Aus dem Leben eines Taugenichts

Der Ich-Erzähler, ein Müllerssohn, hat Sehnsucht nach der Ferne. Als der Vater ihn schilt, ihn einen Taugenichts nennt und zum Wandern auffordert,

kommt er dem gerne nach und zieht mit seiner Geige zur Stadt hinaus. Eine Kutsche mit zwei schönen Damen nimmt ihn mit, er wird auf ihrem Schloß in der

Nähe Wiens Gärtnerbursche. Er verliebt sich in die jüngere der Damen, Aurelie, doch ist sie unerreichbar für ihn.

So beschließt er weiterzuwandern und kommt bis nach Rom. Dort gerät er an eine bunte Gesellschaft von verkleideten Adeligen und Künstlern und verfängt

sich in einem undurchsichtigen Netz von Liebesabenteuern, frivolen Verlockungen und geheimnisvollen Versteckspielen, aus dem er sich erst löst, als die

Sehnsucht nach Aurelie übergroß wird, und er beschließt zurückzukehren.

Zusammen mit Prager Studenten gelangt er schließlich auf einem Schiff zum Schloß zurück; dort stellt sich heraus, daß Aurelie keine unnahbare Adlige,

sondern die Nichte des Portiers ist: auch sie ist in den Taugenichts verliebt, und es kommt zur Hochzeit.

 

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