Io
Geliebte des Zeus, Priesterin der Hera,
Tochter der Orkeaniden Melia und Inachos, der eigentlich ein uralter Gott der
Argiver (sieben Stämm der Griechen) war, Hera, eifersüchtig auf sie, verwandelte
sie in eine Kuh (altes Symbol der Mondgöttin) und lasst sie, deren Name „die
Wandelnde“ bedeutet von Argos Panoptes, der Allsehende, bewachen. Argos
Panopteswar der Gott der vielen kleinen Sterne bei den argivischen Stämmen,
Hermes, der Regengott, von Zeus geschickt, tötet Argos, dessen Augen sich nun
auf den Pfauenfeder (Pfau = heiliges Tier der Hera) befinden, befreit Io und
heftet sich dadurch in manchen Gegenden den Namen Argeiphontes („Argostöter“)
an. Io wird von Heras Bremse wahnsinnig gestochen und läuft ziellos in der Welt
umher, bis sie in Ägypten anlangt, Ruhe findet (ihre Gestalt als Vollmond) und
Epaphos, ihren und Zeus' Sohn zur Welt bringt, der die Zweite Dynastie begründet
und die Stadt Memphis gründet.