Osman war in die Tochter Edebalis verliebt. Edabali war ein Scheich aus Adana. Doch er verweigerte die Zustimmung zur Heirat. Als Osman bei ihm zu Gast war tr�umte er: "Aus Edebali wuchs der Mond hervor, der in die Brust Osmans, der neben ihm auf dem Boden lag, versank. Aus seinen Lenden wuchs ein Baum, dessen Schatten bis zum �u�ersten Gesichtskreis der drei Teile der Erde reichte. Der Kaukasus, der Atlas, der Taurus und der H�mus waren die vier Pfeiler der Welt. Die vier Fl�sse: Tigris, Euphrat, Nil und Donau entsprangen aus diesen Bergen und umsp�lten die Wurzeln des Baumes. Die Fl�sse und Meere waren von Schiffen bedeckt, auf den Feldern und in den T�lern gab es St�dte, �ber deren Turmspitzen der Halbmond thronte. Die Bl�tter hatten die Form von Schwertern, die ein starker Wind gegen die St�dte bog. Zuallererst gegen Konstantinopel. Es war wie ein Ring allumfassender Herrschaft,mit einem Diamanten geformt und er wollte sich diesen Ring an den Finger stecken." Dann erwachte er. Die Auslegung des Traumes besagte, den Nachkommen Osmans und seiner Frau (symbolisiert durch den Vollmond), w�re die Kaiserw�rde bestimmt. Nachdem Edebali den Traum h�rte, gab er die Einwilligung zur Heirat. Osman wurde zum Gr�nder der Dynastie der Osmanen, der das neue Volk der T�rken zum Kampf gegen das christliche Europa f�hrte. Einen Kampf, der jahrhundertelang dauern sollte. zur�ck |