Part 10

 

****************Wieder zu hause angekommen*****************

 

„Hey Kinder, ich hab ne schlechte Nachricht, ich habe ebend mit Erik gesprochen. Und ich soll euch ausrichten, dass ihr morgen wieder zurückkommen sollt, da bald wieder das Tanztraining beginnt.“

„Morgen schon?“ fragte wir ungläubig und sahen uns gegenseitig an. Mrs Estrada nickte. „Och Mist.“ Meinte Ash traurig und umarmte seine Freundin. Anschließend gingen wir alle nach oben und packten unsere Sachen. Den Abend verbrachten wir mit unseren Eltern draußen am See. „Es ist echt schön hier.“ Meinte Dan, als wir alleine am Wasser saßen. Ich kuschelte mich an seine Brust, er beugte sich zu mir und wir versanken in einem endlosen Kuss. „Was meinst du denn, was es wird?“ fragte Dan plötzlich. „Keine Ahnung, was wünscht du dir denn?“ antwortete ich mit einer Gegenfrage. Er überlegte kurz und meinte dann entschlossen: „Wär mir egal, hauptsache es ist gesund.“ Ich lächelte zufrieden. „Sag mal, willst du wissen was es wird?“ fragte ich. „Ich hätte nichts dagegen. Dann könnten wir uns schon mal Gedanken wegen einem Namen machen.“ Stellte er fest. Ich war voll und ganz seiner Meinung. „Na ihr beiden, über was tuschelt ihr denn?“ meinte Belen, die sich zu uns setzte. „Wir haben uns grad überlegt, das wir wissen wollen, was es wird.“

„Ihr wollt es wissen?“ Wir nickten beide. „Ich möchte mich lieber überraschen lassen.“ Wir respektierten ihre Meinung natürlich voll und ganz. Wir beschlossen, das Belen mich übermorgen, wenn die Jungs Training hatten, zum Frauenarzt begleiten würde.

 

Am nächsten morgen standen wir alle ziemlich spät auf, denn das war der letzte Tag bei unseren Eltern! Wir wollten ihn Zuhause verbringen und es uns einfach nur gemütlich machen. "Hey wo ist denn Belen?" fragte ich Ash als ich in sein Zimmer ging, um sie aus ihrem langen schlaf zu wecken. "Sie ist gerade eben ins Badezimmer gerannt. Ich glaube ihr war übel!" antwortete er mir etwas besorgt. "Oh! Die ersten Zeichen der Schwangerschaft! Ich müsste auch bald damit an der reihe sein!"

"Du klingst ja nicht gerade begeistert!?!"

"Würdest du dich freuen wenn dir jeden morgen übel wäre??!!??" fragte ich meinen Bruder genervt, als in dem Moment Belen wiederkam. "Na geht´s wieder?" fragte ich sie. Sie nickte und hielt sich dabei ihren Bauch fest. Ashley nahm sie zärtlich in die Arme. Da kam Dan und umarmte mich von hinten. "Was ist denn hier los?"

"Ach nichts...lassen wir die mal alleine!" sagte ich zu ihm. Wir gingen runter in die Küche und Frühstückten.

 

****** Am Abend gegen 19.00 Uhr ******

 

Den Nachmittag über hatten wir im Garten verbracht und genossen die warme Sonne. Mittlerweile saßen wir alle immer noch im Garten und unterhielten uns.

"Es ist unglaublich das ihr Babys bekommt!" sagte meine Mum und schmiegte sich dabei an meinen Dad. Auch Mr. & Mrs. Estrada schauten uns glücklich an.

"Ja, es ist wirklich unglaublich! Vor allem weil.... ich erinnere mich noch, als Belen ein paar Monate alt war und Ashley 2 Jahre. Erik und Ashley waren super stolz auf ihre kleinen Schwestern und sie liebten sie über alles. Eines Tages als Ashley bei uns übernachtete sah er wie ich versuchte Belen zum schlafen zu bringen, denn sie schrie ganz laut. Ich weiß noch wie er dann zu mir kam und mich fragte ob er ihr nicht was vorsingen dürfte. Ich war einverstanden und Ashley begann sofort "a whole New world" von Aladdin zu singen. Er sang und schaute sie dabei an, und wie vom nichts hörte sie dann auf einmal auf zu schreien und schlief ein. Ich werde niemals vergessen wie Ashley sie angeschaut hat, so voller liebe und wärme. Von da an wusste ich das ihr füreinander geschaffen sind!" erzählte Mrs. Estrada die ziemlich gerührt war, denn sie hatte Tränen in den Augen. Auch mir ging das ans Herz. Ich kuschelte mich an Dan, und schaute dabei zu meinem Bruder und seiner Freundin rüber. Sie saßen eng umschlungen auf dem Sonnenstuhl und schauten sich verliebt an. "Ich hatte das total vergessen!"

"Du warst damals schließlich auch noch klein!" Sagte unsere Mum zu Ash. "Ja, ja....Ashley unser kleiner Herzensbrecher. Schon so früh hast du damit angefangen??" fragte Dan ihn grinsend. "Ash war schon immer ein Mädchenschwarm. Als er und Erik auf der Highschool waren ....."

"Mum!!!" unterbrach Ash sie. "Was?? Lass mich doch erzählen....also wo war ich? Ach ja....." So erzählten unsere Eltern den ganzen Abend über noch Geschichten aus unsere Kindheit, die wir jedoch nicht so toll fanden. Nur einer amüsierte sich bestens.

Es war mein Schatz Dan, der diese ganze Storys super lustig fand. Als Dan und ich dann schon später im Bett lagen, lachte er immer noch über die Geschichte als ich nackt über den Camping Platz in Texas gelaufen war, als ich 2 Jahre alt war. "Lach du nur! Warte ab bis wir irgendwann mal wieder Deine Eltern besuchen!" drohte ich Dan. "Ach Honey, sei doch nicht böse!" sagte er zu mir und gab mir einen Kuss. Wir legten uns hin und schliefen dann ein.

 

****** Am nächsten morgen ******

 

"Tschau Mum, Tschau Dad! Ich ruf euch an!"

"Grüß deinen Bruder!" Verabschieden sich Belen´s Eltern von ihrer Tochter. Auch ich verabschiedete mich von meinen Eltern während Dan noch unsere letzten Sachen in das Taxi verstaute. Wir stiegen in das Taxi ein, und wollten gerade los fahren als...."Wartet!!! Wo ist Ash??" fragte sie uns erschrocken. Wir sahen uns um. Er war nicht da! Genervt stieg Dan aus, um ihn zu holen. Da kam er auch schon angerannt "Sorry!!! Ich musste noch mal auf Toilette!" entschuldigte er sich. Schnell verabschiedete er sich noch und dann fuhren wir auch los. Unser Flug verlief prima, so das wir am frühen Abend zurück in Orlando waren.

 

***** Im Haus bei den anderen Jungs *****

 

"Mann....wo bleiben die nur?!"

"Die müssten gleich da sein! Mach dir keine Sorgen!" versuchte Jacob Erik zu beruhigen. In dem Moment öffnete sich die Tür. " Wiiiiillmaaaaaa ich bin wieder Zuhauseeee!!" alberte Ash als er das Haus betrat. "Da seit ihr ja! Ich hab euch so vermisst!" freute sich Erik der zu uns angerannt kam und uns herzlich umarmte. Die anderen machten es ihm nach. Schnell halfen sie uns noch beim Gepäck und dann ruhten wir uns alle im Wohnzimmer aus. Trevor hatte gekocht, oder soll ich besser sagen bestellt, denn es gab Pizza. Frisch aus der Pizzeria Alberto. Den restlichen Abend verbrachten wir im Wohnzimmer und stopften uns mit Pizza, Chips und alles anderen möglichem voll. Jedoch aßen die Jungs das meiste. So gegen 20.00 Uhr beschlossen wir alle schlafen zu gehen, denn am nächsten Tag hatten die Jungs wider ihr Tanz- und Gesangstraining.

Am nächsten Morgen wachte Ich diesmal mit Übelkeit auf. Anscheinend hatte ich so einen Lärm gemacht, das ich auch die anderen geweckt hatte. "Wer ist denn da so schnell durch den Flur gelaufen?" fragte Ash Jacob, die von ihrer Zimmer Tür auf den Flur schauten. "Mandy war das. Sie hatte Übelkeit!" sagte Dan der gerade aus seinem Zimmer kam und noch total verschlafen war. "Hey Honey! Geht´s wieder?" klopfte Dan an die Badezimmer Tür. Ich öffnete die Tür und nickte. Dan nahm mich in die arme.  Wir wollten uns wieder hinlegen doch die Jungs hatten keine Zeit mehr.

Schnell aßen sie noch ihre Cornflakes und verschwanden dann auch in ihrem Van, zum Training. "Okay, die Jungs sind jetzt weg! Endlich ruhe!" grinste Belen mich an.

"Ja, ja...endlich ruhe! Ich mach mich dann fertig damit wir gleich zum Arzt fahren können!"

"Okay! Ich mach mich dann auch mal fertig!" sagte meine Freundin zu mir.

"Und du möchtest dich immer noch überraschen lassen?" fragte ich sie. "Ja!" antwortete sie mir glücklich und verschwand in ihr Zimmer....

 

***** Im Auto unterwegs zum Frauenarzt *****

 

Belen saß am Steuer und sang "Sugar, Sugar Honey" Ich sah ihr zu und lachte.

"Hey du Sugar Honey....du bist gerade an der Praxis vorbei gefahren!"

"Oh! Sorry....!" antwortete sie mir mit einem lächeln und sang gemütlich weiter.

Nachdem wir geparkt hatten, stiegen wir aus und gingen rein. Ca. 10 Minuten mussten wir warten. Jedoch wurden wir in unterschiedliche Zimmer geschickt.

Belen wurde als erstes behandelt. Denn 15 Minuten später kam sie überglücklich zu mir und hielt dabei ein Ultraschallbild von ihrem Baby. Sie erzählte mir dass es dem Baby gut geht und dass die Ärztin auch schon weiß was es ist. Ich wollte meine Freundin gerade umarmen als die Ärztin dann auch schon kam. Gerade wollte die Ärztin mit dem Ultraschall anfangen als Belen mulmig wurde und sie beschloss an die frische Luft zu gehen. Die Ärztin fing an. Und auf einmal sah ich auf dem kleinen Bildschirm neben mir etwas. Es war mein Baby. Die Ärztin erklärte mir wo alles ist und das auch alles in Ordnung sei. "Und....können sie schon sehen was es wird?" fragte ich sie. Die Ärztin lächelte und nickte. "Ja! Sie bekommen eine Tochter!"

Ich konnte es nicht glauben. Eine Tochter. Ich konnte es kaum erwarten Dan zu erzählen, dass er eine Tochter bekommt.

 

***** Währenddessen bei Belen *****

 

Belen war von draußen wieder gekommen und setzte sich ins Wartezimmer um dort auf mich zu warten. Sie schaute sich gerade eine Zeitung an als eine Arzthelferin sich ihr näherte. "Mrs. Estrada?"

"Ja?!?"

"Ich soll ihnen das Ergebnis sagen. Sie bekommen ein Junge!" Völlig sprachlos stand sie vor der Arzthelferin. "Oh mein Gott..ein Junge?" Die Helferin nickte. Belen war total gerührt. Sie freute sich so wahnsinnig. "Aber Moment....ich wollte mich eigentlich überraschen lassen. Ich wollte das gar nicht wissen!" Verwirrt schaute die Arzthelferin in Belen´s Akten nach. "Tatsächlich....Oh! Es tut mir so leid!".

"Ist ja nicht so schlimm!" sagte sie immer noch total happy. In dem Moment kam ich von der Ärztin wieder. "Hey was ist denn mit dir passiert?" fragte ich Belen. "Die Arzthelferin hat sich vertan und mir gesagt das ich ein Junge erwarte."

"Echt? Das ist ja irre!" freute ich mich für sie und umarmte sie ganz fest. "Und, erzähl doch jetzt mal von dir! ist alles okay?"

"Ja, alles super!"

"Was wird es denn??" fragte sie mich dann neugierig. Ich schaute sie erst nur lächelnd an. "Ich krieg ein Mädchen!" sagte ich dann und zeigte ihr mein Ultraschallbild. "Ooooh...das ist ja unglaublich! Ich freue mich ja so." sagte sie unter tränen gerührt und umarmte mich dabei. Nachdem dies dann geklärt war, fuhren wir zurück nach hause. Dort angekommen beschlossen wir es uns am Pool gemütlich zu machen.  "Ich kann mir gar nicht vorstellen dass ich bald mit so einem Bauch rumlaufen soll. Und wie weiß wie ich dann nach der Schwangerschaft aussehe!" machte ich mir Gedanken. "Ach...no problem! Hol dir einfach das Cindy Craword Fitnessvideo, das sie nach ihrer Schwangerschaft gemacht hat!" machte sich Belen lustig. Das ließ ich mir nicht gefallen und fing an sie mit Wasser zu bespritzen.

Und so fing eine Riesen Wasserschlacht an. "Wow....dass ist ja besser als Schlammcatchen!" hörten wir auf einmal jemanden sagen. Es war Erik der uns beobachtete. "Hey Spinner! Seid ihr wieder da?" fragte seine Schwester ihn.

Er nickte. Da kamen auch schon die anderen. "Hey ihr süßen!" begrüßten Dan und Ash uns mit einem Kuss. "Und????" fragte Dan mich. "Was Und?"

"Kommt doch aus dem Wasser raus und erzählt uns was die Ärztin gesagt hat!" antwortete Ash mir. "Ja also...beiden Babys geht´s gut!" sagte Belen. "Habt ihr nicht noch was vergessen zu erzählen bzw. Mandy. Belen wollte sich ja überraschen lassen!" forderte Trevor mich auf zu erzählen was es nun sei. "Dan und ich...wir bekommen...." Gespannt schauten uns alle Guys an. "Wir bekommen ein Mädchen!!"

"Hey...Dan!" riefen die anderen Jungs und applaudierten. "Wir kriegen eine Tochter??" fragte Dan mich noch geschockt. Ich lächelte und nickte. Er kniete sich vorm Pool und nahm küsste zärtlich meine Hand. Alle schauten uns glücklich an. "Tja...da bin ich mal gespannt ob dein Sohn auch so ein Herzensbrecher wie du wird!" sagte ich so kurz neben bei zu meinem Bruder. "Was?? Mein Sohn??" sah Ash mich und Belen fassungslos an. "Sein Sohn???" fragten die anderen Jungs im Chor. "Ja! Ash...wir bekommen einen Jungen." sagte Belen zu ihm. "Ist ja irre! Ich krieg einen Neffen!" freute sich Erik. Auch die anderen freuten sich wieder. Belen stieg vom Pool aus. Da kam Ash zu ihr uns küsste sie leidenschaftlich. Auf einmal sprang Dan ins Wasser. Dort nahm er mich zärtlich in die arme. Und auch wir küssten uns. "Wenn das kein Grund zum feiern ist?! Heute Abend geht´s ins Feinste Restaurant in ganz Orlando. Und ihr seid eingeladen!" sagte Jacob zu uns. "Nein..wir brauchen doch nicht so schick essen zu gehen. Und außerdem können wir auch für uns selber bezahlen!"

"Ach Quatsch...keine Widerrede! Ihr seid eingeladen! Punkt aus Ende, sonst sind wir alle beleidigt!" antwortete Trev uns. Uns blieb also nichts anderes übrig. Am Abend machten wir uns alle schick.

 

****** Im Restaurant ******

 

"Noch mal vielen, vielen dank für die Einladung!" bedankten wir uns bei den Jungs.

"Ist doch klar! Für euch tun wir halt alles!" lächelten uns Ash und Dan an. "Schaut mal...hier kann man auch tanzen!" deutete Erik auf die Leute die aufgestanden waren um zu tanzen. "Schwesterherz....erweißt du mir die ehre?"

"Aber sicher doch!" antwortete Belen ihrem Bruder und ging so mit ihm Tanzen. Fast alle vom Tisch gingen Tanzen. Alle außer Jacob und Ash. Sie unterhielten sich lieber. Als....."Ashley??"

"Shelli! Hey wie geht´s dir?"

"Super! Danke! Was machst du eigentlich hier? Ich denke du lebst in Redding?"

"Ach das ist eine lange Story! Möchtest du dich nicht setzten?"

"Wenn ich nicht störe, gerne!"

"Ach Quatsch...komm! Das ist übrigens Jacob.“ Von der Tanzfläche aus konnte ich sehen das Ash, seine allererste Große Liebe, Shelli getroffen hatte. Ash war mit ihr 3 Jahre lang zusammen gewesen. Sie waren das perfekte Paar. Sie lernten sich kennen als er 16 war. Doch da sie 2 Jahre älter war, zerbrach ihre Beziehung an den verschieden Lebensstilen von beiden. Wirklich begeistert war ich nicht davon, dass sie an unserem Tisch saß aber ich dachte mir sie würde bald wieder gehen. Aber was würde Belen wohl dazu sagen? Ashley erzählte Shelli alles über sein neues Leben, und auch über die neue Frau in seinem Leben. Und auch als Belen dann kam, stellte er sie ihr vor. Belen war supernett zu ihr. Und auch Shelli war super freundlich, doch irgendwas gefiel mir nicht an ihr. Ich war aber die Einzige die so dachte, denn die Jungs fanden sie auch sehr sympathisch. Vielleicht lag das aber auch daran, das Shelli ein Kleid mit einem sehr gewagten V-Ausschnitt trug.

 

Der Abend verging und auch 1 Monat verging. In Monat in dem Ash und Shell eine Ganze Menge miteinander unternommen hatten. Ashley sagte deshalb auch manchmal Verabredungen mit Belen ab. Das erste, zweite mal war Belen nicht sauer. Sie verstand ihn aber dann als er das dritte, fünfte mal auch schon wieder absagte hatte war sie echt sauer. Ash und Belen waren nur noch ständig am streiten.

Ich hatte es schon geahnt. All das fing an, seit dem Ash sich wieder "rein freundschaftlich" mit Shelli traf. Eines Nachts redete Erik mit Ash. "Mensch Ash...was ist denn los mit dir und Belen?"

"Ach nichts...ich weiß es nicht wirklich. In letzter zeit streiten wir uns über jede Kleinigkeit. Und wenn ich mich mal mit Shelli treffen möchte dann rastet sie völlig aus."

"Kannst du ihr das verübeln?!? Ich weiß ja das meine Schwester ein sehr temperamentvoller Mensch ist, aber ich würde auch nicht anders reagieren!"

"Es ist nicht so das ich Belen mehr nicht liebe, aber....Shelli war meine aller erste große Liebe. Ich habe sie so wahnsinnig geliebt! Und ich hätte alles für sie getan.

Und wir haben uns geschworen, das egal was auch passiert, wir uns immer lieben werden.."

"Hey! Das klingt ja so als ob du noch in sie verliebt wärst!" fragte Erik ihn ernst. "Ich...ich...ich weiß es nicht! Im Moment weiß ich gar nichts!"

"Ich weiß nicht ob du es überhaupt noch mitbekommen hast, aber seit der Woche wo du Shelli wieder getroffen hast, habe ich Alex getroffen. Alex ist Belen´s aller erste große Liebe. Beide waren damals unzertrennlich. Und alle haben gedacht dass sie sogar heiraten würden. Aber da gab es immer ein Problem. Alex hatte es geliebt zu singen. Das war für ihn das allergrößte. Und um jeden preis wollte er ein Superstar werden. Er als deutscher bekam eines Tages in Deutschland das Angebot bei einer Casting Show mitzumachen. Aber...er musste sich entscheiden: Liebe oder Job.

Er musste sich zwischen Belen und seiner Karriere als Sänger entscheiden.

Und er entschied sich für seine Karriere. Belen verstand ihn, trotzdem war es für beide eine harte zeit. Alex hat es geschafft und ist nun in Deutschland ein absoluter Superstar. Wie schon gesagt habe ich ihn hier in Orlando getroffen. Und auch Belen trifft sich mit ihm!"

"Was??"

"Du brauchst dich doch gar nicht so zu wundern. Du hattest ja nur noch zeit für Shelli und nicht mehr für sie. Ich weiß nur das beide sich sehr gut verstehen und möglicherweise....geht´s Belen zurzeit genauso so wie dir und sie weiß nicht was sie fühlen soll." sagte Erik zu Ash und verschwand dann aus seinem Zimmer. Nachdenklich blieb Ash liegen.

 

***** Ein Tag später, am Späten Abend in Ash´s Zimmer *****

 

"Wieso hast du mir eigentlich nichts von ihm erzählt?"

"Was hätte das denn genützt? Du warst ja sowieso nur mit Shelli beschäftigt!" Ash und Belen waren wieder mal am diskutieren. "Weißt du was...ich kann einfach nicht mehr!"

"Toll! Dann geh doch!!" schrie Ash Belen an. Geschockt stand sie auf einmal vor ihm. "Wie bitte?" fragte sie ihn mit leiser stimme. "Ach nichts...ich hab das nicht so gemeint!" Ash wollte sich ihr nähern aber sie wich ihm aus. Sie nahm ihre Jeansjacke. "Was machst du da?" fragte Ash sie. "Ich gehe!!!" antwortete sie ihm böse. Völlig fassungslos stand Ash da. Er war wie angekettet. Er konnte nicht glauben was passiert war. "Hey Ash, was ist passiert?" fragte Dan ihn, der aus dem Badezimmer kam. "Belen ist weg!"

"Wie sie ist weg??"

"Wir haben uns gestritten und ich hab dann gesagt wieso sie dann nicht geht. Und dann ist sie abgehauen!"

"Hast du sie nicht mehr alle??? Draußen blitzt und donnert es, und es regnet in Strömen. Da kannst du sie doch nicht in ihrem Zustand gehen lassen!"

"Ich hab alles vermasselt und dabei wollte ich ihr heute einen Heiratsantrag machen!" sagte Ash während tränen über seine Wangen liefen. Ich hatte meinen Bruder noch nie so fertig gesehen. In dem Moment sah man wie wichtig Belen für ihn war und wie sehr er sie liebt. Dan erzählte den Rest was passiert war. Und alle machten sich auf dem weg nach ihr. Ash suchte alleine nach ihr, Erik mit Jacob und Trev und Dan und ich blieben Zuhause falls sie dort wieder auftauchen würde. Ich war unheimlich in sorge. Ich schaute die ganze zeit aus dem Küchenfenster. Und Dan war in unserem Zimmer. Nach einer halben stunde kam Trevor wieder. Er sagte das sie sie auch nicht finden konnten. Und die andren ihn nach hause geschickt hatten weil er ihn nur im weg stand. Mir stand er auch im weg also schickte ich ihn zu Dan hoch. "Dan?? Was machst du da?"

"Gott hast du mich erschrocken! Ich dachte du wärst Mandy!"

"Wieso denn??" fragte Trev seinen Kumpel. "Ich hab Mandy´s Mailbox abgehört um zu sehen ob Belen nicht vielleicht bei ihr angerufen hat aber ich hörte statt Belen einen gewissen Sebastian. Er meinte das es schön war sie letztens getroffen zu haben...!" sagte Dan sichtlich geschockt und gleichzeitig traurig zu Trev. Ach...Komm Dan! Als Ob Mandy dich betrügen würde..."

"Du hast recht, aber ich will wissen wer das ist!"
„Nun tu doch nicht so, er wird sicher nur ein alter Freund sein.“ meinteTrevor. „Wie? Genauso einer wie Alex oder Shelli? Oder was? Du hast doch gesehen wie das endet!!“

„Mensch nun beruhig dich mal, er ist wahrscheinlich einfach nur ein Kumpel, du hast doch auch Freundinnen, oder hast du Mandy schon von Cindy erzählt?“ sprach er ihn auf seine Exfreundin an. „Nein, aber das ist was ganz anderes.“

„Ach ja?! Wieso denn?“ wollte Trevor von seinem Freund wissen. Dan seufzte und setzte sich. „Du hast ja Recht.“

„Hey was macht ihr denn hier?“ kam ich ins Zimmer. „Nix.“ Versteckte Dan etwas hinter seinem Rücken. „Was hast du da?“ wunderte ich mich und ging auf ihn zu. Ohne zu zögern gab er mir mein Handy. „Was wolltest du damit?“

„Er hat deine Mailbox abgehört.“ Antwortete Trev mir. „Und war was drauf?“ wollte ich wissen und sah abwechselnd von Trev zu Dan. „Ja. Ein Anruf von einem Sebastian.“ Mir wurde warm. „Er meinte, es wäre schön gewesen dich letztens getroffen zu haben.“ Sah er mich etwas sauer an. „Du bist doch wohl nicht eifersüchtig oder?“ grinste ich. „Doch ist er.“ Lächelte Trevor. „Ach Schatz, er ist ein alter Schulfreund der hierher gezogen ist und er hat sich bei mir gemeldet, okay?“

„Und wieso erzählst du mir dann nicht davon?“ fragte er. „Weil du genau so reagiert hättest!“ stellte ich fest und verschränkte die Arme. Ich war mir sicher, dass er mir nicht glaubte, denn er schaute mich verzweifelt an. „Du glaubst du mir nicht! Ich fass es einfach nicht! Wir kennen uns nun schon so lange, ich bekomme ein Kind, denkst du ich würde dich an so einem Zeitpunkt betrügen?“ stiegen mir die Tränen vor Wut in die Augen. Er war sprachlos. Ich rannte raus und schmiss mich auf die Couch. Plötzlich klingelte das Telefon. Ich nahm weinend ab. „Weinst du?“ erklang eine mir bekannte Stimme. „Belen? Oh Gott, wo bist du? Wir suchen dich schon den ganzen Abend!“ reagierte ich wütend.

Belen: „Keine Angst, ich bin bei Alex.“

Ich: „Du bist wo?“

Belen: „Du hast richtig gehört, bei Alex.“

Ich: „Und was bitteschön machst du da?“

Belen: „Irgendwo muss ich immerhin schlafen, wenn ich das schon nicht zuhause kann.“

Ich: „Das war doch nur ein Versehen, das war eine Kurzschlussreaktion von Ash.“

Belen: „Ach ja und was war das mit Shell?“

Ich: „Woher soll ich das wissen? Darüber müsst ihr schon miteinander reden!“

Belen: „Ist ja schon gut. Sag mal, geht’s dir gut? Du hörst dich ziemlich gestresst an.“

Ich: „Ach es ist nichts.“

Belen: „Na denn ist ja gut.“

Ich: „Ja, ich werde Ash anrufen, und ihm Bescheid sagen, vielleicht meldet er sich dann bei dir, okay?“

Belen: „Nein bitte nicht, ich will nicht mit ihm reden.“

Anscheinend war Belen wirklich stinksauer auf meinen Bruder. Ich rief ihn also an, und meinte sie sei in einem Hotel. „Weißt du denn in welchem?“ hatte er gefragt. Und ich hatte ihn belogen. Obwohl ich die Einstellung meiner besten Freundin überhaupt nicht gut fand, hatte ich sie beschützt. Und mir war gar nicht wohl dabei. Also gingen wir nach diesem aufregenden Tag alle ziemlich früh ins Bett. „Bist du noch sauer?“ kam Dan ins Badezimmer geplatzt als ich mir gerade eine Ladung Wasser ins Gesicht warf. Erschrocken drehte ich mich um. „Mensch hast du mich erschreckt!“

„Sorry wollte ich nicht. Also bist du´s?“ Ich überlegte eine Weile und lächelte. Er zog mich an sich und sah mir tief in die Augen. „Ach quatsch, ich finds nur blöd, das du mir nicht vertraust.“ Er küsste mich zärtlich. „Das tu ich doch. Doch nach den ganzen Beziehungsdramen die sich gerade hier abspielen, habe ich halt gedacht…“ Ich legte ihm meinen Finger auf dem Mund, und schüttelte den Kopf. „Lass uns bitte nicht mehr darüber reden, okay?“ meinte ich und wir gingen umarmt ins Bett.

 

*************Am nächsten Morgen gegen 6.30Uhr*************

 

Ich wachte auf, als ich Geräusche, die eindeutig von unten kamen, hörte. Mein Versuch Dan zu wecken verunglückte, denn der schlief tief und fest. Also musste ich die Initiative ergreifen und tapste leide nach unten. In der Küche klapperte etwas. Also schlich ich zur Küchentür, wo Belen plötzlich vor mir stand. Mir fiel ein Stein vom Herzen. „Was machst du denn hier?“ fragte sie mich, als ich mich zu ihr an den Tisch setzte. „Ich habe Geräusche gehört. Und was machst du so früh hier?“

„Ach, nur so.“ blickte sie traurig auf ihr Wasserglas das sie in der Hand hielt. „Das glaub ich dir nicht, also raus mit der Sprache. Was ist?“ Sie fing an zu weinen. „Alex, hat mich begrabscht und wollte mit mir schlafen.“ Seufzte sie. „Hat er das gesagt?“ Sie nickte. Ich fuhr mir durch die Haare. „Das ist…was soll ich sagen…Hat er es denn geschafft?“ Diesmal schüttelte sie den Kopf. „Ach scheiße, ich hab alles falsch gemacht! Und nun hab ich alles versaut!“ platzte es aus ihr heraus. Ich nahm sie in die Arme und versuchte sie zu trösten. Ich erzählte ihr ebenfalls, dass ich Ashley angelogen hatte. „Danke.“ Brachte sie wieder ein Lächeln zustande. Anschließend schlug ich Belen vor, sich auf die Couch zu legen und sich noch etwas auszuruhen.

 

*****************Ca. 1 Stunde später****************

 

Ich war neben meiner Freundin eingeschlafen, als Dan mich weckte. „Hey Süße, was macht ihr hier?“ flüsterte er, um Belen nicht aufzuwecken. Ich stand auf und folgte ihm. „Du musst mir versprechen Ashley nichts zu sagen okay?“ Er nickte und ich wusste dass ich mich auf ihn verlassen konnte, also erzählte ich ihm von der Sache mit Alex.

 

Am nächsten Tag war alles vergeben und vergessen. Ashley hatte die Sache mit Belen geklärt, und auch Shelli hatte er sozusagen den „Laufpass“ gegeben. Alles schien wieder im Lot, bis an einem Sonntagmorgen plötzlich Sebastian vor unserer Tür stand…

 

 

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