All Or Nothing

Teil 1

"Mandy!!"
Ich schreckte vom Bett hoch und h�rte meine Sista Anne an meiner Haust�r klingeln. Jetzt hab ich endlich seit 3 Monaten meine eigene bescheidenen Wohnung und ich werde immernoch von meiner 4 Jahre j�ngeren Schwester aus dem Bett geholt. Vielleicht wars auch gar nicht so schlimm. Ich mein, ich hab Ferien, es ist Sommer und dazu noch wundersch�nes Wetter. Ich konnte mich am Nachmittag immernoch auf die Wiese legen und da ein bi�chen d�sen. Also �ffnete ich halbschlafend meine Haust�r.
"Was ist?! Es ist Wochenende und ich will ausschlafen!" sagte ich etwas ver�rgert. Das schien sie aber nicht weiter zu st�ren, also zog sie mich in die K�che und dr�ckte mich auf einen Stuhl.
"Halt dich fest! Mum will mich in zwei Wochen nach Florida fliegen lassen!" schrie sie mich aufgeregt an. Ich wu�te das es ihr gr��ter Traum war, einmal in die USA zu fliegen. Und nun sollte es also endlich soweit sein....
"Was? Echt? Du allein?" fragte ich so erstaunt wie ich war.
"Nein, du musst mitkommen, weil du schon 21 bist. Sonst l�sst sie mich nicht!" Das lass ich mir nat�rlich nicht zweimal sagen! Klar komm ich mit!
"Wir beide allein! Das is ein Witz, oder?" fragte ich und stand erstmal auf.
"Nein!" Sie hielt mir zwei Karten vors Gesicht: "Hier sind die Flugtickets!"
"Oh mein Gott...das is doch nich wahr! Darauf warte ich ja schon Ewigkeiten!" Wir tanzten durch die Wohnung. Pl�tzlich blieb Anne ruckartig stehen.
"O gott! Ich hab ja gar nix zum anziehen!"
"Dann wissen wir ja was wir heute zu tun haben � n�mlich SHOPPEN!"
"Super Idee." freute sich auch Anne. Na dann wurde ja wohl nix aus meinem Nickerchen im Gr�nen. Ich ging duschen und konnte es noch gar nicht richtig fassen. Ich fliege in knapp zwei Wochen mit meiner Schwester nach Florida! Palmen, Strand, Sonne und viele Jungs! Das wird der geilste Urlaub den ich je hatte! Unabh�ngig von den Eltern und und machen was man will! Yuhu! Als ich endlich fertig war, entschlossen wir uns, erstmal ausgiebig zu fr�hst�cken und dann zwei Stunden Autofahrt auf uns zu nehmen und nach Berlin zu fahren, um dort noch ein paar Tage zu bleiben. Als wir nach unz�hligen Staus und roten Ampeln endlich ankamen, setzten wir uns erstmal in ein Cafe und wollten uns erstmal ausruhen weil wir ziemlich durstig waren. Nat�rlich mu�ten wir uns an die frische Luft setzten, denn es war ein sonniger Tag und den mu�ten wir ausnutzen. Au�erdem sa�en gleich neben uns zwei supers��e Typen. Sie l�chelten immer wieder zu uns r�ber. Einer war blond und der andere ein eher dunklerer Typ. Leider gingen sie nach einiger Zeit dann schon wieder. Na, das f�ngt ja gut an. Wenn so die Guys in Florida aussehen, kann ich`s kaum erwarten!
"Hast du den gesehen?" riss mich Anne aus meinen Tr�umen, nachdem die Jungs verschwunden waren. "Welchen denn?"
"Na den Dunklen mit den Rehaugen!" sagte sie wie selbstverst�ndlich. "Ja, der war schon ganz s��." antwortete ich ihr. Wir standen auf und bummelten durch die L�den. Wir kauften endlos viele Klamotten und hatten mit unseren Einkaufst�ten ziemlich zu tun. Als wir auf dem Weg zu meinem Auto waren, konnte ich meinen Augen kaum trauen. Auf der anderen Stra�enseite gingen doch tats�chlich die beiden Typen aus dem Cafe! Ich boxte Anne in die Seite, worauf sie dann automatisch zu den Jungs guckte. Sie stolperte und fiel direkt zu Boden. Peinlich! Wieso mu�te ih1r das gerade jetzt und hier passieren? Die Jungs fingen an zu lachen und �berquerten die Stra�e. O mein gott! Sie kommen tats�chlich zu uns r�ber! "Hey Girls! Whats up?" Der Dunkle, half meiner Sista, die immer noch wie gel�hmt am Boden lag, hoch.
"Ich bin Ashley, ihr k�nnt mich aber Ash nennen, und das ist mein Freund Trevor", stellte sich uns der Blonde vor. Irgendwie kamen mir diese Namen bekannt vor, doch das lies ich mir nicht weiter anmerken.
"Ich bin Mandy und das ist meine Schwester Anne." stellte ich uns vor.
"So nett hat uns noch keiner auf sich aufmerksam gemacht." lachte Trevor uns an. Anne wurde rot. Wir erz�hlten noch eine Weile und verabredeten uns f�r Abends. Sie sollten uns vom Hotel abholen und wollten noch drei weitere Kumpels mitbringen. Wir schnappten uns also unsere T�ten und verabschiedeten uns von Ash und Trevor. Ich merkte, dass es Anne voll erwischt hatte...

Im Hotel angekommen, fielen wir sofort �ber unsere Eink�ufe her. Was sollten wir blo� heut abend anziehen? Anne zog ihr neues schwarzes Kleid an, das sie grade gekauft hatte. Es stand ihr wirklich super. Ich entschied mich f�r eine Caprihose und ein helles Top, das ich mir ebenfalls grad gekauft hatte. Wie wir zugeben mu�ten, sahen wir schon mal nicht schlecht aus.Wie immer brauchte Anne wieder ewig lange, um fertig zu werden. Ich schaute w�hrenddessen noch ein wenig fern. Pl�tzlich klopfte es an der T�r. Ich �ffnete und Trev stand davor.
"Sorry, ich bin ein wenig zu fr�h, aber ich hoffe ich st�re nicht. Die anderen Jungs brauchen noch ein bi�chen." entschuldigte er sich bei mir.
"Ne ist nicht so schlimm. Anne ist auch noch nicht fertig. Also setz dich doch." Er setzte sich, ich machte den Fernseh aus und schaltete daf�r das Radio an.
"Du siehst ziemlich h�bsch aus." sagte er zu mir.
"Danke, aber warte erstmal, bis Anne fertig ist!" und wollte so von mir ablenken.
"Was macht ihr hier eigentlich? Ihr wohnt doch nicht hier, oder?" fragte Trevor mich neugierig.
"Nein, wir sind nur hier um zu shoppen und so ne netten Jungs wie auch kennen zu lernen..." lachte ich.
"Ach so ist das. Wir sind auch nur zu Besuch hier." grinste er mich an. Auf einmal erklang im Radio ein super Song, den ich vorher noch nie geh�rt hatte. Soweit ich mitgekriegt hatte, hie� er "All or nothing" und war von einer Band namens O-Town. Ich schaute zu Trevor und sagte: "Geiler Song, oder? Super Stimme!"
"Ja, der Song ist nicht schlecht. Kennst du die Gruppe?" fragte er mich.
"Ne, nich das ich w��te, aber ich denke, ich werde noch was von ihnen h�ren."
"Ganz sicher!" sagte Trev. Ich wu�te nicht was er damit meinte, fragte aber auch nicht weiter. Und dann war Anne endlich fertig.
"Hi!" begr��te Trevor Anne.
"Hi!" sagte sie und schaute mich fragend an. Trevor bekam die Klappe nicht mehr zu.
"Wow...�hm...du siehst echt....klasse aus..!"
"Danke." sagte Anne etwas sch�chtern. Ich l�chelte sie an und sagte: "Wollen wir nicht langsam los?"
"Ja, klar," sagte Trev, "Darf ich nur nochmal kurz eure Toilette benutzen?"
"Ja, mach nur." sagte Anne und schenkte ihm ein L�cheln, dass er erwiderte. Zwischen den beiden hatte es offensichtlich so richtig gefunkt. Pl�tzlich klingelte Trevs Handy. "Geh mal einer ran!" rief er. Wir sahen uns fragend an, und ich nahm ab. "Ja?"
"Hallo, wer ist denn da?" fragte mich eine Stimme, die mir bekannt vorkam.
"Ich bin Mandy. Trevor ist grad, �hm ja.... auf Klo."
"Oh, ich bin Dan. Ich wollt nur fragen wann ihr denn endlich kommt. Wir stehen vor dem Hotel und warten schon ewig auf euch drei. Wir sind schon so gespannt auf euch." lachte er. Er kam mir sehr sympatisch vor.
"�hm ja, wir sind gleich unten!" stotterte ich und legte auf.
"Wer war denn das?" fragte Anne.
"Dan oder so. Er ist ein Kumpel von Trevor und wartet unten mit den Anderen." Ich war total benommen. Wenn der Typ so aussieht, wie er sich anh�rt, dann hats mich auch mal erwischt. Aber das kommt ziemlich selten vor, also verdr�ngte ich den Wunsch wieder. Trevor kam zur�ck und ich erz�hlte ihm, das Dan angerufen hatte. Wir stiegen in den Aufzug und ich fragte: "Was machen wir jetzt eigentlich genau?"
"Erstma stell ich euch allen vor. Dann wollten wir in eine Disko gehen, wenn ihr nichts dagegen habt. Ash und noch ein Kumpel bringen ihre Freundinnen mit. Ihr werdet euch sicher super verstehen!" Wir nickten. Als wir aus dem Lift kamen, stand vor mir der umwerfendste Typ, den ich je gesehen hatte. Mir wurd total schwindelig. Trev ging auf ihn zu und begr��te ihn: "Hi Dan!"
Was!? Das ist Dan!! Ich krieg hier gleich einen Nervenzusammenbruch! Soviel Aufregung an nur einem Tag! Das ist nicht gut f�r meinen Kreislauf!
"Das sind Anne und Mandy." stellte Trev uns vor und zeigte dabei auf uns.
"Und das hier sind Jacob und Janie, Ash mit seiner Freundin Shelli und hier ist Erik. Und den hier kennst du ja schon, Mandy. Dan, komm doch mal her!" rief er nach ihm. Er kam zu uns und begr��te uns.
"Hey wie geht�s? Wir kennen uns ja schon. Ich bin der, der mit dir vorhin telefoniert hat." sagte Dan zu mir.
"Ja ich wei�." sagte ich etwas unsicher.
"Ich denke wir werden uns gut verstehen." sagte er. Ich stimmte ihm zu. Ich merkte das ich langsam rot wurde. Er merkte das und l�chelte mich an. "Hey ihr Turteltauben! Kommt wir wollen los!" sagte Ash und die anderen lachten. Wir gingen zu den Autos. Ich und Anne fuhren mit Shelli und Janie. 

 

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