3. Teil
.....Nach einem langen Waldspaziergang kam ich zu einem merkwürdigen Haus. Im Grunde war das Haus selber ja gar nicht so merkwürdig. Aber die Umgebung!
Im einem Umkreis von mehreren 100m war kein Lebewesen zu sehen. (OK. Das ist nix neues) Die ganze Gegend war verwüstet. Nur einige niedrige Stauden und Baumleichen zierten das Anwesen. Im Grunde sah es so aus als ob jemand versucht hätte Maulwürfe mit Dynamit zu jagen. Ein deutlich erkennbarer Weg führte zu der Türe des kleinen Hauses.
Ich: *murmle* Hmmm.. seltsam. Mal sehn ob wer zu Hause ist.
Eigentlich hatte ich nicht unbedingt Lust zu dem Haus zu latschen und zu fragen ob mir der Besitzer vielleicht sagen könnte wo ich hier bin. Mir war irgendwie bei dem Gedanken, mich zu dem Gebäude hin zu wagen, nicht wohl. Doch meine Neugierde siegte und ich ging den Weg entlang bis zur Türe. Kurz bevor ich die Türe erreichte schlang sich etwas um meine Füße.
Ich: KREISCH!!!!
Bevor ich noch irgend was machen konnte, geschweige denn einen klaren Gedanken fassen. Baumelte ich plötzlich kopfüber an einem der wenigen Baume. Ich war offensichtlich Opfer eines gemeinen Fallenstellers geworden. (Wer rechnet auch mit so einem Schwachsinn?)
Meine Nerven wurden an diesem furchtbaren Ort schon genug strapaziert. Dieser neue Schrecken war zu viel für mich.
Ich: *panisch* KREISCH!!!! HILFE!!!!!!
Nach einer Weile wurde ich meiner Lage richtig bewusst und auch der Tatsache, dass keine menschenähnliche Kreatur in der Nähe war.
Ich: Ist den niemand da der mich befreien kann/will? Hallo!!!?
Schließlich bemerkte ich dass ich mich nur etwas verrenken musste um mich zu befreien. Ächzend bemühte ich mich die Schlinge zu öffnen, als ich etwas Metallenes in meinem Nacken spürte.
Ich : *Schluck* Äh..... Hallo?
Ich ließ mich langsam wieder in meinen ursprünglichen (hängenden) Zustand fallen. Mein erster Blick fiel auf zwei beige Turnschuhe mit weißen Socken. Als ich weiter rauf sah, konnte ich muskulöse Beine erkennen, gefolgt von einer kurzen, dunkelblauen Radlerhose und einem grünen Tanktop. Dann kreuzten sich unsere Blicke: Ein Paar blauer Augen funkelte mich an und folgte jeder meiner Bewegungen (wenn man sich in so einer Situation überhaupt bewegen kann.). Seine Züge zeigten keinerlei Emotionen. Es war Heero! Heero? Na dann Mahlzeit. Das kann ja heiter werden (wenn ich die Begegnung überhaupt überlebe) Ich will nicht bei dem Typen sein!!! Hilfe!!! Tom Turbo! Wo bist du wenn man dich braucht!?
Heero: Wer bist du?!
Ich: Ich? Äh.... Ich? Na ja also.....
Heero: Bist du eine von OZ?
Ich: ICH??? Nein! Ganz bestimmt nicht! Ich meine ich kann Treize und seine komische Tante nicht leiden und Ze....
Heero: Woher weißt du so viel?
Seine Augen werden zu schmalen Schlitzen.
Ich: Ich....Äh.....
Heero: Omae o Koruso.
Seine Finger berührten den Abzug.
Ich: Nein!!!! Ich bin unschuldig!!! Glaub mir!!!! Ich weiß von nichts!!!! (Hilfe!!!!)
Heero: Hn. Ok. Ich glaub dir.
Ich: *blinzel* Was?
RUMS!! Und ich lag am Boden. Heero hatte das Seil einfach durchgeschnitten.
Ich: Au!!!!
Heero: Mach kein Theater.
Ich: *Murmel* Ich bin ja nicht Duo.
Heero: Was hast du gesagt?
Ich: Ich?? (sehr einfallsreich) Ich hab nix gesagt.
Heero: Hn. Wäre besser... für dich.
(Puh! Beinahe hätte ich mich verplappert) Nachdem er mich nach meinem Namen gefragt hatte, und ich ihm meinen Nickname andrehen konnte, befahl er mir ihm zu folgen. Er trotte in sein Haus und löcherte mich mit weiteren Fragen, auf die ich so gut ich konnte, eine Antwort gab.
Anmerkungen des Autors:
So, schon wieder ist ein glitze-kleiner Teil fertig. Und es ist grad mal eine Stunde vergangen.
Na ja, ich bin froh die Begegnung mit diesem Eiswürfel überlebt zu haben. Ich hoffe der nächst Pilot ist netter zu mir.
Eure Gana