Grundsatzfragen einer Risikoanalyse sind:
- Was wird geschützt?
- Vor wem wird es geschützt?
zu 1: Es werden verschiedene zu schützende Teile des Webservers der Uni Trier aufgelistet und mögliche oder tatsächliche Probleme dazu benannt:
Der Webserver der Uni Trier muss geschützt werden. Das heisst im konkreten, dass die durch den Server übermittelten Daten zu schützen sind.
- Persönliche Daten (der Studenten und Universitätsmitarbeiter) sind zu schützen z.B. aufgrund von Datenschutzbestimmungen.
Problem: Examensergebnisse der BWL/VWL/Soziologiestudenten sind über das Internet abrufbar. Allein mit Hilfe der Matrikelnummer kann ein Aussenstehender von den Examensnoten erfahren.
- Forschungsstudien und deren Ergebnisse. Lehrstuhlmitarbeiter sind vielleicht im Besitz von Informationen, die ein potentielles Angriffsziel darstellen.
Problem: Accounts, auf die über das Internet zugegriffen werden kann, könnten geknackt werden und dadurch Zugriff auf das LAN erlangt werden.
- Die Verfügbarkeit des Servers ist von großer Bedeutung für die Universität, Forschung und Lehre betrieben werden kann.
Problem: Sind im Falle des Ausfalls eines Servers genügend Back-Up Server vorhanden?
- Die Unverfälschtheit der Darstellung der Universität im WWW.
Problem: Könnte der Sourcecode der auf der Website der Uni Trier angezeigten html-Dateien von Unbefugten verändert werden?
Problem: Es gibt keine Abgrenzung zwischen den Daten auf der Website der Uni und auf andere Server führende Links.
zu 2: Wer könnte ein potentieller Angreifer sein? In diesem Teil werden kurz mögliche Angreifer dargestellt.
- Eigene Nutzer (Studenten und Mitarbeitern)
Kann den internen Nutzern (Studenten und Mitarbeiter) vertraut werden?
Es könnte den Fall geben, dass z.B. ein Student sich über die Benotung durch einen Professor ärgert und deshalb z.B. dessen Webpage ändert o.ä.
- Externe Hacker
Viele Hacker probieren Universitäten aus, u.a. weil sie z.B. Schüler oder Studenten sind und bei den Universitäten das Hacken zum ersten Mal ausprobieren wollen.