SPRING-TOUR

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So, damit diejenigen von euch sich mal nen Bild vom Konzert in Gütersloh machen können, die nicht da waren, hier ein ausführlicher Bericht. Natürlich können auch all diejenigen, die da waren, hier noch mal alles nachlesen, was so alles passiert ist...

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Wie schon das letzte Mal bin ich gleich nach der Schule mit nach meiner Freundin Kristin... Nur mit dem kleinen Unterschied, dass wir die 6. Stunde frei hatten und das wir dieses Mal von ihrem Vater abgeholt wurden. Dann sind wir erst mal noch schnell bei der Pommesbude vorbeigefahren und haben uns was schnelles zu Essen geholt. Ja, zu Hause angekommen, haben wir dann logischer Weise erst mal gegessen. Danach haben wir uns halt fertig gemacht – angezogen, unser Plakat eingepackt und sonstige Scherze. Schließlich haben wir uns noch mal schnell die Setlist des Konzerts angeschaut um wenigstens ein bisschen bescheid zu wissen. Um etwa 14:00 Uhr ging’s in Richtung Gütersloh dann los.

Um etwa 14:30 Uhr kamen wir an der Stadthalle Gütersloh an und, wie’s letzte Mal, waren auch schon einige Leute da. So etwa 80-100, würde ich sagen, vielleicht auch mehr. Besonders schön war, dass es dort sogar ne Bank zum sitzen gab, und dort war noch genug Platz für Kristin und mich. Vorher kam noch so nen komischer Security-Typ, der so komische "Gutscheine" in Form einer kleinen Karte (hatten Ähnlichkeit mit solchen Eintrittskarten, die es meistens im Freibad gibt). Wer keine Karte hatte und beim Einlass ganz vorne stand musste wieder nach hinten – wurde uns zumindest so gesagt, wurde aber, so weit ich weis, am Ende doch irgendwie nicht gebraucht... Unlogischer Krempel... Gegen 15:30 Uhr (kann vielleicht auch nen bisschen später gewesen sein), fing es dann an, wie aus Eimern zu schütten und manchmal dann auch ein wenig zu Gewittern (manche Mädels, haben bei jedem Donner wer weis wie geschrieen – wie albern). Der Regen hielt bis zum Einlass (und darüber hinaus) an. Erst standen wir unter einem kleinen Dach, doch da wurde es bald so eng, wie in Bielefeld und wir entschlossen uns, uns lieber in den Regen zu stellen. Wir hatten ja einen Schirm mit und außerdem stand mal dort auch weiter vorne J! Dort standen wir auch immerhin noch mehr als eine Stunde. Endlich war dann kurz vor 18:00 Uhr der Einlass.

Als Kristin und ich in den Konzertsaal kamen standen die schon in Vierer- bis Sechserreihen vor der Bühne und weil wir nicht gerade die Größten sind, hatte es keinen Zweck uns dahinzustellen. Als wir dann nach hinten blickten hatten wir den gleichen Gedanken: ab auf den ansteigenden Teil. Denn: vorne in der Halle war alles Flach und dann etwa 10 Meter von der Bühne entfernt ging es stufenweise hoch. Wir standen auf der ersten Stufe (logisch irgendwie, oder? J). Wir konnten genauso viel, wie in Bielefeld sehen, waren aber noch um einiges näher dran – wir konnten sie so zu sagen mehr oder weniger aus der "Nähe" betrachten...

In der Halle mussten wir dann wieder etwa eine Stunde warten, bis schließlich die Vorgruppe, oder wie auf unseren Eintrittskarten "Special Guest", B3 auf die Bühne kamen. Die sangen dann erst mal 5 oder 6 Lieder und sorgten für eine super Stimmung!

Schließlich ging es weiter mit dem Warten auf O-Town – ca. 20 Minuten – vielleicht auch weniger, aber es kam mir halt so vor...

Dann war es mal wieder so weit – der große Augenblick rückte immer näher und auf einmal war es so weit: O-TOWN KAMEN AUF DIE BÜHNE! Einer nach dem anderen. Die Reihenfolge weis ich leider nicht mehr. Das Gekreische der Mädels (was ja auch mich beinhaltet *schäm*) war mal wieder ohrenbetäubend und manchmal konnte man auch nicht mehr so wirklich verstehen, was die fünf Jungs sangen. Das erste Lied war "Every Six Seconds", dann "Take Me Under", "Liquid Dreams", "American Game", "Over Easy", "Baby I Would", "We Fit Togteher" und schließlich folgten die Soli der einzelnen Songs. Als erstes war Jacob mit "The Ocean" (Led Zeppelin) dran, gefolgt von Ashley mit "Semi-Charmed Life" (Third Eye Blind). Schließlich Trevor mit "Gettin’ Jiggy With It" (Will Smith), dann Erik mit "The Joker" (Steve Miller Band) und zu guter Letzt Dan mit seinem selbst geschriebenen Lied "Easy Way". Nach den Soli folgte "Girl" (bzw. "Girl on TV").

Danach folgte für mich der eigentlich aller schönste Teil des ganzen Konzerts… Das Lied "I Showed Her" stand an. Das sangen nämlich Dan und Erik zusammen. Erst war Dan an der Reihe, bevor Erik dran war. Als Dan sang, saß Erik vorm Schlagzeug und als Dan fertig war, tauschten sie sozusagen die Plätze, Dan setzte sich also vors Schlagzeug. Als er dann da so saß schaute er in die Runde und Kristin winkte ihm wohl zu er guckte zu uns hin, ich rastete aus und schließlich lächelte er dann uns zu. Oh Gott, ich bin fast gestorben...

Weiter ging es dann schließlich mit "Deathwish", gefolgt von "Love Should Be A Crime" und "From The Damage".

Schon bald, zu bald, erklangen die ersten Töne von "All Or Nothing", dem letzten Lied. Das Kreischen der Fans beruhigte sich ein wenig und eigentlich alle sangen mit.

Wie schon beim letzten Konzert war ich am Tag danach mal wieder völlig abgetreten, dachte in der Schule die ganze Zeit an "I Showed Her". An das Lied an sich erinnere ich mich leider nur noch Bruchweise und dazu "nur" an Erik’s Teil...

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