Frija/Frigg


Höchste weibliche Gottheit der Asen und Himmelskönigin; Tochter des Fjörgyn, Mutter balders und Gattin Odins; die Geliebte, oft mit Freyja gleichgesetzt. Von den Nord und Westgermanen unter gleichem Namen verehrt. tacitus setzte sie der Venus gleich, was die Germanen durch Übernahme des von Veneris, als Friatac akzeptierten. Wie ihr gatte Odin galt sie als weis und in die Zukunft schauend, ohne jemals etwas zu veraten. Sie war das Sinnbild der hohen Stellung der Frauen bei den germanen, beschützerin der Ehen und Spenderin der Fruchtbarkeit, gleichzeitig das symbol der weiblichen Pflichterfüllung. Die Sage sah im Sternbild des Orion den goldenen Rocken, an dem Frigg einen nie endenden Faden spann, um die Menschen zum Fleiß anzuhalten. Doch wurde sie auch der Untreue bezichtigt und mußte durch eine List ihren Willen durchsetzen. Im Kampf zwischen Vandalen und Winnilern hatte Odin den Vandalen den Sieg versprochen. Frigg bat ihn den Winnilern den Sieg zu geben.Als Odin sich weigerte, ließ sie nachts sein Lager nach der Seite der Winnilern umkehren, denn er hatte versprochen denen den Sieg zu schenken, die er morgens zu erst erblickte. Frigg befahl den Winnliner Frauen sich vor ihre Männer zu stellen und ihre Zöpfe wie einen Bart vors Gesicht und Kinn zu halten. Als Odin erwachte erblickte er zuerst die Winniler. Er mußte sie siegen lassen und wegen ihrer haarigen Gesichter ihrer Frauen, führen sie angeblich seither den namen Langobarden. Auch das Gespräch Odins mit dem weisen Riesen Vafthrudrir versuchte Frigg zu verhindern. Sie erschien auch als Göttin der Toten, vor allem aber auch der Liebenden, die auf der Erde keine Erfüllung gefunden hatten. In ihrem Schloß Fensal führte sie sie zusammen. Wie Freyja leistete sie Hilfe bei den Geburten und besaß ein Falkengewand. Wenn sie mit Odin die Erde besuchte brachte sie Glück in die Häuser der Menschen.

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