Episode 9: Sieben

Gut gelaunt ging Drake in Richtung High School. Dabei traf er zuf�llig auf Marc und Vera. �Hi Drake.� sagte Marc �Du wirkst heute so entspannt. Ist was passiert?� �Du wirst es nicht glauben.� sagte Drake �Dora und ich haben heute Mittag unser erstes Date.� �Wie sch�n.� sagte Vera �Endlich wird ja doch noch was aus euch.� �Ich hoffe es.� sagte Drake �Ich bin total nerv�s. Was, wenn ich es versaue?� �Du versaust es nicht.� sagte Marc �Denk immer dran, bleib einfach nur du selbst.� �Und das soll klappen?� fragte Drake. �Nat�rlich.� sagte Marc �So hat es bei uns auch geklappt.� Vera und Marc k�ssten sich. �Also, ich will euch dann nicht weiter st�ren.� sagte Drake �Ich muss jetzt auch eh los. Wir sehen uns.� Mit schnellen Schritten ging Drake zur Angel Grove High. Dort holte er seine Sachen aus dem Spind. �Verdammt, ich bin zu sp�t.� sagte er. Er betrat den Unterrichtsraum, wo Kat gerade �ber die Antike redete. �Sorry, Ms Hillard.� sagte Drake �Ich hab...� �...verschlafen.� setzte Kyle fort. �Schon gut.� sagte Kat �Setz dich, Drake. Wir haben gerade erst angefangen.�

In Lexias geheimer H�hle:
W�hrend Krogoll und Mistral miteinander Schwertkampf trainierten, sah sich Lexia eine kleine h�lzerne Kiste an. �Diese Kiste ist der Schl�ssel zum Erfolg.� sagte Lexia. �Was ist da drin?� fragte Krogoll, der einen Angriff von Mistral parierte �Ein m�chtiger D�mon?� �Viel besser.� sagte Lexia �Da drin sind die sieben Tods�nden eingeschlossen. Wir hetzen jedem Ranger und ihrem Mentor Billy eine Tods�nde auf den Hals. W�hrend sie s�ndigen, sind sie unf�hig, zu k�mpfen. Und dann �berrennen wir ihre kleine Stadt.� Lexia �ffnete die Box, in der sieben Feuerkugeln lagen. Sie schickte die Kugeln einzeln los. Nachdem sie die f�nfte Kugel verschickt hatte, stie� Krogoll mit seinem Schwert gegen die Kiste, woraufhin die zwei �brigen Kugeln davon flogen. �Krogoll!!!� schrie Lexia �Du Versager! Deinetwegen werden diese zwei Kugeln ihr vorbestimmtes Ziel nicht erreichen.� �Es tut mir wirklich leid.� sagte Krogoll �Wenn Mistral nicht...� �Warum muss ich immer der Schuldige sein?� fragte Mistral �Sieh doch mal endlich ein, dass du nur Schei�e baust.� Lexia sah ihre beiden Gener�le w�tend an. �Warum m�sst ihr euer Training ausgerechnet hier abhalten?� fragte sie �F�hrt wenigstens Plan C aus, damit ihr hier nicht so bl�de rumsteht!� �Geht in Ordnung.� sagte Krogoll. Er und Mistral wollte gerade losgehen. Da drehte sich Mistral um und sagte: �Dennoch sind jetzt einige der Rangers von den Tods�nden betroffen. Wir sollten ein Monster auf sie hetzen.� �Alles schon erledigt.� sagte Lexia �Ihr wisst doch, dass bei dieser Tods�ndengeschichte automatisch der Vollstrecker herabsteigt, um die S�ndiger zu l�utern.� �Dann hab ich noch eine Frage.� sagte Krogoll �Was war noch mal Plan C?� Lexia verdrehte die Augen. �Das bedeutet, ihr sollt mir diese Vijessna herbringen!!!� rief sie. Daraufhin gingen Krogoll und Mistral.

Angel Grove Jugendzentrum:
Jess sa� am Tisch und arbeitete an ihrem neuen Laptop. Da kamen Vera und Karen rein. Sicherheitshalber packte Jess ihren Laptop weg. Karen sah sich minutenlang im Spiegel an und machte sich ihre Haare zurecht. �Mir ist vorher noch nie aufgefallen, wie sch�n ich eigentlich bin.� sagte Karen �Was sagst du, Jess? Seh ich gut aus?� �Ja sicher.� sagte Jess abwesend �Perfekt.� �Genau das meine ich auch.� sagte Karen �Alles ist perfekt.� �Von wegen, nichts ist perfekt!� schrie Vera �Dieser schei� Zeitungsartikel schreibt sich nicht von alleine! Aber du hast ja nichts besseres zu tun, als dich die ganze Zeit im Spiegel zu beobachten!� �Ach Vera, nun sei doch nicht so.� sagte Karen �Ein M�dchen ist zu gutem Aussehen verpflichtet.� �Du bist in erster Linie dazu verpflichtet, den Artikel zu schreiben!� schrie Vera �Mach dass du an die Arbeit kommst! Oder du wirst es dein Leben lang bereuen!� Vera packte Karen und zerrte sie aus dem Jugendzentrum raus. �Freaks.� sagte Jess �Diese beiden Zeitungstussis sind richtige Freaks.�

Drake und Kyle waren auf dem Weg zum Jugendzentrum. �Ein kleiner Drink bevor es losgeht tut mir gut.� sagte Drake �Ich bin richtig aufgeregt wegen dem Date.� �Du hast es gut� sagte Kyle �Du hast ein Date mit dem begehrtesten M�dchen der Schule. Und ich? Wei�t du eigentlich, wie sehr ich dich beneide? Ich will Dora haben.� �Ich hab mich wohl verh�rt.� sagte Drake �Ich wei� ja, dass gute Freunde sich alles teilen, aber bei Dora h�rt der Spa� auf. Du wei�t genau, was ich f�r sie empfinde.� �Komm schon, sei nicht so.� sagte Kyle �Eine einzige Nacht mit ihr w�rde ja reichen.� �Ich werde dar�ber nachdenken.� sagte Drake �Sorry, ich muss los.� Er lie� Kyle stehen und ging mit schnellen Schritten zum Jugendzentrum. Als er dort ankam, fragte Jess: �Warum hast du es so eilig?� �Ich wollte Kyle entkommen.� sagte Drake �Er ist heute so seltsam drauf. Er sagte mir, er wollte mir Dora wegschnappen.� �Haben die heute irgendwas geraucht?� fragte Jess �Du h�ttest vorhin Vera und Karen sehen sollen. Also, hier war richtig was los gewesen.� Da st�rmte auf einmal Hannah ins Jugendzentrum. Sie war aufreizend, fast schon nuttig gekleidet. �Hannah, wie siehst du denn aus?� fragte Drake. �Dich hab ich gesucht.� sagte Hannah �Los, komm her.� Sie legte ihn auf den Tisch und fing an, ihn wild abzuknutschen. �Hey, was soll das?� fragte Drake �Du wei�t doch, dass ich auf Dora stehe.� �Na und?� fragte Hannah �Mir egal. Ich will nur dich.� Sie fing an, ihm die Hose auszuziehen. �Das geht jetzt wohl etwas zu weit.� sagte Drake und stie� Hannah von sich weg. Fluchtartig verlie� er das Jugendzentrum. �Diese Stadt ist wirklich verr�ckt.� sagte Jess. Sie packte ihre Sachen ein und verlie� ebenfalls das Jugendzentrum. Doch dort lauerten ihr bereits Krogoll und Mistral auf. �Na, wo wollen wir denn hin?� fragte Krogoll. Ehe Jess etwas unternehmen konnte, hielt Mistral sie bereits fest. �Wir haben es geschafft.� sagte Krogoll �Lexia wird zufrieden sein.� Krogoll und Mistral teleportierten sich weg.

Drake sah sich um. �Gott sei Dank, ich bin Hannah losgeworden.� sagte er �Warum f�hren die sich blo� alle so seltsam auf?� Da traf Drake auf Dora, die auch zum Jugendzentrum wollte. �Oh, Hi Dora.� sagte er �Ich hab im Moment keine Zeit. Ich muss mich noch frisch machen. F�r nachher.� Da fiel irgendeinem Passanten die Geldb�rse runter. Die M�nzen rollten �ber die Stra�e. �Geld!� rief Dora �Alles meins!� Sofort st�rzte sie sich auf das Geld. �Dora, du kannst doch kein Geld aufsammeln, dass dir nicht geh�rt.� sagte Drake. �Ich will reich sein.� sagte Dora �Ich will alles haben.� �Schon gut.� sagte Drake �Also dann, bis nachher.� Drake entfernte sich von Dora. �Langsam wird es unheimlich.� sagte er �Ich gehe zu Marc. Hoffentlich ist er noch normal.� Nur wenige Minuten sp�ter kam Drake an der Wohnung von Marc und Julie an. Drake klingelte, woraufhin Marc die T�r �ffnete. �Oh, du bist es.� sagte Marc, w�hrend er ein St�ck Kuchen a� �Komm doch rein.� Drake folgte Marc in die Wohnung. Marc ging in die K�che, wo jede Menge Kuchen und belegte Brote lagen. �Feiert ihr hier irgendwas?� fragte Drake. �Nein, das ist f�r mich.� sagte Marc �Mann, bin ich hungrig.� Sofort st�rzte er sich auf den Kuchen. �Na ja, wenn du meinst.� sagte Drake �Aber beschwer dich nicht, wenn du zu dick wirst.� �Ach, so schnell geht das nicht.� sagte Marc �Oh, falls du Julie suchst, die ist in ihrem Zimmer.� Drake ging zu Julies Zimmer und klopfte an die T�r. Erst als auf der anderen Seite Julie �Herein.� rief, ging Drake in das Zimmer. Julie lag auf ihrem Bett und zappte durch die Fernsehprogramme. �Ist dir schon aufgefallen, dass sich alle so seltsam verhalten?� fragte Drake �Da stimmt doch was nicht. Wir m�ssen sofort zu Billy.� �Geh du mal.� sagte Julie �Ich hab keine Lust. Dazu m�sste ich aufstehen. Und ich will mich nicht bewegen.� �Toll, du auch noch.� sagte Drake �Na gut, dann gehe ich eben alleine zu Billy.�

In Billys Labor:
Drake teleportierte sich in das Labor. �Billy, etwas gef�llt mir absolut nicht.� sagte Drake �Die anderen Rangers verhalten sich total seltsam. Und wenn das, was mir Jess gesagt hat stimmt, dann sind Vera und Karen auch nicht in Ordnung.� �Ich wei� bescheid.� sagte Billy �Da steckt Lexia hinter. Sie hat die B�chse der Pandora ge�ffnet.� �Die B�chse, mit der Pandora alles �bel in die Welt hinaus gelassen hat?� fragte Drake. �So erz�hlt es die Legende.� sagte Billy �In Wahrheit enth�lt die B�chse der Pandora die sieben Tods�nden. Die hat Lexia losgelassen.� �Die sieben Tods�nden?� fragte Drake. �Ja, sie wollte euch damit schw�chen.� sagte Billy �Ma�losigkeit, Gier, Faulheit, Wollust, Zorn, Eitelkeit und Neid. Das sind die sieben Tods�nden.� �Ich verstehe das nicht.� sagte Drake �Wenn sie uns schw�chen wollte, warum hat sie mir dann keine dieser Tods�nden auf den Hals gehetzt?� �Vielleicht wurde sie irgendwie gehindert.� sagte Billy �Wie dem auch sei, du bist der einzige, der jetzt noch was tun kann. Neben den sieben Tods�nden lauert in der wahren B�chse der Pandora der Vollstrecker. Er soll die S�ndiger l�utern. Mit anderen Worten: Er soll sie t�ten.� �Bist du sicher?� fragte Drake. �Sehr sicher.� sagte Billy �Ich habe Aufzeichnungen �ber diese B�chse gefunden. Da steht drin, dass der Vollstrecker die S�ndiger bestraft. Und wenn er vernichtet wird, werden die aufgezwungenen Tods�nden im Nichts verschwinden.� �Dann ist der Fall klar.� sagte Drake �Ich muss diesen Vollstrecker vernichten.� �Na ja, wir wissen nicht, wo er ist.� sagte Billy. Da ging pl�tzlich der Alarm los. �Okay, ich wei� es.� sagte Billy �Er ist unterwegs zur Redaktion der AGH Sch�lerzeitung.� �Vera und Karen sind in Gefahr. Ich muss sie sofort retten.� sagte Drake �Elemental Strike, volle Power!!!�

Angel Grove High:
In der Redaktion der Sch�lerzeitung ging es hart her. Vera und Karen legten Sonderschichten ein. Vera, die von der Tods�nde Zorn besessen war, behandelte Karen wie ihre Leibeigene. �Kannst du nicht schneller arbeiten?� fragte Vera �Der Bericht muss heute noch fertig sein.� �Ich k�nnte, aber ich will nicht.� sagte Karen �Wenn ich so schnell tippe, brechen noch meine Fingern�gel ab.� �Das ist ja wohl im Gegensatz zu den Schl�gen, die du sonst von mir kassieren w�rdest, noch zu verschmerzen.� sagte Vera �Los, beeil dich.� Da �ffnete sich die T�r und der Vollstrecker trat ein. Er trug eine schwarze Henkerskapuze und trug eine riesige Axt mit sich. �Die S�ndiger m�ssen bestraft werden.� sagte er. Karen sprang auf und verkroch sich in die Ecke. �Na los, komm doch!� sagte Vera �Glaubst du, ich hab vor dir Missgeburt angst?� Der Vollstrecker hob seine Axt und setzte zum Hieb an. Dann lie� er die Axt auf Vera niedersausen. Doch bevor die Axt Vera traf, teleportierte sich Drake vor den Vollstrecker und hielt die Axt mit seinem Schwert auf. �Vera, hau ab.� sagte Drake �Ich erledige das.� �Nein, der Kerl wollte mich umbringen.� sagte Vera �Daf�r muss ich ihm Manieren beibringen.� Drake schlug die Axt des Vollstreckers nach oben und trat ihm daraufhin in den Magen. Der Vollstrecker wich zur�ck. �Der geh�rt mir!� rief Vera. Drake schlug ihr mit dem Schwertgriff auf den Kopf. Vera verlor das Bewusstsein. �Sorry, Vera.� sagte Drake �Es ging nicht anders.� �Du bist genauso unrein wie die anderen S�ndiger.� sagte der Vollstrecker �Also musst du sterben.� �Aber nicht heute.� sagte Drake. Er lud sein Schwert mit elementarer Power auf und schoss einige Flammenstrahlen auf den Vollstrecker. �Ich habe etwas gegen Selbstjustiz.� sagte Drake. Er schlug mit dem noch aufgeladenen Schwert zu. Ein gewaltiger Feuerschwall verschluckte den Vollstrecker und verbrannte ihn. Von ihm blieb nur noch Asche �brig. �Damit d�rfte dieses Problem gel�st sein.� sagte Drake. Er ging zu Karen, die immer noch in der Ecke hockte. Langsam stand sie auf. �Das war cool.� sagte sie. Auch Vera kam wieder zu sich. �Was ist passiert?� fragte sie. �Ein Monster wollte euch umbringen.� sagte Drake. �Ach so, na dann.� sagte Vera. Karen wandte sich Drake zu und sagte: �Es war ja nett, mit dir zu reden, aber ich hab jetzt keine Zeit mehr. Unser Bericht muss fertig werden.� �Ach, das eilt doch nicht.� sagte Vera. �Sch�n, dass wieder alles in Ordnung ist.� sagte Drake �Ich geh dann mal.�

Nachmittags im Angel Grove Stadtcafe:
Drake und Dora hatten trotz dem Tods�ndenstress ihre Verabredung eingehalten. �Ich bin so froh, dass es vorbei ist.� sagte Dora �Danke, dass du uns gerettet hast. Nicht auszudenken, dass Lexia uns bald hatte.� �Daf�r muss sie schon fr�her aufstehen.� sagte Drake �An die Power Rangers kommt keiner vorbei.� �Drake, du solltest eines wissen.� sagte Dora �Wir sind jetzt schon so lange befreundet. Bis vor kurzem war ich nicht sicher, was ich wirklich will. Aber jetzt wei� ich es. Da ist mehr. Ich liebe dich.� �Ich habe f�r dich schon lange mehr als nur Freundschaft empfunden.� sagte Drake �Ich liebe dich auch.� Sie kamen sich n�her und k�ssten sich.

ENDE

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