurze Zeit später ging Kat zum Rednerpult. Sofort war Ruhe im Saal. Kat fing mit ihrer Eröffnungsrede an: „Nun, wieder ist es einmal so weit. Ihr seid der Abschlussjahrgang und habt bereits das halbe Schuljahr hinter euch. Doch jetzt wird es ernst. Ihr werdet von nun an auf die kommenden Prüfungen vorbereitet. Doch heute sollt ihr noch einmal alle Sorgen vergessen und ausgelassen feiern. Ich wünsche euch noch viel Spaß, und viel Glück für eure kommenden Prüfungen. Hiermit gebe ich das Wort an Vera Ryan und Karen Briggs.“ Kat verließ das Rednerpult. Nun gingen Vera und Karen zum Rednerpult. „Wir haben in den letzten Tagen viel nachgeforscht.“ sagte Vera „Und wir möchten diesen Moment nutzen, um noch einmal denen zu danken, die uns dieses Fest heute ermöglicht haben. Ich rede nicht nur von unseren Lehrern, sondern auch von den Power Rangers. Ohne unsere Helden wären wohl einige von uns nicht mehr am leben.“ Karen legte ein Videoband ein, welches einige der Kämpfe der Rangers zeigte. Niemals waren sie unverwandelt zu sehen. Als das Video zu ende war, sagte Karen: „Und wir können uns immer auf die Power Rangers verlassen. Solange sie da sind, wird das Böse niemals siegen.“ Vera und Karen ernteten tosenden Beifall. „Cooler Bericht.“ sagte Drake zu den anderen Rangers „Hätte nicht gedacht, dass die beiden uns so loben.“ Vera und Karen setzten sich wieder an ihre Plätze. „Na, wie gefiel euch unsere Rede?“ fragte Vera. „Sehr gut.“ sagte Marc „Aber ich hab von meinem Schatz auch nichts anderes erwartet.“ Vera und Marc küssten sich. „So, ich geh mal eben zur Theke.“ sagte Kyle „Ich bring euch was zu trinken mit.“ „Moment, ich komm mit.“ sagte Jess. Kyle und Jess standen auf und gingen. „Was haben die denn?“ fragte Karen. „Kyle haut immer ab, sobald in seiner Nähe geknutscht wird.“ sagte Dora „Und Jess... ich glaube, sie will ihm einfach nur helfen, die Getränke zu tragen.“

Kyle war an der Theke und bestellte die Getränke. Da kam Jess dazu. „Na, bist du die Knutscherei auch leid?“ fragte Kyle. „Nein, ich wollte dir nur helfen, die Getränke zu tragen.“ sagte Jess „Was hast du dagegen, dass sich die Pärchen küssen?“ „Ich bin halt nicht der Typ für Beziehungen.“ sagte Kyle „Ich hab schlechte Erfahrungen gemacht. Seitdem will ich keine Beziehung mehr aufbauen.“ „Darf man fragen, was passiert ist?“ fragte Jess. „Es lief einfach nichts richtig.“ sagte Kyle „Immer wenn ich eine Freundin hatte, gab sie mir nach einer Woche den Laufpass. Den Rest hat mir ein Mädchen gegeben, das ich im Internet kennen gelernt hatte. Sie versicherte mir immer wieder, dass sie mich liebt. Schließlich hatten wir uns persönlich getroffen. Das Treffen verlief echt super. Wir hatten uns auch geküsst. Aber dann sagte sie mir, dass aus uns nichts wird.“ „Das ist hart.“ sagte Jess „Ich hab es auch nicht so mit Beziehungen. Ich bin mehr für One-Night Stands.“ „Ach, so eine bist du.“ sagte Kyle „Du bist der lebende Beweis dafür, dass Mädchen nur mit den Jungs spielen. So wie ich es immer wieder erlebt habe.“ „Mag sein.“ sagte Jess „Lass uns wieder rüber gehen.“ Kyle und Jess nahmen die Getränke an sich und gingen zurück zu ihren Freunden, wo sie die Getränke abgaben. „Lass uns tanzen.“ sagte Vera. Sie zerrte Marc auf die Tanzfläche. Auch Drake und Dora gingen auf die Tanzfläche. „Und wir?“ fragte Hannah „Wer tanzt mit uns?“ „Schnapp dir doch Kyle.“ sagte Jess. „Oh nein, ich kann doch nicht tanzen.“ sagte Kyle. Da gab es plötzlich hinter dem Rednerpult eine Explosion. Über das dadurch entstandene Loch kam Mistral in den Saal. „Nette Fete.“ sagte er „Aber trotzdem etwas lahm. Valdris, macht den Saal leer!“ Einige Valdris teleportierten sich in den Saal. Panisch stürmten die Anwesenden aus dem Saal. „Marc, bing du Vera und Karen in Sicherheit.“ sagte Drake „Wir kommen schon klar.“ Marc nahm Vera und Karen an den Arm und verließ mit ihnen den Saal. „Wir können uns nicht verwandeln, solange noch Leute hier sind.“ sagte Jess. „Keine Sorge, Ich weiß, wo ihr euch ungestört verwandeln könnt.“ sagte Kat und verließ den Saal. Die Rangers folgten ihr. Vorbei an den Toiletten gingen sie zur Garderobe. Auch dort war niemand zu sehen. Kat sah sich um. „Okay, niemand da.“ sagte sie „Ihr könnt euch verwandeln.“ „Seid ihr bereit?“ fragte Drake. Die Anderen nickten. „Elemental Strike, volle Power!!!“ „Chaos Ranger, Elemental Power!!!“ Kaum waren die Rangers verwandelt, als die Valdris sie fanden. Kat griff sie mit Schlägen und Tritten an. „Los, geht nach oben und schnappt euch Mistral.“ sagte sie „Ich komm hier schon klar.“ „Bist du dir sicher?“ fragte Hannah. „Klar, ich war doch selber mal ein Ranger.“ sagte Kat „Nun geht schon.“ Die Rangers rannten wieder zurück zum Saal und betraten ihn. Immer noch waren einige Valdris dort. Die Rangers riefen ihre Waffen. Jess und Drake nahmen sich Mistral vor. Die anderen Rangers kümmerten sich um die Valdris. „Na, wie gefällt euch das?“ fragte Mistral „Ist doch was anderes als so ein stinklangweiliger Schulball.“ „Müsst ihr uns denn alles versauen?“ fragte Drake „Hat euch das Chaos mit dem Chaos Ranger nicht schon gereicht?“ „Wenn du schon so fragst: Nein.“ sagte Mistral. Er zog sein Schwert. Es war ein japanisches Katana. Mistral war in der japanischen Kampfkunst der Samurai geschult. Obwohl Drake und Jess zu zweit waren, hatten sie es schwer gegen Mistral. Mit einem gezielten Schwerthieb schlug er Drake und Jess zu Boden. „Ihr könnt mich nicht besiegen.“ sagte Mistral „Ich bin zu stark für euch.“ Die anderen Rangers, die mittlerweile die Valdris erledigt hatten, kamen Drake und Jess zu Hilfe. „Dann versuch es doch mal, mit fünf Rangers aufzunehmen.“ sagte Hannah. Mistral rannte nach draußen. „Feige Flucht.“ sagte Kyle „Der macht sich ja vor Angst in die Hose.“ Die Rangers folgten ihm nach draußen. Doch dort sahen sie, dass Mistral auf eine gewaltige Größe gewachsen war. „Das ist nicht gut.“ sagte Drake „Wir brauchen die Zords.“ Die Rangers riefen ihre Zords und bildeten den Elemental Megazord. Jess brachte ihren Zord in den aufrechten Modus. Mistral griff sofort an uns schlug die Zords mehrmals mit seinem Schwert. Die Rangers hatten kaum eine Chance. „Das hält nicht einmal der Chaos Zord aus.“ sagte Jess „Wir müssen was tun.“ „Hätten wir doch nur nicht Marc weggeschickt und hätten noch Julie geholt.“ sagte Dora „Die hätten mit ihrem Twilight Zord noch was ausrichten können.“ Da kontaktierte Billy die Rangers und sagte: „Verbindet eure Zords. Nach meinen Simulationen müsste das möglich sein.“ „In Ordnung.“ sagte Jess „Elemental Chaoszord, Einsatz!!!“ Der Chaos Zord bildete am Elemental Zord zusätzliche Panzerung und gab dem Zord gepanzerte Fäuste als Waffe. „Sieht cool aus.“ sagte Drake „Dann zeigen wir ihm mal, was wir können.“ „Ich bin bereit.“ sagte Jess „Doppelschlag!!!“ Die beiden Fäuste luden sich auf und schlugen Mistral. Er ging zu Boden und schrumpfte auf seine normale Größe zurück. Die Rangers stiegen aus ihren Zords aus. Doch Mistral war bereits verschwunden. Also verwandelten sie sich zurück. „Na, den Schulball können wir ja wohl vergessen.“ sagte Drake. „Eigentlich schade.“ sagte Jess „Da hab ich mein Kleid eigentlich für Nichts gekauft.“ „Kannst es ja irgendwann noch mal anziehen.“ sagte Kyle „Du siehst bezaubernd darin aus.“ „Oha, zeigt Kyle etwa Gefühle?“ fragte Hannah „Was ist nur mit dem harten Kyle los?“ „Ach, Unsinn.“ sagte Kyle „Man wird ja wohl noch nett sein dürfen.“

ENDE

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