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Eine
Panikattacke ist eine abgrenzbare Periode intensiver Angst und starken
Unbehagens und besteht aus mehreren, plötzlich und unerwartet („wie aus
heiterem Himmel“), scheinbar ohne Ursachen in objektiv ungefährlichen
Situationen auftretenden somatischen und kognitiven Symptomen von subjektiv oft
lebensbedrohlichem Charakter. Eine Panikattacke als einzelne Episode von intensiver Angst oder Unbehagen beginnt abrupt, d.h. nicht vorhersagbar, erreicht innerhalb von einigen Minuten ein Maximum und dauert mindestens einige Minuten an (nach Forschungsergebnissen durchschnittlich eine knappe halbe Stunde). Eine Panikstörung besteht aus wiederholten, spontan und unerwartet auftretenden Panikattacken. Die Panikattacken sind nicht auf spezifische Situationen oder besondere Umstände bezogen, stehen in keinem Zusammenhang mit besonderen Anstrengungen, gefährlichen oder lebensbedrohlichen Situationen und sind auch nicht durch eine körperliche oder eine andere psychische Störung bedingt. Die Furcht vor einer weiteren, sehr bedrohlich und nicht kontrollierbar erscheinenden Panikattacke führt oft zu einer ausgeprägten Erwartungsangst, die das ganze Leben negativ beeinflusst. Als Folge davon entwickelt sich häufig eine „Platzangst“ (Agoraphobie) mit einer massiven Einschränkung des Bewegungsspielraumes. Bei einer Panikstörung stehen die körperlichen Symptome – zumindest anfangs – derart im Vordergrund, dass viele Betroffene nicht den Eindruck haben, unter einer Angststörung, sondern unter einer unbekannten körperlichen Störung zu leiden.
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| Ich selbst habe auch Panikattacken. Bisher hatte ich gottseidank das Glück nie in der Öffentlichkeit eine zu haben. Ich liege dann auf meinem Bett, zusammengekauert und habe die schlimmsten Verlustängste (häufig meinen Schatz betreffend, obwohl ich weis, dass diese Angst unbegründet ist). In diesen Momenten schaltet all mein rationales Denken aus. Ich bekomme keine Luft und weine vor mich hin. Das dauert bis zu einer dreiviertel Stunde an und ist genauso schnell weg, wie es gekommen ist. |
