Jeder von uns kennt den Druck, der uns Tag f�r Tag von au�en aufgezwungen wird. Gleichg�ltig, ob wir uns am Flie�band bl�d schuften oder im B�ro geistig verausgaben. �berall sp�ren wir den stillen Zwang der Verh�ltnisse, welcher uns zwingt, unsere Haut zu Markte zu tragen. Denn ohne den Besitz von Produktionsmitteln sind wir Lohnabh�ngige dazu verdammt uns den Launen derer zu beugen, die �ber sie verf�gen. Falls wir keinen K�ufer f�r unsere Arbeitskraft finden bzw. aufgrund unserer k�rperlichen und geistigen Schw�chen nicht dazu in der Lage sind, uns zu verkaufen, m�ssen wir von Almosen der jeweiligen �mter leben. Was auch kein Zuckerschlecken ist, da die Kohle gerade so zum �berleben reicht und mensch gezwungen ist, jedes Angebot der Arbeitsagenturen anzunehmen. In unserer tollen Demokratie wird nat�rlich keine/r zum Arbeiten gezwungen, nein es werden einem bei Nichtannahme ihrer Angebote �nur� die Almosen gek�rzt, die sowieso schon vorne und hinten nicht ausreichen.
�Unsere� Wirtschaftsbosse und PolitikerInnen k�nnen nur unsere Ausbeutung und Entm�ndigung organisieren, indem sie uns spalten: in �privilegierte ArbeitsplatzbesitzerInnen� und �arbeitslose SozialschmarotzerInnen�, in M�nner und Frauen, in �Deutsche� und �Ausl�nderInnen�, in Hochqualifizierte und HilfsarbeiterInnen � Wenn wir uns spalten lassen, bleiben wir die Fu�truppen der kapitalistischen Konkurrenz, in der ArbeiterInnen gegen ArbeiterInnen, �Standorte� gegen �Standorte�, UnternehmerInnen gegen UnternehmerInnen, Nationen gegen Nationen sowie Kontinente gegen Kontinente in einen immer m�rderischeren �Wettbewerb� gehetzt werden.
Die Sachzw�nge der Kapitalvermehrung sollen von uns als �Preis der Freiheit� akzeptiert werden! Doch da, wo M�rkte frei sind, sind Fabriken und B�ros Orte der Unfreiheit, wo wir uns daf�r abschuften, damit wir in den Superm�rkten uns und unsere �Tr�ume� verwirklichen k�nnen � und ganz nebenbei auch dem Handelskapital den Profit erm�glichen. Tr�umen wir wirklich von einem Leben, das aus Lohnarbeit und Konsum besteht? Gibt es wirklich keine Alternativen zum Kapitalismus?
Eine Diskussion �ber das Leben jenseits von Markt und Staat.
Wann? Samstag, 25. Juli 2009, 15.00 Uhr, Wo? Nachbarschaftshaus Gostenhof Adam-Klein-Stra�e 6, 90429 N�rnberg
Infos gibt es hier