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Lebenslauf Essays: "Einer flog..."       "Stärker bin ich ..."       Under Construction ! |
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"Können wir nicht versuchen, weltweit das zu machen, was jedes erfolgreiche industrialisierte Land für seine unterentwickelte Regionen unternimmt? UNO Generalsekretär Kofi Annan, Feb. 2000 |
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| Zivilisation | Star Trek |
Typ 0 - Fossile BrennstoffeUnsere Zivilisation basiert heute auf den fossilen Brennstoffen. Wir sind erst dabei, unseren Platz im Universum und die planetaren Gefahren, wie Klimaänderungen, Supernovae, Asteroiden und Kometen, Gen- und Atomwaffen, ansteckende Krankheiten, Störung des planetaren genetischen Gleichgewichts u.a. zu erahnen. Kaku: "Die größte Gefahr für eine Zivilisation des Typs 0 tritt auf, wenn sie das Periodensystem der chemischen Elemente entdeckt hat. Dann folgen in jeder Zivilisation des Weltalls zwangsläufig zwei Entwicklungen: Das Element Nummer 92 (Uran) wird gefunden, und es entsteht eine chemische Industrie. Aus der Entdeckung des Urans erwächst die Fähigkeit zur Selbstvernichtung mit Kernwaffen. Und die chemische Industrie schafft die Möglichkeit, die Umwelt mit Giftstoffen zu verunreinigen und die lebenspendende Atmosphäre zu zerstören. Angesichts der Tatsache, daß die Astrophysiker in benachbarten Sternsystemen keinen Hinweis auf Leben gefunden haben, obwohl die Drake- Gleichungen Tausende von Zivilisationen in unserer Galaxis fordern, wäre es durchaus möglich, daß unsere Milchstraße voller Ruinen von Zivilisationen des Typs 0 ist, die entweder alte Streitigkeiten und Eifersüchte mit Hilfe des Elements 92 beigelegt oder ihre Planeten unkontrolliert vergiftet haben." (S. 381).Sollte es uns gelingen, die planetaren Gefahren, also vor allem uns selbst, doch zu beherrschen, dann werden die weiteren Fortschritte der Informationstechnologien (Computer), der Molekularbiologie (Gene) und Quantenphysik uns zur nächsten Entwicklungsstufe führen:
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In Folge 125, "The Inner Light", kann die Zivilisation des Planeten Katan ihre Welt vor einer kosmischen Katastrophe nicht retten. |
Typ I - Energie des eigenen PlanetenDie Zivilisation wird politisch von einer Weltregierung, die die planetaren Ressourcen und Energie kontrolliert, geführt. Dank der engen, planetaren Zusammenarbeit aller Völker wird es möglich sowohl das Klima und Wetter zu beeinflußen als auch alle auf dem Planeten verfügbare Energien zu erschließen: Der Ozeane, der Atmosphäre, des Inneren des Planeten. Die planetare Wirtschaft, Kommunikation, Kultur und Wohlstand erübrigen Kriege und Spaltungen. Nichtsdestoweniger reichen die Ressourcen nicht aus, um die Katastrophen aus dem Weltall abzuwenden und andere Sternensysteme zu bevölkern - nur eine erfolgreiche Kolonisierung von einem Nachbarplaneten, z.B. von Mars, würde die Überlebenschancen steigern können. Die Energie der eigenen Sonne wird nur passiv, mit Solarkollektoren bezogen. |
In Star Trek: TNG, Folge 89, "First Contact" ist ein Planet auf der Schwelle zur Warptechnologie, nicht reif für den Kontakt mit der Föderation. |
Typ II - Energie der eigenen SonneEine unsterbliche Zivilisation, die nur durch Einwirken der mächtigeren Feinde oder Ende ihres Universums vernichtet werden kann. Sie hat nicht nur den eigenen Planeten unter Kontrolle, sondern kann auch alle natürliche Katastrophen aus dem Weltraum abwenden. Selbst eine Explosion von Supernova wird sie mit ihrer tödlichen Strahlung nicht vernichten, weil sie mit "Weltraumarchen" zu anderen Sternensystemen auswandern kann. Diese planetare Gesellschaft beherrscht nicht nur Terraforming, und somit das Klima und Wetter ihres Planeten - sie kann sogar seine Rotation ändern. Ihr Bedarf an Energie zwingt sie, ihre eigene Sonne direkt anzuzapfen. |
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Typ III - Energie der fremden SonnenEine interstellare Gesellschaft - sie verfügt über "lebendige" Weltraumsonden, Verbindung der Biotechnologie und Technik (künstliche Intelligenz) in Robotern, die selbständig die Galaxis erforschen, indem sie selbst Entscheidungen in ihrer Umwelt treffen und sich selbst reproduzieren. Diese Roboter könnten auf den Monden oder Planeten mit geringerer Schwerkraft landen und mit vor Ort Ressourcen tausende Klonen von sich selbst bauen und sie dann weiter schicken. Die Berichte über die neu entdeckten Sonnensystemen, insbesondere über ihre Eignung zur Kolonisierung, würden dann zum Heimatplaneten zurückgeschickt. Die Erkundung der Hälfte der Milchstraße würde auf diesem Wege ca. 100 000 Jahre und der Sternensysteme im Radius von 500 Lichtjahren rund 1000 Jahre dauern. Eine erwachsene Zivilisation von Typ III könnte sogar über "Plancksche Energie" verfügen und mit ihr die Einheit von Raum und Zeit zerreißen. Dann wäre es möglich, sog. Wurmlöcher und damit im Raum Tausende Lichtjahren Abkürzungen zu bauen. |
Die Borg in Star Trek TNG, seit Folge 42, "Q Who?", sind eine erwachsene Zivilisation des Typs III - sie beherrschen seit Langem die Zeitreisen und assimilieren die Zivilisationen von Typ 0 bis III. |
Typ IV - "Plancksche Energie": 1019 ElektronenvoltEines Tages wird unser Universum durch Zusammenschrumpfen zum Uratom (Gegenteil vom Urknall) oder nach Milliarden Jahren der Ausdehnung durch Zerfall zu Elektronen und Neutrinos vernichtet. Selbst eine Zivilisation des Typs III ist dagegen machtlos, weil ihre Maschinen weder den unendlich hohen Temperaturen des Urknalls noch der Abkühlung des Universums zum absoluten Nullpunkt etwas entgegensetzen können.Kaku: "Nach beiden Szenarien geht das Universum und mit ihr auch das intelligente Leben irgendwann zugrunde. Ein solches Ende erscheint als letzte existentielle Absurdität - Jahrmillionen kämpft das intelligente Leben, bis es sich aus dem Morast erhebt und nach den Sternen greift, nur um mit dem Tod des Universums hinweggefegt zu werden.", Seite 415 von "Zukunftsvisionen. (...)". Nur eine Zivilisation des Typs IV hätte theoretisch eine Chance, mit unvorstellbar großen kosmischen Energien das Gewebe von Raum und Zeit derart zu manipulieren, daß sie sich durch einen Wurmloch zu einem anderen Universum retten könnte. Es ist letztendlich die einzige Chance des intelligenten Lebens, die jedoch eine "Theorie für alles", also eine Theorie, die die Gravitation, Elektromagnetismus, die starke und schwache Wechselwirkung im Atomkern sowie das Raumzeitkontinuum (die vier Säule der Naturwissenschaften) verbindet, voraussetzt. Selbst Albert Einstein, der als erster diese Theorie postuliert hatte, ist es in den letzten 30 Jahren seines Lebens nicht gelungen, diese Theorie zu formulieren. |
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|     | "Suche nach intelligentem Leben in der Milchstraße" von Lynette Cook © |
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Daß die Menschen aus der Geschichte nichts lernen, ist ein Satz, der ebenfalls ziemlich sicher gilt. Sie werden dasselbe wieder machen, aber an einer anderen Stelle und unbewußt. Sie werden dasselbe nicht an derselben Stelle machen." Rudolf Augstein (Der Spiegel, 45/98, S.48) |
Für die Zukunft unserer planetaren Zivilisation kann man sich mithin leider durchaus vorstellen, daß sie, auch bei der glücklichen Vermeidung einer planetaren Katastrophe, enorme, unterschätzte Kosten mit sich bringt. Die Militärausgaben verschlingen nicht nur Ressourcen für Bildung oder Medizin. Es ist viel schlimmer: Was ist ein Verlust der Werke von Picasso oder Leonardo da Vinci, im Vergleich zum Verlust der Arten, die in Millionen Jahren entstanden sind? Noch schlimmerer verschwinden auch die menschlichen Sprachen und ganzen Kulturen, die Jahrtausende gebildet worden waren. Mit diesen Sprachen verschwinden unwiderruflich auch die Art und Weisen des menschlichen Denkens - es sind unvorstellbare Verluste, weil das Denken das einzige Werkzeug der Menschheit in der Konfrontation mit der Natur, mit der Unendlichkeit des Universums ist. Diese Sprachen und Kulturen haben keinen Preis und dennoch lassen wir es zu, daß sie verschwinden.
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| "Der Sprecher einer Geschäftsführung gibt in der Auseinandersetzung zwischen zweien, die einander in herzlicher Männerfeindschaft verbunden sind, dem destruktiven Kollegen nach und hilft, die Karriere des anderen zu zerstören. Nach außen erklärt er die gewählte Methode zur Vernichtung einer Erfolgsbiographie, die Einstellung der eines Produktsegments und damit verbundene Schließung der Abteilung, als notwendigen Schnitt, um vorbereitet zu sein auf die Verschärfung des Wettbewerbs. Ressentimens und Animositäten werden hier kaschiert hinter Scheinargumenten aus der Logik ökonomischen Vernunft. Wer dies erlebt hat, an solchen Prozeßen, handelnd oder leidend unmittelbar beteiligt gewesen ist, hat es schwer, noch gutgläubig zu agieren, nicht bei jedem Gedanken sofort drei, vier Hintergedanken parat zu haben, die auch eine Rolle gespielt haben könnten. Das aber ist nötig, will man sich freimachen für die Entdeckung von Überaschendem, das ein neues Jahrhundert bereithält. Es kommt entscheidend darauf an, sich die Schlichtheit der Begeisterung, das unmittelbare Interesse der Neugier, die Klarheit des Wagemuts nicht rauben zu lassen durch schlechte Erfahrungen aus der Vergangenheit. Raffinierte Naivität ist jene Form der Einfalt, die sich vom Berufs- und Lebenszinismus nicht die Freude nehmen läßt an einfachen Erfahrungen, obwohl sie Bekanntschaft gemacht hat mit der versteckten Umtriebigkeit niederer Leidenschaften. Sie manifestiert sich in der trotzigen Überzeugung, es gebe stets einen neuen Anfang, und setzt sich damit gegen die nicht minder beharrliche Ansicht, man wisse ohnehin von vornherein, daß alles schon einmal dagewesen ist und wie die von Menschen angefaßten Dingen ausgehen." |
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Dr. Lily Sloane:
"Wieviel hat dieses Ding (ein Raumschiff schneller als Licht - P.K.) gekostet?" Captain Jean-Luc Picard: "Die Wirtschaft der Zukunft funktioniert ein bißchen anders. Sehen Sie, im XXIV Jhr. gibt es kein Geld." Dr. L. Sloane: "Kein Geld? Wollen Sie damit sagen, Sie werden nicht bezahlt? Capt. J.-L. Picard: Der Erwerb von Reichtum ist nicht mehr die Treibendekraft in unserem Leben. Wir arbeiten, um uns selbst zu verbessern und den Rest der Menschheit." USS Enterprise, Earth�s Orbit, Jahr 2060/2363 (Star Trek VIII, "First Contact") |
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