Gefjion


Bei den Nordgermanen war sie die Göttin der Jungfräulichkeit, die alle verstorbenen Jungfrauen als Dienerinnen zu sich nahm. Laut der Sage galt sie jedoch als Göttin der Fruchtbarkeit, vor allem auf der Insel Seeland. Es heißt, Odin habe sie auf Landsuche ausgeschickt und sie mit seinem Sohn Skjöld vermählt, der in der dänischen Stammesmythologie als Ahnherr des dänischen Königsgeschlechts, der Skjöldungen angegeben wird. Gefjon erweckte durch ihre Zauberkunst die Bewunderung des Schwedenkönigs Gylfi und dieser versprach ihr ein Königreich, so groß wie 4 Ochsen mit einem Pflug umgraben könnten. Da verzauberte sie ihre Söhne in 4 Ochsen und verlieh ihnen hundertfache Kraft. Sie rissen vom Festland soviel Erde heraus daß die Insel Seeland entstand. Wo die Erde weggerissen wurde, dehnt sich heute der Mälarsee aus. 

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