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granatapfel
granatapfel
Der Granatapfel oder Grenadine (Punica granatum) gehört zur Familie der Weiderichgewächse (Lythraceae). Im Mittelmeerraum, beispielsweise im Iran, in Armenien, in Ägypten, in Spanien, Tunesien, Israel und in Anatolien, wird der Granatapfel seit Jahrhunderten kultiviert (siehe auch Gartenkunst) und in den Monaten September bis Dezember geerntet. In Indien wird der Granatapfel auch als Gewürz angebaut. Die Heimat des Granatapfels liegt in Persien. Granatäpfel wurden als Grabbeigabe in einer Grabkammer eines hohen ägyptischen Beamten aus der Zeit Ramses IV. gefunden.
Die Bezeichnung des Granatapfels ist in vielen Sprachen auf das lateinische Wort für Kerne oder Körner, granae, bzw. auf deren große Zahl (lat. Granatapfelbaum. granatus = körnig, kernreich) zurückzuführen. Den lateinischen Namen Punica hat er bekommen, da die Phönizier (auch Punier genannt) diese Pflanze, zum Teil aus religiösen Gründen, verbreitet haben. So kam er ins römische Reich, wo er "getauft" wurde. Aufgrund seiner zahlreichen Kerne wurde der Granatapfel als ein Symbol der Fruchtbarkeit angesehen.
[Bearbeiten] Die Frucht
Die Frucht, die in Wirklichkeit eine Scheinfrucht ist, hat einen Durchmesser von bis zu ca. 8 cm und ist durchzogen von vielen Wänden. Dadurch entstehen Kammern, in denen sich zahllose bis zu 3 mm große kantige Samen befinden, die von geleeartigem, saftigem, tiefrotem bis blassrosa Fruchtfleisch umgeben sind. Diese kann man entweder mit den Fingern oder mit der Hilfe eines Löffels gut herauslösen und sogleich verzehren oder Süßspeisen und Eis damit dekorieren. Maße: ca14cm X 9cm X 2cm.
