Treffen mit Ex-President Bush
   Am Donnerstag kam Ex-President Bush nach Edinburg, zur Texas Pan American University. Es war eine Veranstaltung hauptsaechlich fuer Schueler und Studenten aus dem Valley, und Science Academy und Med High haben zwei Busse voller Schueler dahin geschickt.
    Gegen 4 kamen wir an PanAm an, wurden in einen Hoersaal gefuehrt und durften uns erstmal zwei Werbevorlesungen ueber die engineering-, computer science- und med- programme an PanAm anhoeren.
    Danach gings dann zu einem zweiten, riesigen Hoersaal, der eher einen theaterartigen Eindruck gemacht hat und wo alles mit Kameras vollgestellt war. Nach einer Gastsprecherin von Lockheed Martin kam dann George Bush sen. auf die Buehne. 9 Schueler und Studenten sassen an zwei Tischen auf der Buehne, und hatten Fragen vorbereitet, die sie im Laufe des Gespraeches stellten.
    Da das Ganze unter dem Titel "Outstanding Leadership Series" stand, drehten sich die meisten Fragen um leadership; was einen guten leader ausmacht usw. Ein Schueler fragte dann aber doch, wie Mr. Bush zu den aktuellen Ereignissen im Irak staende. Die Antwort war, dass, trotz der Kritik von unter anderem Deutschland und Frankreich, die USA von viele europaeische Laender, vor allem den osteuropaeischen Unterstuetzung erhalten hat. Ausserdem waere Saddam Hussein von seiner Stellung entfernt worden, und dem irakischen Volk ginge es jetzt deutlich besser als zuvor, und dass, so Bush, sei das Wichtigste, auch wenn noch keine Massenvernichtungsmittel gefunden worden waeren. Das war dann so ziemlich alles, was zum Thema aktuelle Politik gesagt worden ist.
    Eine andere, recht interessante, Frage war, welche Entscheidungen als President am schwierigsten zu treffen waeren. Bush antwortete, das Schwerste fuer ihn war, die Entscheidung zu treffen, einen Krieg durchzufuehren.
Ziemlich am Anfang der Unterhaltung hatte irgendjemand im hinteren Teil des Saals laut: "John Kerry for President!" geschrien, und wurde dann natuerlich sofort von der security rausgefuehrt. Auf die Frage, wie er mit Kritik umgehen wuerde, meinte G. Bush, dass er gelernt haette, damit umzugehen, und dass ihn Kritik an seinem Sohn mehr stoere als an ihm selbst.
    Den Rest der Zeit wurde dann mehr ueber sein Leben geredet, Teilnahme am 2. Weltkrieg, politische Laufbahn usw. Zudem erzaehlte er, dass er plant, an seinem 80. Geburtstag einen Fallschirmsprung zu machen.
    Alles in allem hat er einen recht sympathischen Eindruck gemacht, und es war auf jeden Fall ein interessantes Erlebnis, auch wenn ich erwartet haette, dass mehr auf aktuelle Politik eingegangen wird, und es schade fand, dass nur die 9 Leute auf der Buehne Fragen stellen durften, nicht auch Leute aus dem Publikum.
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