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Ihr seid gerade
in Großbritannien angekommen. Könnt ihr mal was über O-Town erzählen,
für die Leute, die euch nicht (so gut) kennen?
Jacob:
Wir sind die Band O-Town. Wir wurden zusammengemixt in einer Fernsehshow,
namens "Making The Band". Die Show wurde für die Leute gemacht,
die sich für die Musikindustrie interessieren, damit sie wissen, was dort
passiert und wie alles mit einer Band anfängt. Manchmal fängt alles in
einer Garage an und manchmal bei einem Vorsingen. Bei uns war es das
Vorsingen. Man konnte uns proben sehen, bis wir einen Plattenvertrag
bekamen. Jetzt haben wir zwei Singles, die Nr. 1 in den USA waren und ein
Platinalbum. Und während unserer Tour können die Leute immer noch sehen,
was Backstage passiert.
Also läuft die
Serie immer noch?
Dan:
Die 3. Staffel der Serie hat gerade in den USA begonnen, so ist also eine
sehr aufregende Zeit für uns. Ich bin mir sicher, dass die 3. Staffel
auch schon bald in Großbritannien anfängt. Ja, ihr werdet es schon bald
sehen!
Es muss hart
sein, ständig von Kameras beobachtet zu werden. Was sind die guten und
was sind die schlechten Seiten dieser Erfahrung?
Jacob:
Wir mögen es, uns auf die guten Sachen zu konzentrieren. Ich meine die
Tatsache, dass wir den Leuten zeigen, dass wir eine mehr als nur eine
Musikband sind. Diese Verbindung mit den Zuschauern zu haben, die zu Hause
ja auch manchmal das mitmachen müssen, was wir auch müssen. Sie können
sich damit identifizieren. Das ist für uns sehr wichtig. Und wir lieben
die Tatsache, das tun zu können.
Ihr haltet es
immer noch miteinander aus?
Jacob:
Ja! Wir haben zusammen so viel durchgemacht, dass wirklich eine
unzerbrechliche Bindung entstanden ist. Das sind jede Menge Dinge, bei
denen wir uns auf den anderen verlassen können - Business, Freundschaft,
Entscheidungen - lebenswichtige Entscheidungen. Und auch Kommunikation.
Wir sind zusammen erwachsener und erfahrener geworden. So sind wir immer
noch beste Freunde.
Der Titel eures
neuen Liedes ist "Love Should Be A Crime". Soll die Liebe das wirklich
sein?
Jacob:
Manchmal. Wenn dein Herz gebrochen ist dann sollte sie ein Verbrechen sein.
Eben die Tatsache, dass Liebe die größte Sache in der Welt sein kann
oder halt die schlechteste Sache der Welt. Wenn sie nicht auf deiner Seite
ist, dann tut's weh.
Ihr seit jetzt
zum ersten Mal auf eurer eigenen Tournee in Großbritannien. Macht euch
das Spaß?
Jacob:
Es ist immer wieder ein tolles Erlebnis, wenn wir hier hinkommen. Vieles
ist wie zu Hause. Wir sind bei vielen TV-Shows, die wir schon mal
mitgemacht haben. Wenn wir hier hinkommen erkennen uns die Leute an. Die
Fans hier sind sehr offen - auch ein tolles Erlebnis.
Trevor:
Das ist das erste Mal, dass wir mit unsere Band auf die Bühne gehen, in
Großbritannien und ganz Europa. Wir sind sehr aufgeregt, allen unsere
Live-Show zu präsentieren, weil wir denken, dass das unsere Stärke ist.
Wenn man unsere Musik mag, dann mag man auch unsere Live-Performance.
Seid ihr nervös?
Denkt ihr, dass hier das Publikum anders reagiert, da sie euch ja nun
schon recht gut kennen?
Dan:
Ich denke ja, weil wir nicht die ganze Zeit hier sind. Wenn wir hier
hinkommen, dass ist das wie ein größeres Event. Hier ist der Druck auf
uns größer, weil wir uns denken, dass wir hier unser Bestes geben
müssen.
Gibt es da was,
was ihr hier gerne sehen oder machen möchtet?
Jacob:
Normaler Weise, wenn wir hier hinkommen, haben wir dafür keine Zeit, weil
wir so viel schaffen möchten, wir nur möglich. So haben wir keinen Tag
übrig, an dem wir irgendwas ausprobieren können. Aber manchmal können
wir wegen unserer Arbeit einige Sachen besichtigen. Letztens waren wir
beim Big Ben. Das war cool.
Letztes Jahr seid
ihr zusammen mir Britney Spears in den USA getourt. Was ist der
Unterschied zwischen einer eigenen Tour und als Vorgruppe?
Ashley:
Ich denke, dass damals auch Fans wegen uns da waren. Aber da waren halt
auch Leute, die uns vorher noch nie gesehen haben. Was ein großer Vorteil
ist. Vor 15-20.00 Leuten zu spielen und neue Fans für sich zu gewinnen.
Da kamen Leute, die uns noch nie gesehen haben, die auch nichts über uns
wissen und wenn sie wieder gehen sind sie erstaunt! Dann gehen sie in
einen Laden und kaufen sich unser Album. Das war für uns etwas
unheimlich. Unser Album verkaufte sich rasend.
Seid ihr über
den Erfolg des Albums überrascht?
Jacob:
Da waren hohe Erwartungen für uns als eine Gruppe, so ist es nicht etwas,
worauf man zählen kann. Umso toller ist es, wenn man dafür Platin
bekommt und viele Hits hat. Man ist jedes mal überrascht. Jedes mal wenn
wir eine erfolgreiche Single, oder ein erfolgreiches Video haben, dann
sind wir total aufgeregt.
Arbeitet ihr schon
an eurem nächsten Album?
Trevor:
Wir schreiben immer noch an Songs. Dann treffen wir uns und nehmen Demos
auf. Vor einer Woche haben wir gerade den ersten Song aufgenommen. Also
sind wir gerade am Anfang. Wir freuen uns schon darauf. Es wird anders
werden, als unser erstes Album. Es sind Rock-, Hip Hop-, und
R&B-Elemente enthalten. Und wir hoffen, dass möglichst viele Lieder
von uns selber drauf sein werden.
Hier gibt es
einige Shows, die so ähnlich wie "Making The Band" sind. Sind
sie vergleichbar?
Dan:
Wir haben solche Shows hier gesehen. Wie auch immer denke ich, dass sie
längst nicht so groß wie in den USA sind.
Würdet ihr die
Erfahrungen von den Leuten in den Shows vom Hörensagen mit euren
vergleichen?
Jacob:
Ich denke, dass sie ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Ich weiß jetzt
aber nicht so genau, was in den Shows los war. Aber wenn ihre Musik in der
Öffentlichkeit steht, dann ist es so ähnlich, wie bei uns.
Würdet ihr auch
selber als Boyband bezeichnen? Und was haltet ihr von den Backstreet Boys,
*NSYNC und Westlife?
Dan:
Ich weiß nicht, wo wir uns einstufen würden. Und ich sage auch nicht,
dass das eine oder andere falsch ist. Sicherlich ist da was, was uns damit
verbindet. Aber da sind dann auch wieder Sachen, die uns nicht damit
verbinden. Aber ich bin mir sicher, wir werden immer als Boyband gelten.
Trevor:
Wir haben Respekt vor all solchen Bands. Sie machen alle ihr eigenes Ding.
Wir mögen zwar nicht so gerne ihre Musik, aber wir respektieren sie.
Was für Musik
hört ihr dann?
Trevor:
Wir hören alle verschiedene Sachen. Viel Hip Hop, R&B oder Rock.
Jacob mag zur Zeit sehr gerne die Beatles und er hört gerne Incubus.
Was war das letzt
Konzert, wo ihr wart?
Jacob:
Wir waren gerade zwei Tage zuvor bei Incubus in der Wembley Arena. Es war
erstaunlich. Wir wollte sie wirklich treffen. Sie kommen nicht weit weg
von meiner Heimatstadt und ich wollte sie immer kennen lernen, aber wir
hatten nie die Möglichkeit. So sind wir also zu dieser Show gegangen und
sie versucht zu treffen. Aber es hat nicht geklappt, warum auch immer.
Später sind wir dann noch in ein Restaurant gegangen und auf einmal waren
sie dort. Ich konnte mich mir dann nicht mehr wiedersetzen, an ihren Tisch
zu gehen und 'Hallo' zu sagen. Das sind wirklich nette Kerle.
So, gibt es da
noch was, was ihr euren britischen Fans sagen wollt, die zu eurer Show
kommen?
Trevor:
Habt Spaß. Oder bereitet euch drauf vor, Spaß zu haben. Und bringt viel
Energie mit!
Dan:
Bringt jemanden mit, der uns nicht mag.
Jacob:
Zieht nicht zu viel an, denn es wird heiß werden!
Ashley:
Ich stimme Dan zu. Bringt jemanden mit, der uns nicht mag.
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