Zanzibar

 

28.07.98                                KM9593

 

Um 8.00 Uhr geht es nach einem kleinen Frühstück los nach Zanizibar. Das Bottticket kostet zwar 40 US$, dafür ist es aber auch schnell und gut. Um 10.00 Uhr sind wir schon auf der Insel und beziehen unsere tollen Zimmer im Malindi Guest House (10US$ incl. Frühstück) in der Näöhe vom Fischmarkt. Als zweites Frühstück genehmigen wir uns in einem kleinen Lokal toten Fisch und Pfannekuchen. Die Einheimischen kippen ihren heißen Kaffe in die Untertassen und schlürfen ihn dann daraus. Nach der Stärkung ziehen wir los und erkunden Stone Town. Die Altstadt mit ihren tollen Häusern und riesigen hölzernen Türen u. Toren ist wirklich faszinierend. Für den nächsten Tag buchen wir noch eine Spice Tour und einen Tauchausflug. Danach geht es erst mal zurück zum Hotel, um Wäsche zu waschen. Andi, der noch ein paar Stunden länger in Dar es Salaam geblieben ist, um sein Rückflugticket zu buchen, kommt pünktlich im Hafen an, wo wir ihn abholen. Nach dem Ablegen seines Gepäcks geht es wieder zum toten Fisch essen. Den Theoriekurs für das Tauchen verschieben wir auf Mittwoch. Zum Sun – Downer gehen wir ins berühmte, aber etwas touristische Africa House. Hier treffen wir Hamma, (ein deutscher Medizinstudent, der auf Zanizibar Praktikum machen will) wieder, den Andi auf dem Schiff kennen gelernt hat. Im Dolphin essen wir günstig zu Abend und danach stürzen wir noch in einer kleinen Bar ab, wo wir bis 2 Uhr Nachts noch über kulturelle Bräuche diskutieren.

 

 

29.07.98                                KM9593

 

 

Nach einer fürchterlichen Nacht mit tausend Mücken stehen wir so gegen 7.00 Uhr auf. In unserem Hotel genießen wir noch ein kleines, aber leckeres Frühstück. Danach werden wir von einem Pritschenwagen abgeholt. Die Reiseorganisation hat zu unserer Überraschung gewechselt. Den neuen Organisator kennen wir noch vom Vorabend, denn er hat im Africa House uns versucht zu überreden, mit ihm zu fahren. Jetzt sind wir doch bei Ihm gelandet. Mit den anderen Touris sitzen wir hinten auf der gekachelten Ladefläche des Autos. Es regnet ziemlich stark. Die Tour ist total witzig, der Führer sehr gut und die Truppe gut gelaunt. Wir kaufen Henna und Zimttee und essen die originelle Jackfruit, eine wassermelonengroße Frucht mit fetten Stachel und dicken Kernen, die wie eineMischung aus Ananas und Banane schmeckt. Nachdem uns der Führer die Gewürzanbaugebiete gezeigt hat, geht es in ein kleines Dorf wo wir zu Mittag essen. Die Einheimischen haben für uns landestypisch gekocht. Es ist positiv, daß die Landbevölkerung auf diese Art auch vom Tourismus profitieren kann. Am Nachmittag hört der regen auf. Nachdem wir uns noch eine ehemalige Sklavenhöhle angeschaut haben, geht es noch zum Baden in eine wunderschöne Bucht. Die Spice Tour hat sich gelohnt!

Abends essen wir noch schnell Fritten und Huhn im Line Afrique und gehen wegen der anstehenden Tauchtour früh zu Bett.

 

 

30.07.98                                KM9593

 

Nach einer deutlich besseren Nacht klingelt der Wecker um 7.30 Uhr. Nach einem kleinen Frühstück geht es um 9.00Uhr los zur Tauchschule. Da noch 5 weitere Leute mitkommen starten wir erst um 10.15Uhr. Mit einem kleinen Einbaum mit Außenboarder fahren wir zunächst zu einer kleinen Sandbank. Während Andra sich aufs Schnorcheln Konzentriert, werden wir anderen auf der Sandbank ins Equipment eingewiesen. Der darauffolgende Tauchgang ist eher langweilig und kurz. Andra hatte mit ihrem ersten Schnorcheln mehr Glück, da sie in der Nähe des Bootes besser an die bunten Korallen herankam. Der zweite Tauchgang startete vom Boot, da die Sandbank aufgrund der Flut mittlerweile schon überflutet war. Bei diesem Tauchgang stellte ich mich zunächst etwas blöde an, denn ich kam nicht runter, da mein Bleigurt noch im Boot lag. Danach ging es aber um so besser und der Tauchlehrer nahm uns tief mit herunter bis zum einem alten Wrack eines Kabellegerbootes. Dieser tauchgang war wirklich super. Als wir nach 35 min wieder auftauchten, hatte das Wetter umgeschlagen und es begann zu stürmen und regnen. Um 16.30Uhr waren wir mit unserem schaukelnden Einbaum wieder sicher an Land. Als Imbiss gab es frittierten Fisch und Fatcakes. Andra bekam im Hotel noch eine Massage und um 17.30Uhr ging es wieder los zum Strand. Direkt an der Strandpromenade vor dem Fort kauften wir veg. Bohnenbällchen als Abendessen. Als es wieder zu regnen anfängt, flüchten wir ins Indian Ocean View und trinken Bier und Tütenschnaps. Um 22.00 Uhr fallen wir müde in die Betten.

 

 

 

31.07.98                                KM9593

 

Andra wird als erste wach. Nachdem sie geduscht hat werden wir anderen auch langsam wach. Nach unserem letzten Frühstück im Hotel geht es in die Stone Town zu shoppen. Ich bekomme mein heiß ersehntes Kilimanjaro Lager Bier T-Shirt und Andra holt sich ein schickes blaues Blumenshirt. Wir essen in einem superlangsamen und extrem langweiligen Terrassenrestaurant. Nach dieser Pleite gehen wir direkt nochmal in unser kleines Lieblingsrestaurant und essen frittierten Fisch und Chapaties. Im Restaurant treffen wir auch Hamma wieder, der uns Horrorstories über Elephantitis erzählt, eine Krankheit, die hier auf Zanzibar wohl recht verbreitet ist.

Am Nachmittag geht es dann zurück aufs Boot. Trotz Sonne ist es extrem windig. Damit ich mir nicht einen Sonnenbrand einfange, gehe ich ins Innere und schaue mit den anderen Touris `Twelve Monkies`. Dies war keine gute Idee, denn nachdem mein Nachbar wegen des Seegangs heftig zu kotzen anfängt, überkommt es mich auch. Ich gehe wieder rauf aufs Deck übergebe mich für den Rest der Fahrt. Ein Heidenspaß.

In Dar es Saalam finden wir im YMCA alles in bester Ordnung vor. Den Fahrzeugen geht es gut, der Parkwächter bekommt ein Trinkgeld (5000 TSH) und wir ziehen in unsere alten Zimmer ein. Im Blue Martin begießen wir Andis letzten Abend. Es gibt Samosas, Salat, Veg.-Pizza und Safari Lager Bier. Um 10.00Uhr gibt es noch einen Absacker bei Andi auf dem Zimmer.

 

 

Hosted by www.Geocities.ws

1