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In Bayern

Ich erwache ob dem Gackern einer Ente. Dann werfe ich unsere Kaffeemaschine an und wir machen uns lustig über Golden Beans. Hinter dem Auto watscheln drei dicke Enten über den Waldboden. Bei Hanni regt sich nach dem ersten Schluck der Darm. Sie lässt den Kaffee stehen, greift eine Papierrolle und macht sich auf den Weg zum Toilettenhäuschen.
Wenn Frauen rennen, sieht das ja schon ziemlich komisch aus, aber beim Vergleich mit den Enten muss ich lachen, weil sie auch noch ihre Pobacken zusammenkneifft. Doch da weicht meine kurze Freude plötzlich grosser Sorge, denn jetzt fiebern auch meine Verdauungsorgane dem natürlichsten Bedürfnis entgegen. Auch die Herrentoiletten sind etwa 300 m entfernt und haben kein Papier. Dafür liegen Kamera, Handy's, Uhr und Geldbeutel im Auto herum. Doch zum Überlegen bleibt keine Zeit. Kurzerhand schliesse ich den Camper ab und steuere die WC-Anlagen an. Die frühen Badegäste unterwegs müssen mein verzerrtes Gesicht gesehen haben und dass ich auch watschle wie die Enten, welche jetzt zahlreich unterwegs sind. -Peinlich!
Dafür grinst mich jetzt Hanni auf dem Rückweg mit strahlendem Lächeln an. Ich entreisse ihr flehend die Papierrolle und drücke ihr den Funksender der Zentralverriegelung in die Hand. Die neue Hose ist zu eng, das Knopfloch zu knapp und der Reissverschluss klemmt. "Murphy du Aff", dann der erlösende Stöhn...

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