Südafrika:

 

30.06.98                                KM 470

 

Es ist der erste Tage unseres Urlaubs. Das Auto und das Mopped stehen gepackt in der Garage unseres kleinen Häuschens in Johannesburg. Filipe und Leigh und Michel kommen noch zum Abschied vorbei und wir gehen gemeinsam in Melville frühstücken.

Um 11.30 treffen wir Andi an unserem Haus, verabschieden uns von Filpe, Leigh und Michel und los geht es zur Deutschen Schule (DSJ) wo wir Musa (Andras u. Andis Kollege von der DSJ) abholen, der uns bis Umtata in der Transkei begleiten wird, da er dort seine Familie besucht will.

Um eins geht es dann endlich los und wir fahren relativ unspektakulär über den Highway nach Pietermaritzburg, unsere erste Station. Da Musa weder Schlafsack noch Isomatte besitzt, schlafen wir im Hotel. Andi, der das erste mal den Superpassat gefahren ist, und die ruppige Kupplung noch nicht gewöhnt war, jammerte, daß der Wagen  kaputt sei. Oli gibt ihm eine kurze Passat Schulung. Um den ersten Tag unserer großen Reise richtig zu feiern, gehen wir Abends im "Spotted Dog" gut essen.

 

01.07.98                                KM 810

 

Um 7.00 Uhr brechen wir in Pietermaritzburg auf. Durch die wunderschöne Transkei fahren wir auf guter Teerstraße nach Umtata, wo wir gegen 13.00Uhr ankommen. Wir buchen uns in Grovenor Hotel, welches eine nettes DDR Flair ausstrahlt, ein und fahren weiter zum 'Hole in  the Wall', welches ca. 80km über schlechte Schotterstraße an der Küste gelegen ist. Das 'Hole in the 3Wall' ist eine riesiger Felsklotz, der ca 200m im Meer liegt und in der Mitte durchspült ist.

 

 

02.07.98                                KM1505

 

Am Morgen verabschieden wir uns von Musa. Er fährt mit einem Minitaxi weiter zu seiner Familie. Nach einem fullminaten Streit mit dem Hotelmanager, der uns eingeparkt hatte, so dass wir kurzerhand seinen Wagen weggeschoben haben, brechen wir auf. Außerhalb von Umtata fehlt plötzlich der Superpassat. Wir halten an einer großen Tankstelle, bis Andi endlich von einem anderen Auto abgeschleppt ankommt. Nach einem ersten großen Schreck –ist der Wagen hier schon kaputt, das Ende der großen Tour- finden wir schnell heraus, daß nur der Gaszug ausgehangen ist. Weiter geht es, bis wenig später die BMW Probleme macht. Auch hier Gott sei dank nur eine Kleinigkeit. Der Choke klemmt und aus diesem Grund läuft der Motor unruhig. Über East London, Andra fährt zusammen mit Andi den Passat, erreichen wir endlich den Tzitsikama National Park, wo wir campen.

 

 

03.07.98                                KM2145

 

Da Andi noch unbedingt Wale in Hermanus sehen will, stehen wir schon um 4.30 Uhr auf. Nach einem kruzen Frühstück in Mossel Bay sehen wir bei stürmischen Wetter tatsächlich die grauen Meeresriesen. Zu dieser frühen Jahreszeit sind sie allerdings noch etwas träge und man sieht nur ab und zu eine der riesigen Flossen.

Südlich von Cape Town in Muizenberg schlagen wir unsere Zelte auf. Abends gibt’s noch Fußball WM in der Ladys Bar.

 

 

04.07.98                                KM2195

 

Wir brechen unser Zelte in Muizenberg ab und fahren nach Cape Town um Jani am Flughafen abzuholen, die auch pünktlich ankommt. Danach geht es zum Backpacker (The Backpack) wo es zunächst einen ordentlichen Sekt und ein Bierfrühstück gibt. In der berühmten Werkstatt (Charlies Motorcycles) von Walter Lomper gibt es gute Reisetipps und Windhoek Lager. Abends im Backpacker werden zunächst noch die Finanzen geklärt, bevor wir uns in einer Kneipe den 3:1  Sieg von Deutschland über Kroatien ansehen.

 

 

05.07.98                                KM2600

 

Am nächsten Morgen packen wir im Regen unsere Fahrzeuge. Es ist ja schließlich noch Winter in Südafrika. Über Boulders Beach, wo wir uns noch die Pinguine ansehen, geht es zum Cape of Good Hope, dem offiziellen Startpunkt unserer Reise. Von jetzt an geht es nach Hause!

Über den Chapmanns Peak Drive treten wir unsere Reise nach Norden an. Wir übernachten auf dem Campingplatz in Clan William, in den wirklich schönen Cedar Bergen. Abends gibt es Nudeln und viel Bier.

 

 

06.07.98                                KM2946

 

Wir fahren früh in Clanwilliam Richtung Springbock los. Es ist ziemlich kalt, vor allem auf dem Mopped beginnen wir zu frieren. In Bitterfontein, ein wirklich ausgestorbenes Kaff, gibt es teuren Sprit und in dem großen Saal eines heruntergekommenen Cafes Frühstück zum Aufwärmen. Es ist alles fest in Aafrikaner Hand.

In Springbock angekommen gehen wir auf den Campingplatz. Der Passat kommt in die Merc – VW Werkstatt, wo die Bremsen überprüft werden. Helfen kann man uns hier nicht, dafür vergisst man, das Vorderrad wieder fest anzuziehen. Gott sei Dank merken wir es früh genug. Abend gibt es noch eine kleine Zeltfete bei Andi im Zelt.

 

 

 

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