Wir brauchen sie doch nicht, um diese Wesen zu erledigen!", grummelte Wufei, dem es natürlich nicht passte, auf eine Frau angewiesen zu sein. "Doch, tun wir!", knurrte Heero genervt zurück.Er war die endlosen Diskussionen mit Wufei über Sammira leid. Der Chinese sollte einfach einsehen, dass das Mädchen wichtig für sie war.

WÄhrend die beiden Piloten noch weiter über sie redeten, begab Sammira sich zu der Stelle, an der sie Escaflore zuletzt gesehen hatte. Trowa folgte ihr schweigend. Sammira setzte sich auf den Boden und dachte nach.

"Was wollt ihr von mir?", wandte sie sich schließlich an Trowa. "Nichts.", antwortete dieser, wobei er sich neben sie setzte. "Und das soll ich glauben?", schnaubte Sammira. "Ihr seid zufällig in die selbe Gasse gegangen wie ich und die anderen haben uns auch nur zufällig ausspioniert?",keifte sie Trowa weiter an. Heavyarms´ Pilot wurde klar, dass er Sammira nur dazu bringen konnte, ihnen zu helfen, indem er ihr die Wahrheit erzählte.

"Also, um ehrlich zu sein...", setzte er an, stoppte aber, weil die anderen Piloten sich ihnen näherten. Sammira sah ihre Chance zu entkommen, als Trowa sich zu seinen Kollegen umdrehte. Schnell sprang sie auf und lief davon.

"Sammira, wohin gehst du?", rief Trowa fragend hinterher.

"Na toll! Sie ist schon wieder weg! Kannst du nicht besser aufpassen?", schrie Heero außer sich vor Wut. "Du siehst doch, dass er es nicht kann!", antwortete Wufei an Trowas Stelle, nicht ohne eine gewisse Schadenfreude durchklingen zu lassen. Ihm war dieses Weib sowieso zuwider und seiner Meinung nach konnten sie froh sein, Sammira endlich los zu sein.

"He, regt euch ab! Wir wissen doch wo sie wohnt.", versuchte Quatre Heero zu beruhigen. "Quatre hat recht! Gehen wir!", meinte Duo grinsend. In Gedanken malte er sich bereits aus, wie er Sammira um ein Date bitten würde. Wufei schien seine Gedanken zu erraten. "Du willst doch nur zu ihr, um sie zu fragen, ob sie mit dir ausgeht, was dann sehr wahrscheinlich wieder mit einem Tritt in die Weichteile für dich endet.", sagte Wufei spöttisch. "Wufei, deine Witze sind wirklich nicht komisch!", motzte Duo und begann augenblicklich vor sich hin zu schmollen. "Sollten sie das denn?", fragte Wufei garstig. "Normalerweise schon!", keifte Duo, der sich dazu entschlossen hatte, mit dem Schmollen aufzuhören. "KÖNNT IHR MAL DIE KLAPPE HALTEN?!", schrie Trowa aufgebracht. Die anderen Piloten zuckten erstaunt zusammen. Diese Seite von Trowa kannten sie ja noch gar nicht. "Trowa, was ist nur los mit dir?", fragte Quatre besorgt. Dabei machte er einen Schritt auf seinen Freund zu und wollte ihm die Hand auf die Schulter legen, aber Trowa schüttelte sie ab. "Es ist nichts! Ich finde nur, wir sollten Sammira noch etwas Zeit geben.", sagte er bittend. Dabei blickte er Heero und Wufei fest in die Augen. Heero nickte schließlich zustimmend. Trowa ging daraufhin zurück ins Hotel. Quatre und Duo sahen ihm ungläubig hinterher.


"Oh Mann, wenn das so weiter geht....", dachte Duo, der sich momentan schrecklich langweilte. Für seinen Geschmack war es viel zu ruhig im Hotel. Aus keinem der Zimmer drang ein Laut. Quatre war gerade dabei, sich Tee zu kochen. Trowa lag in seinem Bett und dachte nach. Heero saß nun bereits seit zwei Stunden an seinem Laptop und erledigte irgendetwas im Internet. Duo hatte es aufgegeben ein Gespräch mit dem schweigsamen Piloten zu führen. Er hatte es sich auf der Fensterbank gemütlich gemacht und starrte gelangweilt nach draußen. Plötzlich sah er, wie eine ihm sehr wohl bekannte Person auf den Hoteleingang zu schritt. Der Amerikaner vergaß seine Langeweile sofort. Er sprang vom Fenstersims, stürzte an Heero vorbei zur Tür, riss diese auf und schlug sie mit Wucht zu, kaum dass er draußen war. Heero, der sich denken konnte, was seinen Partner so aus der Ruhe gebracht hatte, reagierte nicht.


Duo stürmte die Treppe hinab, rannte dabei mehrere Hotelgäste über den Haufen und kam schließlich völlig atemlos im Empfangssaal an. Sein Blick fiel auf der Stelle auf das Mädchen, dass gerade an der Rezeption bezahlte. "Sammira?!", rief er erstaunt. Die angesprochene drehte sich zu ihm um. "Ah, Duo!", sagte Sammira erfreut. So wie es aussah, hatte sie jemanden gefunden, der ihr die Arbeit abnehmen würde. "Soll ich dir helfen?", fragte Duo, während er auf sie zu eilte. Sammira reichte ihm ihre Koffer. "Zimmer 209.", sagte sie in einer freundlichen Art, die ganz und gar nicht zu ihr passte. Duo reagierte nicht. Er war zu sehr damit beschäftig Sammira von oben bis unten zu mustern. Der kurze Rock betonte ihre langen Beine und ihr T-Shirt saß wie angegossen. Sammira, die ungeduldig wurde, wedelte mit der Hand vor Duos Gesicht hin und her. Endlich erwachte der bezopfte Junge aus seiner Traumwelt. "Wohin sollen die Koffer?", fragte er in einem entschuldigenden Tonfall. Sammira seufzte, wiederholte aber dann die Zimmernummer. "Hey, das ist ja das Zimmer gegenüber von meinem und Heeros!", stellte Duo, welcher überrascht war, dass Sammira ihm noch keine geknallt hatte, erfreut fest.


"Warum bist du denn ins Hotel gezogen?", wollte der bezopfte Pilot schließlich wissen. Er und Sammira befanden sich momentan alleine in einem Aufzug, der sie in den dritten Stock brachte. "Ich habe festgestellt, dass ich bei mir zu Hause einfach nicht mehr sicher bin. Als ich heute heim kam, war meine ganze Wohnung durchwühlt.", klagte Sammira. Der Versuch gelassen zu klingen war nach hinten losgegangen. Ihre Angst war deutlich zu hören gewesen. "Ach deswegen warst du vorhin so nett.", murmelte Duo leise. Aber Sammira hatte es doch gehört. "Wie bitte darf ich das verstehen?", fragte sie zornig. Zu Duos Glück hielt in diesem Augenblick der Aufzug und die Tür öffnete sich. "Wir sind da!", rief er übertrieben fröhlich und stolzierte mit den Koffern auf den Gang hinaus. Sammira folgte ihm kopfschüttelnd. In diesem Moment öffneten sich drei Zimmertüren. Trowa, Quatre, Heero und Wufei streckten die Köpfe nach draußen. "Was macht die denn hier?", schrie Wufei entsetzt, kaum das er Sammira entdeckt hatte. "Irgendwo muss ich ja hin!", fauchte Sammira wütend zurück. "Wurde aber auch Zeit, dass du kommst!", mischte Heero sich ein, um einen Streit zwischen den beiden zu verhindern. "Tja, Taxis sind halt nicht besonders schnell!", antworte Sammira trocken. Die restlichen vier Piloten ließen ihre Blicke erstaunt von Heero zu Sammira und wieder zurück gleiten. Heero ging in sein Zimmer und schlug die Tür hinter sich zu, ohne die anderen weiter zu beachten. So hafteten nun alle Augen auf Sammira, die gerade damit beschäftigt war ihr eigenes Zimmer aufzuschließen. Als sie die fragenden Blicke auf sich spürte entschloss sie sich dazu die anderen doch einzuweihen.

"Heero hat mir vorhin eine Mail geschickt. Fragt mich jetzt aber nicht, woher er meine Adresse hat.", erklärte sie knapp. Dann verschwand sie in ihrem Zimmer. Allerdings trat sie gleich wieder heraus und wandte sich an Trowa. "Was wolltest du mir eigentlich eben erzählen?", fragte sie neugierig. "Erzähl ich dir Morgen, wenn wir ins Eiscafé gehen.", sagte er geheimnisvoll, woraufhin er Quatre mit sich in ihr Zimmer zog. Wufei, dem es zu blöd war, mit einer "Onna" und einem Baka auf dem Gang zu stehen, zog sich ebenfalls zurück. "Duo, sag mal, hat Trowa mich gerade eingeladen?", flüsterte Sammira verwirrt. "Ich denke schon.", knurrte Duo sauer darüber, dass Trowa ihm mit der Einladung zu vor gekommen war. "Na dann, gute Nacht, Duo.", sagte Sammira erfreut und verschwand endgültig in ihrem Zimmer.

"Ich muss dringen unter die Dusche!", stellte sie kurz darauf fest. Gesagt, getan. Sammira verbrachte 30 Minuten unter der Dusche, bevor sie mit einem Bademantel des Hotels bekleidet das Bad wieder verlies. Sie zog sich an, machte es sich auf der Couch gemütlich und schaltete den Fernseher ein. Da es ziemlich warm war, verzichtete sie darauf ihre nassen Haare zu föhnen. Um Viertel nach Zwölf warf sie einen Blick auf die Uhr. Sammira entschied sich dafür ins Bett zu gehen. Schließlich war es schon spät, es gab nichts mehr zu tun und im Fernsehen lief nur Mist. Also zog sie ihr Nachthemd an und legte sich in das große, weiche Bett. Es dauerte nicht lange, bis Sammira tief und fest schlief. Kaum war das Mädchen eingeschlafen wurde das Fenster vorsichtig geöffnet. Eine circa 1.70m große Person stieg hinein. Sie sah sich suchen um. Als sie Sammira entdeckte ging sie leise zum Bett hinüber. Dabei war der Einbrecher jedoch nicht besonders vorsichtig. Er stieß gegen eine Vase, die klirrend zu Boden fiel und zerschelte. Sammira erwachte durch das laute Geräusch. Erst blickte sie noch verschlafen drein, was sich aber schlagartig änderte, als sie den Eindringling entdeckte. Dieser hatte zwar noch versucht sich in den Schatten eines Schrankes zu stellen, was im reichlich wenig half. "HIIIIIIIIILLLLLLLLLLFFFFFFFFFEEEEEEEEEE!", schrie Sammira, so laut sie konnte, nachdem sie sich von ihrem ersten Schrecken erholt hatte. Sofort hastete der Einbrecher auf sie zu und versuchte ihr die Hand auf den Mund zu pressen. Sammira trat und schlug um sich, doch ihr Angreifer war wesentlich stärker als sie. Also biss sie ihm in die Hand, die er über ihren Mund gelegt hatte. Der Einbrecher musste einen Schmerzensschrei unterdrücken. An seiner Stelle stieß er einen leisen Fluch aus.


Trowa war der erste, der aufstand, als er den Schrei gehört hatte. Quatre erhob sich nur langsam und war noch sehr verschlafen. "Was ist denn los?", fragte er verwirrt. "Nichts, schlaf weiter.", log Trowa und hoffte, dass Quatre wirklich wieder einschlafen würde. Dieser schien tatschsächlich genau dies zu beabsichtigen. Der junge Araber ließ sich wieder in die Kissen fallen und schloss die Augen. Trowa schlich sich aus dem Zimmer. Auf dem Gang traf er auf Heero und Duo, die ebenfalls durch den Schrei geweckt worden waren. Kurze Zeit später gesellte sich auch Wufei zu ihnen. "Wehe, wenn das nur eine Kakerlake war!", grummelte er erbost. Heero und Trowa versuchten bereits die Tür zu Sammiras Zimmer zu öffnen, aus dem gedämpfte Hilfeschreie klangen. Duo dauerte das alles zu lange und er schob seine beiden Kollegen einfach zur Seite. "Lasst mal ´nen Fachmann ran!", sagte er und schlug sich mit der flachen Hand auf die Brust. Dann fischte er einen kleinen Dietrich aus seinem Haar. Im Nu war die Tür offen. Die vier Jungen stürmten ins Zimmer, fanden aber außer einer weinenden Sammira niemanden vor. "Er ist aus dem Fenster gestiegen!", rief das Mädchen und deutete in die Richtung in die der Einbrecher verschwunden war. Heero stürzte augenblicklich zum Fenster und lehnte sich weit hinaus. Zu seinem Ärger konnte er niemanden entdecken. Trowa versuchte währenddessen die immer noch weinende Sammira zu beruhigen. Er nahm sie vorsichtig in den Arm und wiegte sie, wie ein kleines Kind. "Wir können sie unmöglich alleine hier lassen!", sagte Duo energisch. Dabei erträumte er sich schon, wie er hier bleiben und den Einbrecher in die Flucht schlagen würde, wenn er zurückkommen sollte. Sammira würde ihn daraufhin sicher mit einem Kuss belohnen...

"Ich bleib sicher nicht bei ihr!", knurrte Wufei und machte sich auch sogleich aus dem Staub, bevor ihn irgendjemand zurückhalten konnte. Heero folgte ihm mit der Begründung, er müsse noch Mails verschicken. Duo hielt ihn allerdings am Arm fest. "Sag mal, wie kommst du dazu mir nicht zu sagen, dass du Sammiras Mailadresse hast?", fragte er erzürnt. Heero starrte ihn nur mit eiskaltem Blick an. Duo erwartete schon ein ´Ich werde dich töten´, aber Heero ließ sich mal zu einer normalen Antwort herab. "Es war so schön ruhig. Wenn ich dir was erzählt hätte, hättest du nur genervt, weil du unbedingt an den Laptop gewollt hättest.", sagte er kalt. Dann ging er endgültig, gefolgt von einem jammernden Duo. Sammira war bereits wieder eingeschlafen. Trowa wollte sich ebenfalls auf den Weg ins Bett machen, als Quatre plötzlich ins Zimmer trat. "Willst du einen Tee?", fragte der blonde Junge leise, um Sammira nicht aufzuwecken. "Warum bist du noch wach?", flüsterte Trowa ein wenig überrascht. "Das könnte ich dich auch fragen.", antwortete Quatre grinsend. "Ähm... wer ist da?", meldete sich plötzlich eine verschlafene Stimme zu Wort. Trowa und Quatre schauten erstaunt zu Sammira. Sie war durch das Gespräch der beiden Jungen aufgewacht. "Schlaf weiter Sammira!", sagte Trowa und schaute Sammira dabei tief in die Augen. Quatre entschied, dass es besser wäre die beiden Turteltäubchen allein zu lassen.


Sammira erwachte einige Stunden später. Nachdem Quatre gegangen war, war sie mit einem leichten Rotschimmer auf den Wangen in Trowas Armen eingeschlafen. Trowa, der auf der Couch lag, schlief noch. Ein sanftes Lächeln umspielte Sammiras Mund. Sie warf sich einen Bademantel über und begab sich in die Küche. Dort fabrizierte sie schnell ein kleines Frühstück für Trowa. Als sie fertig war, weckte sie den Gundam-Piloten. "Wie bin ich auf die Couch gekommen?", war das erste, was dieser fragte. Sammira wusste keine Antwort. "Hast du etwa geglaubt, ich würde mich geschlagen geben?", ertönte plötzlich eine Stimme im Türrahmen. Duo stand mit frechem Grinsen da und sah Trowa herausfordernd an. Doch der verstand gar nicht, was Duo wollte. "Wie geschlagen?", fragte Heavyarms Pilot stirnrunzelnd. "Hast du gedacht ich gebe Sammira auf?!", setzte Duo erneut an. Jetzt dämmerte es Trowa und auch Sammira wussten nun, warum Duo hier war. "Habe ich dich herein gebeten?", knurrte sie böse. Dem bezopften Jungen wurde es leicht mulmig, als er ihren wütenden Blick bemerkte. "Ich denke nicht...", antwortete er zögernd. "Dann kannst du ja auch wieder gehen!", sagte Sammira und wies dabei zur Tür. Duo, der wusste, dass er zur Not gewaltsam rausgeschmissen werden würde, zog es vor freiwillig abzuziehen. Eine Klopperei am frühen Morgen war nichts für ihn.

Sammira atmete erleichtert auf, kaum das Duo die Tür hinter sich geschlossen hatte. "Das Frühstück steht in der Küche!", wandte sie sich an Trowa, dessen Magen sich gerade zu Wort gemeldet hatte. Er nickte dankbar und stand auf, um sich sein Essen zu holen. Sammira zog sich in der Zwischenzeit an und kämmte sich die kurzen Haare. Dann ging sie ebenfalls in die Küche. Erfreut stellte sie fest, dass Trowa mit dem Essen auf sie gewartet hatte. "Sag mal, was wollt ihr von mir?", fragte Sammira, als sie einige Zeit schweigend vorsich hin gegessen hatten. "Nichts!", log Trowa. Doch dann fiel ihm ein, dass er seiner Freundin ja die Wahrheit sagen wollte. "Was ist Escaflore eigentlich?", fragte er, um vom Thema abzulenken. Sammira kniff die Augen zu Schlitzen zusammen. "Warum willst du das wissen?", grummelte sie misstrauisch. "Ach, nur so.", wehrte Trowa ab. "Escaflore ist kein Gundam, hab ich recht?", drängte der Junge weiter, als Sammira ihm nicht antwortete. "Stimmt.", sagte sie nach kurzem Überlegen.


"Ich hab´s doch gewusst!", knurrte Heero. Er, Duo, Quatre und Wufei belauschten das Gespräch nun schon seit einer Weile über eine Wanze, die Duo an diesem Morgen in Sammiras Küche angebracht hatte.


Sammira stand langsam auf und ging um den Tisch herum. Sie blieb vor einem Blumentopf auf der Fensterbank, welchen sie kritisch beäugte stehen. "Was hast du?", fragte Trowa. "Da ist eine Wanze!", zischte Sammira aufgebracht. Trowa wollte etwas erwidern, aber das Mädchen gab ihm keine Gelegenheit dazu. "Haltet ihr mich für blöd?", schrie es in die Wanze hinein.

Duo, der sich gerade die Kopfhörer aufgesetzt hatte, litt jetzt an einem Hörsturz. Quatre war der einzige, der Mitleid mit ihm hatte. Heero und Wufei bezeichneten den bezopften Piloten als Baka. "Selber Baka!", rief Duo empört, nahm es aber wieder zurück, als er Heeros ´Ich-werde-dich-töten´ Blick bemerkte.


"Sammira, es tut mir leid.", versuchte Trowa sich bei dem vor Enttäuschung schluchzenden Mädchen zu entschuldigen. Dieses blickte ihn jedoch nur kalt an. "Warum hast du dann mitgemacht?", murmelte Sammira und schüttelte leicht den Kopf. "Ich wusste nichts davon.", versicherte Trowa ihr. Sammira sah ihm kurz in die Augen. ´Er scheint die Wahrheit zu sagen.´, schoss es ihr durch den Kopf. Sie stand auf und wischte sich mit dem Handrücken über die verheulten Augen.


"Ihr habt Trowa nicht gefragt?", schrie Quatre aufgebracht. Die anderen sahen ihn nur bestürzt an. "Sorry, Q-Man, aber wie mussten es machen.", sagte Duo zerknirscht. "Das ist keine Entschuldigung!", meinte der Araber anklagend. In nächsten Moment wurde die Tür aufgerissen und eine sehr wütende Sammira stürme herein. "Ihr miesen Schnüffler!", keifte sie und packte sich Duo, der ihr am nächsten stand. "Was wollt ihr von mir?", zischte Sammira. Duo war zu erschrocken, um zu antworten.

Hosted by www.Geocities.ws

1