| Die christlichen Prophezeiungen besch�ftigen sich naturgem�� in erster Linie mit dem Schicksal der katholischen Kirche und ihrem Glaubensvolk. Die zentrale Prophezeiung, durch die sich viele christliche Mystiker und Mystikerinnen inspirieren lie�en, ist die Apokalypse, die mit ihrer verschl�sselten Symbolik aber ebensowenig verst�ndlich ist wie beispielsweise das Werk des Nostradamus. Die Apokalypse enth�lt neben den bildhaften Symbolen auch noch mit Hilfe von Zahlen verschl�sselte Worte, bzw. Namen. Die bekannteste derartige Zahl ist die Zahl 666, um die sich die seltsamsten Spekulationen gebildet haben, bis hin zu der Vorstellung, es handele sich dabei um die Zahl "des B�sen" schlechthin, also des Teufels. Beim Versuch diese Zahl zu entschl�sseln bediente man sich verschiedener Schreibweisen (Hebr�isch, Latein, Griechisch) und kam so zu den verschiedenartigsten Ergebnissen. Man schrieb: KSAR NERON - 50 6 200 50 200 60 100(Kaiser Nero - der erste der die Christen blutig verfolgte) auf hebr�isch und kam so zur Zahl 666 Auch unter Kaiser Diokletian wurden die Christen verfolgt. Sein Name ergibt ebenfalls 666 DIOCLES AUGUSTUS (Diokletian Augustus) 500 1 100 50 5 5 5 Die Lateiner wurden ebenfalls als "das Tier" errechnet LATEINOS (griech. geschrieben) 30 1 300 5 10 50 70 200 Petrus Bungus ver�ffentlichte 1484-1485 in Bergamo ein Werk, in dem er Luther als "Antichrist" bezeichnete: LUTHERNUS 30 200 100 8 5 80 40 200 3 Luthers Anh�nger schlugen zur�ck und wiesen nach, da� der Satz auf der p�pstlichen Tiara denselben Zahlenwert enthielt: VICARIUS FILII DEI (Stellvertreter des Sohnes Gottes) 5 1 100 15 1 50 11 500 1 Durch das kl�sterliche Leben beg�nstigt erstanden der katholischen Kirche viele Seher, aber auch Seherinnen. Denken wir nur an Hildegard von Bingen. Die Gedanken dieser Menschen kreisten um religi�se Dinge und um die Frage wann das Ende der Welt, also die Erl�sung, bzw. das gro�e Gericht kommen werde. Deshalb enthalten viele religi�se Prophezeiungen Endzeitszenarien. Das Problem der meisten Prophezeiungen liegt in der zeitlichen Zuordnung. Visionen und Prophezeiungen halten sich nicht an Kalender. Jahreszahlen tauchen in diesem Zusammenhang also eher selten auf. zur�ck |