Yosemite National Park
Das
ist er also, der berühmte Yosemite Nationalpark. Eine Mischung aus Wäldern
und Felsen, Flüssen und Wasserfällen, Wildtieren und Menschen...

Ralf und ich können unserer Begeisterung kaum Ausdruck verleihen! Dieser Schnappschuß ist nicht wirklich gestellt, nicht wirklich spontan; der Mix macht's eben, gell!

Die Freude steigt, als wir endlich unsere Unterkunft in Beschlag nehmen können: ein Zelt mit vier Feldbetten und, ganz wichtig für die Nacht, eine Heizung! Sämtliche Nahrungsmittel mußte man aufgrund der Bärengefahr aus dem Zelt schaffen und in einem bärensicheren Schließfach unterbringen. Auch im Auto durfte nichts bleiben, was dem gemeinen Bären gut riechen und schmecken würde!
Von
oben sieht der Fluß ganz harmlos aus; aus der Nähe betrachtet offenbart
sich, dass man hier lieber nicht Kanu fahren möchte. Viele Stromschnellen
und Steine machen den Fluß ganz schön heimtückich und laut!
Aber ist ja auch kein
Wunder, wenn der Fluß so wild ist. Schließlci hat er einen langen
Weg zurückgelegt, bevor er sich gemütlich im Tal gen Mündung
bewegen darf. Wasserfälle gibt es im Yosemite mehr als genug, besonder
in der Schneeschmelze, also im April. Überall wohin man blickt: wenn man
sich die Felswand genauer betrachtet, entdeckt man meist auch einen kleinen
Wasserfall!
Ganz dicht
dran! So dicht, dass ich pitsch-naß geworden bin. Aber die Sonne hat ja
vom Himmel geknallt und so war ich bald schon wieder trocken!
Eines
der Wahrzeichen des Parks ist Half Dome, eine Gesteinsformation, die die Gestalt
eines halben Kuppel annimmt.
Und
da man ja in Amerika ist, soll man sich ja auch mit den hiesigen Sitten vertraut
machen. Und so haben wir denn auch tapferst Marshmallows über dem offenen
(Grill-)Feuer geröstet; wir haben gelernt, dass die Dinger gut brennen
und im heißen Zustand nicht nur verdammt gut kleben, sonder auch furchtbar
wiederlich schmecken. Naja, die waren halt immer schon was seltsam, die Amis.
Aber mitgemacht haben muss man es ja dann schon, oder!?