
mit Rico Schmid
Entschweben Sie dem Alltag. Lassen Sie alles am Boden zurück.
Geniessen Sie einen Gang in die dritte Dimension.
Drehen wir dort, wo auch die Vögel kreisen, mit ihnen in die Höhe.
Frei, ohne Motorenlärm und Cockpitwände können Sie das Element und die Natur hindernisfrei und gefahrlos geniessen. Übernehmen Sie auf Wunsch mit genügend Höhenreserve auch selbst mal das Steuer.
Geniessen Sie es, sich von der thermisch aufsteigenden Luft in die Höhe heben zu lassen.
Sie haben meine Garantie, dass der Flug für Sie zu einem unvergesslichen, wundervollen Erlebnis wird.
Wenn Wind und Wetter mitmachen, werden wir gemeinsam den Startplatz und natürlich auch alles andere von oben betrachten.
Ihre Freude ist meine Motivation!
Eine meiner Passagierinnen verfasste folgenden veröffentlichten Bericht:
Mein erstes Mal - Wahnsinn!
Samstag, 19. April 1997, 13 Uhr.
Mit einem recht mulmigen Gefühl sitze ich im Auto Richtung Brülisau. Heute werde ich endlich den Gutschein meines Vaters einlösen und mit dem Schirm in die Lüfte schweben. Irgendwie kann ich es mir gar nicht vorstellen wie es sein wird, denn ich kenne es ja nur vom Erzählen oder von Bildern her. In der Bahn auf den Hohen Kasten wird es mir immer mehr bewusst, und als ich dann die ersten Gleitschirme hoch oben in der Luft kreisen sehe, denke ich daran, dass ich bald auch eine von ihnen sein werde! Mein Pilot Rico Schmid sagt mir, wir könnten ja in meine Wohngegend, nach Thal beim Bodensee, fliegen. Ich lache aber nur über seinen Scherz...
Unser Start kommt näher, wir beginnen den Schirm auszulegen. Mir wird
es immer mulmiger, erst recht als der Wind immer stärker wird und
ich die schwierigen Starts der andern Gleitschirmpiloten sehe. Ich ziehe
meine Ausrüstung an und werde noch nervöser. Ich habe überhaupt
keine Vorstellung von dem, was mich erwartet. „Jetzt, renn!" Es geht los,
punkt zwei Uhr beginnt mein erster Gleitschirmflug. Wir rennen den Abhang
hinunter und den Bäumen entgegen, ich spüre den Ruck des Schirmes,
der sich über uns emporhebt, und plötzlich sind wir in der Luft.
Schon einen Meter über der Erde ist meine Angst wie weggeblasen! Vor
mir die Tiefe, um mich herum grenzenlose Weite. Ich kann es noch gar nicht
fassen: innerhalb kurzer Zeit haben wir den Startplatz überhöht
und schweben den Wolken entgegen. Ich habe mich noch nie so wohl gefühlt
wie in diesem Moment. Aber es kommt noch viel besser ... Nach etwa einer
halben Stunde soaren an der Bergkante, währenddem ich sogar selber
mal an den Bremsleinen steuern konnte, funkt Rico meinem Bruder an den
Landeplatz, wir seien so hoch, dass wir Kurs Richtung Gais nehmen. Ich
geniesse es natürlich, denn ich möchte am liebsten nie mehr hinunter.
Rico sagt mir, dass wir bei diesen Verhältnissen noch stundenlang
fliegen könnten. Bald schon kreisen wir über Gais. Ich beginne,
mich langsam zu fragen, wie das noch raus kommt. Die Talstation ist weit
weg, dahin will er nicht, aber wohin dann? Mein Begleiter aber scheint
zu wissen, was er will. Er findet immer wieder Schläuche, wo es Aufwind
hat. Ich spüre, wie es immer aufwärts geht. Immer höher
und höher. Rico sagt dann: „Jetzt machen wir noch schnell 200m, dann
gehen wir zum nächsten Schlauch!" Innerhalb zwei Minuten haben wir
das erreicht und sind nun auf 2900m. Die ganze Situation scheint mir so
unwirklich, und als ich aufwärts blicke, wird mir ein bisschen mulmig,
als ich die graue Wolke genau über uns sehe. Und weit und breit kein
Gleitschirm, nur wir. Aber wir brauchen ja die Höhe, um bis zur nächsten
Wolke fliegen zu können.
Trotz
der kältestarren Glieder bin ich wahnsinnig fasziniert, und als ich
dann plötzlich den Bodensee vor uns sehe, bin ich einfach sprachlos!
Ich könnte lachen, schreien, weinen, es ist einfach unglaublich! Wir
haben noch immer eine Höhe von 2400m, und es scheint nicht abwärts
zu gehen. Das Säntismassiv ist schon weit weg, vorn der blaue See.
Und, Wahnsinn, ich sehe alle mir bekannten Dörfer, Rorschach, Staad,
Altenrhein mit dem Flugplatz und - tatsächlich - meinen Wohnort Thal!
Am Übungshang am Rorschacherberg, weit unten, sehen wir die Flugschule Säntis. Wir funken ihnen, und sie gratulieren uns. Waren sie wohl ein bisschen eifersüchtig? Wir fliegen sogar noch bis an den Rand des Seeufers, müssen dann aber abdrehen, da sich vor uns genau die Start- und Landelinie des Flugplatzes befindet, was ja bekanntlich verbotenes Gelände ist. So kreisen wir noch über Wolfhalden und Thal, und jetzt habe ich endlich die Möglichkeit, meine Wohngegend aus der Vogelperspektive zu betrachten! Schliesslich landen wir auf einer Wiese, 50m neben meinem Haus. Als ich wieder festen Boden unter den Füssen spüre, sehe ich in die Höhe und Richtung Hoher Kasten. Ich kann es gar nicht fassen, dass ich das wirklich erlebt habe, Rico auch nicht, und wir gratulieren uns freudestrahlend. Alle unsere Glieder sind kalt, ist es doch in der Luft meist nur wenig über null Grad gewesen; aber das haben wir gar nicht gemerkt. Wir waren über zwei Stunden in der Luft und haben etwa 30km zurückgelegt. Mein erstes Mal mit dem Gleitschirm in der Luft und dann solch ein Flug!
Wahnsinn!!
Barbara Pfenninger
Wer bin ich:
Mein Name: Rico Schmid
Geboren: Jg. 1963
Wohnhaft: Zürcher Oberland
Beruf: Dipl. Elektro Ingenieur HTL
Ich bin Vater mit 2 Kindern. Als gebürtiger Rheintaler zieht es mich immer wieder in eines meiner bevorzugten Fluggebiete, das Alpsteinmassiv. Aus dem Bergsport kommend, hatte das Fliegen in den Bergen für mich schon immer einen grossen Reiz.
Seit Anfang 1990 bin ich sehr aktiver Gleitschirmflieger und seit Mitte 1990 brevetierter Pilot. Im Herbst 1996 habe ich meine letzte Biplace-Prüfung für den freien Passagierflug bestanden.
Bis heute habe ich über 5000 erfolgreiche Starts
und Landungen.
Durch häufiges Wechseln und Ausprobieren von Schirmen habe ich mir bis heute einen hohen Grad von Erfahrung und Können angeeignet. Gepaart mit meiner Wettererfahrung in den Bergen aus meiner nach wie vor sehr aktiven Flugzeit, zusammen mit der Bergerfahrung, auch als J+S Leiter, sind dies Garanten für Ihre Sicherheit bei meinen Tandemflügen.
Weiter verbesserte sich meine und damit Ihre Sicherheit laufend durch die jahrelange sehr gute Zusammenarbeit mit der Flugschule Säntis.
Addresse:
Rico Schmid
Flarzweg 2
8614 Sulzbach
Tel. +41 (0)43 / 477 58 58
Am besten erreichbar unter:
Natel: +41 ( 0)79/ 407 85 67
Ó Rico Schmid, Sulzbach 2024
Voraussetzungen:
Für den Flug benötigen Sie nach Möglichkeit gutes Schuhwerk (Wander-, Berg-, Trekkingschuhe),
der Jahreszeit angepasste, eher wärmere und windfeste Kleidung (auch im Sommer ist es in der Höhe kühl),
Handschuhe (wenn möglich auch im Sommer),
eventuell einen Photoapparat (zum Umhängen).
Es gibt keine grundsätzlichen Voraussetzungen für Alter und oder Gesundheit. Von ca. 4 - 120 Jahren kann alles möglich sein. Bei Kleinkindern behalte ich mir vor , individuell auch mal nein zu sagen und bei ältern Menschen setze ich eine gewisse körperliche und geistige Fitness voraus.
Das Wichtigste zuletzt:
Gute Laune und etwas Sportsgeist
Angebote / Preise:
Bei mir gibts keine Massenabfertigung. Es ist mein persönliches Ziel, ihr Einverständnis vorausgesetzt, mit Ihnen ca. ¾ bis 1 Stunde zu fliegen.
Wenn die Verhältnisse es zulassen, kann es auch mal sein, dass wir über 2 Stunden fliegen und/oder grössere Strecken in der Luft zurücklegen.
Grundsätzlich fliege ich das ganze Jahr über. Jede Jahreszeit hat ihre eigenen Reize und Gesichter, welche es zu entdecken gibt.
Mein Programm umfasst:
Gruppen ab 3 Personen oder Flügen können in der Regel mit einem Rabatt rechnen.
Der Richtpreis beträgt jedoch Fr. 170.- pro Flug
(exklusive Transportkosten).
Ein Gutschein kostet ebenfalls Fr. 170.- .
Die Geschenkidee für jeden Anlass: