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Die irisch-stämmige amerikanische Autorin Lisa Carey versteht es in ihrem Roman, die Schicksale dreier Frauen (Großmutter, Mutter und Tochter) miteinander zu verweben. Da ist zunächst Cliona, die Großmutter, die als junges Mädchen von Irland nach Boston emigriert. Schwanger kehrt sie nach Irland zurück und gebärt dort Grace. Diese wächst in Irland auf und verlässt das Land schließlich mit einer unehelichen Tochter, Gráinne. Sie hasst Irland und kehrt nie wieder dorthin zurück. Als sie an Krebs stirbt, ist Cliona, Gráinnes Großmutter, die einzige Verwandte des Mädchens, die sich nun um sie kümmern kann. Sie holt ihre Enkelin in das Land, das diese nie zuvor kennen gelernt hat. Sie hat jedoch von klein auf den Hass ihrer Mutter auf Irland erfahren, sodass sie der grünen Insel ebenfalls abgeneigt gegenüber steht. Und dann soll sie ausgerechnet auf der "Insel der Meerjungfrauen" wohnen, in einem winzigen Kaff, in dem jeder jeden kennt und offensichtlich konservative Haltungen eine herausragende Rolle spielen.
Die Geschichte setzt mit den letzten Tagen von Grace ein, die den Kampf gegen die Krankheit verliert. Sie springt dann immer wieder zwischen den Zeiten und den Personen hin und her und ermöglicht dem Leser somit, einen Überblick und ein Verständnis für die verschiedenen Beweggründe und Gefühle der einzelnen Personen zu entwickeln.
Ein Auszug aus dem Klappentext bringt das auf den Punkt, was ich auch über das Buch zu sagen hätte:
"Eine warmherzige Familiensaga um drei Frauen, deren Lebensmuster sich in jeder Generation zu wiederholen scheint, und zugleich ein Roman, der die Luft der irischen Atlantikküsten mit ihren Sagen und Legenden atmet."
Viel Spaß beim Lesen!
ISBN 3-8289-6797-3
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