Bye, bye Heero, Teil 6

*** - Szenenwechsel
~~~~~ - R�ckblende
'...' - Gedanken
>>....<< - Betonung

Tag 4:

An diesem Tag schliefen alle sehr lange. Sie waren noch ersch�pft von gestern. Doch als endlich Jennifer und Quatre aufgestanden waren, und auch das Fr�hst�ck hergezaubert hatten, kamen auch langsam die anderen hinuter getorkelt. Sie waren noch vollkommen verschlafen und irgendwie war dieser Tag schon komisch angefangen.

Erst schlief Katrina auf dem Boden und als sie auch im Badezimmer war und nicht das Wasser rauschen geh�rt hatte, bekam sie fast einen Schreck als da ein fast nackter Heero aus der Dusche kam. 'Solche Tage sind ein Zeichen daf�r, das man nicht wei�, was man heute machen soll.' Katrina war sichtlich verzweifelt. Ein Tag, der schon so furchtbar anfing, konnte ja nie gut gehen.

***

Endlich sa�en die vier Jungs und die vier M�dchen an dem Fr�hst�ckstisch. Als sie dann endlich das Fr�hst�ck aufgegessen hatten, erwartete sie die n�chste �berraschung, n�mlich das sie Besuch bekamen. Es klingelte an der T�r und Heero, der eh gerade fertig war mit dem Essen und auf dem Weg war, die Treppe, die gegen�ber von der T�r war, hinauf zu gehen, ging also ran.

Vor Schreck, h�tte er die T�r fast wieder zugeschlagen, doch die Person konnte sie noch auf halten. "Heero, was ist, hast du einen Geist gesehen?" Duo kam um die Ecke gebogen und sprang dem Besuch an den Hals.

"Wufei, Wufei, lang nicht gesehen! Wo warst du denn und wer ist das denn da neben dir?" Duo war noch v�llig flatterig, sodass er es nicht abwarten konnte, wer das M�dchen da neben ihm sei. "Hallo, ich hei�e Duo. Und du?"

Das M�dchen sch�ttelte ihm die Hand und beantwortete ihm sehr gerne seine Frage: "Hallo, ich hei�e Nataku. Sch�n dich kennen zu lernen." Duo war hin und weg. Das M�dchen sah nicht nur gut aus, nein sie war auch noch sehr h�flich.

Um die Ecke lugte Katrina und besah sich den Besuch. Dann sagte sie endlich etwas, damit die vier nicht ewig vor der T�r stehen blieben. "Komm doch rein und setzt euch zu uns. Wir haben uns bestimmt viel zu erz�hlen." Katrina stand im n�chsten Moment vor Wufei und Nataku, nahm deren beiden H�nde und zog sie hinter sich her.

In der K�che an gekommen, sprangen auch die anderen auf, um den Besuch zu empfangen. (Sie bekamen ja nicht oft besuch) Als sich Wufei und Nataku endlich hingesetzt hatten, mussten sie erstmal erz�hlen, wie sie sich getroffen hatten, und was sie das letzte halbe Jahr gemacht h�tten.

"Also, wir haben uns auf der Colony L5 im Krankenhaus getroffen. Sofort wurden wir dicke Freunde. Das ist eigentlich das wichtigste." "Warum ward ihr denn im Krankenhaus? Wufei, du hast doch nicht schon wieder...?" Wufei werte rotwerdenden mit den Armen ab, was Katrina mal wieder so rausgeruscht war. "Wie kommst du denn darauf?"

"Das ist doch offendsichtlich. Aber das kann doch jedem mal passieren." "Arghh. Mir ist >>DAS<< aber nicht passiert. Du spinnst wohl mal wieder." 'Und deshalb bin ich ja auch gegangen. Dieses M�dchen.' "Ich bitte doch, das hei�t Engel. Ich bin seit kurzem ein Engel und ich kann deine Gedanken lesen."

Wieder lief Wufei rot an. 'Das kann doch nicht wahr sein.' Wufei sprang regelrecht von seinem Platz auf und fragte dann Quatre: "Wo ist mein Zimmer?" "2. Stock, 3. T�r links. Leicht zu finden, und dirket neben der Toilette." Ein Grinsen spielte sich um Quatre�s Lippen.

Wufei raste die Treppen hoch und Nataku sch�ttelte nur den Kopf. "Was f�r ein Benehmen er mal wieder hat." Alle fingen an zu kichern. >>Das ist Wufei, wie er leib und lebt.<< Diesmal fing auch Nataku mit an zu kichern. "Und wo ist bitte mein Zimmer?" "2. Stock, 3. T�r rechts. Direkt gegen�ber von Wufei. Aber du solltest ihn heute nicht mehr �rgern. Der hat mal wieder schlechte Laune und ist bestimmt wieder am Meditieren."

Nataku stand auch auf, da es schon fast Mittagszeit war und sie sich noch umziehen wollte. Sie nahm ihren Koffer, den die anderen ganz �bersehen hatten. Wufei hatte seinen mit nachoben genommen, als er sauer nach oben gerannt war. Sie lief mit dem Koffer nach oben und ging in ihr Zimmer und zog ihr bestes Kleid an. Dann ging sie zur T�r von Wufei und klopfte erst zaghaft und dann h�rter, als sich keiner meldete, gegen die T�r. Doch als sich dann auch keiner meldete, ging sie einfach rein. Wufei sa� auf dem Boden, die Beine zum Schneidersitz und die H�nde auf die Knie gelegt. Die Augen waren noch geschlossen, doch er sagte: "Was willst? Lass mich allein, ich muss meditieren." "Ach, sei doch nicht so dumm. Du bist mal wieder sauer. Warum??"

"Das geht dich nichts an. Ich darf sauer sein, wann immer ich will." "Ist es wegen Katrina?? Das was sie gesagt hatte??" Wufei sah besch�mt zu Boden. "Das muss dir doch nicht peinlich sein. Ihr ist das bestimmt nur so rausgerutscht. Kommst du denn jetzt bitte mit nach unten. Wir wollen ins Kino." Wufei schnaubte ver�chtigt auf und drehte seinen Blick zum Fenster.

"H�R ZU WUFEI, WENN DU NICHT AUF DER STELLE NACH UNTEN KOMMST, WERDE ICH MICH WOHM�GLICH VERGESSEN." Nataku stand auf. Wufei war noch unter Schock. 'Ich... aber... okay, werde ich ihr diesen Gefallen machen. Schlimmer kann es eh nicht mehr werden.' "Und was ist denn nun??" Wufei stand auf und nickte ihr nur kurz zu. "Einverstanden."

Jubelnd ging Nataku aus dem Zimmer. Sie lief schnell die Treppe hinunter und direkt in die Arme von Katrina, die nachsehen wollte, wo denn Nataku bliebe. "Hey, vorsicht. Wo bleibst du denn?? Und warum rennst du mich hier fast �ber den Haufen??" "Oh, das tut mir echt leid. Ich hab dich �bersehen. Ich war gerade bei Wufei. Er kommt auch mit."

Erst schmollte Katrina, als sie h�rte, dass sie mal wieder �bersehen wurde, doch als sie h�rte, das Wufei doch mit kommen w�rde, erhellte sich ihre Miene. Schadenfreude breitete sich auf ihrem Gesicht aus. "Hey, was grinst du denn so??" "Nichts, nichts. Alles in Ordnung. Ich komme gleich wieder." Katrina rannte regelrecht zu ihrem Zimmer. Nataku starrte nur verwundert hinter her. 'Komisches M�dchen.' Jennifer, welche gerade in der N�he von ihr stand, sagte: "Naja, das ist halt Katrina. Sie hat schon immer ihren eigenen Kopf gehabt. Ach ja. Du solltest Wufei jetzt lieber besch�tzen." "Warum das denn?" "Hast du denn nicht den Gesichtsausdruck gesehen?? Das hei�t, das sie mal wieder etwas verr�cktes plant." "JENNIFER DU SPIELVERDERBERIN." H�rte man Katrina noch von oben her schreien. "DU BIST ECHT GEMEIN." "Ach ja. Wer will den armen Wufei den mal wieder �rgern?? Wegen dir ist er doch damals gegangen." Ein leises Grummeln war noch zu vernehmen, dann war es wieder still.

***

Im Kino angekommen, mussten sie erstmal lange darum k�mpfen, bis sie sich endlich einigen konnten, welchen Film sie denn sehen wollten. Alle waren daf�r, das sie Scary Movie sehen. Nur Katrina wollte unbedingt Girls United sehen. Sie fing an hysterisch zu werden, sodass sie sich entschieden ihr doch lieber zu folgen. Also gingen sie endlich zum Essen, wobei die M�dchen die Jungs lieb anl�chelten, damit sie ihnen das Essen kaufen w�rden. Die Jungs konnten einfach nicht wieder stehen und wurde sogleich auch um ein wenig Geld erleichtert. (Am meisten aber bei Heero. :-))

Endlich hatten sie ihre Pl�tze gefunden und unterhielten sich nun �ber viele Sachen. Katrina hatte darauf bestanden, neben Heero und Wufei zu sitzen. Wufei hatte dies nicht gerade gerne eingewilligt. Doch Nataku zu liebe, setzte er sich neben Katrina. Am Anfang des Filmes benahm sich Katrina noch recht normal, was Wufei leicht zum Schaudern und Zweifeln brachte. Erst mitte des Filmes merkte er auf einmal, das Katrina merkw�rdig zappelig war. "Hey Katrina, geht es dir nicht gut??" fragte Heero besorgt. "Alles in Ordnung." dabei l�chelte sie ihn liebevoll an, was Heero sofort rot werden lies. Weitere zehn Minuten sp�ter, stand Katrina auf einmal auf. "Tut mir leid." Sie rannte hinaus aus dem Kinosaal. "Katrina..." Heero drehte sich noch einmal um. Wufei hielt ihn fest und sch�ttelte den Kopf. "Lass sie. Sie war lang nicht mehr auf der Erde und muss sich erstmal daran gew�hnen. Also lass sie mal lieber allein."

Unterdessen war Katrina aus dem Kino gerannt. Sie stand auf dem B�rgersteig und blickte auf die Stra�e. Kaum Autos fuhren auf der Stra�e. 'Warum nur?' "Katrina? Die Mutter m�chte dich sprechen." Katrina drehte sich schnell um. "Was? Aber warum?" "Komm einfach mit, dann wirst du sehen, was los ist."

Der Junge, der vor ihr stand, erhob sich in die H�he. Katrina breitete ihre Fl�gel aus und erhob sich ebenfalls. Doch bevor sie verschwand, richtete sie ihren Blick noch einmal auf das Kino. Sie rief: "Ich komme wieder. Das verspreche ich." Dann war sie verschwunden.

***

"Katrina? KATRINA? WO BIST DU?" Heero schrie hysterisch herum. Ihm war das ganze nicht geheuer. 'Was ist, wenn Katrina was zugesto�en ist?' Heero war nahe einem Nervenzusammenbruch. Quatre legte Freundschaftlich seinen Arm auf seine Schulter. "Sie kommt wieder. Das wei� ich."

"Ich hoffe du hast recht." "Wir sollten jetzt nach Hause und uns ein wenig ausruhen. Ich f�rchte, auf uns kommt etwas schreckliches zu." Jennifer schloss f�r einen Moment die Augen. "Was willst du damit sagen?" Alle sahen Jennifer besorgt an. "Doch sie hat recht. Ich f�hle es auch." Gianna blickte in den Himmel. Alita nickte nur.

"Aber was??? Sagt doch was los ist." "Das k�nnen wir jetzt noch nicht. Ihr m�sst ein wenig Geduld haben." Jennifer versuchte zu l�cheln, was ihr aber mislang, da sie sich der Situation voll bewust war.

***

Katrina lief ungeduldig im Wartesaal auf und ab. 'Schon seit 2 Stunden warte ich schon. Was ist denn bloss los?' Endlich �ffnete sich die T�r und man lies sie einbitten. Katrina trat ein und verbeugte sich wie vorschriftlich vor der Mutter der Engel. "Katrina, mein Kind. Ich werde nun bald von euch gehen. Deshalb muss ich eine Nachfahrin f�r den Thron herbei schaffen."

"Aber warum? Ihr seid doch noch kerngesund, oder etwa nicht?" Die Mutter stand von ihren Thron auf und ging auf Katrina zu. "H�r zu mein Kind. Die Stunde des Schicksals kommt immer n�her. In dieser Stunde werden sich das Gute und das B�se eine Schlacht liefern, wo es nur einen Sieger geben wird." Sie atmete einmal durch und sah Katrina tief in die Augen.

"Werde ich weiter hin die Mutter bleiben, so wird das Gute verlieren. Deshalb habe ich mir meine Wahl auch sehr sorgf�ltig �berlegt. Es gibt nur ein Engel, die das Gute zum Sieg f�hren kann. Doch dieser Engel ist noch nicht bereit und ich wei� auch nicht, ob sie es jetzt schon schaffen wird, das Gute im Kampf zu leiten." Sie drehte ihren Kopf ein St�ck zur Seite. "Und wer ist es? Ich werde sie sofort holen."

Die Mutter sch�ttelte den Kopf. "Du musst sie nicht holen. Sie steht direkt vor mir." Katrina war sprachlos. 'Sie meint doch nicht etwa mich??' "Ich wei�, du bist noch nicht so weit, aber dein Kampfgeist zeigt, das du das Zeug dazu hast. Au�erdem hast du noch starke Kampfgef�hrtinnen. Sie werden dir die Kraft geben und dir helfen, das B�se f�r immer zu vernichten. Du hei�t ja nicht umsonst der Engel des Lebens, oder Katrina."

Katrina blickte zu boden. Das konnte einfach nicht war sein. "Und wann ist dieser Tag?" "Es ist der letzte Tag auf der Erde, den du hier noch erleben wirst. Du musst die Heere anf�hren. Bitte, tu es f�r uns und f�r deine Freunde. Tu es f�r Heero. Es ist die einzigste M�glichkeit sie zu retten. Aber wenn du nicht aufpasst, k�nntest du dein Leben verlieren. Auch wenn du ein Engel bist. Ab jetzt bist du die neue Mutter des Himmels und der Engel. Und f�r das �berreiche ich dir den Stab des Lebens. Verliere ihn nie und er darf auch nicht zerst�rt werden. Das w�re das Ende der Engel."

Sie nahm die H�nde von Katrina, schloss die Augen und auf einmal war alles in Wei�e, goldenes Licht getaucht. Vor ihr erschien ein Stab. Er sendete dieses Licht aus. Doch die Mutter l�ste sich langsam auf. "Wohin geht ihr." "An einen Ort, wo alle M�tter hinkommen. Dort wirst auch du eines Tages hinkommen, au�er du gibst deine Unsterblichkeit auf und lebst als Mensch weiter auf der Erde. Doch dann k�nntest du auch sterben. Und du m�sstest eine neue Mutter w�hlen. Ach und noch was. Es gibt einen b�sen Engel in unseren Reihen. Finde ihn und vernichte ihn. Auf Wiedersehen mein Kind."

Die Mutter l�ste sich ganz auf und Katrina flossen langsam die Tr�nen die Wangen hinunter. "Auf Wiedersehen Mutter der Engel. Ich werde meine Aufgabe erl�sen und das B�se vernichten." Von weiter hinten verschwand gerade ein Schatten und fl�sterte: "Das wird ein Kinderspiel, wenn sie die neue Mutter ist. Wir werden gewinnen." Man h�rte nur noch lachen.

------------------------------------------------------------------

FORTSETZUNG FOLGT....

Tja, diesmal ein etwas l�ngerer Teil. Aber das musste sein. Sonst w�rde es ja bl�d aussehen, wenn ich genau in der Mitte aufh�re.

Gru� eure Katrina

Hosted by www.Geocities.ws

1