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| Methodenprop�deutikum: Allgemeine Psychologie; Stefan Michel, 15. 01. 2001 Die Wirkung von Psychedelika auf den Menschen, gemessen mit Hilfe psychologischer Tests |
| �bersicht - Einleitung - Einige Definitionen - Magic Mushrooms - Geschichte der Psilocybin Pilze - Inhaltsstoffe der Rauschpilze - Aussehen und Verbreitung - Wirkung psilocybinhaltiger Pilze - Verlauf - Symptome nach der Einnahme - Gefahren durch Psilocybin - Zum Experiment - Fragestellung - Methode - Ergebnisse - Kritik - Schlussbemerkung - Quellen Einleitung Psychedelische Drogen waren schon oft der Anlass f�r heftige Diskussionen. Die einen verabscheuen die Droge, andere verg�ttern sie. Viele Leute, die Halluzinogene konsumiert haben, berichten von unvergesslichen, wunderbaren Erlebnissen. Andere wiederum von schrecklichen Horror-Trips. Diese Gegens�tze haben mich schon seit l�ngerem dazu bewogen, mehr �ber diese Drogen zu erfahren. Was steckt hinter diesen unterschiedlichen Einstellungen zu diesen Drogen? Besonders interessiert mich die �Energie� der Halluziongene sowie die Auswirkungen auf die Psyche und das Bewusstsein. Es gibt eine grosse Zahl von Schriftstellern, Malern, Architekten sowie viele andere K�nstler, die sich von LSD, Psilocybin und �hnlichen Drogen inspirieren lassen. Ist es nun m�glich, mit Hilfe von psychedelischen Drogen h�here Leistungen in gewissen Bereichen zu erbringen, oder ist das alles nur geglaubter Schein? Definition Psilocybin [das], ein Alkaloid aus dem mexikanischen Rauschpilz Psilocybe mexicana; ein Rauschmittel, ruft in h�heren Dosen Halluzinationen hervor. Halluzinogene: Halluzinogene sind nach Hoffer und Osmond Chemikalien, die in nichttoxischen Dosen Ver�nderung in der Wahrnehmung, im Bewusstsein und in der Gem�tslage hervorrufen, selten jedoch geistige Verwirrung, Ged�chtnisverlust oder Desorientiertheit in Bezug auf Personen, Raum und Zeit � bewirken � was sie von den Delirantien abgrenzt. Es sind psychoaktive Substanzen mit der F�higkeit, akustische, visuelle, sensorische oder andere Halluzinationen hervorzurufen, d. h. falsche sinnliche Wahrnehmungen, die ohne �usseren Reiz entstehen. Geschichte der "Zauberpilze" Die Geschichte der Rauschpilze beginnt im vorspanischen Mexiko. Dort wurden sie "heilige Pilze" oder auch "teonan�catl" genannt, was soviel wie "Fleisch der G�tter" bedeutet. Die Erforschung ihrer religi�s-rituellen Verwendung haben wir weitgehend dem Ehepaar Wasson zu verdanken, die die "Zauberkraft" 1955 neu entdeckte. Die "heiligen Pilze" wurden nur zu besonderen Anl�ssen benutzt; das konnten spirituelle Sitzungen, Schicksalsbefragungen (Orakel) oder auch blutige Opferfeste sein. Die Gattungs- und Artbestimmung erfolgte 1956/57 durch die Mykologen R. Heim und R. Singer. Die Isolierung und Identifizierung der psychoaktiven Substanzen gelang schlie�lich 1958 A. Hoffmann, dem Entdecker der LSD, bei der Firma Sandoz AG in Basel. Anfang der 60er Jahre wurde dann Psilocybin in den USA und sp�ter auch weltweit als Medikament in der Psychoanalyse und Psychotherapie eingesetzt. Die Popularisierung der wissenschaftlichen Ergebnisse und Berichte �ber das Vorkommen rauscherzeugender Pilze ("magic mushrooms") l�ste in der Hippie- und Protestbewegung in den USA eine neue Welle der Pilzbegeisterung aus. Auch in S�damerika, Australien und Europa wurde die Verwendung dieser Pilze als Droge gerade bei finanziell schw�cheren Kreisen beliebt. Seit 1971 fallen der Inhaltsstoff Psilocybin und seine Derivate sowie deren Zubereitungen unter das Bet�ubungsmittelgesetz (BtMG). Inhaltsstoffe der Rauschpilze Psilocybin (N,N Dimethyl 4-phosphoryloxytryptamin) und sein Begleiter Psilocin, dem die stabilisierende Phosphors�uregruppe fehlt, zeigen gewisse strukturelle �hnlichkeiten zu Mutterkornalkaloiden (z.B. Lysergs�ure, LSD) sowie zum Botenstoff (Neurotransmitter) Serotonin. Aussehen und Verbreitung Unter den 144 weltweit vorkommenden Psilocybe-Arten wirken 81 halluzinogen. Keine 10 Arten fallen hievon auf Europa. Der bekannteste europ�ische psilocybinhaltige Pilz ist Psilocybe semilanceata (Spitzkegeliger Kahlkopf), der in Europa zwar �berwiegend eine atlantische Verbreitung aufweist, bei uns aber auch vor allem auf ged�ngten Wiesen vorkommt. Wirkung psilocybinhaltiger Pilze Die Wirkung von psilocybinhaltigen Pilzen entspricht eigentlich einer Pilzvergiftung. Allerdings beruht diese Pilzvergiftung nicht auf einer Verwechslung, sondern wird meistens mit voller Absicht herbeigef�hrt. Dabei l�sen in Pilzen enthaltene Halluzinogene Symptome aus, wie sie �hnlich nach der Einnahme von LSD zu beobachten sind. Optische und akustische Wahrnehmungen werden intensiviert, zum Teil auch verzerrt. Nachdem �ber viele Jahre die "Psilos" (psilocybinhaltige Pilze) einem kleinen Kreis von Eingeweihten vorbehalten war, sind sie nun von Gro�britannien �ber die Niederlande bis nach Deutschland vor allem bei Jugendlichen weit verbreitet. Man unterscheidet k�rperliche und psychische Wirkungen. Die k�rperlichen Anzeichen (Symptome) f�r eine Vergiftung mit der Psilocybe sind vielf�ltig und bei vielen Menschen unterschiedlich stark ausgepr�gt. Es kann zu Kopfschmerzen, Schwindelgef�hl, Benommenheit und Gleichgewichtsst�rungen kommen, auch Muskelschw�che, "Ameisenlaufen" und ein taubes Gef�hl auf der Haut k�nnen auftreten. �belkeit und Erbrechen sind Anzeichen, die in der Fr�hphase (bis 30 Minuten nach Verzehr) auftreten k�nnen. Manchmal kommt es zu einem schnelleren, manchmal zu einem langsameren Puls; der Blutdruck kann erh�ht oder niedriger sein. Die Pupillen erweitern sich. Auch unkontrollierter Abgang von Harn oder Stuhl (Inkontinenz) sowie unkontrollierte Bewegungen wurden beschrieben. F�r die psychischen Wirkungen ist die strukturelle �hnlichkeit des Psilocybins mit dem Serotonin von Bedeutung. Serotonin spielt eine wichtige Rolle in der Informations�bermittlung vom Thalamus ("Tor zum Bewu�tsein") zur Gro�hirnrinde. Die fast unendlich gro�e Flut von optischen, akustischen und anderen Sinneseindr�cken mu�, um vern�nftig interpretiert werden zu k�nnen, stark gefiltert werden. Normalerweise wird durch eine R�ckkopplungsschleife eine �berflutung durch �u�ere Sinnesreize verhindert. Durch die Imitation des k�rpereigenen Botenstoffes Serotonin durch die Halluzinogene Psilocybin und LSD kommt es zu einer Entkopplung dieser sch�tzenden R�ckkopplungsschleife und somit zu einer Reiz�berflutung. Sinnesinformationen werden nicht mehr mit dem Ged�chtnis verglichen und damit sinnvoll interpretiert. Das Ergebnis ist eine v�llig ver�nderte Ich- und Umwelterfahrung. Es kommt zu optischen (visuellen), gef�hlten (taktilen) und geh�rten (auditorischen) Halluzinationen bei noch vorhandener aber verzerrter Realit�tswahrnehmung. Je nach Grundeinstellung kann es zu Gl�cksgef�hl, Lachanf�llen ("good trip") oder zu Angst, Unruhe, Gewaltt�tigkeit, Delirium und Panikanf�llen mit akuter Suizidgef�hrdung kommen. Werden halluzinogene Pilze nicht vors�tzlich, sondern unbeabsichtigt wegen einer Verwechslung mit anderen Pilzen gegessen, so sind anstelle freudiger Erlebnisse anschlie�ende Horrorvorstellungen, bedingt durch die Angst, sich ernstlich vergiftet zu haben, eher die Regel. Verlauf Etwa 20-30 Minuten nach einer Pilzmahlzeit (mit ca. 10-20 mg Psilocybin) kann das vor�bergehende Gef�hl �hnlich einem leichten Alkoholrausch eintreten. Ein inneres W�rmegef�hl kann sich einstellen und eine aphrodisische (liebesluststeigernde) Wirkung soll h�ufig sein (Zauberpilze wurden im vorspanischen Mexiko auch bei besonderen Liebesritualen eingesetzt). Die eigentlichen Halluzinationen stellen sich meistens erst eine Stunde nach dem Pilzkonsum ein, erreichen nach zwei Stunden ihren H�hepunkt und dauern bis zu f�nf Stunden an. Durch die Reiz�berflutung erreicht das Gehirn einen unglaublichen Wachzustand, so da� Einschlafen im Gegensatz zum Cannabis-Konsum fast nicht m�glich ist. Obwohl die Halluzinationen und psychedelischen (die Psyche �ffnenden) Erlebnisse unter Psilocybineinflu� �hnlich denen nach LSD-Konsum sind, gibt es einige markante Unterschiede. Bei den Pilzen ist die Wirkungszeit mit maximal f�nf Stunden deutlich k�rzer (LSD-Trips dauern bis zu 10 Stunden und l�nger an), und der Psilocybinrausch klingt meistens schnell und weich aus, zum Drogenkater kommt es nur selten. Auch die Gefahr eines bad-trips (Panikzust�nde/Horrortrip) ist bei halluzinogenen Pilzen im Vergleich zum LSD deutlich geringer. Allerdings kommt es schnell zu einer Toleranzentwicklung. Nach ein- bis zweimaligem Konsum innerhalb von 1-2 Tagen wird die gleiche Wirkung anschlie�end erst bei sehr viel h�heren Dosen erreicht. Die Toleranz ist nach einer Woche Abstinenz jedoch wieder aufgehoben. Symptome nach der Einnahme psilocybinhaltiger Pilze Der Psilocybingehalt ist zum einen abh�ngig von der Pilzart, variiert aber auch innerhalb der gleichen Art stark. 4 mg leichtere Rauschzust�nde 5-10 mg Halluzinationen bei geschlossenen Augen, antriebssteigernd und damit auf Parties tanzf�rdernd ab 10 mg Halluzinationen bei offenen Augen ab 20 mg �rtlich und zeitlich verzerrte Wahrnehmung, Gleichgewichts- und Orientierungsst�rungen (Tanzen nicht mehr m�glich) 60-100 mg H�chstdosis, nur bei speziellen psychotherapeutischen Sitzungen angewandt 20.000 mg vermutete letale Dosis beim Menschen Die LD50 bei M�usen liegt bei 280 mg/kg. Gefahren durch Rauschpilze Reines Psilocybin bewirkt auch bei langj�hrigem Gebrauch in �blicher Dosierung keine ernsthaften Organsch�den. Allerdings hat Psilocybin und auch andere in den Pilzen enthaltene Wirkstoffe (z.B. Baeocystin, Bufotenin) eine neurovegatative Wirkung (vergleiche k�rperliche Anzeichen). Neben Atembeschwerden, Blutdruck- und Pulsver�nderungen kann man auch eine gef�hrliche Erh�hung der K�rpertemperatur beobachten. In hei�er Umgebung z.B. Diskothek trocknet der K�rper durch eine �berm��ige Schwei�produktion aus, und es kommt zu einem Hitzschlag. Dieses tritt besonders bei zus�tzlichem Gebrauch von Ecstasy und Speed auf. Neben den Halluzinationen k�nnen au�erdem durch die psychotrope Wirkung insbesondere bei h�heren Dosen verdr�ngte traumatische Erlebnisse aus dem Unterbewu�tsein wieder an die Oberfl�che gelangen, wo sie ohne fremde Hilfe unter Umst�nden nicht mehr verarbeitet werden k�nnen. Das kann bei psychisch labilen Personen zu starken Angst- und Panikzust�nden f�hren. Eine physische (k�rperliche) Abh�ngigkeit bei regelm��igem Konsum von Psilocybin ist nicht beschrieben, eine psychische Abh�ngigkeit kann aber prinzipiell nicht ausgeschlossen werden. Zum Experiment Ich m�chte hier eigentlich zwei Artikel etwas genauer besprechen. Zum einen geht es um ein Fragebogenexperiment, unter Einfluss von LSD. Der andere Versuch beinhaltet verschiedene Leistungstests, wie Konzentrations- und Ged�chtnistests, und wurde nach der Einnahme von Psilocybin durchgef�hrt. Fragestellung Vorausgesetzt wird, dass ein dosisabh�ngiger, schw�cherer oder st�rkerer Effekt nach Einnahme des Psilocybins beginnt, bis zu einem Maximum zunimmt und dann abklingt. Was sich dabei ver�ndert, ist ein einheitliches Ganzes und geht in eine Richtung. Spielt es eine Rolle, in welchem Abstand nach der Einnahme der Droge Leistungstests gemacht werden? Wann ist die Beeinflussung der Leistung des Pbn am st�rksten? 1Diese Resultate habe ich nun mit einem Experiment von 1962 verglichen. Damals wurde der Frage nachgegangen, in welchem zeitlichen Abstand nach Einnahme der Droge treten typische psychedelische Effekte wie Halluzinationen, Zeitverlust, k�rperliche Symptome usw. auf, und wann sind diese am st�rksten, aufgrund eines Fragebogens, zu beobachten? Vor allem wollten die Forscher die Wirkung der Pilze genauer charakterisieren. Methode Mittels Recherchen in Literatur und Erfahrungsberichten von Personen, welche LSD konsumiert hatten, wurde ein Fragebogen zusammen gestellt, welcher sehr gut eine Vielzahl der Symptome eines psychedelischen Trips beschreibt. Zum Experiment wurden 50 professionelle Schauspieler, alle m�nnlich, Alter zwischen 21 und 42 Jahre, sorgf�ltig ausgew�hlt und eingeladen. Am Vortag des Experimentes wurden die Pbn mit verschiedenen psychologischen Tests konfrontiert, alle Personen ohne Einfluss von Drogen, um diese Ergebnisse mit den Resultaten des eigentlichen Experimenttages, hier nun mit Drogeneinfluss, vergleichen zu k�nnen. Dabei wurden unter anderem den Rorschach-Test, TAT, Wechsler-Bellvuetest und weitere eingesetzt. Vor allem der Vergleich der Resultate des Vortages mit den Ergebnissen des Experimenttages interessierten die Forscher. Dabei stand die Auswertung des Fragebogens im Vordergrund. -> siehe Fragebogen S. 6 Der Fragebogen wurde den Pbn insgesamt 7 mal vorgelegt: 1. Vortag 2. � h nach Einnahme der Droge 3. 2 h nach Einnahme der Droge 4. 5 h nach Einnahme der Droge 5. 8h nach Einnahme der Droge 6. Am n�chsten Tag 7. Retrospektiv Ergebnisse Interessant ist, dass Personen, welche schon zuvor, d. h. ohne LSD, mehr Items mit Ja beantworteten, erlebten die Wirkung der Droge sehr viel st�rker. Diese Fakten lassen vermuten, dass der Unterschied der LSD- Gruppen und der Placebo Gruppe, nicht nur durch den Einfluss der Droge zustande kommt, sondern durch eine schon existierenden Tendenz zu psychoaktiven Reaktionen. Die Korrelation von 0.37 zwischen dem Vortag und dem Experimenttag ist auf dem 0.05 Level signifikant. Das heisst also, dass der Einfluss der Droge auf den menschlichen K�rper sowie deren Psyche sicher nicht bestritten werden kann. Die Wirkung der Droge kann in verschiedene Phasen aufgeteilt werden: In der ersten Phase ist die Aufmerksamkeit ganz auf die Ver�nderung des Leibes zugewandt. Dieser wird als merkw�rdig ver�ndert, fremdartig oder oft sogar als be�ngstigend geschildert. Das heisst, dass Symptome des K�rpers vor allem in der ersten Phase bewusst werden. Vermutet wird, dass in den folgen Phasen andere Anzeichen , vor allem Psychische �berwiegen, so dass die Person die physischen Symptome nicht mehr bewusst wahr nimmt. Wird die Person aber darauf angesprochen, so kann man auf Grund des Fragebogens auch nach 6 Stunden immer noch k�rperliche Beschwerden feststellen. In der zweiten Phase herrschen dagegen die Illusionen und Halluzinationen vor, die sich in charakteristischer Weise auf die nahe Umgebung der Versuchspersonen beschr�nken. In der dritten Phase �berwiegene Depersonalisationsph�nomene. Die Ich-Grenzen werden fliessend, Raum- und vor allem Zeiterlebensst�rungen sind zu beobachten. Zusammengefasst k�nnte man sagen, dass die Ver�nderung von einer relativ ich-fernen St�rung der ersten und zweiten Phase zu einer ich-nahen St�rung in der dritten Phase verschieben. Nun das Interessante daran ist, dass der Einfluss der Droge am st�rksten bei 5 Stunden zu beobachten ist, wenn man die Pbn mittels oben genannten Fragebogen und unter LSD-Einfluss beurteilt . Die Leistung der Probanden beim Leistungstest, wie z. B. Konzentration (�hnlich d2-Test), ist bei der Gabe von Psilocybin am st�rksten nach 45 Minuten eingeschr�nkt, und es stellt sich langsam eine Besserung ein, d. h. eine allm�hliche Angleichung an die Werte der Vergleichsgruppe ohne Drogeneinfluss. Bemerkenswert ist, dass die Leistungssteigerung zwischen den einzelnen Zeitintervallen bei der Psilocybingruppe sogar besser ist. Abb. 3; Fragebogen nach Einnahme von LSD-25; Totale Anzal Ja-Antworten; 62 von 74 Items sind auf dem 0.01 Level signifikant, d. h. dass die meisten der angenommenen und beschriebenen Symptome typischerweise f�r psychedelische Drogen zutreffen. Nicht zu vergessen ist der grosse Einfluss auf diese Resultate, der durch die individuellen Unterschiede jedes Menschen zustande kommen. Die Bereitschaft, sich auf Halluzinationen und �hnliche Wirkungen der Droge einzulassen, h�ngt von der Pers�nlichkeit und der Einstellung jedes Menschen ab. Wichtig ist also, dass die Person, welche beabsichtigt, Drogen zu konsumieren, weiss, was auf sie zukommen wird. Gute Vorbereitung und eine gute psychische Verfassung sind wichtige Voraussetzungen. Angst vor den Ver�nderungen, hervorgerufen durch die Droge, f�hrt zu Horror-Trips. Freude auf die neue Erfahrung durch Drogen kann ungeahnte Kr�fte freisetzen und somit gewisse Menschen zu H�chstleistungen bringen. Kritik Zu kritisieren ist, dass dieses Ergebnis von der Dosis abh�ngt. Wie der Wirkungsverlauf bei anderen Dosen ist, wird hier nicht beschrieben. Sicherlich ist auch die Laborsituation zu kritisieren. Zwar wurde darauf geachtet, dass der Raum verdunkelt war, leise Musik im Hintergrund spielte und die Pbn in bequemen Sesseln sitzen konnten, doch war die Versuchsperson nie l�nger als 10 Minuten f�r sich allein. Ich denke, dass die Person dadurch Stress ausgesetzt war, der �ber l�ngere Zeit die Leistung herabsetzen konnte. Sicher kommt auch eine gewisse Gleichg�ltigkeit mit der Zeit auf, wenn man 7 mal 74 Items zu beantworten hat. Auch finde ich einige Fragen etwas zu provokativ gestellt, um unter Einfluss von Drogen mit Nein zu antworten. Z. B. �Haben sie �ber Sachen nachgedacht, �ber die sie normalerweise nicht nachdenken?� Logischerweise denkt man nach 2 Tagen Experiment �ber andere Sachen nach als gew�hnlich, wenn es auch nur f�r kurze Zeit war. Auf diese Frage mit nein zu antworten ist sicher nicht leicht. Schlusswort Ich habe hier nun einige Aspekte zu Thema Psychedelika angesprochen. Sicher gibt es noch viele Frage, die unbeantwortet sind. Falls Euch das Thema interessiert, so ist in der folgenden Literatur noch �ber diese Drogen zu lesen. Quellen Heimann, H. (1994). Course of a model psychosis: What do we learn by the systematic assessment of different observation levels? In Dittrich A., Hofmann A. & Leuner H.-C., Welten des Bewusstseins Experimentelle Psychologie, Neurobiologie und Chemie (3) (S. 17�24). Berlin: VWB Verlag f�r Wissenschaft und Bildung. Linton H. B. & Langs R. J. (1962). Subjective reactions to lysergic acid diethylamide (LSD-25): Measured by a questionnaire, Archives-of-General-Psychiatry, 6 (5), 352-368 Leary, T. (1996). The psychedelic Experience Internet: www.drogen-aufklareung.de |
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