VIVA - INTERAKTIV

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Gibt es einen Unterschied zwischen der Tour in diesem Jahr und im letzten Jahr?
[Dan]
Ich glaube, wir haben uns weiterentwickelt. Wir waren am Anfang sehr jung und naiv und wir haben uns einfach verbessert. Alles was den ganzen Job angeht, ob es jetzt  um Interviews geht oder auf der Bühne stehen. Wir haben uns einfach weiterentwickelt.

Was gefällt euch am meisten am touren?
[Ash]
Es geht darum, dass wir jetzt spielen können, an Orten, wo wir noch nie gewesen sind. Das war auch sehr, sehr wichtig für uns in Deutschland Zeit mit der Band und den Fans zu verbringen. Wir sind überall auf Tour in Deutschland. Wir werden jeden so zu sagen zu Hause besuchen und wenn es dann nicht da sein sollte, könnt ihr auch vorbeikommen um uns zu sehen (gibt das nen Sinn?; Anm. v. mir).

Ist da irgendwas was ihr vermisst, wenn ihr tourt?
[Jake]
Natürlich meine Familie am meisten und das geht den anderen auch so. Natürlich haben wir ziemlich viel Spaß überall aufzutreten. Man muss aber auch viele Dinge aufgeben, man muss von zu Hause weggehen, aber wir sind supergerne auf Tour, schauen uns andere Länder an. Das ist jetzt ein Traum, der jetzt wahr geworden ist. Das würden wir niemals aufgeben.

Ihr seid bei den American Music Awards aufgetreten. Wie war das?
[Trev]
Das war abgefahren. Wir hatten sehr viel Spaß. Wir durften einen Award präsentieren. Dieser Tag hat ja immer vor uns gestanden. Es war einfach super sich das mal anzusehen, allein tierisch viele Künstler, die wir bewundern und dann sehen konnten. Das macht riesig viel Spaß!

Wen habt ihr denn da getroffen, den ihr schon immer mal treffen wolltet?
[Ash]
Michael Jackson ist direkt an ihm vorbeigegangen (an Jake; Anm. v. mir). Wir waren super eifersüchtig auf ihn.
[Jake]
Ja, ich ihn noch nicht kennengelernt, aber das war unglaublich. Schau mal er ist an mir vorbeigelaufen und dann ist es auch wieder ruhig, wenn er da ist. Die Köpfe drehen sich dann, weil er ziemlich viel Einfluss hat. Und Garth Brooks, der ist ein superbekannter Countrysänger und hat viel Einfluss für Trevor und wir haben ihn Backstage kennengelernt.

Welche Rolle spielt jeder von euch in der Band?
[Ash]
Das hängt ganz ehrlich von verschiedenen Sachen ab, wir haben all unsere Talente und das Gute daran, dass man in einer Band spielt ist, dass nicht der ganze Druck auf einem lastet. Wir können diesen Druck aufteilen auf die ganze Band. Wir können auch verschiedene Rollen auf der Bühne annehmen. Egal, ob es jetzt um Gesangsunterricht geht und dann geht einer nach vorne, der singt dann den Part und wir üben dann als Rest die ganze Choreographie. Aber das hängt davon nicht ab.

Was ist wenn ihr Probleme habt? Wie unterstützt ihr euch da gegenseitig?
[Trev]
Natürlich ist das allerwichtigste dabei, dass wir uns miteinander unterhalten. Es kommt auf die Kommunikation an. Es kommt aber auf das Problem an. Wir hängen ja jeden Tag aufeinander. Und ich weiß, wenn ich ein Problem habe, wenn ich zum Beispiel meine Familie oder meine Freundin vermisse, weiß ich dass hier noch vier andere Jungs sind der Band sind, die auch die Probleme haben. Es hängt von der Kommunikation ab, ob wir die wieder hinkriegen in der Band.

Wie sehen eure Traummädchen aus?
(alle fünf Jungs lachen)
[Ash]
Ah, die Traummädchen. Das könnte ziemlich lange dauern, wenn wir das hier erklären müssten. Ich glaub wir haben in unserer ersten Single über sie gesungen.
[Dan]
Also, es darf jetzt nicht nur vom Aussehen abhängen, sie muss viel Selbstvertrauen haben, das ist tierisch wichtig. Obwohl, sie muss natürlich auch gut aussehen. Ganz klar. Es gibt aber auch andere Sachen.
[Ash]
Also, ich geh gerne ins Kino. Meine Freundin sollte das dann auch tun. Das ist ne richtig wichtige Vorraussetzung.

Habt ihr noch Kontakt zu eurem alten Bandmitglied Ikaika?
[Trev]
Der ist mit ein paar Leuten von ’Making The Band’ unterwegs, die haben auch eine Band. Wir haben uns mit denen im November unterhalten. Die versuchen auch erfolgreich zu sein. Wir sprechen jetzt nicht jeden Tag miteinander oder rufen sie an, aber wenn die mal irgendwo sind, dann ist cool, dann ist das wie in den alten Zeiten. Die machen schon ihr Ding.

Beantwortet ihr jede Fanpost?
[Jake]
Eigentlich ja. Ich weiß nicht mehr welcher Auftritt das war, aber da haben wir ziemlich viele Briefe bekommen und da wollte die Leute alle Autogrammkarten haben, wir haben alles unterschrieben und dann haben unsere Leute das alles wieder zurückgeschickt. Wenn es geht machen wir es auch. Wir können es zwar nicht immer, aber wir strengen uns an.
[Dan]
Und wir versuchen viel über unseren Fanclub und unser Streetteam zu verschicken. Ist sehr schwierig immer einen Computer aufzutreiben, aber wir versuchen unsere Emails zu beantworten, wenn es geht.

Wie kamt ihr auf den Namen "O-Town"?
[Ash]
Das war sehr interessant. Wir haben in Oberhausen gespielt uns wussten bis dahin gar nicht, dass der Spitzname der Stadt Oberhausen auch 'O-Town' ist und das ist auch der Spitzname für Orlando. Da sind wir ja hingezogen, um dieses 'Making The Band' zu filmen und auf der ersten Show haben unsere ganzen Fans 'O-Town' gesungen und wir hatten noch keinen Namen und haben uns gedacht, das ist ein ganz netter Name.

Wie bringt ihr Berufliches und Privates unter einen Hut? Ist das möglich?
[Dan]
Es schon schwierig mit den Freundinnen. Ich glaub das ist so die schlimmste Situation, in der man sich befinden kann, wenn man eine Beziehung hat. Jeden Tag muss man sich ja bemühen, diese Beziehung aufrecht zu erhalten. Man ist ja so weit weg, man kann die Freundin nicht so häufig sehen, man kann nicht mit ihr sprechen. Das ist nicht nur für uns schwer, sondern so im Allgemeinen für Leute immer viel weg sind.

Erik, hast du eine persönliche Lebensphilosophie?
Ich glaube, dass Musik und Lachen wichtig für einen ist. So versuche ich beides immer umzusetzen.

Was sind denn so eure Ziele, die ihr mit der Band O-Town noch erreichen wollt? Gibt es da was, was man erreichen möchte?
[Trev]
Also, das Hauptziel der Band ist es, dass wir auf der ganzen Welt touren können, überall auftreten und deswegen kommen wir nach Deutschland und promoten dann unsere Musik. Wir möchten gerne auch wiederkommen, ganz einfach. Und daran arbeiten wir zur Zeit auch. Und wir wollen ganz einfach auch eine erfolgreiches, zweites Album haben und weiter touren können.

Gibt es noch persönliche Ziele in eurem Leben, die ihr noch erreichen möchtet?
[Jake]
Ja klar, haben wir Ziele, die über O-Town hinaus gehen. Die stammen aus unserer Kindheit. Aber zur Zeit müssen wir uns hundertprozentig auf die Band konzentrieren, sonst würden wir keinen Erfolg haben. Das ist unser Ziel im Augenblick. Und wenn wir das jetzt genauso erfolgreich hinkriegen, wie wir das wollen, können wir auch unsere persönlichen Ziele umsetzen, aber im Augenblick geht’s um O-Town.

Dan, hast du eine Freundin?
Ja, ich habe eine Freundin. Ich gestehe.

Was war euer verrücktester Traum?
[Erik]
Ashley, erzähl mal den mit dem Donut.
[Ash]
Ich glaub der war nen bisschen zu verrückt ... Immer wenn wir üben, für die Tour, also wir sind immer tierisch beschäftigt, wir haben immer nur noch ein paar tage Zeit , dann ist da nen Traum, der kommt immer wieder, dass wir auf der Bühne stehen und alles vergessen haben, was wir je gelernt haben. Das ist ein absoluter Alptraum. Das ist kein richtiger Traum.
[Trev]
Ashley, der ist von einem Donut aufgefressen worden.
[Ash]
Das stimmt. Das war ein ziemlich großer Donut.

Wie haben euch die Dreharbeiten zu 'Gute Zeiten, Schlechte Zeiten’ gefallen?
[Erik]
Ach, die Seifenoper. Das hat sehr viel Spaß gemacht.
[Trev]
Ich hab gestern den Fernseher angemacht und das gesehen. Ich hab zwar nichts verstanden, aber ich habe die Serie gesehen. Das war gut.

Was findet ihr selber an euch sexy?
[Dan]
Wow!
[Trev]
Hier steht der hat nen netten Hintern, der Dan (Trev ließt das zufällig vom Bildschirm des Starchats ab; Anm. v. mir).
[Dan]
Aber das stimmt nicht ... Ich möchte nicht über mich reden. Da fühle ich mich nicht wohl. Also, ich guck mir normaler Weise meinen Hintern nicht so häufig an.

Was wärd ihr geworden, wenn es mit O-Town nicht geklappt hätte?
[Ash]
Das wollten wir ja gar nicht ... Außer Dan. Dan wollte...
[Dan]
... ich wollte Astronaut werden. Nein, Scherz.
[Ash]
Wir hatten natürlich unseren musikalischen Hintergrund, wir hatten immer im Theater gespielt und haben immer künstlerische Sachen gehabt, auf die wir uns konzentriert haben. Wir wollten immer so was machen, wie diese Band. Wir hatten diese Möglichkeit und haben sie natürlich ergriffen. Hätte diese Möglichkeit nicht bestanden, hätten wir wohl was ähnliches gemacht.
[Jake]
Ich würde wahrscheinlich auch am Strand sitzen mit meiner Gitarre und würde dort ein bisschen für Geld spielen.

Jacob, wie geht’s deinem Rücken? Und wie geht’s dir heute?
Mir geht’s gut. Es hat ein bisschen gedauert, bis ich mich erholt hatte, ich hatte ne ganze Tour verpasst (hä?; Anm. v. mir). Ich muss ein bisschen aufpassen. Das ist eine schwierige Geschichte mit den Bandscheiben.

Glaubt ihr an Außerirdische?
[Dan]
Nee, eigentlich nicht. Kann ich nicht sagen. Keine Ahnung, was ich sonst noch sagen soll. Ich glaub einfach nicht dran.
[Trev]
Also ich glaube an Geister. Ich habe zwar bis jetzt keins gesehen, ...  Aber ich habe ganz komische Erfahrungen gemacht, dass sich Sachen bewegt haben im Raum, die sich nicht hätten bewegen dürfen und ich habe Schritte gehört. Das war schon seltsam. Ich hatte auch nichts getrunken an dem Tage. Ich war ja erst zwölf Jahre alt.

Gefällt euch Hamburg?
[Erik]
Ja, war super. Hat sehr viel Spaß gemacht. Wir sind einkaufen gewesen, waren bei McDonald’s essen, wir haben ein bisschen im Hotel geschlafen und der Auftritt hat uns auch sehr viel Spaß gemacht. Es war klasse. Wir sind sehr warmherzig vom Publikum empfangen worden und das war ein super Gefühl für uns, diesen Empfang zu bekommen.

Welche Vorbilder habt ihr und auf welches Konzert würdet ihr gerne mal gehen?
[Dan]
Ein Vorbild ist Michael Jackson auf jeden Fall. Der ist für uns alle eine riesen Vorbild. Garth Brooks, Stevie Wonder, Boyz ll Men, da stehen wir auch drauf. Die inspirieren uns alle sehr. Das sind mit die größten Entertainer, die es je gegeben hat. Die sind eine wichtige Inspiration für uns. Ich würde jeden von denen mal gerne sehen, auch wenn die an der Ecke stehen würden und da auftreten würden, könnte ich mir das stundenlang anschauen.

Erik, warum hast du dir die Haare so kurz schneiden lassen?
Ich wollte das einfach. Es ist wesentlich einfacher mit so kurzen Haaren. Wenn man morgens aufsteht muss man sich die Haare nicht immer so waschen, nur einfach nur ne Kappe aufsetzen. Wenn Showtime ist, kann ich sie dann einfach wieder abnehmen.
[Dan]
Vorher hat er immer fünf Stunden gebraucht für die Frisur.
[Erik]
Nee, er übertreibt natürlich.

Wann kommt euer neues Album raus?
[Dan]
Das nächste Album wird im Sommer in Amerika rauskommen und wahrscheinlich wird es früh im Herbst Europa rauskommen. Also auch in Deutschland natürlich. Wir haben aber noch kein festes Datum. Aber wenn wir mit der Tour fertig sind, dann werden wir das Album fertig stellen und dann werden wir sehen.

Was hat uns auf dem Album zu erwarten?
[Erik]
Wir haben grade einen Song mit Nelly (US-Rapper, Anm. v. mir) aufgenommen. Der hatte einen Song für uns geschrieben, den hatten wir dann aufgenommen. Wir haben sehr viel Material für dieses Album geschrieben und wir haben die Musik auch produziert. Wir wollen, dass das Album uns richtig widerspiegelt, wie wir als Künstler gewachsen sind und uns entwickelt haben. Es war ja ein langer Weg für uns und alles ist sehr schnell für uns gegangen. Aber es gibt eine Konstante in unserem Leben und das ist die Liebe zur Musik und das wollen wir auf unserem nächsten Album ausdrücken.

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