(A) Publius Cornelius Tacitus
Über Tacitus weiß man wenig Genaues:
Lebensdaten
geboren: - um das Jahr 55
Geburtsort: - möglicherweise Umbrien, da Kaiser Tacitus aus dieser Gegend stammt und sich als sein Verwandter ausgibt
gestorben: - um das Jahr 120
Laufbahn
-
Gerichtsredner (Rechtsanwalt)
- im Jahr 77 verlobt er sich mit der Tochter des Konsuls Iulius Agricola,
heiratet sie später
-
wird politischer Beamter
- Prätor unter der bedrückenden Herrschaft des Domitian
- nach Domitians Tod wird er Ersatzkonsul
(B):Die Germania- Was ist das?
Die Germania ist eine geographisch-ethnologische Studie- die wichtigste Quelle für die Lebensweise der Germanen. Allerdings kann man nicht alles, was Tacitus über die Germanen berichtet, als Fakten betrachten, da er die Germanen aus römischer Sicht beschrieb. und die standen dem unbekannten Volk oftmals kritisch gegenüber, weil die Germanen das römische Heer rund 100 Jahre zuvor in der Varusschlacht vernichtend geschlagen hatten. Da Tacitus natürlich das Interesse der Leser, die hauptsächlich Römer waren, wecken wollte, schrieb er besonders über die Themen, die die Römer am meisten interessierten. Deshalb spiegelt die Germania nicht nur die Lebensweise der Germanen wieder, sondern gibt uns auch ein Bild der Römer um diese Zeit ab. Tacitus schrieb zwar höchstwahrscheinlich nichts bewusst falsch in seinen Bericht, aber er war durchaus als politische Schrift gedacht. Die Germania war im Mittelalter verschollen und wurde 1470 in Venedig zuerst gedruckt.
(C):Tacitus' Germania:
Dieses Buch (98 n. Chr.) ist eine der wichtigsten Quellen über die Germanen. Man soll sich aber immer bewußt sein, daß Tacitus das Buch für den römischen Leser schrieb und zwar als Warnung vor den gefährlichen Nachbarn im Norden.
Die Hauptpunkte sind:
· Das Klima von Germanien ist rauh und unwirtlich; es gibt endlose Wälder und Sümpfe, aber keine Obstbäume! Die Germanen müssen Eingeborene d.h. Ureinwohner sein, denn wer würde Italien, Afrika oder Asien verlassen um nach Germanien zu ziehen ("nisi patria sit" - Unless it should be [their] homeland").
· Auch Gold und Silber gab es nicht unter den Germanen und sie waren auch nicht besonders daran interessiert.
· Ihre Könige wählten sie aus dem Adel, die Tapfersten wurden ihre Feldherrn. Keinem war es erlaubt einen Untergebenen zu schlagen oder hinzurichten. Es gab keine absolute Herrschaft unter ihnen.
· Frauen galten den Männern als heilig. Die Germanen hielten strenge Ehen: "Hier lacht niemand über Laster; verführen oder sich verführen lassen gilt dort nicht als modern." "Jede Frau hat nur einen Mann, wie sie nur einen Körper und nur eine Seele hat." Die germanische Familie war auch kinderreich. "Gute Sitten vermögen hier mehr als anderswo gute Gesetze".
· Starke und gesunde Männer: Die Männer waren groß, kräftig, regelmäßig gewachsen und von heller Hautfarbe. Sie hatten auch blaue Augen und blonde Haare. "Erst spät lernt der germanische Jüngling den Liebesgenuß, darum ist seine Manneskraft unerschöpft."
· Andererseits waren sie große Trinker und "man könnte sie leichter durch Trunk als durch Waffen besiegen." Sie lagen auf der "Bärenhaut" und tranken oft mehr, als man vertragen konnte. Unverwüstlich waren sie auch im Würfelepiel, ein besonders beliebtes Spiel. Im Würfelspiel verspielten sie oft nicht nur ihr Hab und Gut, Weib und Kind sondern sogar ihre persönliche Freiheit. Wenn der Germane seine persönliche Freiheit verlieren würde, so ginge er in die Sklaverei.
· "Zwischen den einzelnen Stämmem herrschte Feindschaft, und solange diese Feindschaft besteht, braucht sich Rom nicht um die Sicherheit des Riches zu sorgen. Also muß man die Germanen verhindern, sich zu vereinigen."
Das Problem der Einheit, was durch die ganze deutsche Geschichte hindurch den Deutschen ein großes Problem war, wurde also schon bei Tacitus zum ersten Mal erwähnt.
(D): Um das Jahr 100 n. Chr. verfaßte der römische Geschichtsschreiber Tacitus ein Buch über die Germanen, in dem er seinen Landsleuten die Kultur und Lebensweise der "Barbaren" nahebringen wollte. Selbst hat er Germanien nie bereist, sondern Gesandte und Händler, Soldaten und germanische Sklaven befragt und uns auf diese Weise ein wertvolles Zeitdokument hinterlassen. Neben meinen Ausführungen werde ich an der einen oder anderen Stelle Tacitus zu Worte kommen lassen um quasi mit seinen Worten das Leben der Germanen zu beschreiben.
Tacitus schreibt:
"Die Germanen möchte ich für ein Urvolk halten, nicht im mindesten durch die Einwanderung oder Ansiedlung anderer Völker vermischt. Daher findet man bei allen auch denselben Körperbau: feurige blaue Augen, rötliches Haar große Gestalten. Doch sind sie nur zum Anstürmen tüchtig, in Arbeit und Mühsal wenig ausdauernd, ganz unfähig, Durst und Hitze zu ertragen. An Kälte und Hunger sind sie durch das Klima und den Boden gewöhnt. Daß die Völker Germaniens keine Städte bewohnen, ist hinreichend bekannt. Abgesondert siedeln sie sich an, wo ihnen gerade eine Quelle, eine Flur oder ein Gehölz gefallen hat. Dörfer legen sie nicht nach unserer Weise in zusammenhängenden und aneinanderstoßenden Häuserreihen an; jeder umgibt seine Behausung mit einem Hofraum, sei es zum Schutz gegen Feuersbrunst, sei es aus Unkentnis der Baukunst. Nicht einmal Bruchsteine oder Ziegel sind bei ihnen im Gebrauch; sie benutzen zu allem ein unscheinbares Baumaterial, das keinen erfreulichen Anblick bietet (Fachwerk). Einige Flächen übertünchen sie dagegen sorgsamer mit einer so reinen und glänzenden Erde, daß es wie Malerei und Farbenzeichnung aussieht."
Die Germanischen Bauern waren weitgehend Selbstversorger, der Hof bot alles, was die Familie zum Leben brauchte und was fehlte wurde entweder eingetauscht oder selbst hergestellt. Die Winterabende verbrachten die Frauen des Hauses mit Näh- und Flickarbeiten, Die Männer flickten und reparierten die Gerätschaften. Schmiedeware war teuer und hoch angesehen, weshalb besonders die eisernen Geräte gepflegt werden mußten. Geld war den Germanen weitgehend unbekannt und wurde erst nach und nach durch die Römer eingeführt.
Als wertvollste Waren aus Germanien wurden Salz und Bernstein, sowie Eisen gehandelt, überall, wo der Boden Erzhaltig genug war entstanden Bergwerke und Schmelzhütten, das Salz und der Bernstein wurden weitgehend aus der Nord- und Ostsee gewonnen.
Schon früh gab es in der germanischen Dorfgemeinschaft Regeln für den Umgang mit den Feldern, da es noch kein Dünger gab, verlor der Boden schnell an Nährstoffen, so, daß dieser brach liegen mußte und als Weide für das Vieh genutzt wurde.
Die Jagd wurde sehr eifrig betrieben im alten Germanien, die Wälder waren reich an Bären, Wildschweinen, Rot- und Dammwild sowie Aurochsen, Luchse und Wölfe gefährdeten die eigenen Tiere. Die Germanen liebten die Gesellschaft und saßen nach erfolgreicher Jagd gerne zusammen, um zu feiern. Das Herdfeuer war Garplatz, Heizung und Lichtquelle zugleich, die Häuser besaßen keinen Schornstein, sondern lediglich Windaugen im Dachgiebel, an der Vorder- und Rückseite des Hauses. Der Hausherr hatte mit seiner Frau einen Ehrenplatz, etwas erhöht neben dem Herdfeuer, die Gäste saßen an einem langen Eichentisch, Singen war eine angesehene Kunst und wer es konnte, wurde immer gerne aufgefordert ein Lied zum Besten zu geben. Man trank Met und Bier, spielte Würfel, erzählte, lachte und so mancher Streit wurde unter Einfluß des Alkohols ausgetragen, allerdings mußte man beachten, den Frieden des Hauses nicht zu gefährden, derlei Streitigkeiten mußten vor dem Haus ausgetragen werden.
Tacitus schreibt:
"In Germanien lacht man nicht über das Laster und erreicht durch gute Sitten dort mehr als anderswo durch Gesetze. Das Eheleben ist streng bei den Germanen, und das ist wohl ihre achtenswerteste Sitte. die Ausstattung bringt nicht das Weib dem Manne, sondern der Mann dem Weibe. Eltern und Verwandte sind zugegen, die Geschenke zu mustern. Diese Geschenke dienen nicht der weiblichen Eitelkeit, noch zum Schmuck der Neuvermählten, es sind Rinder, ein gezäumtes Roß und ein Schild mit Schwert und Speer. Damit wird die Gattin empfangen, wie sie selbst wiederum dem Manne ein Stück der Bewaffnung zubringt. Diese Dinge gelten als stärkeres Band, als die geheimnisvolle Weihe, als die Schirmgötter des Ehebundes. Das Weib soll nicht glauben, sie stehe außerhalb der Gedankenwelt des Mannes, außer dem Bereich der Kriegsereignisse. Darum wird sie schon auf der Schwelle des Ehestandes belehrt, sie trete ein als Genossin der Arbeiten und Gefahren, um mit dem Manne Gleiches im Frieden, Gleiches im Kriege zu tragen und zu wagen. Die Germanen glauben, daß etwas Heiliges und Vorahnendes in den Frauen ist und verschmähen weder ihre Ratschläge, noch lassen sie ihre weissagenden Aussprüche außer Acht."
Die Sippe war dem Germanen sehr wichtig, man half sich bei der Arbeit, man zog gemeinsam in die Schlacht und konnte vor Gericht als Eideshelfer füreinander eintreten, denn hatte man als Angeklagter genügend Fürsprache angesehener Familienmitglieder, war eine Verurteilung fast unmöglich, soviel zum Thema Chancengleichheit. Die Familie verpflichtete auch zur Blutrache am Mörder eines Familienmitgliedes, oder an dessen Familie, durch Zahlung eines Blut- oder Wergeldes konnte man solcher Fehde entgehen.
Die Gemeinschaft der Germanen gliederte sich folgendermaßen: die kleinste Form war die eigene Familie, dann kam die Sippe, die Dorfgemeinschaft und der Gau, ein Zusammenschluß mehrerer Dörfer. Man traf sich in regelmäßigen Abständen zum Gauthing, hier wurde gehandelt, Ehegelöbnisse ausgesprochen, gefeiert und Gericht gehalten. Die Ältesten waren die rechtskundigsten Männer, da es keine geschriebenen Gesetze gab, mußten diese über Streitigkeiten und Verbrechen richten, ein Vorsitzender "Gaufürst" verkündete das Urteil. Einmal im Jahr tagte das Völkerschaftsthing, aus allen Gauen der Umgebung kamen die wehrfähigen Männer in voller Bewaffnung, es wurden Opfer dargebracht und wichtige Fragen, die alle angingen, beraten. Die Volksversammlung entschied über Krieg und Frieden und wählten für die Zeit des Krieges den Herzog (Heerführer) einen ständigen Führer gab es bei den Germanen erst ab dem 2. Jahrhundert (bei den Ostgermanen schon früher), als sie zu größeren Stämmen zusammenwuchsen und so auch eine festere Ordnung bildeten.
Einmal im Jahr wurden die Söhne der Männer in die Männergemeinschaft aufgenommen, waren sie alt und kräftig genug, wurden sie der Thing-Gemeinde mit Schild und Schwert vorgestellt um sie vom Jüngling zum Manne zu erheben und somit in die Volksgemeinschaft integriert.
Tacitus berichtet:
"Ihre Könige wählten sie auf Grund ihrer edlen Herkunft, ihre Heerführer nach der Tapferkeit. Aber auch die Könige besitzen keine unumschränkte oder willkürliche Gewalt, und die Heerführer leiten mehr durch ihr Beispiel als durch Macht. Wenn sie gewandt sind, wenn sie vorleuchten, wenn sie an der Spitze streiten, gehorcht ihnen jeder freiwillig. Geht es zur Schlacht, ist es schimpflich für den Führer, an Tapferkeit übertroffen zu werden, schimpflich für das Gefolge, es dem Fürsten nicht an Tapferkeit gleichzutun."
Vom Götterglauben der Germanen berichtet Tacitus:
"Die Germanen halten es nicht für verträglich mit der Hoheit der Götter, sie in Tempel einzuschließen oder mit menschlichem Antlitz darzustellen. Wälder und Haine weihen sie ihnen, und mit Götternamen rufen sie das geheimnisvolle Wesen, das sie in gläubiger Verehrung ahnen."
Die Götterwelt der Germanen war sehr vielfältig, die Bedeutung der einzelnen Gottheiten in verschiedenen Regionen auch sehr unterschiedlich, aus einer reinen Natur-Religion entstanden, waren einige Charakterzüge der Germanischen Götter, denen einiger griechischer und römischer Götter nicht unähnlich, später kamen auch noch Einflüsse aus dem Christentum hinzu. Den Anfang des Germanischen Götterglaubens kann man nicht datieren, da er sich aus dem Geister und Dämonenglauben langsam entwickelte, bei den Hauptgöttern Tius, Wodan, Donar und einigen anderen könnte es sich sogar um früher tatsächlich leibhaftige Menschen gehandelt haben, der ständige Streit zwischen Asen und Wanen mögen auf verfeindete Sippen oder Stämme hinweisen, doch liegt diesbezüglich einiges im Argen. Das Ende fand dieser Glaube zur Zeit der Völkerwanderungen zwischen 400 und 500, auch durch den Einfluß des inzwischen christianisierten Römischen Reiches, einzig im Norden, in Skandinavien hielt sich der alte Glaube bis ins neue Jahrtausend, um auch dann durch das Christentum verdrängt zu werden. Dieses Thema ist schier unerschöpflich, so daß ich darüber in einem gesonderten Kapitel schreiben möchte.
Auf ihren Wanderungen nach Westen trafen die Germanen am Rhein auf römische Legionen, welche bereits Gallien unterworfen hatten. Der Fluß bildete somit eine natürliche Grenze zwischen Germanien und Gallien. Aufgrund der häufigen Überfälle Germanischer Stämme auf die gallische Rheinseite, befahl Kaiser Augustus ganz Germanien zwischen Rhein und Elbe zu unterwerfen. Seine Stiefsöhne Drusus und Tiberius führten ihre Legionen siegreich bis an die Elbe, die Nordseeküste und die großen Flüsse Germaniens wurden von römischen Kriegsschiffen beherrscht. Die uneinigen Germanenstämme leisteten wenig Widerstand und in wenigen Jahren wurde auch Germanien zu einer römischen Provinz.
Der Tod Drusus' und die Abwesenheit von Tiberius, wegen Unruhen an der Donau zwangen Augustus zu der folgenschweren Maßnahme Varus als Statthalter von Germanien einzusetzen. Varus, zuvor in Syrien stationiert, behandelte die freiheitsliebenden Germanen ebenso, wie er es aus Syrien gewohnt war, hohe Steuern, harte Strafen für kleinste Vergehen, römische Richter saßen über freie Bauern zu Gericht, feste Heerlager entstanden Vielerorts, Straßen wurden angelegt. Die schwer in ihrer Freiheit und ihrem Stolz eingeschränkten Germanen schafften es unter der Führung eines jungen Fürsten namens Armin, ihre Unstimmigkeiten beizulegen und heimlich einen Widerstand zu formieren.
Armin, als Germane hoher Abstammung, wie es oft Brauch war, im römischen Heer gedient, kannte die Kampfweise der Römer gut, als ernannter Bürger Roms und als Offizier der römischen Legion genoß er Varus' Vertrauen, und niemanden verwunderte es, wenn er häufig Reisen zu den verschiedenen Germanenstämmen unternahm.
Im Jahre 9 erhielt Varus die Nachricht, daß sich im Osten aufständische Germanen aufhielten, und obwohl es schon Herbst wurde, eine schlechte Zeit für Feldzüge, brach Varus auf, um die Aufständischen zu bestrafen, und Armin versprach, mit germanischen Hilfstruppen zu folgen.
dies tat er dann auch, aber nicht in Varus' Sinne. Nahe dem Teutoburger Wald lies das Kampfgeschrei der Germanen unter Führung von Armin den Römern das Blut in den Adern gefrier'n, das sie bald darauf vergossen. Der Boden, von langen Regenfällen aufgeweicht, war ihr Verbündeter. Die Römer, gewohnt, im freien Feld zu kämpfen wurden förmlich niedergemetzelt. Drei Legionen wurden vernichtet, Varus stürzte sich in sein eigenen Schwert. Kaiser Augustus hatte sein bestes Heer verloren und die Furcht vor einer germanischen Invasion auf Rom wurde immer größer.
Als Armin den Versuch wagte, die germanische Stämme in einem großen Reich zu einigen, wurde er von Männern seiner eigenen Sippe getötet. Sie duldetetn keinen König und waren zufrieden mit ihrer Situation.
Nach der Schlacht in Teutoburger Wald machten die Römer keinen Versuch mehr, Germanien zu erobern. Der Rhein und die Donau bildeten fortan die Grenze zwischen beiden Ländern. Zum Schutz vor den kriegerischen Nachbaren errichteten die Römer ihren gewaltigen Schutzwall, den "Limes".
Das Römische Reich zerfiel im 5. Jahrhundert, es wurde sogar für einen Zeitrum von 30 Jahren von dem Gotenkönig Theoderich regiert, doch wurden die Eroberer schließlich von oströmischen Truppen vernichtet.
Nach und nach setzte sich der christliche Glaube immer weiter durch, indem sich ein Fürst oder König taufen ließ, nötigte er nicht selten seine Untergebenen, es ihm gleichzutun, Die germanische Götterwelt ging unter. Einen guten Einblick in diese Zeit gewährt uns ein Buch, welches mich persönlich sehr beeindruckt hat, "Rheingold" , von Stephan Grundy, die Wälsungensaga in der reineren nordischen Fassung nacherzählt, aus Quellen, die nicht der hochmittelalterlichen Feder eines christlichen Mönches ( Niebelungenlied ) entsprungen sind, sondern der altisländischen Völsunga-Saga, einem Liederzyklus, der zwischen 900 und 1100 komponiert wurde und sich mehr auf die heidnische Vergangenheit bezieht.