Einleitung

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Herzlich Willkommen !
Wir freuen uns, daß Sie diese Seite gefunden haben
und laden Sie ein, hier eine Zeitlang zu verweilen und sich einem nicht alltäglichen Thema zuzuwenden

Es lohnt sich - was Sie hier finden, ist eine seltene Gelegenheit

Es hat lange gedauert und viel Mühe gekostet, von der Idee bis zur Verwirklichung, diese Geschichte ins Netz zu bringen.
Die Abneigung des Autors, sich in der Öffentlichkeit zu zeigen und fremden Menschen Einblicke in sein innerstes, intimes Privatleben zu gewähren, schien zunächst unüberbrückbar.

Diese Seiten sind nämlich das Ergebnis eines langen Suchens, es ist sozusagen das Lebesnwerk eines besonderen Menschen.

Marian
hat wie kein anderer seine Veranlagung und seine Interessen ausgelebt. Er ist Voyeur und Fetischist - er liebt die Frauen - oder besser gesagt er liebt die Wäsche der Frauen, ihre Strümpfe, Büstenhalter und Miederwaren, Corsagen und Korsetts.

Dafür hat er sein ganzes Leben eingesetzt, und zwar intensiv, zielstrebig, genau. Gewissenhaft und pedantisch ist er seinen Fragen an die Frauen nachgegangen, hat sie beobachtet, belauscht, ja hat sie regelrecht bespitzelt.
Er war immer den Fragen auf der Spur, die ihn von Kindheit an nicht los ließen:
Was tragen die Mädchen, die Damen, drunter, unter Kleid, Bluse, Rock ?
......Wie tragen sie die dünnen Strümpfe, wie befestigen sie diese
......wie sitzen sie richtig, wie lang sind die Strümpfe,
......wie hoch rutscht der Rock beim Sitzen, beim Radfahren
......wie sind die Unterschiede zwischen Strumpfhalter, Hüftgürtel, Mieder, Schnürkorsett
......wie kommn sie damit zurecht
......tragen sie Strümpfe und Mieder gern, oder widerwillig
. ......Wie kalt weht der Wind im Winter unterm Rock,
......frieren sie in der dünnen Seidenwäsche.
und viele, viele weitere Fragen............

So trieb ihn seine Leidenschaft, und er entwickelte Methoden, Mittel und Wege, Antworten zu finden auf die brennenden Fragen - die er den Frauen selber nicht stellen konnte und wollte; er hätte sich sofort entblößt gefühlt, fürchtete verlacht zu werden und hätte sich in seiner Umgebung von allen absonderlich und ausgestoßen gefühlt. Da er keine Schwester hatte, hielt er sich an die Tante, schaute nach Mädchen in der Nachbarschaft, nach erwachsenen Frauen, - aber er meinte, jede direkte Kontaktaufnahme wegen seiner Fragen sei nicht möglich.

Es war wohl so, daß ihn das weibliche Geschlecht nicht in erster Linie interessierte; vielmehr lag ihm daran, die Frauen in reizvollen Dessous zu sehen, und zu diesem Zweck entkleidete er sie wie mit Röntgenaugen, ohne ihnen zu nahe zu treten; er würde ihnen niemals Gewalt antun, um sie nackt zu sehen - nein sie sollten ihm "nur" ihre Damenwäsche und Miederwaren am Körper zeigen. Sein Wunsch, in der Phantasie entstanden, sollte aber nicht als Traum in ihm leben, sondern er suchte nach 'Tatsachen' ! Er wollte Gewißheit haben über die weibliche Unterkleidung und mußte sich dafür einiges ausdenken.
So ging er heimlich vor und entwickelte dabei eine Findigkeit, die schließlich zu Ergebnissen in seinem Sinne führte.

Wenn anschließend die sieben Seiten seines Briefes an einen Verlag nun öffentlich zu lesen sind, muß man wissen, daß es sich hierbei um eine Zusammenfassung seiner Erkenntnisse handelt, die aus etlichen Notizen, täglichen Beobachtungen in der Praxis, als auch durch Veröffentlichungen in der Presse, Darbietungen in Kino und Bühne, im Radio handelt, die von ihm gesammelt wurden und zu einer beachtlichen Dokumentation anstiegen.
Zeitungssausschnitte, Bilder und Fotos gehören dazu, und vor allem die eigenen Notizen und Aufzeichnungen. Da ist alles im einzelnen vermerkt und gewissenhaft aufgeschrieben worden.
Seine Beobachtungen hat er ausgewertet, denn er wollte gezielt zu Ergebnissen kommen, um Antworten auf seine brennenden Fragen zu bekommen (sh.oben). Manches blieb Stückwerk, er konnte ja nicht alles hören und sehen, was die Frauen so trieben, und den Lesern/innen bleibt es überlassen, was von dem Gesagten bestätigt oder nachempfunden werden kann bzw. was sie anders sehen oder einschätzen.
Auf jeden Fall hat er sich aber redlich und unbeirrt Mühe gegeben, die Frauen und ihre Unterwelt zu ergründen.

So sind die Briefseiten nicht nur als persönliche Erinnerungen eines Sammlers zu werten, sondern geben heute, nach etlichen Jahren, die ins Land gegangen sind, vor allem einen historischen Einblick in eine Zeit, über die er subjektiv viel erzählt.
Das ist einer der Gründe, die Marian dazu bewegen konnten, seine Beobachtungen einem Publikum zugänglich zu machen. Es wäre sehr schade, wenn diese in der Schublade verstauben und niemand würde sie je zu Gesicht bekommen.

Die Aufzeichnungen liegen in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg bis in die frühen 70er Jahre. Bemerkenswert erscheinen mir die Auszüge aus Zeitungen und Zeitschriften, die wirklich als zeitgeschichtliche Fundstücke zu werten sind und einen authentischen, wenn auch nur kleinen Einblick in die tatsächlichen Zeitverhältnisse widerspiegeln, während Marian ansonsten seine individuelle Meinung in seinem Umfeld beschreibt, das damals in einer Kleinstadt, nach der Niederlage und dem beginnenden Wiederaufbau spielt.

M. war sicherlich eifrig bemüht, alles, was es zu dem Thema gibt, zu erfassen, also mußte er schauen und sammeln, und er hat viel Material zusammen getragen. Der Blätterwald war damals noch zu übersehen, und so kann angenommen werden, daß er einen großen Prozentsatz des Gedruckten einsehen konnte. Manche Mark hat er sich abgespart, um die teuren Modezeitungen zu kaufen, vieles auch nur, ohne Unkosten zu haben, abgeschrieben und notiert.
Viel Zeit, Mühe und Arbeit hat er aufgewendet, viel Idealismus, Energie, und Überzeugung in sein Werk gesteckt; er war bewußt auf sich allein gestellt und angewiesen, er arbeitete in eigenem Auftrag und wirkte als Einzelkämpfer. Es war seine Neigung und Veranlagung, niemand verlangte das von ihm, niemand bezahlte ihn dafür, von niemandem kam Anerkennung oder Lob.
Er fand das lateinische Zitat

Bene vixit, qui bene latuit
(Ovid, Tristia)

für sich bestens zutreffend und machte es zu seinem Wahlspruch. Es heißt zu deutsch:

Glücklich ist, wer in glücklicher Verborgenheit lebt.

Dennoch soll diese Webseite ihn aus der Anonymität herausholen, damit sein 'Wirken' nicht umsonst ist, nicht vergessen wird und unbeachtet bleibt.

Es hat mich viel Überredungskunst gekostet, und viele Bemühungen waren nötig, bis ihn die Argumente überzeugten; bis er einsah, sie doch öffentlich bekannt zu machen, um sie einem Publikum vorzustellen.

Die Zeiten haben sich geändert, zum Besseren:
Was M.damals aus dem stillen Kämmerlein beobachtete, konnte schnell als suspekt auffallen und Argwohn erregen, und schnell wäre er in die Rolle der Perversität gestellt worden. Daher ist seine Vorsicht schon verständlich und geboten.
M: hat später erfahren, daß er, wie er zuerst meinte, nicht der einzige Mensch bzw. Mann auf der Welt ist, der sich für Damenwäsche interesssiert und sein Hobby auf solche Weise betreibt.
Es mußten jedoch einige Jahre vergehen, bis er sein Interesse mit anderen Gleichgesinnten teilen konnte, und er hat dann seine Vorliebe auch erweitert. M. blieb dann nämlich nicht nur Beobachter, sondern wurde Sammler und besitzt eine Vielzahl der schönen Dinge, die den Frauen zukommen und die ihn so sehr begeistern und 'anmachen'.
Da der Markt der Dessous einen so großen Aufschwung nahm, sie überall ins Auge fallen und es heute auch Fernsehen gibt, das die begehrten Dinge bildlich ins Haus bringt, sind keine Grenzen mehr gesetzt. Marian kommt aus seiner selbst erzwungenen Isolation heraus und findet Kontakt nicht nur zu Gleichgesinnten, sondern (endlich !) auch zu weiblichen Wesen.

Er hat die Schwierigkeiten der ersten Jahre überwunden, denn es kamen ihm manchmal Zweifel und Bedenken, ob das was er so gern tut, falsch, krankhaft oder gar schädlich sei. Er konnte und wollte niemanden fragen und hat sich niemals jemandem anvertraut; eine schwere seelische Krise war vorprogrammiert, wie es manchen seiner Gesinnungsgenossen ergangen ist. Doch M. hat eisern durchgehalten und sich nicht von seinem Tun abbringen lassen. Er zeigte stets eine innere Stärke, glaubte fest an sich selbst und wußte, dass er nicht anders handeln konnte. Er wußte, daß er nicht wie ein richtiger Mann eine Frau begehrte und hatte nur ihre Unterwäsche als Fetisch im Sinn. Darauf legte er sich fest und wollte es nicht anders haben. Also entwickelte er sein geheimes Leben und verstand es, seine Überzeugung zu festigen und zu verteidigen.
Seine Neigung scheint auch in Übereinstimmung mit seinem Wesen, seiner körperlichen und geistigen Konstitution zu stehen, sonst wären gewiß Komplikationen aufgetreten. Das war eine positive Ausgangslage; hinzukommt viel Glück im äußeren materiellen Leben, das ihm ermöglichte, über einen großen Spielraum für sein Hobby zu verfügen. - Verständnis und Toleranz hatte er nicht zu erwarten; in der Familie waren alle Themen dieser Art tabu !
Heute jedoch kann er sein Leben so gestalten, wie er es immer schon wollte und findet bei seinen Angehörigen, Freunden, Nachbarn und Umgebung volle Anerkennung.

In diesem Sinne sieht er auf ein nach seiner Meinung erfülltes Leben zurück. Die Zeit geht auch an ihm nicht unbemerkt vorbei - aber sein Hobby lebt und er bleibt ihm treu in Dankbarkeit, Zufriedenheit, Genugtuung und berechtigtem Stolz.

Marian hat mich beauftragt und sein Einverständnis erteilt, zum Nutzen der interessierten Allgemeinheit, über sein geheimes Leben zu erzählen und die nachfolgenden Seiten ins Netz zu stellen.
Die Homepage ist noch nicht abgeschlossen. Nach dem 'Brief' sind noch weitere Erinnerungen über sein Hobby, Einzelheiten aus seinem "besonderen" Leben und mehr geplant.

Diese Aufgabe habe ich gern übernommen und mich bemüht, daß es hoffentlich ordentlich aussieht und gut ankommt.
So können Sie, verehrte Leserinnen und Leser, einen passionierten Sammler und Beobachter kennen lernen, sich Gedanken machen und Eindrücke sammeln über ein, wie ich meine, ausgefallenes und extravagantes Interessengebiet.

Der 'normale' Mensch erlebt das, ohne isoliert zu sein, mit dem Partner gemeinsam - direkt im Leben - , oder entdeckt diese Neigung bei sich überhaupt nicht - das ist eben der Unterschied, das Leben ist vielseitig, und es kommt darauf an, was jeder daraus macht und wie man damit umgeht. Marians Leben hätte ja auch eine ganz andere Wendung nehmen und in einer Katastrophe enden können.
Wir dürfen Marian hoch anrechnen, daß er sein Leben immer so sicher im Griff hatte und seine Probleme so positiv gelöst hat, so daß er sein Hobby leben und lieben kann.

Glücklich ist, wer in glücklicher Verborgenheit lebt.

Es würde uns freuen, Marian als Autor und mich als Schreiberin, wenn Sie uns Ihre Gedanken und Meinungen übermitteln würden.
Wir vermuten, daß es ähnliche Homepages gibt und würden diese gern besuchen.
Jedenfalls ist uns jedes Feedback sehr willkommen, und dafür steht unser Gästebuch für Zuschriften, Meinungen und Diskussion offen.

Vielen Dank für Ihren Besuch !

Auf ein baldiges Wiedersehen
freuen sich
Ilse und Marian

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