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| Kran,
Fördermittel zum senkrechten und waagerechten Transport schwerer Gegenstände. Die Tragfähigkeit reicht von einigen hundert Kilogramm bis zu mehreren hundert Tonnen. Kräne lassen sich von Hand, mit Dampf- oder Verbrennungskraftmaschinen oder mit Elektromotoren betreiben. Nach der Form unterscheidet man Auslegerkräne, Turm- und Brückenkräne. Ein Auslegerkran hat oben an einem senkrechten Mast einen waagerechten Ausleger. Man bewegt eine Last horizontal durch Drehen des Auslegers oder des ganzen Kranes. Diese Bewegung ist auch möglich, wenn das Hebezeug mit einem Wagen (Laufkatze) den Ausleger entlanggefahren wird. Der Turm- oder Derrickkran ist mit einer Auskragung oder Vorkragung konstruiert. Dieses Modell besteht aus einem Ausleger, der unten beweglich an der Grundplatte eines senkrechten Mastes befestigt ist. Der Mast wird auch Turm genannt und gibt diesem Krantyp seinen Namen. Am oberen Ende wird er durch einen Flaschenzug von der Spitze des Mastes aus gehalten. Mastverstärkung oder Gegengewichte verhindern ein Kippen in Richtung des Auslegers. Durch Drehen des Kranes und durch Heben oder Senken des Auslegers erreicht man die waagerechte Bewegung. Ein Brückenkran besteht aus einem waagerechten Balken, der an beiden Enden auf Schienen läuft. Dadurch ist eine Längsbewegung möglich. Am Balken entlang bewegt sich die Laufkatze, die eine Querbewegung zulässt. Ein Brückenkran fährt normalerweise auf erhöhten Schienen. Ein Portal- oder Torkran dagegen ist auf Beinen montiert, die auf Schienen im Boden laufen. "Kran," Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2000. © 1993-1999 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten. |
| Flaschenzug,
einfache Maschine zur Kraftverstärkung. In seiner einfachsten Form besteht ein Flaschenzug aus ortsfesten und losen Rollen, über die ein Seil läuft. Mit einer bestimmten Seilkraft kann man eine wesentlich größere Kraft an den losen Rollen erzeugen. Die Größe der Kraftverstärkung hängt von der Anzahl der Rollen und der Anordnung der losen Rollen ab. Soll eine Last gehoben werden, so ist die Kraftverstärkung mit einer Wegverlängerung verbunden. Das heißt, die Seilkraft ist zwar geringer als die Lastkraft, das Seil muss aber eine weitere Strecke gezogen werden, als sich die Last hebt. "Flaschenzug," Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2000. © 1993-1999 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten. |
| Nach Aristoteles erlosch allmählich das Interesse an naturwissenschaftlichen
Fragen, und man wandte sich mehr ethischen, metaphysischen und theologischen
Problemen zu. Wichtige Ausnahmen sind Archimedes (285-212 v. Chr.) mit
bedeutenden Beiträgen zu den Hebelgesetzen, der Entwicklung des
Flaschenzuges
sowie den Gesetzen vom Auftrieb, Claudius Ptolemäus (um 100 bis 160)
mit Beiträgen zur Optik und der Ausarbeitung der Epizyklentheorie
des geozentrischen Weltbildes sowie experimentelle Arbeiten von Pierre
de Maricourt (um 1269) zu dem schon den Griechen bekannten Magnetismus.
Der Neuplatoniker Augustinus (354-430) und Thomas von Aquin (1225-1274)
versuchten hingegen beide eine Auslegung der aristotelischen und platonischen
Naturwissenschaft im Sinne der Bibel.
"Physik," Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2000. © 1993-1999 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten. |
r@ft_bonn 2003