Nächte in Paris


Das war wieder einmal eine wundervolle Rede Miss Relena! Sie haben die Abgeordneten allesamt auf ihre Seite gezogen. Der einzige der ihnen jetzt noch im Weg steht, wenn es um ihre Pläne zur Entwaffnung der Kolonial- und Erdbevölkerung geht ist der Vertreter der UGN mit dem wir uns morgen treffen. Aber ich glaube das sollte der kleinste Problem sein, es heißt, obwohl der junge Mann noch total unbekannt ist, das er sehr beeindruckt von ihrer Person und natürlich auch von ihren Plänen ist. Es wird wohl nicht schwer werden auch ihn auf unsere Seite zu ziehen...“

Ich höre Dorothy, die seit dem Kriegsende als meine persönliche Assistentin tätig ist, nur mit einem Ohr zu. Mit einem gelegentlichen Nicken gebe ich vor ganz bei der Sache zusein, auch wenn ich sie nicht ansehen. Eigentlich will ich niemanden sehen. Eigentlich hoffe ich das die Schwärze des Weltalls mich einfach fort von hier reißen würde – fort von hier und direkt in deine Arme! Ich kann dich einfach nicht vergessen! Ein halbes Jahr herrscht nun schon der Frieden den du dir sicherlich noch mehr gewünscht hast als ich. Wie sollte es auch anders sein? Dein ganzes Leben lang hast du nur gekämpft und nur der endgültige, andauernde Frieden konnte dir deine Freiheit zurückgeben. Ich weiß, ich sollte glücklich sein – deinetwegen. Weil du nun endlich Frieden und Freiheit erhalten hast. Damit meine ich aber nicht nur den Frieden den du der Menschheit gebracht hast, nein auch deinen ganz eigenen, den Frieden und die Freiheit deiner Seele. Einer Seele die so lange nur gekämpft und gelitten hat. Ich weiß ich sollte mich für dich freuen, für dich glücklich sein, aber ich kann es einfach nicht. Zu sehr vermisse ich dich! Seit der Krieg endgültig beendet ist habe ich dich nur noch einmal gesehen und das war an meinem Geburtstag. An dem Tag, an dem du mir den Teddy geschenkt hast und ich deinen Brief zerrissen habe. Ich hätte wirklich gern gewusst was du mir zu sagen hattest, aber ich wollte es von dir selbst erfahren. Aber dafür müsste ich dich erst einmal wiedersehen! Vor der Schwärze, die hier im All herrscht, erscheinen dein Gesicht vor meinen Augen. Deine wunderschönen kobaltblauen Augen, die fast von deinem fast schwarzem Haar, das dir immer unbändig ins Gesicht gefallen ist verdeckt werden. Deine wundervollen Lippen, die mir eines deiner seltenen, liebevollen Lächeln schenken für die ich sogar sterben würde. Ich will dich wieder sehen! Der Ruf meines Herzens ist so laut das ich fast glaube jeder hier im Shuttel müsste ihn gehört haben und doch höre nur ich ihn und nur ich ertrage meinen stillen Schmerz.

Das Shuttel landet nun sicher auf dem Raumflughafen in Paris. Für morgen früh ist hier das Treffen mit dem UGN Vertreter geplant. Den letzten der noch überzeugt werden muss wenn es um die Entwaffnung von Erde und Kolonien geht. Doch das interessiert mich gerade herzlich wenig. Meine Gedanken drehen sich einzig und allein um dich, um dich und meinen Sehnsucht dich wieder zusehen. Von der Fahrt zum Hotel bekomme ich fast nichts mit. Ich registriere zwar die besorgten Blicke von Dorothy, die mir gegenüber sitzt, aber ich habe nicht den Drang mich ihr mitzuteilen. Sie scheint das auch zu bemerken und fragt nicht weiter nach. Dafür bin ich ihr sehr Dankbar. Sie könnte mir sowieso nicht helfen. Dorothy kann mich nicht von meiner Einsamkeit und meiner Sehnsucht befreien. Niemand kann das – niemand außer dir! Wir, Dorothy und ich sind mittlerweile vor meinem Hotelzimmer angekommen. Ihres liegt genau daneben. Auf ihren Gute Nacht Gruß reagiere ich nur mit einem Nicken. Noch einmal sieht sie mich besorgt an. Für einen Moment sieht es so aus als ob sie etwas sagen will, doch dann schüttelt sie nun leicht den Kopf und verschwindet lächelnd und mit einem erneutem Gruß in ihr Zimmer.

Ich betrete auch das meinige. Am Rande bemerke ich das es wirklich geschmackvoll eingerichtet ist. Alles ist in hellen, warmen Farben gehalten und das große Bett in der Mitte des Raumes sieht einladend aus sich nieder zulegen und einfach in eine andere Welt hinüber zu gleiten. In eine Welt die neben unserer Existiert und in der du bei mir bist. Aber leider wird das nicht möglich sein. Seit Tagen kann ich nicht mehr richtig Schlafen. Meine Sehnsucht nach dir lässt mich jede Nacht, nach einem unruhigen Traum aufwachen und verhindert das ich wieder Ruhe finde. Ich muss wirklich nicht gut aussehen. Selbst die Medien geben sich besorgt. Von Überarbeitung und zuviel Stress für eine so junge Frau wie mich ist die Rede. Von einem wohl bedenklichen Gesundheitszustand was man an meinem Äußeren erkennen sollte. Dabei überdeckt Make-up und ein aufgesetztes Lächeln die Einsamkeit und Sorge um dich. Mein Blick fällt auf den Teddy der auf meinem Bett sitzt. Ja, ich nehme ihn sogar mit auf Reisen. Wenigstens er, das letzte was ich noch von dir besitze soll bei mir bleiben und mich Trösten wenn mir doch mal alles zuviel wird und ich nichts mehr brauche als eine Schulter um mich anzulehnen. Und wirklich, der Teddy von dir ist es der mich als einziger weinen sieht, dem ich vor meinem Ängsten erzähle, den ich Nachts fest an mich drücke wenn ich wieder einmal keinen Schlaf finde. Mein Blick fällt auf einen kleinen Umschlag, das aus meiner Aktentasche lugt. Ein wehmütiges Lächeln huscht über mein Gesicht. Du hast dich, nach dem ich dich das letzte Mal gesehen habe noch einmal, ein letztes Mal bei mir gemeldet. Du hast mir einen Brief geschickt. Ich ziehe den Umschlag nun doch aus der Aktentasche. An manchen Ecken ist er schon ganz zerknittert. Vorsichtig, als ob es das aller erste Mal wäre ziehe ich den eigentlichen Brief heraus. Obwohl ich den Text schon längst auswendig keine lese ich ihn noch einmal:


Wenn in der Stadt der Liebe, nachts die Rosen weinen

und dein Herz vor Sehnsucht bricht,

möchte ich dir im Traum erscheinen und Dir sagen

Ich Liebe Dich!“


Ich liebe dich!“ Wenn das wirklich stimmt, wenn du mich wirklich liebst warum bist du dann nicht bei mir und hältst mich jetzt fest im Arm, damit ich meine Sorgen vergessen kann? Warum flüsterst du mir diese drei kleinen Worte den nicht einfach ins Ohr, damit ich sie glauben kann? Oder willst du mich nur verhöhnen, mich leiden lassen, weil ich mich in dich, in einen stolzen Soldaten verliebt habe? Ich liebe dich sogar noch mehr als mein eigenes Leben!

Mein Gesicht ist nass von meinen stummen Tränen. Ich kann sie einfach nicht mehr zurückhalten! Zu groß ist meine Sehnsucht nach dir. Langsam weine ich mich in den Schlaf. Deinen Brief feste an mich gedrückt, fallen mir dir Augen zu als die letzten Strahlen der Sonne den Horizont erhellen und die Nacht Einzug hält...

Ein klapperndes Geräusch lässt mich aus meinem Schlaf aufschrecken. Natürlich habe ich wieder von dir geträumt. Wie sollte es auch anders sein? Verwirrt blicke ich mich in meinem Zimmer um. Das Klappern kam von der offenen Terrassentür. War die nicht verschlossen gewesen als ich ins Zimmer kam? Langsam stehe ich auf um die Tür wieder zuschließen. Kurz vor der Tür bleibe ich verdutzt stehen. Mit meinen nackten Füßen stehe ich einer Wasserlache. Regnet es etwa? Ja, jetzt da ich langsam wieder wach werde höre ich auch das beruhigende Geräusch das entsteht wenn Regen zu Boden fällt. Ich trete hinaus auf die Terrasse. Mein Zimmer liegt im Erdgeschoss des Hotels mit Blick auf den Garten. Wie wundervoll der Blick auf den Garten ist! Überall blühen Rosenbüsche. Ich bücke mich zu dem Busch, der direkt an die Terrasse anschließt hinunter und beobachte wie die Regentropfen auf die Blütenblätter der roten Rose aufkommen und dann daran herunter laufen. Das sieht aus als würden sie weinen. Weinen! Ich zucke nicht nur innerlich zusammen. Das waren deine Worte in dem Brief gewesen. „Wenn in der Stadt der Liebe, nachts die Rosen weinen...“ Die Stadt der Liebe. Paris wird oft so gezeichnet, als Stadt der Liebe und der Regen auf den Rosen lässt diese wirklich so aussehen als ob sie weinen würden! Ob du das geplant hast, ob du mir jetzt erscheinst? Ein wehmütiges Lachen entfleucht meiner Kehle. „Oh Relena! Wie kannst du nur so naiv sein? Deine Sehnsucht nach ihm lässt dich schon Dinge sehen und denken die so gar nicht möglich sind.“ schellte ich mich selbst. Auch wenn drei Dinge[1] aus seinem Brief direkt auf meine jetzige Situation zutreffen kann ich sicher sein das er nicht kommt. Wie auch. Wie sollte er wissen wann ich in Paris bin, wann es nachts regnet und ich genau dann die Rosen betrachte und dann auch sofort an diese Zeile aus seinem Brief denken muss? Wie sollte er wissen das mein Herz vor Sehnsucht bricht und ich mir nichts sehnlichster Wünsche als diese drei kleinen Worte von ihm zu hören?

Enttäuscht und noch niedergeschlagener als ich sowieso schon bin, bin ich gerade dabei wieder in mein Zimmer zurück zugehen als ich höre wie jemand meinen Namen nennt. Diese Stimme! Ich bleibe erschrocken stehen. Diese Stimme, sie ist deiner so ähnlich! Aber das kann doch gar nicht... ich drehe mich langsam um und.... das kann nur ein Traum sein! Da stehst du! Im Garten meines Hotels in Paris. Mitten im Regen der dich schon ganz durch nässt hat und dafür sorgt das deine Haare nass herunter hängen. Doch deine Augen strahlen! Sie strahlen diese Wärme aus, die mit der du mich immer angesehen hast! Und du lächelst! Es ist ein herrliches, liebevolles Lächeln. Ich bin wie gelähmt. Kann mich nicht rühren, kann dich nur anstarren als wärst du eine Illosion, ein Traum! Langsam und leise spreche ich deinen Namen aus. Es ist mehr eine Frage als eine Erkenntnis, denn ich kann es immer noch nicht glauben das du wirklich vor mir stehst: „Heero?!?“ Als Antwort schenkst du mir ein Lächeln und nickst kaum merklich mit dem Kopf. Doch ich hab es gesehen und ab jetzt gibt es für mich kein halten mehr. Ich löse mich aus meiner Starre und werfe mich dir in die Arme. Es ist mir egal ob du nun nur eine Wunschvorstellung von mir bist oder ob, wenn du wirklich echt bist etwas dagegen haben könntest. Das einzig was zählt ist das ich endlich die Wärme deines Körpers spüren kann, deinen Geruch einatmen und in dein Gesicht sehen kann! Ich spüre wie deine Arme sich um mich schließen und mich enger an dich drücken. Ich spüre deinen Atem an meinem Ohr als du leise meinen Namen hinein flüsterst: „Relena?“ Ich blicke zu dir auf und sehe wie dein Blick fragend wird. „Relena was ist....“ Ich lasse dich nicht einmal ausreden. Ich weiß das ich weine, ich weiß auch das dich das gerade verwirrt, aber das einzige was ich will ist deine Wärme zu spüren! Deshalb drücke ich mich wieder eng an deine Schulter, ja kralle mich regelrecht darin fest, weil ich angst habe du könntest mich von dir stoßen und ich müsste wieder aus diesen wundervollen Traum erwachen. Ja ich bin zu dem Schluß gekommen das es sich nur um einen Traum handeln kann. Es kann nur ein Traum sein, das wir beide hier in Paris, im Regen stehen und du mich in den Armen hältst. Wieder spricht du meinen Namen aus, so als ob du dir selbst ein Geschenk damit machen würdest. Ich blicke wieder auf in dein Gesicht. Nun lächle ich, auch wenn meine Tränen immer noch fließen. "Du! Du kannst nur ein wunderschöner Traum sein! Ich wollte dich solange sehen! Mein Herz brach fast von Sehnsucht nach dir! Ich liebe dich Heero!“ Du lächelst mich mit deinem Unglaublichen Lächeln an, dann nimmst du vorsichtig mein Kinn in deine Hand und kommst mir mit deinem immer näher. Sanft legen sich deinen Lippen auf die meinen. Dein Kuss ist so unglaublich weich! Vorsichtig küsse ich dich zurück. Ich merke wie du in den Kuss hinein lächelst. Was ist den so witzig? Langsam löst du dein Kuss wieder und siehst mich an. Schmunzelt meinst du: „Ist es den nicht alles so wie ich es dir vorhergesagt habe?“ Du bemerkst natürlich meinen Fragenden Blick und fängst an zu lachen. Was ist den so witzig und vor allem was meinst du mit deiner Aussage? Das wir beide mittlerweile klatschnass sind stört uns beide ziemlich wenige. Im Gegenteil, du beginnst lachend zu zedieren: „Wenn in der Stadt der Liebe, nachts die Rosen weinen und Dein Herz vor Sehnsucht bricht, möchte ich Dir im Traum erscheinen und Dir sagen Ich Liebe Dich!“ Meine Augen weiten sich vor erstaunen. Dann war das doch alles geplant gewesen, aber wie...? Mit deiner Erklärung lässt du nicht lange auf dich warten: „Ich wollte dich einfach wiedersehen und dir das sagen was ich dir damals noch nicht sagen konnte. Die Stadt der Liebe hielt ich für den idealen Ort um dir das zu gestehen was ich dir schon so lange sagen wollte. Relena, was ich dir schon solange gestehen wollte ist: Ich liebe dich! Ich liebe dich mehr als mein Leben und ich will dich niemals wieder hergeben, jetzt da ich dich wieder habe!“ Jetzt lächele ich dich wieder an und wieder laufen mir Tränen über meine Wangen. Aber diesmal sind es Tränen der Glücks, weil ich dich wieder habe. Wieder küsst du mich und meinst dann: „Du solltest jetzt wieder zurück in dein Zimmer gehen und dich hinlegen. Du brauchst deinen Schlaf und nass bis auf die Haut bist du auch noch!“ Ich will dagegen protestieren, will nicht weg von dir. Ich hab doch solange auf dich gewartet, das mein Herz vor Sehnsucht fast zersprungen wäre! Warum soll ich jetzt..? Doch bevor ich noch etwas sagen kann redest du schon weiter: „Leg dich doch bitte hin und ruh dich aus. Wir sehen uns heute früh [2] sowieso und an haben wir genügend Zeit um zusammen zusein!“ Trübsam kommt in mir auf. Ich kann ihn heute früh aber nicht sehen. Das sag ich Heero auch: „Das geht nicht. Ich muss heute zu einen Treffen mit dem Vertreter der UGN. Ich...“ Du lächelst so wissend das ich gar nicht mehr weiter sprechen kann, sondern dich nur noch fragend mustere. Du fährst mir lachend mit einer Hand über die Wange. „Relena“ Schon wieder diese Betonung meines Namens. „Das weiß ich doch! Wir sehen uns dann heute früh.“ Ein letztes Mal küsst du mich zärtlich auf den Mund, dann drehst du dich um und gehst davon. Protestieren oder dich gar aufhalten kann ich nicht. Dafür bin ich viel zu verwirrt. Langsam gehe ich zurück in mein Zimmer, schließe nun endlich die Terrassentür und legen mich hin. Das ganze geht vollautomatisch. Ich denke gar nicht darüber nach, tu es weil du es gesagt hast. Bevor ich noch länger darüber nachdenken kann bin auch schon eingeschlafen.

Dorothy hatte mich, zu ihrer eigenen Verwunderung wecken müssen. Normalerweise war es immer umgekehrt, weil ich wegen dem Gedanken an dich nicht schlafen konnte. Doch heute war das anders. Wenn ich nicht am Bett sehen würde das ich klatschnass hinein gestiegen sein musste und die Stelle vor der Terrassentür nicht noch immer nasse Flecken auf wies, würde ich selbst glauben das heute Nacht wäre ein Traum gewesen, aber es war keiner! Du warst wirklich hier gewesen und hast mich geküsst.

Ohne wirklich aufzupassen wohin wir gehen folge ich Dorothy und dem Herrn vor uns. Wieder spüre ich die Blicke meiner Freundin auf mir. Diesmal scheinen sie noch besorgter zu sein weil ich so in Gedanken bin. Ich muss wohl auch die ganze Zeit vor mich hin lächeln was noch seltsamer ist. Doch dieses Lächeln verschwindet gleich wieder wenn ich an das ende der Nacht denke. Heero wollte mich heute treffen und ich musste jetzt zu dem Treffen mit dem Vertreter der UGN. Was war wenn er nicht mehr da war wenn ich wieder kam? Er hatte mir nicht einmal gesagt wo wir uns treffen wollten. Schlagartig werde ich wieder Traurig. Auch Dorothy ist mein rasanter Gefühlsumschwung nicht verborgen geblieben und es sieht danach aus als ob sie diesmal wirklich etwas sagen wolle. Doch da dreht sich dieser Herr, der uns zu den Raum gebracht hat in dem wir den Mann der UGN treffen wollen, zu uns um und sagt das die anderen schon auf uns warten. Noch einmal atme ich tief durch. Jetzt hieß es sich sammeln und sich noch einmal voll auf die Arbeit konzentrieren. Ich setzte mein schönstes Lächeln auf und öffnete dann die Tür um in den Raum treten zu können. Lächelnd setzte ich an: „ Guten Tag meine Herren. Bitte verzeihen sie mir meine Verspätung, aber leider...“ Ich gerate ins stocken. Ich hatte eigentlich erwartet das eine Schar älterer Männer im Raum anzutreffen doch jetzt verschlug es mir die Sprache. An dem großen Runden Tisch saßen fünf junge Männer in Anzügen von denen einer mich vollendend in seinen Bann zog. Seine kobaltblauen Augen lächelten mich liebevoll an und sein fast schwarzes Haar viel im keck in das Gesicht. Lächelnd erhob er sich und kam mit ausgebreiteten Armen auf mich zu. Das letzte was ich heraus brachte was ein: „Heero!?!“ Bevor er mich in die Arme nahm und mich zärtlich küsste. Lächelnd löst er sich von mir und meinte dann: „Ich hab dir doch gesagt wir sehen uns heute Morgen!“


Ende


[1] Damit meine ich die weinenden Rosen, die Stadt der Liebe, Paris und ihre Sehnsucht

[2] Es ist schon nach Mitternacht, deshalb „heute morgen“



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