| So reagieren die Kinder und Jugendliche Neun Monate bis ein Jahr: Ist ein Kleinkind in dieser Zeit mit einem Verlust konfrontiert, erf�hrt es ihn durch die traurige Stimmung und die Gef�hle der Eltern. Ein bis zweieinhalb Jahre: Die Beobachtungen von belebt/unbelebt werden auf Pflanzen und Tiere ausgedehnt und weiter differenziert. Tod sein wird als Analogie zu Schlafen, Trennung oder Reise empfunden. Die Redewendung �Er ist entschlafen� kann deshalb bei Kindern �ngste vor dem Einschlafen ausl�sen. Zweieinhalb bis drei Jahre: Kinder k�nnen die Endg�ltigkeit des Todes noch nicht erfassen. In Rollenspielen, wenn sie etwa einen Verkehrsunfall inszenieren, sagen sie in diesem Alter h�ufig; �Du bist jetzt schnell tot und dann aber gleich wieder lebendig.� Dreij�hrige Kinder, die den Verlust einer engen Bezugsperson erleben, haben manchmal bereits klare Vorstellungen vom Tod. Drei bis f�nf Jahre: In dieser Lebensphase heisst tot sein f�r die Kinder reduziertes Leben. Die Todesursache suchen sie vorwiegend in �usseren Faktoren wie Unfall und Gewalt. K�rperliche Krankheiten werden noch nicht als Todesursache erkannt. F�nf bis acht Jahre: In diesem Zeitraum erfasst das Kind den Tod zuweilen als etwas Endg�ltiges. Manchmal wird der Tod personifiziert. Es besteht auch die Vorstellung, dass die Verstorbenen wieder zur�ckkommen. Ab neun Jahren: Ab diesem Alter verf�gen die meisten Kinder (wenn sie gesund sind) �ber eine genaue Vorstellung von der Endg�ltigkeit des Todes. B�cher zum Thema: Christine Fleck-Bohaumilitzky: Wenn Kinder trauern, S�dwest-Verlag 2003, Fr. 14.50 Gertrud Ennulat: Kinder trauern anders, Herder 2003, Fr. 16.- Gertraud Finger: Mit Kindern trauern, Kreuz Verlag 2001, Fr. 26.90 |
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