Teil 18

Ich nahm Ryan in den Arm und ging mit ihm nach oben. Dort legte ich ihn in das kleine Bettchen das Dan ebenfalls besorgt hatte und verschwand ins Bad. Als ich wieder kam sa� Dan mit Ryan auf dem Bett. "Na du kleiner Mann, wo ist denn deine Mami? Hast du Durst? Ja, gleich kommt sie. Gutschi Gutschi gutschi..." bl�delte er mit seinem Sohn herum. Dieser quietschte vor Vergn�gen. "Hier ist die Mami." Lachte ich und betrat das Zimmer. Ich nahm ihn und stillte ihn. "Danke nochmal f�r die kleine Party." bedankte ich mich sp�ter als wir aneinandergekuschelt im Bett lagen bei Dan f�r den tollen Abend. "Wieso bedankst du dich bei mir? Du musst den anderen danke, die haben das schlie�lich alles eingef�delt." "Ach du wei�t wie ich das meine." sagte ich und k�sste ihn. "Wann wollen wir eigentlich anfangen das Haus einzur�umen? Ich meine, langsam wird�s eng. Oder?" meinte Dan. "Wei�t du denn schon wann Mike auszieht?" fragte ich. Er sch�ttelte den Kopf. "Denn fragen wir ihn morgen erstmal und dann sehen wir weiter. Vielleicht k�nnen wir ja �bermorgen schon damit anfangen." zwinkerte ich ihm zu. "Dann haben wir unsere eigene kleine H�tte! Und dann laden wir unsere Familys ein und feiern Einweihung!" sagte Dan aufgeregt und h�pfte auf dem Bett herum. "Gute Idee, wie sp�t ist es?" fragte ich. "H�?" meinte Dan perplex. Ich tippte auf mein Handgelenk. "Achso, kurz vor 11. Wieso?"
"Ich will meine Mum anrufen, und sie einladen." Dan sah mich mit einem verf�hrerischen L�cheln an. "Das kannst du morgen auch noch machen. Also ich kann mir sinnvolleres vorstellen." meinte er, kam zu mir und k�sste mich leidenschaftlich. "Dan, meinst du ich bin zu fett geworden?" Er sah mich an. "Wie kommst du nur dauernd auf solche Fragen?! Nat�rlich nicht, die paar Kurven die du hast liebe ich doch so an dir. Komm nur nich auf diese bl�dsinnige Idee abzunehmen ja?" Ich nickte. "Ihr Frauen mit euren Sch�nheitsideal! Ich werd das nie verstehen!" Ich lachte und bewarf ihn mit einem Kissen. "Bist du jetzt irre?" meinte er und konterte ebenfalls mit einem Kissen. Nachdem diese Schlacht gewonnen war schliefen wir ein.
"Schei� Wecker!" schlug ich um mich und traf ihn irgendwann. "Dan." sagte ich. Keine Reaktion. Ich beugte mich �ber ihn. "Danny!" sagte ich etwas lauter. Wieder nichts. "Ich fing an seine Ohrl�ppchen zu streicheln, da er da ganz besonders empfindlich ist. Er zuckte. "Ich wei� das du wach bist also steh auf! Sonst kommst du zu sp�t, es ist schon halb 11."
"Glaub ich dir nicht." sagte er, hatte jedoch noch seine Augen zu. "Hast Recht, stimmt nicht." gab ich zu. Doch er machte trotzdem keine Anstalten aufzustehen. "Denn nicht, ich geh duschen. Kannst ja nachkommen." lachte ich und schnappte mir meine Klamotten. "Sicher." Murmelte er. Doch zu fr�h gefreut. Das Bad war besetzt. "Ich bin hier drin!" schrie Erik. "Mach hin!" schrie ich zur�ck. "Jaja, gleich fertig." Meinte er nur, und schon nach 4 Minuten kam er raus. "Viel Spa�."
"Haha." Ich schloss die T�r hinter mir und stieg in die Dusche. Ich hatte es bef�rchtet: Kein warmes Wasser mehr. Aber da musste ich nun durch. Zu allem �bel war auch nichts mehr zum Waschen da. "Dan!" schrie ich. Nach einiger Zeit kam er rein. "Jo?"
"K�nntest du mir bitte was zum Duschen holen?"
"Sofort da." sagt er und verschwand. "Bittesch�n!" stand er pl�tzlich hinter mir und hielt mir das Zeug entgegen. "Danke." Zitterte ich. "Kein warmes Wasser mehr?" fragte er, als er mich sah. Ich sch�ttelte den Kopf. Er zog sich aus und kam zu mir. "Hast Recht ganz sch�n kalt." Stellte er fest. "Komm wir machen uns warme Gedanken." Meinte er und dr�ckte mich an sich. Ich grinste. "Und schon w�rmer?" fragte er nach einiger Zeit. "Mmh." Meinte ich vertr�umt und legte meine Kopf auf seine Brust. "Wozu hab ich dir jetzt das Zeug geholt?"
"Oh, sorry, h�tte ich beinahe vergessen." Nachdem wir uns gegenseitig abgetrocknet hatten gingen wir Hand in Hand nach unten. Nat�rlich mit Ryan. Ich legte ihn auf die Couch und ging in die K�che. Da traf mich fast der Schlag. Dan ging es anscheinend �hnlich denn er stand sprachlos vor der Sp�le. "War ja klar das das wieder an uns h�ngen bleiben musste." Meinte Dan traurig, sah auf die ganzen T�pfe und Gl�ser vom gestrigen Abend und begann Wasser ins Becken zu lassen. "Och mensch, ich hab mir den Morgen bestimmt anders vorgestellt!" regte ich mich auf. Aber ich half meinem Schatz und schon nach einer halben Stunde waren wir fertig. "Guten Morgen!" kam Trevor gutgelaunt nach unten. "Mensch hier blitzt es ja richtig! Waren die Heinzelm�nnchen da?" neckte er uns. Dann fing Ryan an zu weinen. Dan nahm ihn auf den Arm und schlenderte mit ihm ein wenig durchs Haus. "Sind die anderen schon wach?" fragte ich Trev. "Keine Ahnung, Erik und Ash hab ich schon gesehen, ob Janie und Jake schon fertig sind wei� ich nicht. Sind mir jedenfalls noch nicht �ber den Weg gelaufen. Es sollte sie vielleicht mal jemand wecken oder?" fiel es ihm ein. "Ich geh ja schon."
Ich klopfte an die T�r. "Janie?" Ruhe. "Jake?" Nichts. Ich �ffnete die T�r langsam. Sie lagen noch im Bett. Ich riss die Vorh�nge auf. "Hey ihr beiden. Aufstehen." Sagte ich. "Wie sp�t ist es denn?"
"Zu sp�t." Meinte ich und wollte gehen. "Warte mal, geht�s du eigentlich nachher mit zu der Kleinen?" fragte mich Janie. "Wei� nicht, denke schon. Du?"
"Ja wenn du geht�s dann komm ich auch mit. Ihr habt doch nichts dagegen oder?" wandte sie sich an Jake. Der sch�ttelte nur den Kopf. "Gut denn bis nachher." Schloss ich die T�r und ging wieder nach unten. Ryan hatte sich immernoch nicht beruhigt, nun lief Trevor jedoch mit ihm durch die Gegend. "Der ist so s��..." brubbelte er immer wieder. Da Anne im Wohnzimmer sa�, gesellte ich mich zu ihr.

Eine Stunde sp�ter sa�en alle unten am Esstisch und gingen �berlegten sich was sie der Kleinen singen k�nnten. "Also als erstes Happy Birthday oder?" meinte Ash. Alle nickten. "Also ich finde wir k�nnten ja eine kleine A Capella Einlage von All Or Nothing singen oder hat einer ne anderen Idee?" fragte Jake. "Ja ich." mischte sich Anne ein. "Wie w�rs denn wenn ihr sie entscheiden lassen w�rdet? Ich meine, immerhin ist es doch ihr Geburtstag."
"Super Idee!" Alle waren begeistert. "Hab ich nicht ne kluge Freundin?" meinte Trevor und gab Anne einen Kuss. Dann klingelte es an der T�r. "Das muss Mike sein, komm lasst uns losfahren." Alle schnappten sich ihr Zeug, ich nahm Ryan und los gings. "Stop!" schrie Janie, "Ich hab ihr Geschenk vergessen!"
"Du hast ein Geschenk f�r sie?" meint Erik. "Ja das ist doch so �blich oder?" meinte sie, rannte ins Haus und kam mit einem gro�en Teddy wieder. Wir wechselten Blicke und prusteten los. "Was ist?" fragte Janie. "Gabs nicht noch nen Gr��eren?" sagte Mike. "Nun tut mal nicht so, ich find ihn niedlich." Endlich konnte es losgehen. "Bereit?" fragte Mike leise? Alle nickten und er klingelte. Ein kleines blondes M�dchen �ffnete die T�r und erschrak. "Happy Birthday!" schrien die Jungs und sangen ihr ein Geburtstagsst�ndchen. "Mami!" kreischte sie durchs Haus. "O-Town sind hier!" Wir wurden eingeladen hineinzukommen und setzten uns alle in den Garten. Anscheinend war die kleine Niki Mahlberg (so hie� sie) total vernarrt in Erik, denn sie wich nicht von seiner Seite. "Zum Gl�ck ist Jen nicht hier, sonst w�rds sie noch eifers�chtig werden!" fl�sterte mir Dan ins Ohr. Ich grinste. "K�nnt ihr nochmal singen?" fragte Niki Erik schlie�lich, als sie auf seinem Scho� sa�. "Klar. Was m�chtest du denn gerne h�ren?" fragte er. Sie entschied sich f�r We fit together, den Gefallen taten ihr die Jungs nat�rlich. Kurz nachdem die letzten Takte verklungen waren, sprang sie von Erik runter, griff seine Hand und zog ihn mit sich. "Und nu zeig ich dir mein Zimmer!"
Der Nachmittag war wirklich toll, Erik hatte eine neue Freundin gefunden und wir hatten mit Mike wegen dem Haus geredet. Doch sp�tnachmittag mussten wir dann auch los. Als wir an der T�r standen sah sie uns traurig an. "Kommt ihr auch bald mal wieder?" Erik kniete sich zu ihr hinunter und gab ihr einen Kuss auf die Wange. "Nat�rlich!" Mrs Mahlberg bedankte sich bei uns und dann gingen wir. Die Nachbarn hatten anscheinend den hohen Besuch bemerkt, denn vor dem Haus warteten viele Kinder die Autogramme und Fotos von den Jungs haben wollten. Die machten nat�rlich keine Anstalten, ihnen ihre W�nsche zu erf�llen.

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